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Zeitenwende — Jugend nach dem 2. Weltkrieg

  • Beate Wagner
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Zusammenfassung

Die Lage der deutschen Jugend nach dem Zweiten Weltkrieg ist wesentlich geprägt von den allgemeinen politischen Rahmenbedingungen dieser Zeit. Am B. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos, am 5. Juni übernahmen die vier Besatzungsmächte die oberste Regierungsgewalt in Deutschland in seinen Grenzen von 1937 offiziell. Das „Tausendjährige Reich“ endete nach zwölfjähriger Diktatur in einem vollständigen Zusammenbruch des deutschen Staates und der Auflösung sämtlicher territorialer, politischer und ökonomischer Strukturen. Das Ergebnis dieses Zusammenbruchs war katastrophal:
  • Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren 25 Millionen Deutsche aus ihren Heimatorten verschlagen, unzählige Familien zerrissen, die großen Städte zerstört und entvölkert. So lebten etwa in Köln, der deutschen Großstadt, die überproportional von den Zerstörungen betroffen war, von rund 770.000 Einwohnerinnen und Einwohnern der Vorkriegszeit nur noch 40.000 in notdürftigen Unterkünften.1

  • Verglichen mit dem Vorkriegsstand von 1936 betrug die Industrieproduktion 1946 noch 33%. Es fehlte an Kleidung und Nahrung, an Wohnungen und Verbrauchsgütern, kurz: Die Menschen lebten am Rande des Existenzminimums.

  • Die von den alliierten Truppen befreiten Konzentrationslager offenbarten die grausamen Qualen, die mehrere Millionen Menschen durch Deutsche hatten erleiden müssen. Befreite Ausländer — displaced persons (DPs) -, vom Arbeitszwang befreit, wurden von den westlichen Militärbehörden in den drei Westzonen Deutschlands auf über vier Millionen Menschen geschätzt.2

  • Einige kleinere Universitätsstädte wie Tübingen, Göttingen und Marburg waren weitgehend unbeschädigt, sie gehörten, wie Glaser schreibt, zum „glücklichen Überbau“. Doch unter diesem herrschten Zerstörung, Chaos und Not vor.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierzu Bnum, in: Dann, 1981, S. 35–72Google Scholar
  2. 2.
    Rexin, in: Lilge, 1978, S. 3. Hierbei handelte es sich um Personen, die von den Achsenmächten aus rassischen, religiösen oder politischen Grtinden deportiert oder durch Arbeitsvertrag zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen worden waren. Röhrich, 1983, S. 92 spricht sogar von 9,62 Millionen DPs. „Angesichts der Schuttmassen, die auf Deutschland lagen, schätzte man, daß der Wiederaufbau ein halbes Jahrhundert dauern werde.“3 Google Scholar
  3. 3.
    Glaser, 1985, S.45Google Scholar
  4. 4.
    Ebd., S. 46 fGoogle Scholar
  5. 5.
    Jahnke, Deutsche Jugend am Ende des Krieges 1945, in: Baacke u.a. (Hrsg.), 1991, S. 82–90; Grundlage hierfür war der Erlaß des Reichsministeriums des Innern vom 16. September 1944 über den Grenzeinsatz der Hitler-Jugend, dessen Absatz 2 besagt, daß „männliche Jugendliche unter 15, weibliche unter 16 Jahren nicht zum Einsatz heranzuziehen (sind)“, und daß „Jugendliche, die in der Schulausbildung stehen, für die Dauer des Grenzeinsatzes beurlaubt (werden)”.Google Scholar
  6. 6.
    StA Kiel, Sig. 33421. Aus dieser Akte geht auch hervor, daß der Kreisleiter Friedrich auf die Notwendigkeit hinwies, „bei der Auswahl der Notdienstverpflichteten mit einer gewissen Brutalität vorzugehen“.Google Scholar
  7. 7.
    Wie Jugendliche diese Phase erlebt haben, beschreibt anschaulich auch Bockhom, 1987, S. 98Google Scholar
  8. 8.
    Golovchansky/Osipov/Prokopenko/Daniel/Reulecke (Hrsg.), 1991Google Scholar
  9. 9.
    Um an dieser Stelle keine falsche Akzentsetzung zu erzeugen, sei auf die Ausführungen der deutschen Herausgeber (Daniel/Reulecke) im Nachwort hingewiesen; ebd. S. 313 ff. Die sehr subjektive und selektive Kriegssicht, die die edierten Kriegsbriefe vermitteln, soll das daraus entstehende Mitgefühl mit den deutschen Soldaten nicht als Sichtblende für die Greuel benutzen, die der deutsche Überfall auf die Sowjetunion anrichtete.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. hierzu Briicher, Jugend und Film im Zweiten Weltkrieg, in: Deutsche Jugend, 1991, S. 60–70 Hierbei handelte es sich um Personen, die von den Achsenmächten aus rassischen, religiösen oder politischen Grtinden deportiert oder durch Arbeitsvertrag zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen worden waren. Röhrich, 1983, S. 92 spricht sogar von 9,62 Millionen DPs. „Angesichts der Schuttmassen, die auf Deutschland lagen, schätzte man, daß der Wiederaufbau ein halbes Jahrhundert dauern werde.“Google Scholar
  11. 11.
    Schiedeck/Stahlmann, Die Inszenierung des „totalen Erlebens“. Lagererziehung im Nationalsozialismus, in: Otto/Sihtker, 1991, S. 167–202Google Scholar
  12. 12.
    Auf die Verwerfungen in der politischen Sozialisation dieser Generation wird an anderer Stelle ausfiihrlicher eingegangen. Auch ist es hier nicht intendiert oder möglich, eine vollständige Übersicht über die in den 70er und 80er Jahren erschienenen autobiographischen Erfahrungen zu geben. Als Einstieg in unterschiedliche Verarbeitungsmuster, LB. Bruckner, 1980; Maschmann, 1980; Stern, 1987; Finckh, 1989, Ristock, 1991; eine Aufarbeitung und Kategorisierung leistet aus erziehungswissenschaftlicher Sicht Klafki, 1988; unter historischen Fragestellungen Stachura, in: Bracher u.a., 1986, S. 224–244, hier: S. 235 f und vor allem Zimmennann, Ausbnrchshoffnung, in: Niethammer (Hrsg.), 1983a, S. 97–132. Wer an dieser Stelle „den Bogen spannen“ möchte zu den historischen Vorläufern von HJ und BDM, s. z.B. Mogge, 1981Google Scholar
  13. 13.
    Schörken, 1984, S. 29Google Scholar
  14. 14.
    JahnkeBuddrrs, 1989, S. 409. Die umfangreiche Quellensammlung von Jahnke und Buddrus vermittelt einen Überblick über die Bemühungen der nationalsozialistischen Führung, die Jugend umfassend zu instrumentalisieren. Es werden auch Ansätze von Verweigerung und Widerstand von Jugendlichen dokumentiert, deren Stellenwert in diesem System allerdings marginal blieb. Vgl. hierzu etwa die Quellen 241, 249, 250, 252, 266 sowie Löwenthal/Miihlen (Hrsg.), 1984 und Klafki, Typische Faktorenkonstellation für Identitätsprozesse von Kindern und jugendlichen im Nationalsozialismus im Spiegel autobiographischer Berichte, in: Z. f. Pädagogik, 1990, S. 119–122Google Scholar
  15. 15.
