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Entwicklung einer Grammatik zur Beschreibung von Geschäftsprozessen

  • Ingo Heimig
Part of the Schriften zur EDV-orientierten Betriebswirtschaft book series (SCHEB)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die Grammatik zur Beschreibung von Geschäftsprozessen sukzessive entwickelt. In Abschnitt 4.1 wird zunächst auf die Vorgehensweise bzw. das der Entwicklung zugrunde liegende Gliederungskriterium eingegangen. Die Grammatik wird bereits auf hoher Abstraktionsebene angegeben, indem die Definition der erlaubten Modellkonstrukte durchgeführt wird und damit das zugrunde liegende Gliederungskriterium durch das Regelwerk der Grammatik abgebildet wird. In diesem Abschnitt werden allerdings noch keine elementaren Konstrukte (Funktionen oder Ereignisse), sondern lediglich zusammengesetzte Konstrukte (Teilprozesse) betrachtet. Dies geschieht in Abschnitt 4.2. Hierbei werden die in Abschnitt 3.2 beschriebenen Anforderungen bzgl. der syntaktischen und semantischen Konventionen durch das Regelwerk der Grammatik abgebildet. Die in Kapitel 3 angesprochenen Konfliktsituationen werden dabei aufgelöst. Abschnitt 4.3 nimmt wiederum Bezug auf Abschnitt 3.3 und führt die in Abschnitt 3.2 beschriebenen Teilprozesse zu einem integrierten Modell zusammen. Durch die Spezifikation von weiteren Teilprozessen unterschiedlicher Branchen bzw. Betriebstypen wird die Bedeutung der grammatikbasierten Prozeßbeschreibung für die Administration von Geschäftsprozessen hervorgehoben. Abschnitt 4.4 verdeutlicht an einer Einsatzmöglichkeit (organisatorisch getriebene Gestaltungsentscheidungen) die Verwendbarkeit von grammatikbasiert beschriebenen Geschäftsprozessen für das Wissensmanagement in Unternehmen. Dieser vierte Abschnitt stellt den Abschluß der Grammatikentwicklung dar, da am Beispiel der Umsetzung von Gestaltungsentscheidungen durch die Grammatik gezeigt werden kann, daß die in Abschnitt 1.2.2 beschriebene Steigerung der Güte des Gesamtmodells, insbesondere im Hinblick auf die Originaltreue nach Modelloperationen, erreicht wird.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

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  • Ingo Heimig

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