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Die Frage nach der Bedeutung lokaler Berichterstattung Positionsbestimmung innerhalb der bisherigen Forschung

  • Carolin Herrmann
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Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 135)

Zusammenfassung

Die hohen Reichweiten der lokalen und regionalen Tagespresse deuten auf ein „überragendes lokales Informationsbedürfnis“1 hin. Kieslich nahm noch weitergehend sogar „besondere Einstellungen und Verhaltensweisen des Lesers gerade gegenüber dem Lokalteil der Zeitung“ an.2 Nirgends sonst finde er soviel ihn direkt Berührendes.

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Literatur

  1. 1.
    Jonscher 1991, S.13.Google Scholar
  2. 2.
    Günter Kieslich, Die publizistische und gesellschaftliche Bedeutung des “Lokalen” in den Massenmedien; in: Dovivat/Bringmann 1969, S.13.Google Scholar
  3. 3.
    Als Bilanz der Lokalkommunikationsforschung insgesamt siehe Thomas Wilking, Lokale Medien: Perspektiven für die Forschung, in: Publizistik 29/1984, S.181–197.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Saxers Systematisierung der Lokalpresseforschung in fünf Hauptrichtungen: “die an der Lokalpresse als einem möglichen Integrationsfaktor interessierte, stark gemeindesoziologisch ausgerichtete Forschung; die am publizistisch-politischen Leistungsvermögen der Lokalpresse unter den Bedingungen der Pressekonzentration interessierte, stark publizistikwissenschaftlich ausgerichtete Forschung; die am kritischen Potential der Lokalpresse hinsichtlich der lokalen Machtkonstellation interessierte, stark politologisch ausgerichtete Forschung; die an integralen sozio-kommunikativen Systemkonstellationen interessierte, stark kommunikationssoziologisch ausgerichtete Forschung; die an der lokal-kommunikativen Teilstruktur Redaktion/Redakteur interessierte, stark berufssoziologisch ausgerichtete Forschung”; Saxer 1978, S. 371.Google Scholar
  5. 5.
    Jonscher 1991, S.47. Einen Überblick zu geben versuchen u.a. Jonscher 1991, S.47–72; Wilking 1990, S.21–27; Heinz-Werner Stuiber, Zu den Funktionen der Massenkommunikation: Politische und soziale Orientierung als Grunddimension massenkommunikativer Leistungen; in: Manfred Rühl/Jürgen Walchshöfer (Hrsg.), Politik und Kommunikation, Nürnberg 1978, S.211–235. Die amerikanischen Untersuchungen blieben dabei unberücksichtigt, “da sie aufgrund unterschiedlicher Strukturbedingungen in den Ergebnissen auf deutsche Verhältnisse kaum übertragbar sind”, so Ronneberger/Stuiber 1976, S. 63.Google Scholar
  6. 6.
    Meyn 1985, S.B.Google Scholar
  7. 7.
    Nach Stuiber 1978, S.211ff. Vgl. auch Franz Ronneberger, Die politischen Funktionen der Massenkommunikationsmittel, in: Publizistik 4/1964, S.291–304; ders., Sozialisation durch Massenkommunikation, in: ders. (Hrsg.), Sozialisation durch Massenkommunikation. Der Mensch als soziales und personales Wesen Bd. IV, Stuttgart 1971, S. 32–101.Google Scholar
  8. 8.
    Stuiber 1978, S.211.Google Scholar
  9. 1.
    Übersicht dazu bei Jonscher 1991, S.50–56 mit weiteren Literaturhinweisen; vgl. auch Franz Ronneberger, Öffentliche Aufgabe der Presse schafft keine Rechtspflicht, in: ZV + ZV 1971, S.2678ff.Google Scholar
  10. 2.
    Rudolf Wildenmann/Werner Kaltefleiter, Funktionen der Massenmedien, Frankfurt/Main 1965, S.115ff.Google Scholar
  11. 3.
    des Grundgesetzes garantiert dem einzelnen das Recht und die Freiheit, sich ohne Zensur durch Wort, Schrift und Bild sowohl frei zu äußern als auch zu informieren; vgl. dazu Dorsch 1984, S.13ff, sowie die Zusammenfassung von Jonscher 1991, S.50ff.Google Scholar
  12. 4.