    S. Anhang D 1: Direktive für die amerikanische Militärregierung (JCS 1067 vom April 1945), in: Kleßmann, 1986, S. 352 und Grebing, 1980, S. 146–156Google Scholar
  16. 16.
    Kistler, 1985, S.22Google Scholar
  17. 17.
    Becker, 1949, S. 267; s. auch Bude, 1987, S. 197Google Scholar
  18. 18.
    Fest, in: Bracher/Funke/Jacobsen (Hrsg.), 1986, S. 283–298. Auch das Gegenstück hierzu, eine effektive Résistancebewegung, hat Deutschland im Gegensatz zu allen anderen im Verlauf des Zweiten Weltkriegs besiegten Ländern nicht hervorgebracht.Google Scholar
  19. 19.
    Amelunxen, Jg. 1888, war ab Juli 1945 Oberpräsident der Provinz Westfalen, 1946–1947 Ministerpräsident und zeitweilig Kultusminister, MdL im Landtag von NRW von 19471958, 1947–1950 Sozialminister, 1950–1958 Justizminister.Google Scholar
  20. 20.
    Rupp, 1978, S. 48 f; Niethammer/Borsdorf, 1976Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Albertin, Partizipation in den Städten: Wandlungen der lokalen Demokratie, in: Westfälische Forschungen 41, 1991, S. 65–88; Schmid, 1967, S. 30Google Scholar
  22. 22.
    Kleßmann, 1989, S. 83–97Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Feidel-Mertz, Gemeinsam neue Wege suchen. Jugend nach Hitler in der Sicht emigrierter Pädagogen und Pädagoginnen, in: Baacke/Lienker/Schmölders/Volkmer (1-Irsg.), 1991, S. 67–81, die die Bemühungen der britischen Exilgruppe um Minna Specht beschreiben. Die Arbeit der G.E.R. (German Educational Reconstruction) beschreiben Borinski/Milch, 1982, hier: Vorwort 1967Google Scholar
  24. 24.
    Mannheim, 1928, S. 157–185, 309–330Google Scholar
  25. 25.
    S. zu den folgenden Ausfiihningen: Schäfers (b), 1980, S. 13–24; Janig/Hexel/Luger/ Rathmayr, 1988Google Scholar
  26. 26.
    Hierzu Baacke/Heitmeyer, Neue Widersprüche. Zur Notwendigkeit einer integrierten Jugendtheorie, in: diess., 1985, S. 7–23Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. hierzu: Jaide, 1988; Jaeger, 1977, S. 429–452; Schäfers (a), 1980, S. 25–37, der hervorhebt, daß eine Ausnahme von der Regel die griechische polis war, Spranger, 1955, S. 25–57; zur Sozialgeschichte der Jugend außerdem Gillis, 1980; Hurrelmann, 1986; Mitterauer, 1986Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. zur Rolle der Jugendbewegung für die Emanzipation der Mädchen die Untersuchung von Musial, 1982, für die der Beitrag der Jugendbewegung ein „bescheidener Anfang“ war; ebd., S. 273 sowie Klônne, I., 1990Google Scholar
  29. 29.
    Schäfers (a), 1980, S. 28; s. hierzu auch Zinnecker, 1985, S. 24 ffGoogle Scholar
  30. 30.
    Fuchs, Methoden und Ergebnisse der qualitativ orientierten Jugendforschung, in: Krüger, 1988, S. 181–204; auch Fend, 1988Google Scholar
  31. 31.
    Herrmann, 1987, S. 364–377 Vgl. hierzu etwa die Quellen 241, 249, 250, 252, 266 sowie Löwenthal/Miihlen (Hrsg.), 1984 und Klafki, Typische Faktorenkonstellation für Identitätsprozesse von Kindern und jugendlichen im Nationalsozialismus im Spiegel autobiographischer Berichte, in: Z. f. Pädagogik, 1990, S. 119–122Google Scholar
  32. 32.
    Dilthey, 1875, in: Gesammelte Werke Bd. V, 1961, S. 31–73, hier: S. 31; s. hierzu auch Herrmann, Pädagogik und geschichtliches Denken, in: Thiersch/Ruprecht/Herrmann, 1978, S. 173 ffGoogle Scholar
  33. 33.
    Herrmann, 1987. Ohne auf die Einzelheiten der der Mannheimschen Theorie immanenten Hypothesen und Erklärungsversuche eingehen zu können, kann das Kernstück dieser wissenschaftlichen Pionierarbeit - die „formatsoziologische Analyse des Generationsphänomens“ - als heute noch gültige Grundlagenliteratur gelten. Zur Bedeutung der Mannheimschen Arbeit für die historische Sozialforschung s. auch Krüger, in: ders., 1988, S. 207–230, hier: S. 219Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. hierzu auch Ferchhoff, 1985, S. 59 ff Vgl. hierzu etwa die Quellen 241, 249, 250, 252, 266 sowie Löwenthal/Miihlen (Hrsg.), 1984 und Klafki, Typische Faktorenkonstellation für Identitätsprozesse von Kindern und jugendlichen im Nationalsozialismus im Spiegel autobiographischer Berichte, in: Z. f. Pädagogik, 1990, S. 119–122Google Scholar
  35. 35.
    Fogt, 1982, prägnant zusammengefaßt bei Herrmann, 1987Google Scholar
  36. 36.
    Mannheim, 1928, S. 316Google Scholar
  37. 37.
    Z.B. Borkowski, 1980; Böll, 1985; Bruckner, 1980; Casdorff, 1985; Drewitz, 1980; Franck, 1983; Greiffenhagen, 1988; Knef, 1982; Kuby, 1975; Maa6, 1980; Noak, 1982; ReichRanicki, 1982; Rühmkorff, 1972; Sombart, 1984; Stolze, 1984; Zwerenz, 1979 u.v.a.; nähere bibliographische Angaben finden sich LB. bei Schörken, 1990.Google Scholar
  38. 38.
    S. Bude, 1987, S. 33 ff; dies unterscheidet die Kategorie der Generation wesentlich von der einer Kohorte, deren methodische Grundannahmen hier aber nicht im einzelnen erläutert werden sollen.Google Scholar
  39. 39.
    Die Anfangs-und Endmarken dieser Einteilung sind nicht im wissenschaftlichen Sinne trennscharf. So mag es auch Personen der Jahrgänge vor 1921 und nach 1929 gegeben haben, die in ähnlicher Weise wie die Kemgrnppe der Untersuchung in ihren Weltbildern und Lebensentwürfen erschüttert worden sind. Hintergnmd dafür ist vielmehr eine Häufung von Selbstzeugnissen dieser Jahrgänge sowie die Zuweisungen u.a. der entwicklungspsychologischen Literatur, daß in der Zeit zwischen ca. dem 17. und 25. Lebensjahr Heranwachsende in besonderer Weise gesellschaftliche Normen adaptieren und sie mit ihren individuellen Mustern zusammenführen.Google Scholar
  40. 40.
