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Ausbildung für Kindergarten und Unterstufe der Primarschule

Ein neuer Studiengang an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz
  • Michael Fuchs-Hug
  • Ruth Zemp-Twerenbold
Part of the Jahrbuch Grundschulforschung book series (JBG, volume 8)

Zusammenfassung

Im Oktober 1994 beauftragte die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) eine Studiengruppe, Perspektiven zum Auftrag des öffentlichen Bildungswesens bezüglich der Bildung und Erziehung der vier- bis achtjährigen Kinder zu umreißen. Sie kam zum Schluss, dass zwar die Abgrenzung dieser Altersstufe entwicklungspsychologisch nicht trennscharf zu begründen ist, dass aber trotzdem die Schaffung eines neuartigen Bildungs- und Erziehungsangebotes für Vier-bis Achtjährige sinnvoll sei. Gründe für eine neue Bildungsstufe sind: die Übergangsproblematik Kindergarten-Primarschule, die zunehmend heterogenen soziokulturellen Voraussetzungen sowie die unterschiedlichen Lernpotenziale, auf welche in Jahrgangsklassen immer weniger eingegangen werden kann. In ihrem Abschlussbericht postulierte die Studiengruppe 1997 deshalb erstmals die altersgemischte Basisstufe (vgl. EDK-Dossier 48A). Der Bericht löste Schulversuche und kantonale Planungsaktivitäten zur Einführung einer Grundstufe (Kindergarten und 1. Klasse) oder der Basisstufe (Kindergarten bis 2. Klasse) aus. Die flächendeckende Einführung ist noch in keinem Kanton beschlossen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Michael Fuchs-Hug
  • Ruth Zemp-Twerenbold

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