    Vgl. Ulrich Saxer/Walter Hättenschiler/Reto Stadler, Alte und Neue Medien im lokalen Raum, Ergebnisse einer Rezipientenbefragung im Raum Baden, Zürich 1987, S. 7.Google Scholar
  13. 5.
    Dorsch 1984, S.9.Google Scholar
  14. 6.
    Zusammenfassung nach Dorsch 1984, S.16; Dorsch bezieht sich auf frühere Funktionsbestimmungen u.a. bei Ronneberger 1964, S.291–304; Joseph Stróbl, die Funktion der Presse im kommunalpolitischen Bereich, in Dovifat/Bringmann (Hrsg.) 1969, S. 31–35.Google Scholar
  15. 7.
    Otfried Janen, Kommunale Kommunikation, München 1984, S. 55.Google Scholar
  16. 1.
    Ulrich Saxer/Wemer A.Meier, Die Lokalpresse - ein funktionaler Träger lokaler Politik? in: Schweizerische Vereinigung für politische Wissenschaft (Hrsg.) Schweizerisches Jahrbuch für politische Wissenschaft 1980, Bern 1980, S. 193.Google Scholar
  17. 2.
    Die Sichtweise von Funktionen als soziale Notwendigkeiten geht auf die amerikanische Kommunikationswissenschaft zurück; vgl. Harold D Lasswell, The structure and function of communication in society, in: L.Bryson, The communication of ideas, New York 1948, S.32–51; nach Stuiber 1978, S. 214f.Google Scholar
  18. 3.
    Saxer 1978, S.369.Google Scholar
  19. 4.
    Meister 1984 unternahm es später nochmals, regionale Integrationsleistungen zu belegen, indem sie ver-suchte, den “Integrationsgehalt” regionsbezogener Zeitungsartikel anhand bestimmter Merkmale abzuschätzen. Die Kluft zwischen behaupteter Funktion und empirischer Nachweisbarkeit konnte jedoch auch sie nicht überwinden; dazu Wilking 1990, S.22ff.Google Scholar
  20. 5.
    Nach Saxer u.a. 1987, S.10; siehe Heinz Bonfadelli/Walter Hättenschwiler: Lokalradio-Nullstudie. Teil 2: Soziale Strukturen. Zürich 1985; vgl. auch Meister 1984.Google Scholar
  21. 6.
    Ronneberger/Stuiber 1976, S.82.Google Scholar
  22. 1.
  23. 2.
    Jonscher 1991, S.109.Google Scholar
  24. 3.
    Vgl. die fast ausufemde Studie Meisters 1984.Google Scholar
  25. 4.
    So Wilking 1990, S.10.Google Scholar
  26. 5.
    So Heinz-Werner Stuibers Bestimmung von “Kommunikationsräumen der lokal informierenden Tagespresse”, Nürnberg 1979, die im wesentlichen das Merkmal Ortsgröße mit einigen pressestatistischen Merkmalen wie Verbreitungsgebiet und Erscheinungshäufigkeit kombinierte; zur Kritik an Stuiber vgl. Michael Strohmann, Regionale Berichterstattung von Zeitungen in Peripheriegebieten, Marburg 1991, S.11f; dazu Rombach 1983, S.15ff; sowie Meister 1984. Diesem Ansatz folgten teilweise auch Wolz 1979 und Benzinger 1980.Google Scholar
  27. 6.
    So Thomas Wilking, Lokale Medien. Perspektiven für die Forschung. Eine kritische Bilanz, in: Publizistik 1984/1–2, S.194.Google Scholar
  28. 7.
    Auch wenn für Wilking die “Analyse des Kommunikationsraumes als theoretisch nicht eingebundene Datensammlung nicht zum ‘objektiven’ Leistungsmaßstab” taugt; Wilking 1990, S.10.Google Scholar
  29. 8.