    Stüber, 1984, S. 45 ff und Anhang D 1Google Scholar
  41. 41.
    Ebd., S. 88Google Scholar
  42. 42.
    KleBmann, 1986, S. 46; Stüber, 1984, S. 49 und Anhang D 2: Entwicklung der Lebensmittelversorgung 1945–1948, in: Berger/MÜller,1983, S. 58 und Anhang D 3: Lebensmittel für Jugendliche, ebd., S. 59Google Scholar
  43. 43.
    S. Anhang D 4: Hauptsorgen der deutschen Bevölkerung, in: KleBmann, 1986, S. 376Google Scholar
  44. 44.
    S. Anhang D 5: Kriegszerstörungen in deutschen Städten, in: Kleßmann, 1986, S. 354Google Scholar
  45. 45.
    Rusinek, Jugend im „Totalen Krieg“ 1944/45, in: Deutsche Jugend im Zweiten Weltkrieg, Rostock 1991, S. 53–59Google Scholar
  46. 46.
    Priamus, 1985, S. 15Google Scholar
  47. 47.
    Ehrenthal, 1952, S. 26Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. Zeiher, Die vielen Räume der Kinder. Zum Wandel räumlicher Lebensbedingungen seit 1945, in: Preuss-Lausitz u.a., 1991, S. 176–195Google Scholar
  49. 49.
    Preuss-Lausitz, Vom gepanzerten zum sinnstiftenden Körper, in: ders., 1991, S. 89–106. Preuss-Lausitz untersucht u.a. unter dem Stichwort. Erlebbarkeit der Trümmerlandschaft die veränderte Selbst-und Fremdwahmehmung kindlicher und jugendlicher Körper. Ein interessanter Aspekt, der hier nicht weiter verfolgt werden kann.Google Scholar
  50. 50.
    Die Symptome von Hungerkrankheit sind aufgedunsene Leiber, über die Maßen geschwollene Beine und Füße. Die Schwellungen sind „eine Ansammlung von eiweißarmem Gewebswasser unter der Haut und in den Körperhöhlen vorwiegend in der Bauchhöhle, entstanden durch teilweise Unterernährung bei einer falsch zusammengesetzten und zu knappen Kost (Vitamin-und Kalorienmangel)“. Priamus, 1985, S. 48Google Scholar
  51. 51.
    Welche Auswirkungen diese Situation auf die Beschulung der Kinder und Jugendlichen hatte, beschreibt in einem Brief an Curt Bondy Engelhard, Schulnot von heute, in: Die Im Ruhrgebiet versagte nicht nur die Politik der Besatzungsmächte, das Nahrungsmittelproblem einigermaßen zu lösen, auch die Initiativen deutscher Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker und ein Treffen der Oberbürgermeister und Oberstadtdirektoren der Ruhrgroßstädte am 18. Oktober 1946 hatten keine positive Wirkung. Allerdings änderte sich die Stimmungslage. Die Besatzungsmächte wurden jetzt nicht mehr um die Verbesserung der Situation gebeten, sondern man wies ihnen die Schuld an der schwierigen Lage zu. So schreibt die Gelsenkirchener Stadtverordnetenversammlung am 31. März 1947 in einer Protestentschließung: Sammlung, 2. Jg. 1947, S. 304–312Google Scholar
  52. 52.
    Ebd., S. 36 Die Schwellungen sind „eine Ansammlung von eiweißarmem Gewebswasser unter der Haut und in den Körperhöhlen vorwiegend in der Bauchhöhle, entstanden durch teilweise Unterernährung bei einer falsch zusammengesetzten und zu knappen Kost (Vitamin-und Kalorienmangel)“. Priamus, 1985, S. 48Google Scholar
  53. 53.
    Vgl. hierzu etwa die bekannte Studie von Thurnwald, 1948, eine der frühesten Nachkriegsfamilienuntersuchungen, deren erkenntnisleitende Sozialmoral deutlich zum Ausdruck kommt; s. kritisch hierzu Glaser, 1985, S. 62 ff; außerdem Kurz, 1949, (bezogen auf Bremen); Hartwig, in: ASP, Nr. 13, 8/1947, S. 8 f; Kuhr, 1952 und Zillig, 1951, die alle die negativen Auswirkungen der materiellen Not auf den Entwicklungsstand, die Moral und die Einsatzfähigkeit im Arbeitsleben der Kinder und Jugendlichen behandeln.Google Scholar
  54. 54.
    Schütze/Geulen, Die „Nachkriegskinde?` und die „Konsumkinder“: Kindheitsverläufe zweier Generationen, in: Preuss-Lausitz, 1991, S. 29–52Google Scholar
  55. 55.
    Vgl. Priamus, 1985, S. 60Google Scholar
  56. 56.
    Ehrenthal, 1952, S. 26 Die Schwellungen sind „eine Ansammlung von eiweißarmem Gewebswasser unter der Haut und in den Körperhöhlen vorwiegend in der Bauchhöhle, entstanden durch teilweise Unterernährung bei einer falsch zusammengesetzten und zu knappen Kost (Vitamin-und Kalorienmangel)“. Priamus, 1985, S. 48Google Scholar
  57. 57.
    Albers, Gefährdete Jugend 1950, in: Die Arbeiter-Wohlfahrt 1949/50, S. 145; s. hierzu auch D 6: Scheidungsstatistik 1914/18 und 1939/45, ebd.Google Scholar
  58. 58.
    Ebd., S. 145; zum Scheidungsverhalten auch Frevert, 1986, S. 251 fGoogle Scholar
  59. 59.
    lìmmwald, 1948, S. 197 fGoogle Scholar
  60. 60.
    Baumert, 1952; vgl. zu diesem Aspekt auch das Vorwort von Adorno, ebd., S. 7Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. hierzu Albers, 1949/50, S. 145Google Scholar
  62. 62.
    Heilfurth, 1952, S. 10Google Scholar
  63. 63.
    S. hierzu Rolff, Massenkonsum, Massenmedien und Massenkultur - Über den Wandel kindlicher Aneignungsweisen, in: Preuss-Lausitz u.a., 1991, S. 153–167, hier. S. 154Google Scholar
  64. 64.
    Vgl. zum Themenkomplex auch Frevert, 1990, in: Broszat (Hrsg.), 1990, S. 113–130; Meyer/Schulze, 1985; Bruns, 1991Google Scholar
  65. 65.
    Priamus, 1985, S. 54Google Scholar
  66. 66.
    Goes/Haß, 1950, S. 33 Die Schwellungen sind „eine Ansammlung von eiweißarmem Gewebswasser unter der Haut und in den Körperhöhlen vorwiegend in der Bauchhöhle, entstanden durch teilweise Unterernährung bei einer falsch zusammengesetzten und zu knappen Kost (Vitamin-und Kalorienmangel)“. Priamus, 1985, S. 48Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. Bude, 1987, S. 28Google Scholar
  68. 68.
