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Einleitung

  • Beate Wagner
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Zusammenfassung

Jede Jugendarbeit — auch die sozialistische — hat es mit einer konkreten Jugendpopulation zu tun, deren historische Gebundenheit den Rahmen des Machbaren bestimmt. Das gilt nicht nur und in besonderer Weise für die Jugendgeneration der Geburtsjahrgänge 1921 bis 1929. Das gilt auch für die Anlage einer Untersuchung zu einem Thema der historischen Jugendforschung. Im Gegensatz zu jeder Institutionen- und Politikgeschichte, zu jeder Wirtschafts- oder Ereignisgeschichte kann der Fragehorizont nicht trennscharf in den Grenzen sein. Der für diese Untersuchung zugrundegelegte Forschungsansatz der Sozial- und Mentalitätsgeschichte verlangt vielmehr Fragen nach dem geistigen Klima der Nachkriegszeit, nach den Wert- und Normenvorstellungen, nach Sozialisationsbedingungen und Einstellungsmustern, nach Lebens- und Arbeitskonzepten sowie Selbst- und Fremdbildern.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierzu den Bericht der Frankfurter•Rundschau vom 2. November 1991 „Als Hitler an die Haustür klopfte“. Überlebende des Holocaust erinnern sich in New York an ihre Kindheit im VersteckGoogle Scholar
  2. 2.
    Auf diesen Tatbestand haben Schörken, 1990, S. 153 und Hübner-Funk, in: PROKLA 80, September 1990, S. 85 f hingewiesen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Beate Wagner

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