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Öffentlichkeit als theoretische Kategorie

  • Achim Janik
Part of the Organisationskommunikation book series (ORGKOM)

Zusammenfassung

Aufgrund der Anforderung, die gesamtgesellschaftlichen Kommunikationsbedingungen stärker als bisher in die Untersuchung einfließen zu lassen, steht bei der anstehenden Diskussion des Öffentlichkeitsbegriffes folgende Frage im Vordergrund: Läßt sich der Terminus Öffentlichkeit als wissenschaftliche bzw. theoretische Kategorie verwenden, unter welcher der Aspekt, dass von den substanziellen Interessenvorgaben eines sozialen Systems bzw. einer sozialen Rolle auf die Wahrnehmungs- und Bewertungsweisen von Akteuren geschlossen werden kann, systematisch und unter Einbezug der gesamtgesellschaftlichen kommunikativen Rahmenbedingungen untersucht werden kann? Dabei wird grundsätzlich der Auffassung gefolgt, „daß es keinen Zustand schrankenloser Öffentlichkeit gibt, sondern immer nur simultane ‚Sonderöffentlichkeiten‘, deren Teilnehmer und Inhalte erheblich variieren.“ (Merten/Westerbarkey 1994, 199) Die Option, prinzipiell zwischen mehreren Öffentlichkeiten innerhalb einer Gesellschaft unterscheiden zu können, ermöglicht auch eine Unterscheidung zwischen der ‚allgemeinen‘ (Medien-)Öffent-lichkeit und der Kapitalmarkt-Öffentlichkeit.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

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  • Achim Janik

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