    Schörken, 1990, hat diese unter mentalitätsgeschichtlichen Aspekten ausgewertet (s. hierzu Kapitel 1.2.5.). Auszunehmen von den Jugendlichen, die auf den Zusammenbruch des Systems mit einem politisch-mentalen Vakuum reagierten, sind die Jahrgänge 1926–29, die Luftwaffenhelfer-Generation, für die aufgrund ihrer besonderen Situation die Entstehung einer politischen Konversion von Schörken nachgewiesen wurde; ders., 1984Google Scholar
  69. 69.
    Können, 1991, S. 222; vgl. auch Heinritz, Schlüsselszenen in Autobiographien der 1929 bis 1940 Geborenen, in: Fischer/Fuchs/Zinnecker, 1985, S. 7–41Google Scholar
  70. 70.
    Plato, „Sie müssen ja auch bedenken, was meine Generation erlebt hat“, Betriebsräte nach 1945, in: Niethammer/Hombach u.a., 1984, S. 188–192, hier: S. 190Google Scholar
  71. 71.
    Homstein, 1986, S. 45–59, hier: S. 45Google Scholar
  72. 72.
    Bühler, 1931, S. 331. Nach einer Zeit stärker soziologisch-empirisch akzentuierter Fragestellungen wird neuerdings gefordert, den methodischen Ansatz Ch. Bühlers - die Auswertung biographisch-autobiographischer Selbstaussagen - besonders für die weibliche Adoleszenzentwicklung wieder anzuwenden. Vgl. hierzu Wagner-Winterhager, Bericht über den Teil 1: Jugendforschung als Zeitdiagnose, in: Zs. f. Pädagogik, 1990, S. 123–137, hier: S. 128Google Scholar
  73. 73.
    Zur aktuellen Methodendiskussion vgl. Fuchs, Methoden und Ergebnisse der qualitativ orientierten Jugendforschung, in: Krüger, 1988, S. 181–204. Man sollte an dieser Stelle jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, daB Aufsätze von Schillern und Schülerinnen nicht unbedingt in vollem Umfang ihre eigenen Anschauungen zum Ausdruck bringen, sondern in einer Form von Antizipation, möglicherweise auch vorauseilendem Gehorsam, Einstellungen ihrer Lehrerinnen und Lehrer „einarbeiten“.Google Scholar
  74. 74.
    Winter, 1949, S. 636–639. Grundsätzlich sind hierbei eine Reihe von methodischen Schwierigkeiten zu beachten, neben Auswahl und Kategorisierung auch die der Gewichtung und Verallgemeinerbarkeit von Äußerungen Jugendlicher. DaB nur veröffentlichte Aussagen einbezogen werden können, bedeutet besonders im Hinblick auf die vorhandenen, aber noch nie ausgewerteten jugendlichen Zeugnisse eine bedenkenswerte Einschränkung. S. hierzu Bios, 1/1989, S. 139–150Google Scholar
  75. 75.
    Winter, 1949, S. 637Google Scholar
  76. 76.
    Goes/HaB, 1950, S. 9 f77 Ebd., Nr. 1, S. 13Google Scholar
  77. 78.
    Ebd., Nr. 6, S. 21, Günther H., 18 J.Google Scholar
  78. 79.
    Plato, 1984, S. 191Google Scholar
  79. 80.
    Goes/HaB, 1950, Nr. 5, S. 20, Gerd H., 18 J.Google Scholar
  80. 81.
    Ebd., Nr. 7, S. 22Google Scholar
  81. 82.
    Ebd., Nr. 10, S. 31 f, Karl-Heinz R., 19 J.Google Scholar
  82. 83.
    Renate Finckh im Gespräch mit Heike Mundzeck, in: Der alltägliche Faschismus. Frauen im Dritten Reich, 1981, S. 68 ff. R. Finckh ist Jahrgang 1926 und hat ihre Erlebnisse in HJ und BDM später unter dem Titel „Mit uns zieht die neue Zeit“, Arena 1989 veröffentlicht.Google Scholar
  83. 84.
    Reichsbefehl der Jugendführung, 1/45 K vom 04.01.1945, zitiert nach Hellfeld/Klönne, 1985, S. 240 fGoogle Scholar
  84. 85.
    Finckh im Gespräch mit…, in: Der alltägliche Faschismus, 1981, S. 79Google Scholar
  85. 86.
    Goes/Haß, 1950, Nr. 23, S. 77, Hilde P., 19 J.Google Scholar
  86. 87.
    Vgl. auch Ausstellungsdokumentation, 1987, S. 323 ffGoogle Scholar
  87. 88.
    Goes/HaB, 1950, Nr. 29, S. 107 f, Marie Luise W., 18 J.Google Scholar
  88. 89.
    Vgl. zu den Folgen des Ersten Weltkrieges Stählin, in: Proesler, 1955, S. 49–60Google Scholar
  89. 90.
    In diesem Zusammenhang sei auf die Forschungen von Thomae, Formen der Auseinandersetzung mit Konflikt und Belastung im Jugendalter, in: Lehr/Weinert (Hrsg.), 1985, S. 309–331 verwiesen, der für unterschiedliche Kohorten verschiedene dominante Daseinstechniken in Fällen von Konflikt und Belastung empirisch nachwies. Für die Kohorten 1915 bis 1925 werden signifikant weniger Belastungen als für die Jugendzeit nur für die Zeit nach 1950 beschrieben. „Die ganze übrige Lebensspanne war für diese Geburtsjahrgänge durch Krieg, Inflation, ökonomische Deprivation und politischen Druck bestimmt.“ Ebd., S. 312Google Scholar
  90. 91.
    Kinz, 1990, S. 105. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Erziehungskonzept kann an dieser Stelle nicht erfolgen. Einen interessanten Aspekt der Verquickung von fortschrittlichen pädagogischen Ansätzen aus der Weimarer Zeit und der NS-Pädagogik vermittelt der Aufsatz von Eierdanz, Zwischen Widerstand, Anpassung und euphorischem Bekenntnis - Der Bund der Entschiedenen Schulreformer und der Nationalsozialismus, in: Bemhard/Eierdanz (Hrsg.), 1991, S. 103–116; in diesem Kontext auch Eilers (Hrsg.), 1985, S. 9–29Google Scholar
  91. 92.
    Ebd., S. 108 Grundsätzlich sind hierbei eine Reihe von methodischen Schwierigkeiten zu beachten, neben Auswahl und Kategorisierung auch die der Gewichtung und Verallgemeinerbarkeit von Äußerungen Jugendlicher. DaB nur veröffentlichte Aussagen einbezogen werden können, bedeutet besonders im Hinblick auf die vorhandenen, aber noch nie ausgewerteten jugendlichen Zeugnisse eine bedenkenswerte Einschränkung. S. hierzu Bios, 1/1989, S. 139–150Google Scholar
  92. 93.
    Schörken, 1984, S. 14 ffGoogle Scholar
  93. 94.