    Otfried Jarren, Kommunikationsraumanalyse - ein Beitrag zur empirischen Kommunikationsforschung? in: Rundfunk und Fernsehen 1986/3, S.312. (Jarren 1986a )Google Scholar
  30. 9.
    Vgl. Franz Ronneberger, Wandel von Raumvorstellungen durch Medienkommunikation, in: Publizistik 1990/3, S.257–266; ders., Entstehung und Bedeutung von Kommunikationsräumen, in: ders., Kommunikationspolitik II, Mainz 1980, S.153–188; Ursula Maier-Rabler, Raum und Kommunikation. Impulse für die Forschung, in: Publizistik 1991/1, S.22–35.Google Scholar
  31. 10.
    Zur Wirkung von Massenmedien vgl. Elisabeth Noelle-Neumann/Winfried Schulz (Hrsg.), Fischer Lexikon Publizistik Massenkommunikation, Frankfurt/Main 1989, S.360–400, sowie die darin zusammengestellte Bibliographie S.420–422. Siehe auch Winfried Schulz (Hrsg.), Medienwirkungen. Einflüsse von Presse, Radio und Fernsehen auf Individuum und Gesellschaft, Weinheim 1992.Google Scholar
  32. 1.
    Wilking 1990, S.27.Google Scholar
  33. 2.
    So u.a. Saxer 1978, S.367. Eine interessante Studie auf dieser Ebene lieferte Wilking, der die Nachrichtenwertforschung als Rahmenmodell für die Analyse der Lokalberichterstattung heranzog, am Ende aber feststellen mußte, daß dieser Ansatz nur sehr bedingt geeignet ist. Die an Weltnachrichten entwickelten Theorien erklären nur einen Teil lokaler Berichte, ein weiterer falle unter das Service-Prinzip, und ein dritter Teil sei mit herkömmlichen Kriterien überhaupt nicht zu beschreiben, verweise bestenfalls auf die relativ große Offenheit von Lokalberichterstattung, womit die Untersuchung der Bedeutung lokaler Presse weitgehend wieder am Anfang steht. Wilking 1990, S. 179f.Google Scholar
  34. 3.
    Stuiber 1978, S.226.Google Scholar
  35. 4.
    Jonscher 1991, S.47.Google Scholar
  36. 5.
    ebenda S.68.Google Scholar
  37. 1.
    Stuiber 1978, S.226.Google Scholar
  38. 2.
    P.Frey, Theorie der Sozialisation, Integration von system-und rollentheoretischen Aussagen in einem mikrosoziologischen Ansatz, Sozialisation und Kommunikation, Bd.I, Stuttgart 1974, S.23; nach Stuiber 1978, S.227; vgl. auch Heinz Bonfadelli, Die Sozialisationsperspektive in der Massenkommunikationsforschung, Berlin 1981.Google Scholar
  39. 3.
    Winfried Schulz, Die Konstruktion von Realität in den Nachrichtenmedien, Freiburg/München 1990 (2. unveränderte Auflage, 1. Auflage Freiburg 1976 ).Google Scholar
  40. 4.
    Von den Gatekeeperstudien bis zur Nachrichtentheorie von Galtung und Ruge; vgl. Fischer Lexikon 1989, S.240.Google Scholar
  41. 5.
    Schulz 1990, S.26. Vgl. auch Literaturbericht zur zentralen Frage der Massenkommunikationsforschung danach, wie sich Medien und Realität zueinander verhalten, von Winfried Schulz, Massenmedien und Realität. Die “ptolemäische” und die “kopernikanische” Auffassung, in: Max Kaase/Winfried Schulz, Massenkommunikation, 30. Sonderheft der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 1989, S. 135–149.Google Scholar
  42. 1.
    ebenda S.27.Google Scholar
  43. 2.
    Walter Lippmann, Public Opinion, New York 1922, deutsch: Die öffentliche Meinung, München 1964, Reprint des Klassikers: Bochum 1990; Schulz 1990, S. 9.Google Scholar
  44. 3.