    Das Konzept des in der britischen Zone liegenden Jugendhofes Vlotho, lebensgeschichtlich geformte Einstellungen durch den menschlichen Kontakt und die persönliche Begegnung zu iiberformen, war ein solcher Ansatz, der subjektive Betroffenheit durch die Kraft der Authentizität anstrebte. Ein Beispiel hierfür ist Melitta Maschmann. Vgl. hierzu auch Lorenz, 1987, S. 46Google Scholar
  94. 95.
    Unruh, 1948, S. 11Google Scholar
  95. 96.
    S. Kogon, Vorwort, in: Unruh, 1948Google Scholar
  96. 97.
    Vgl. etwa Richter, in: Der Ruf, Oktober 1946, zit. nach KlOnne, 1990, S. 58Google Scholar
  97. 98.
    Engelhardt, Schulnot von heute, in: Die Sammlung, 2. Jg. 1947, S. 304–313, hier: 307 fGoogle Scholar
  98. 99.
    Grimme, Jugend und Demokratie, in: Die Sammlung, 1. Jg. 1945/46, S. 411–421. Hierbei handelt es sich um eine Rede, die er anläßlich des Wiederbeginns der Jugendpflege und Jugendbewegung in Hamburg am 23.01.1946 gehalten hat.Google Scholar
  99. 100.
    Ebd., S. 413Google Scholar
  100. 101.
    S. hierzu auch Grimme, Vom Sinn der Erziehung heute, in: Die Sammlung, 1. Jg. 1945/46, S. 65–80Google Scholar
  101. 102.
    Litt, 1947, S. 65 f; Berglar-Schröer, Die Vertrauenskrise der Jugend, in: Frankfurter Hefte, 2. Jg., Juli 1947, S. 693–701; Pringsheim, Erziehung zur Demokratie, in: Die Sammlung, 3. Jg. 1948, S. 449–457Google Scholar
  102. 103.
    Pringsheim, 1948, S. 450Google Scholar
  103. 104.
    S. etwa Vogt, Zum Problem der deutschen Jugend, in: Die Sammlung, 1. Jg. 1945/46, S. 592–600; Wagner, Bemerkungen zu pädagogischen Gegenwartsfragen, in: Die Sammlung, 2. Jg. 1947, S. 401–405Google Scholar
  104. 105.
    Haase, Die drei Quellen der Schulreaktion, in: Die Schule, 3/1948, S. 341–350, hier: S. 348Google Scholar
  105. 106.
    Klönne, 1990, S. 101Google Scholar
  106. 107.
    Vgl. hierzu Hübner-Funk, 1990, S. 84–98Google Scholar
  107. 108.
    Vgl. hierzu Reulecke,,,… und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben!“, 1988, S. 243255 und ders., Probleme einer Sozial-und Mentalitätsgeschichte, 1987, S. 7–25Google Scholar
  108. 109.
    S. hierzu ausführlicher ebd., 1987, S. 12 fGoogle Scholar
  109. 110.
    Klönne, 1960 und ders., 1982. In einer seiner letzten Veröffentlichungen beschreibt er jugendliche Widerstandsgruppen zwar als Minoritäten innerhalb der „Hitlerjugend-Generation“, aber als vielfältig und qualitativ durchaus beachtlich; s. ders., 1990, S. 96105;Google Scholar
  110. 111.
    Zur Rolle der westdeutschen Geschichtswissenschaft nach dem Krieg s. auch die Einschätzung von Wehler, Geschichtswissenschaft heute, in: Habermas, 1979, S. 709–753, bes. S. 718Google Scholar
  111. 112.
    Kopf, zit. nach Cloer, in: Overesch, 1986, S. 85–111; Hinrich Wilhelm Kopf, 1. Ministerpräsident Niedersachsens, äußerte diese Vermutung in seiner Regierungserklärung am 17. Juni 1947.Google Scholar
  112. 113.
    Heilfurth, 1952, S. 11Google Scholar
  113. 114.
    StA Detmold, M1 IJU Nr. 160Google Scholar
  114. 115.
    Weniger, Schule und Berufsnot, in: Die Sammlung, 1. Jg. 1945/46, S. 129–140Google Scholar
  115. 116.
    Ziertmann, 1950, S. 17 sowie Achinger, 1950, S. 9 f und Heilfurth, 1952, S. 12Google Scholar
  116. 117.
    S. D 7: Zahl der jugendlichen Erwerbslosen nach Altersgruppen und Geschlechtern 1950/51 und Anteil der Jugendlichen an der Gesamtarbeitslosigkeit, in: Gayk, 1952, S. 11Google Scholar
  117. 118.
    Ziertmann, 1950, S. 18Google Scholar
  118. 119.
    Klabunde, Deutsche Zeitung 1950, Nr. 20, zit. nach Achinger, 1950, S. 12Google Scholar
  119. 120.
    Hartwig, Der Gesundheitszustand der Jugendlichen und seine Auswirkungen auf den Arbeitseinsatz, in: ASP, 1. August 1947, Nr. 13, S. 8Google Scholar
  120. 121.
    Dieses mag bei einer durchschnittlichen Klassenstärke zwischen 60 und 70 Kindern verständlich sein. Leider habe ich keine Angaben über die Befindlichkeiten der beteiligten Lehrkräfte gefunden!Google Scholar
  121. 122.
    Redlich, Jugendliche im ArbeitsprozeB, in: ASP, 15. Juni 1948, Nr. 12, S. 3 und ASP, 15. März 1947, Nr. 4, S. 10Google Scholar
  122. 123.
    Herwegen, Der Nachwuchs für den Bergbau, in: ASP, 1. September 1947, Nr. 15, S. 4 fGoogle Scholar
  123. 124.
    StA Kiel, Sig. 33711; ein Vergleich mit den Zahlen von Gayk legt die Vermutung nahe, daß es sich bei diesen 18.000 nur um männliche Lehrstellenbewerber handelte, und daß darüber hinaus die Arbeitslosen aus dem Vorjahr nicht mitgerechnet wurden. S. Gayk, 1952, S. 12Google Scholar
  124. 125.
    Da es lange Zeit keine einheitliche Verwendung und Definition der Begriffe gegeben hat, ist Zahlenmaterial zu diesem Bereich insgesamt mit Vorsicht zu benutzen. Vgl. hierzu die Ausführungen des Sozialministeriums der Landesregierung NRW, 1947, S. 6 f; Zentralamt für Arbeit in der britischen Zone, 1948, S. 54 und Böttcher, 1949Google Scholar
  125. 126.
    Busemann, 1951, S. 58 Grundsätzlich sind hierbei eine Reihe von methodischen Schwierigkeiten zu beachten, neben Auswahl und Kategorisierung auch die der Gewichtung und Verallgemeinerbarkeit von Äußerungen Jugendlicher. DaB nur veröffentlichte Aussagen einbezogen werden können, bedeutet besonders im Hinblick auf die vorhandenen, aber noch nie ausgewerteten jugendlichen Zeugnisse eine bedenkenswerte Einschränkung. S. hierzu Bios, 1/1989, S. 139–150Google Scholar
  126. 127.
    S. Anhang D 8: Statistische Daten zum Altersaufbau, in: Zentralamt für Arbeit in der britischen Zone, 1948, S. 3Google Scholar
  127. 128.
    S. Sozialministerium der Landesregierung NRW, 1947, S. 19. Durch den Ausfall von rd. 48% der Wohnfläche gegenüber 1939 und die nur bedingte Aufnahmekapazität des uhrgebietes verteilten sich die Flüchtlingsströme innerhalb des Landes NRW sehr unterschiedlich. Besonders belastet war der RP Detmold, in dem 24,5% der Gesamtbevölkerung nicht einheimisch war.Google Scholar
  128. 129.
    Hartwig, Der jugendliche Flüchtling in der Berufsberatung, in: ASP, 1. April 1948, Nr. 7, S. 1–3; als Reaktion auf die Situation der Flüchtlinge wird wiederholt auf die Wiedergründung der Arbeiterwohlfahrt hingewiesen, so z.B. bei Glet, 1975, S. 59 fGoogle Scholar
  129. 130.
    Lenhartz, 1950, S. 33 f und Böttcher, 1949, S. 591–599Google Scholar
  130. 131.
    Essig, Die Berufssituation der Mädchen, 1949, in: Archiv für Berufsbildung, 1. Jg., Oktober 1949, S. 65–68, hier: S. 66Google Scholar
  131. 132.
    Vgl. dazu Richter, 1949; Achinger, 1950; S. 123, Müller-Using, 1947; Lenhartz, 1950, S. 36 fGoogle Scholar
  132. 133.
    Schäfer, Heimstätten für die Jugend, in: Frankfurter Hefte, Juli 1948, H. 7, S. 883. In diesem Zusammenhang soll nur kurz auf die für die jüngere Altersgruppe gedachten „Kinderdörfer“ (SOS/Österreich, Pestalozzi/Schweiz, Goldenes Kinderdorf Klinge/Nordbaden) hingewiesen werden, die ebenfalls in kleinen Wohngrippen mit familienähnlichen Binnenstrukturen (Hauseltem u.ä.) organisiert waren. Vgl. hierzu Wolf, 1977, S. 211 f und Anhang D 9: Neue sozialpädagogische Institutionen nach 1945, in: ebd., S. 218Google Scholar
  133. 134.
    Bothmer, 1949, S. 119; Weniger, 1945/46, S. 134,139 fGoogle Scholar
  134. 135.
    Vgl. Richter, Selbsthilfewerke und freiwillige Arbeitseinsätze der Jugend seit 1945, in: Die Sammlung, 4. Jg. 1949, S. 369–377 und Schäfer, Heimstätten für die Jugend, 1948, in: Frankfurter Hefte, Juli 1948, S. 882. Einen Überblick über die zeitgenössischen Strömungen zu diesem Thema gibt Hafeneger, 1988, S. 190 ffGoogle Scholar
  135. 136.
    Schäfer, Verwahrloste Jugend, in: Frankfurter Hefte, April 1947, S. 328–331Google Scholar
  136. 137.
    Bericht des Stadtamtmann Baars auf der Sitzung des Fachausschusses für Jugendwohlfahrt am 13. Dezember 1946, StA Kiel, Sig. 33711Google Scholar
  137. 138.
    Nachbauer, 1959, S. 34 f und Anhang D 10: Zur Entwicklung der Jugendkriminalität, in: ebd., S. 35 und D 11: Gesamtzahl der Jugendgerichtsfälle, in: lbers, Gefährdete Jugend 1950, in: Die Arbeiter-Wohlfahrt 1949/50, S. 136. In Anbetracht der Tatsache, daß die grundsätzlichen Problemen mit dem Aussagewert von Kriminalstatistiken s. Villmow, Umfang und Struktur der Jugendkriminalität, in: Wollenweber (Hrsg.), 1980, S. 49–74, hier: S. 54–61Google Scholar
  138. 139.
    StA Kiel, Sig. 7068/18Google Scholar
  139. 140.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44556Google Scholar
  140. 141.
    LHA R-P, Bestand 441, Nr. 44556Google Scholar
  141. 142.
    Vgl. Wolf, 1977, S. 216; in diesem Zusammenhang auch der Erfahrungsbericht eines jugendlichen(?) Helfers einer Bahnhofsmission: Prehl, Bahnhofsdienst der Jugend, in: Frankfurter Hefte, September 1946, H. 6, S. 81–87Google Scholar
  142. 143.
    Vgl. hierzu Maier-Diewald, 1966, S. 7 ff. Zu den zeitgenössischen Überlegungen s. Peters, Die tragenden Gedanken des Jugendstrafrechts, in: Schneider (Hrsg.), 1952, S. 77–92 und zum historischen Statuswandel des Kindes und Jugendlichen im Strafrecht Weber/MeierStier, Kinderdelinquenz im Wandel - soziologische und sozialpädagogische Aspekte, in: Wollenweber (Hrsg.), Kinderdelinquenz und Jugendkriminalität, 1980, S. 9–48, hier: S. 22 ff; weitere Beispiele für Jugendhilfswerke bei Lorenz, 1987, S. 38Google Scholar
  143. 144.
    Erdmann, 1957, S. 29; vgl. hierzu im Anhang D 12 die Liste der EKAs und einschlägigen Direktiven, die sich nicht am Kriterium der Vollständigkeit orientiert, sondern an dem tatsächlicher Sichtung.Google Scholar
  144. 145.
    Aus diesen Heimen sind später die „HOTs“ (Heime der Offenen Tür) entstanden. Vgl. Wolf, 1977, S. 207 ff; Glaser, 1985, S. 168 ffGoogle Scholar
  145. 146.
    Habenuas, 1991b, S. 209Google Scholar
  146. 147.
    Ebd., S. 210. Leider präzisiert Habermas nicht, was er hier unter „Nazi“ verstehen will.Google Scholar
  147. 148.
    Bollnow im Gespräch mit K. Giel, in: Kaufmann 1987, S. 24–47Google Scholar
  148. 149.
    Ebd., S. 24 und S. 38Google Scholar
  149. 150.
    Vgl. hierzu Flitner, 1963, S. 61. Erst spät haben sich Vertreter der wissenschaftlichen Pädagogik mit dem Verhältnis deutscher Pädagogen und Pädagogik zum Nationalsozialismus befaßt. Sie gipfelte in den 80er Jahren in einer Kontroverse um die politische Rolle des pädagogischen Establishments während des NS, um Kontinuitätsfragen und um das Problem der Historisienrng. Hervorragende Kontrahenten sind Tenorth, LB. in: Zs. f. Pädagogik 32, 1986, S. 290–321; Quinn, LB. in: Demokratische Erziehung 2, 1987, S. 14–18; Keim, LB. 1988; Hemnann/Oelkers, 1988. Zur Einschätzung dieses Streits auch Koneffke, Auschwitz und die Pädagogik, in: Zubke, 1990, S. 131–151Google Scholar
  150. 151.
    Feidel-Mertz, Gemeinsam neue Wege suchen. Jugend nach Hitler in der Sicht emigrierter Pädagogen und Pädagoginnen, in: Baacke/Lienker/Schmölders/Volkmer, 1991, S. 67–81Google Scholar
  151. 152.