    Die Sozialpsychologie und die neuere Wissenssoziologie haben mittlerweile Lippmanns Annahmen theoretisch wie empirisch weitreichend untersucht und bestätigt; vgl. Peter L.Berger/Thomas Luckmann, Die gesell-schaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie, Frankfurt/Main 1989; Titel der amerikanischen Originalausgabe: The Social Construction of Reality, New York 1966. 3 Schulz 1990, S. 28.Google Scholar
  45. 4.
    Johan Galtung und Mari Holmboe Ruge, The Structure of Foreign News. The Presentation of the Congo, Cuba and Cyprus Crises in Four Norwegian Newspapers. in: Journal of Peace Research, Vol.2, 1965, S. 64–91.Google Scholar
  46. 5.
    So Schulz 1990, S.15 und S.118.Google Scholar
  47. 6.
    Lippmann 1964, S.71.Google Scholar
  48. 1.
    Lippmann 1964, S.68.Google Scholar
  49. 2.
    ebenda S.74.Google Scholar
  50. 3.
    Vgl. Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen (Hrsg.), Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit, 5.Auflage Opladen 1980.Google Scholar
  51. 4.
    Vgl. Hermann Bausinger, Alltag, Technik, Medien. in: Harry Pross/Claus-Dieter Rath, Rituale der Medienkommunikation, Berlin 1983, S.24. (Bausinger 1983a )Google Scholar
  52. 5.
    Alfred Schütz, Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt, Wien 1960, 2.Auflage; ders., Gesammelte Aufsätze Band 1, Das Problem der sozialen Wirklichkeit, hier besonders S.148; Band 3, Strukturen der Lebenswelt, Den Haag 1971; “Die Lebenswelt und insbesondere die Welt des alltäglichen Handelns als eine ”soziale Welt“ expliziert zu haben, ist vor allem das Verdienst von Schütz”, so Lenelis Kruse, Räumliche Umwelt. Die Phänomenologie des räumlichen Verhaltens als Beitrag zu einer psychologischen Umwelttheorie, Berlin/New York 1974, S. 105.Google Scholar
  53. 6.
    Schütz 1971, Band 3, S. 157.Google Scholar
  54. 7.
    ebenda S.156.Google Scholar
  55. 1.
    ebenda S.165. Schütz beschreibt den Prozeß der Überführung von Problemlösungen und neuen Erfahrungen in “Fraglosigkeit”, und welche Rolle das Individuum dabei spielt, detaillierter, vgl. S.157ff sowie Band 1, Das Problem der sozialen Wirklichkeit, S.148ff.Google Scholar
  56. 2.
    Schütz 1971, Band 1, S.255ff, nach Sabine Kropp, Ortsbezogenheit und bürgerschaftliche Anteilnahme: Der Nürnberger Stadtteil St. Johannis, seine Bewohner und sein Bürgerverein. Magisterarbeit an der FriedrichAlexander-Universität Erlangen-Nürnberg 1989.Google Scholar
  57. 3.
    Schütz 1971, Band 3, S.160; vgl. dazu die unterschiedlichen Ansätze und Thesen zur Wirkung von Massenmedien, als Einstieg Fischer Lexikon 1989, S. 360–400.Google Scholar
  58. 4.
    Berger/Luckmann 1989, S.V.Google Scholar
  59. 5.
    ebenda S.36f.Google Scholar
  60. 6.
    ebenda S.37.Google Scholar
  61. 1.
    ebenda S.39.Google Scholar
  62. 2.
    ebenda S.41.Google Scholar
  63. 3.
    ebenda S.42.Google Scholar
  64. 4.
    ebenda S.39.Google Scholar
  65. 5.
    ebenda S.164.Google Scholar
  66. 6.
    Berger/Luckmann 1989, S.164.Google Scholar
  67. 7.
    Werner J.Patzelt, Grundriß einer allgemeinen ethnomethodologischen Theorie, in: Archives Europeennes des Sociologie 27/1986, 5.178; vgl. auch: ders., Grundlagen der Ethnomethodologie. Theorie, Empirie und politikwissenschaftlicher Nutzen einer Soziologie des Alltags, München 1987; sowie ders., Ein alltagsanalytisches Paradigma? Bericht über das ethnomethodologische Schrifttum und den Forschungsstand (I,II), in: Neue Politische Literatur 29/1984, S.3–49 und S.187–204.Google Scholar
  68. 8.
    Heinrich Oberreuter, Wirklichkeitskonstruktion und Wertewandel. Zum Einfluß der Massenmedien auf die politische Kultur, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B27/87, S.20.Google Scholar
  69. 1.
  70. 2.
    Patzelt 1986, S.185.Google Scholar
  71. 3.
    So George Herbert Mead, Geist, Identität und Gesellschaft, Frankfurt/Main 1973, S.299; vgl. auch Luhmann, der Gesellschaft definiert als “das soziale System aller kommunikativ erreichbaren Erlebnisse und Handlungen; als System also, das aus allen kommunizierten Erlebnissen und Handlungen besteht.” Niklas Luhmann, Veränderungen im System gesellschaftlicher Kommunikation und die Massenmedien, in: Oskar Schatz (Hrsg.), Die elektronische Revolution. Wie gefährlich sind die Massenmedien? Graz 1975, S. 16.Google Scholar
  72. 4.
    Berger/Luckmann 1989, S.164.Google Scholar
  73. 5.
    ebenda S.165.Google Scholar
  74. 6.
    Bausinger 1983a, S.30; vgl. Dorschs Einordnung der Tageszeitung als “Medium des Alltags”, als Teil jener “sozialen Erscheinung Alltag, die durch ein hohes Maß an Gewohnheit, Ritualen und Habitualisierungen gekennzeichnet ist.” Dorsch 1984, S. 10.Google Scholar
  75. 7.
    Luhmann 1975, S.29.Google Scholar
  76. 1.
    Saxer u.a. 1987, S.4.Google Scholar
  77. 2.
    Vgl. Niklas Luhmann, Soziologische Aufklärung, Band 2, 2.Auflage, Opladen 1982.Google Scholar
  78. 3.
    So Saxer 1980, S.39.Google Scholar
  79. 4.
    Vgl. Jarren 19866, S.297.Google Scholar
  80. 5.
    Zur Kritik an der Vorstellung eines relativ autonomen Mediensystems, das den Funktionskatalogen implizit zugrundeliegt, vgl. Frank Böckelmann, Theorie der Massenkommunikation, Frankfurt 1975, S.42ff.Google Scholar
  81. 6.
    Vgl. Frahm 1980, S.85 und S.100; siehe auch Karl Vogel, Erwartungen von Lokalhonoratioren als Leser lokaler Ausgaben von Regionalzeitungen, in: Langenbucher 1980, S. 154–163.Google Scholar
  82. 1.
    Petra Dorsch, Lokalkommunikation, Ergebnisse und Defizite der Forschung, in: Publizistik 23/1978, S.190. 2 Berger/Luckmann 1989, S. 36.Google Scholar
  83. 1.
    Überblick bei Jarren 1986a.Google Scholar
  84. 2.
    So Saxer u.a. 1987, S.2.Google Scholar
  85. 3.
    Stuiber 1979.Google Scholar
  86. 4.
    Vgl. schon Schütz’ “Zeitungsatlas der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 1976; Ubersicht bei Jarren 1986a, S.317ff; neuer: Günter Bentele/Otfried Jarren/Ulrich Kratzsch, Medienlandschaft im Umbruch. Medien-und Kommunikationsatlas Berlin, Berlin 1990.Google Scholar
  87. 5.
    So Saxer u.a. 1987, S.3; vgl. auch Meisters auf den Integrationsaspekt ausgerichteten Versuch, Meister 1984, sowie die allerdings tatsächlich tiefergreifende mikrosoziologische Studie über die Beziehungen zwischen räumlichen Bedingungen und interpersonellem Kommunikationsverhalten in einem Salzburger Stadtteil von Alfred Autischer/Ursula Maier-Rabler, Kommunikation im Stadtteil. Kommunikationsstrukuren, -formen und -verhalten in städtischen Teilgebieten, Phil.Diss. Salzburg 1984.Google Scholar
  88. 6.