    Habermas, 1991b, S. 212 und Cloer, Bildungspolitik und universitäre Pädagogik in der Geburtsstunde des Landes Niedersachsen 1945 bis 1948, in: Overesch, 1986, S. 85–111 ebenso fair die juristischen Fakultäten Hege, Recht und Justiz, in: Benz, 1989, S. 181–219, hier: S. 184Google Scholar
  152. 153.
    Schelsky, 1957, S. 5Google Scholar
  153. 154.
    Ebd., S. 16; eine Zusammenfassung seines erkenntnisleitenden Fragerahmens und der theoretischen Grundlegungen in: Röhrs, 1965, S. 290–302 und Blücher, 1966, S. 305 ffGoogle Scholar
  154. 155.
    Schelsky, 1957, S. 24 ffGoogle Scholar
  155. 156.
    Ebd., S. 28; an anderer Stelle umreißt er den Unterschied im Wissenschaftsverständnis zwischen Soziologie und Pädagogik dahingehend, die Soziologie bewege sich,,im Rahmen einer analytisch deskriptiven Wissenschaft“, die Pädagogik hingegen „im Rahmen einer praktischen, gesellschaftspolitischen Wissenschaft”, in: Schelsky, Die Stellung der Jugend in der modernen Gesellschaft, in: Jugend in Not, hg. v. A. Brodil, 1959, S. 19–27Google Scholar
  156. 157.
    Schelsky, 1952, hier der Aufsatz von H. Kluth, S. 127–232 und Schelsky (Hrsg.), 1955, hier der Beitrag von R. Tartler, S. 263–338Google Scholar
  157. 158.
    Schelsky, 1957, S. 74Google Scholar
  158. 159.
    Ebd., S. 76–83. Zum Begriff des Konkretismus weist Schelsky ausdrücklich auf das Urheberrecht von Th. Adorno hin.Google Scholar
  159. 160.
    Ebd., S. 80Google Scholar
  160. 161.
    Kluth, Das Verhältnis der arbeitslosen Jugendlichen zum Staat und zur Politik, in: Schelsky, 1952, S. 127–232. Die Tatsache, daß ausschließlich arbeitslose Jugendliche befragt wurden, schränkt die Repräsentativität der Ergebnisse nicht unerheblich ein, wenngleich, wie im vorherigen Kapitel gezeigt, Arbeitslosigkeit besonders für Jugendliche eine individuell fast immer, wenn auch nicht lang anhaltend erlebte Realität war.Google Scholar
  161. 162.
    Ebd., S. 138Google Scholar
  162. 163.
    Ebd., S. 135Google Scholar
  163. 164.
    Ebd., S. 138Google Scholar
  164. 165.
    Jaide, 1988, S. 216 f. Er weist auch darauf hin, daß Schelsky selbst seinen Aussagen in der „Skeptischen Generation“ mit einer feinteiligeren Typologie 1961 und 1963 widersprochen habe.Google Scholar
  165. 166.
    Krüger, Theoretische und methodische Grundlagen der historischen Jugendforschung, in: dem., 1988, S. 208Google Scholar
  166. 167.
    Flitner, 1963, S. 69; auch Dienelt, 1974, S. 185Google Scholar
  167. 168.
    S. z.B. Bude, 1987, S. 41–58Google Scholar
  168. 169.
    Ebd., S. 45 Erst spät haben sich Vertreter der wissenschaftlichen Pädagogik mit dem Verhältnis deutscher Pädagogen und Pädagogik zum Nationalsozialismus befaßt. Sie gipfelte in den 80er Jahren in einer Kontroverse um die politische Rolle des pädagogischen Establishments während des NS, um Kontinuitätsfragen und um das Problem der Historisienrng. Hervorragende Kontrahenten sind Tenorth, LB. in: Zs. f. Pädagogik 32, 1986, S. 290–321Google Scholar
  169. 170.
    Vgl. hierzu Schelsky, Die Bedeutung des Klassenbegriffs für die Analyse unserer Gesellschaft, in: Jb. f. Sozialwissenschaften, Bd. 12, 1961, S. 237–269; auch Flitner, 1963, S. 71 ff; Bude, 1987, S. 45Google Scholar
  170. 171.
    Schelsky, 1961, S. 241 und ders., 1957, S. 14Google Scholar
  171. 172.
    Vgl. hierzu auch Hübner-Funk, Die >Hitlerjugend-Generation<: umstrittenes Objekt und streitbares Subjekt der deutschen Zeitgeschichte, in: Prokla 80, 1990, S. 84–98Google Scholar
  172. 173.
    Z.B. Thumwald, 1948; Kurz, 1949; Zillig, 1951; Baumert, 1952; Bondy/Eyfetth, 1952; Milller, 1953; Muchow, 1953. Die methodischen Schwerpunkte und ihre „technische Reinheit“ sind sehr unterschiedlich und sollen hier weder im einzelnen skizziert noch bewertet werden; vgl. zu diesem Aspekt, Flitner, 1963, S. 38Google Scholar
  173. 174.
    Der Begriff stammt von Zinnecker, 1987, S. 53 und bezieht sich auf zeitgenössische Texte wie Haß/Goes, 1950 und Thumwald, 1948Google Scholar
  174. 175.
    Bondy/Eyfetth, 1952, S. 53 fGoogle Scholar
  175. 17.
    Ebd., S. 54 fGoogle Scholar
  176. 177.
    Ebd., S. 55; die kursiven Wörter erscheinen im Original gesperrt.Google Scholar
  177. 178.
    Roessler, 1957. Flitner vermerkt hierzu, dem Buch Roesslers sei in zweifacher Hinsicht ein Mißgeschick widerfahren. Zum einen habe seine sehr grobkörnige Beschreibung der Jugendbewegung gerade die Leser verärgert und nicht zum Weiterlesen verleitet, die an den empirischen Ergebnissen großes Interesse hätten haben können. Zum anderen seien mehrere Thesen Roesslers von Schelsky in seiner „Skeptischen Generation“ aufgegriffen und integriert worden. Das eine Buch sei dadurch in den Schatten des anderen geraten.Google Scholar
  178. 179.
    Sutro, 1952Google Scholar
  179. 180.
    Müller, 1953Google Scholar
  180. 181.
    Lippert/Keppel, 1950Google Scholar
  181. 182.
    Vgl. Roessler, 1957, S. 267 und 271Google Scholar
  182. 183.
    Ebd., S. 274Google Scholar
  183. 184.
    Vgl. hierzu auch Flitner, 1963, S. 63 ffGoogle Scholar
  184. 185.
    Roessler, 1957, S. 448–453Google Scholar
  185. 186.
    Vgl. in diesem Zusammenhang Habermas, Alexander Mitscherlichs Sozialpsychologie, in: ders., 1991a, S. 170–183. Habermas unternimmt in diesem Aufsatz den Versuch, das methodische Verständnis von Psychoanalyse zu skizzieren, das Mitscherlich von jenen analytischen Sozialpsychologen unterschied, die ihren wissenschaftlichen Zugang als Ausfüllung von gesellschaftstheoretischen Lücken begriffen. Zur Verdeutlichung dieser anderen Position empfiehlt sich der Aufsatz von Fromm, Die Krise der Psychoanalyse, in: ders., 1972, S. 193–228Google Scholar
  186. 187.