    Saxer u.a. 1987, S.2; vgl. auch die Forderung nach einer verstärkt “subjektorientierten” Rezeptionsforschung von Hans Dieter Kübler, Medienforschung zwischen Stagnation und Innovation, in: Dieter Baacke/HansDieter Kübler, Qualitative Medienforschung, Tübingen 1989, S.7–71, besonders S.50ff.Google Scholar
  89. 1.
    Präzisierungsversuch von Christian Padrutt, Integration durch Kommunikation, in: ZV + ZV 41/1973, S.1688, der mit dem Begriff des “Lokalen” eine “kleinräumige Sozialordnung mit kulturell-symbolischer Bedeutung, mit mehr oder minder verbindlich festgelegtem, eigenen Wert-und Nonnensystem und einem funktionalen Zusammenhang” umschreibt; zur Definitonsproblematik des “Lokalen” vgl. Saxer u.a. 1987, S.lff sowie Jarren 1984, S.75ff.Google Scholar
  90. 2.
    Vgl. die Definition von Bentele/Jarren in Jarren 1986a, S.323.Google Scholar
  91. 3.
  92. 4.
    Vgl. auch Jarren 1986a, S.324.Google Scholar
  93. 5.
    So auch Vogel 1980, S.156.Google Scholar
  94. 1.
    Die Rezeption dieser Bereiche für die Lokalkommunikationsforschung unterblieb bisher zumeist; so MaierRabler 1991, S.23; anders allerdings die eben vorgelegte, geographisch ausgerichtete Untersuchung von Strohmann 1991; verstärkte Interdisziplinarität wurde schon mehrfach gefordert; so Jarren 1986a, S.322; Petra E. Dorsch, Interdisziplinäre Aspekte lokaler Kommunikation, in: Publizistik 25/1980, 5. 180–186.Google Scholar
  95. 2.
    Berger/Luckmann 1989, S.39.Google Scholar
  96. 3.
    ebenda S.164.Google Scholar
  97. 4.
    ebenda S.24f.Google Scholar
  98. 5.
    Susanne K.Langer, Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst, Frankfurt/Main 1984, S.69; Originalausgabe unter dem Titel “Philosophy in an New Key. A Study in the Symbolism of Reason, Rite, and Art”, Cambrigde (Mass.) 1942.Google Scholar
  99. 6.
    Ina-Maria Greverus, Der territoriale Mensch. Ein literatur-anthropologischer Versuch zum Heimatphänomen, Frankfurt/Main 1972, S. 2.Google Scholar
  100. 1.
    Ben Bachmair, Analyse symbolischer Vermittlungsprozesse am Beispiel von Kindergruppen. Überlegungen zum Zusammenhang von Forschungsgegenstand und Forschungsmethode, in: Baacke/Kübler 1989, 5.198. z Greverus 1972.Google Scholar
  101. 2.
    Ina-Maria Greverus 1979, Auf der Suche nach Heimat, München 1979, S.35; vgl. auch Paul Ricoeur, Der Text als Modell hermeneutischen Verstehens, in: H.G. Gadamer/G.Boehm (Hg.), Seminar. Die Hermeneutik und die Wissenschaft, Frankfurt/Main 1978, S. 113.Google Scholar
  102. 3.
    Greverus 1972, S.14.Google Scholar
  103. Vgl. Harold D.Lasswell/Nathan Leites and associates, Language of Politics, Studies in Quantitative Semantics, New York 1949; nach Fischer Lexikon 1989, S.35.Google Scholar
  104. 5.
    Greverus 1972, S.4f.Google Scholar
  105. 6.
    Holger Rust, Struktur und Bedeutung, Berlin 1980, S.159, (Rust 1980a ).Google Scholar
  106. 1.
    Greverus 1972, S.15.Google Scholar
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    Vgl. Fischer Lexikon 1989, Beitrag Inhaltsanalyse, S. 43f.Google Scholar
  108. 3.
    Rust 1980a, S.48; vgl. auch ders., Inhaltsanalyse, München 1983.Google Scholar
  109. 4.
    Vgl. Rust 1980a, S.70; vgl. dazu auch die in dem Sammelband von Baacke/Kübler 1989 formulierten Forderungen nach einer integraleren Kommunikationsforschung, die u.a. eine stärkere Rückbindung der Analysen in alltagsweltliche Zusammenhänge verlangen; darin zur grundsätzlichen Kritik an der bisherigen Kommunikationswissenschaft Hans-Dieter Kübler, Medienforschung zwischen Stagnation und Innovation, S.87–133; besonders auch Hans Heinz Fabris, Von der Medien-zur Kommunikationsforschung: Der Beitrag qualitativer Forschungsmethoden, S.72–86; sowie Klaus Neumann/Michael Charlton, Strukturanalytische Rezeptionsforschung, S. 177–193.Google Scholar
  110. 5.
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  111. 6.
    Vgl. auch Wilking 1990, S.78.Google Scholar
  112. 1.
    Vgl. Hans-Georg Wehling (Hrsg.), Dorfpolitik, Opladen 1978, S.16f; so auch Beate Brüggemann/Rainer Riehle, Das Dorf. Über die Modernisierung einer Idylle, Frankfurt/Main, New York 1986, S. 17.Google Scholar
  113. 2.
    Werner Früh, Inhaltsanalyse. Theorie und Praxis, München 1981, S.23; die Konzeption so verstandener Inhaltsanalyse geht auf Berelson zurück; Bernard Berelson, Content Analysis in Communication Research, Glencoe 1952; vgl. auch Fischer Lexion 1989, Inhaltsanalyse, S. 33–50.Google Scholar
  114. 3.
    Vgl. Holger Rust, Qualitative Inhaltsanalyse - begriffslose Willkür oder wissenschaftliche Methode? in: Publizistik 25/1980, S.5. (Rust 1980b )Google Scholar
  115. 4.
    Klaus Merten, Inhaltsanalyse. Einführung in Theorie, Methode und Praxis, Opladen 1983, S.94; Früh 1981, S.36; Rust 1980a.Google Scholar
  116. 5.
    Zu den verschiedenen Ansätzen der Inhaltsanalyse vgl. Früh 1981, S.44ff.Google Scholar
  117. 6.
    Rust 1980a, S.48.Google Scholar
  118. 7.
    Vgl. Berelson 1952, S.147: “Content analysis stands and falls by its categories.”.Google Scholar
  119. 8.
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    So auch Merten 1983, S.96.Google Scholar
  122. 2.
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  123. 3.
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    Vgl. Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen 1980; siehe auch Bachmair 1989, S.194.Google Scholar
  129. 1.
    Zurückgehend auf Emil Dovifat, Zeitungslehre. Band 2, neubearbeitet von Jürgen Wilke, Berlin u.a. 1976 (6.Aufl.), Kapitel “Der Orts-und Heimatteil” S.59–70, hier S.63; Erstausgabe 1937; vgl. auch Valeska Voß-Dietrich, Das Lokale, in: Emil Dovifat (Hrsg.), Handbuch der Publizistik. Band 3, Berlin 1969, S.195. Z Wilking 1984, S.184: “Diese griffige Charakterisierung machte Karriere, obwohl ihre Fragwürdigkeit bereits bei den ursprünglichen Verfechtern der zitierten Thesen indirekt deutlich wurde, denn die implizierte Vorstellung einer thematischen Kongruenz von Lokalteil und Sachgebietssparten der Zeitung war kaum haltbar, wenn es wirklich um die konkreten Themen des Lokalteils ging, die kaum in das Muster der klassischen Zeitungssparten passen.” Ubersicht über die von dieser Charakterisierung inspirierten Untersuchungen bei Wilking 1984, S.183ff.Google Scholar
  130. 2.
    Vgl. Wilking 1990.Google Scholar
  131. 3.
    Eine subjektiv für richtig gehaltene Interpretationsweise wird formuliert und dann nach möglichst vielen bestätigenden Regeln gesucht.“ Früh 1981, S.58.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Carolin Herrmann

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