    Erikson, Identifikation und Identität, in: v. Friedeburg, 1976, S. 277–287 und Mitscherlich, Pubertät und Tradition, in: v. Friedeburg, 1976, S. 288–307Google Scholar
  187. 188.
    Ebd., S. 278 ff und 284Google Scholar
  188. 189.
    Mitscherlich, 1990, S. 250 ffGoogle Scholar
  189. 190.
    Ebd., S. 278 fGoogle Scholar
  190. 191.
    Ebd., S. 280Google Scholar
  191. 192.
    Ebd., S. 282Google Scholar
  192. 193.
    Ebd., S. 281Google Scholar
  193. 19.
    Die Mitscherlichs bemerken hierzu, daß dies ein Grund für die nach dem Krieg zunächst besonders von der Jugend positiv aufgenommene Europaidee sein könnte.Google Scholar
  194. 195.
    Ebd., S. 287; bestätigt wird diese Analyse auch von Zeitgenossen. So unterscheidet etwa der Erziehungswissenschaftler Klaus Mottenhauer - Jahrgang 1928 -, der mit 15 Jahren eingezogen und in den letzten sechs Monaten des Krieges in Kriegshandlungen verwickelt wurde und anschließend in Gefangenschaft kam, zwischen der Gruppe der Älteren, die häufig arrivierte Führer in der HJ waren, und den Jüngeren, die keine gemeinsamen Kriegserfahrungen hatten. Gemeinsamkeitserlebnisse stiftend war für ihn die Tatsache, daß er mit seinen Kameraden den Krieg und das Ende der Nazizeit in einem Lebensalter erlebt hatte, „wo schon so etwas wie gesellschaftliches Bewußtsein erwacht war“. Vgl. Kaufmann, 1987, S. 48–69Google Scholar
  195. 196.
    Über die wahrnehmbaren Folgen schreibt Mitscherlich schon 1946 in dem Aufsatz: Aktuelles zum Problem der Verwahrlosung, in: ders., 1983, S. 612–630, hier. S. 624Google Scholar
  196. 197.
    Mitscherlich, 1990, S. 289Google Scholar
  197. 198.
    Habemlas, 1991a, S. 181 und Mitscherlich, 1990, S. 280Google Scholar
  198. 199.
    Vgl. König, 1957, S. 8 und Flitner, 1963, S. 36 ffGoogle Scholar
  199. 200.
    Hierzu Wagner-Winterhager, Bericht über das Symposion 3. Bilanz der Jugendforschung, hier: Bericht über den Teil 1: Jugendforschung als Zeitdiagnose, in: Zs. f. Pädagogik, 1990, S. 123–137Google Scholar
  200. 201.
    Vgl. Lahy, 1948Google Scholar
  201. 202.
    Institut für Demoskopie/Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung/Allensbach am Bodensee, o.J.Google Scholar
  202. 203.
    Nicht alle Bereiche sind in der mir vorliegenden Fassung der Untersuchung detailliert erfaßt. So fehlen etwa die Angaben zu den Fragen nach dem Schulbereich. Auswahlkriterien waren geographische Streuung, Konfession, Verteilung Stadt/Land, Verbrauchergmppe (hier wird unterschieden zwischen Normalverbraucher, Teilselbstversorger und Vollselbstversorger, eine Definition der Begriffe liegt nicht vor), besuchter Schultypus und Berufe der Väter.Google Scholar
  203. 204.
    Ebd., Vorwort Ebd., S. 287; bestätigt wird diese Analyse auch von Zeitgenossen. So unterscheidet etwa der Erziehungswissenschaftler Klaus Mottenhauer - Jahrgang 1928 -, der mit 15 Jahren eingezogen und in den letzten sechs Monaten des Krieges in Kriegshandlungen verwickelt wurde und anschließend in Gefangenschaft kam, zwischen der Gruppe der Älteren, die häufig arrivierte Führer in der HJ waren, und den Jüngeren, die keine gemeinsamen Kriegserfahrungen hatten. Gemeinsamkeitserlebnisse stiftend war für ihn die Tatsache, daß er mit seinen Kameraden den Krieg und das Ende der Nazizeit in einem Lebensalter erlebt hatte, „wo schon so etwas wie gesellschaftliches Bewußtsein erwacht war“. Vgl. Kaufmann, 1987, S. 48–69Google Scholar
  204. 205.
    Vgl. hierzu Allerbeck, 1985, S. 15Google Scholar
  205. 206.
    Unter dem Rosenthal-Effekt wird die Beeinflussung der Befragten durch das Geschlecht, Alter, ethnische Herkunft, persönliche Charaktereigenschaften des Interviewers verstanden. Der Hawthome-Effekt weist eine Veränderung der Antworten allein dadurch aus, daß Personen an einer Untersuchung teilnehmen. Vgl. hierzu Tippelt, Methodische Ergebnisse der quantitativ orientierten Jugendforschung, in: Krtiger, 1988, S. 159–180Google Scholar
  206. 207.
    Als methodisch gründlicher geplant und durchgeführt können die Dannstädter Gemeindeuntersuchungen gelten, die die beiden, lange Jahre im amerikanischen Exil lebenden Forscher Th. Adorno und M. Horkheimer wissenschaftlich begleiteten.Google Scholar
  207. 208.
    Vgl. Baumert, 1952, S. 188 ff, hier: S. 198Google Scholar
  208. 209.
    Den Versuch einer theoretischen Grundlegung für eine Mentalitätsgeschichte hat Reulecke 1987 und 1988 unter Hinweis auf das immer noch unausgereifte Instrumentarium dieser neueren Richtung historischer Forschung unternommen.Google Scholar
  209. 210.
    Vgl. auch Schörken, 1990, S. 15Google Scholar
  210. 211.
    Reichardt, Historie des mentalités. Eine neue Dimension der Sozialgeschichte am Beispiel des französischen Ancién Régime, in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, 1978, S. 131Google Scholar
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    Nicht zuletzt die Möglichkeit des positiven Erlebens von Krieg ermöglichte es in der Weimarer Republik ebenso wie in Italien den Beftlrwortem des Krieges, in eine neue Phase des Nationalismus einzutreten.Google Scholar
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    Ebd., S. 109 ff, S. 135 ffGoogle Scholar
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    Gemeint sind hier LB. die Formen von Genugtuung, wenn ein Deutscher es „denen“ - d.h. den Besatzungsmächten - wieder einmal richtig gezeigt hatte oder auch die vom Niethammer-Projekt herausgearbeitete Kritik an den deutschen Frauen, die sich mit Angehörigen der Siegermächte „einließen”. Vgl. hierzu Schörken, 1990, S. 147 und Niethammer, in: ders. (Hrsg.), 1983 b, S. 22Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Beate Wagner

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