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Falldarstellungen

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Part of the Forschung Erziehungswissenschaft book series (FO ERZWISS, volume 167)

Zusammenfassung

Es wurden nach den in Kapitel IV, 3 beschriebenen Merkmalen vier inhaltlich sehr unterschiedliche Schilderungen von Teilnehmerinnen an Gesundheitsbildung für eine eingehende Darstellung ausgewählt.

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Literatur

  1. 63.
    Doch dieser Eindruck entstand bei fast allen der insgesamt 21 Gesprächspartnerinnen mit Ausnahme einer Frau.Google Scholar
  2. 64.
    waren es nach einer repräsentativen Erhebung immerhin mehr als 60%, die direkt im Anschluss an das Abitur ein Studium aufgenommen haben (vgl.: Birk, Lothar u.a.: Abiturienten zwischen Schule, Studium und Beruf— Wirklichkeit und Wünsche, hrsg. von der Hochschul-Informations-System GmbH, München, New York: VD, 1978 ). Dieser Anteil ist sehr hoch, wenn bedacht wird, dass der männliche Anteil der Hochschulzugangs-berechtigten noch den Wehr-oder Ersatzdienst leisten musste.Google Scholar
  3. 65.
    Nach Auskünften von Fachleuten herrscht in der Psychiatrie fast immer ein Engpass an Pflegekräften. Mitte der 80er Jahre — dem Zeitraum, von dem die Fallakteurin berichtet — war dieser besonders eklatant. Außerdem war und ist heute noch immer die FluktuationGoogle Scholar
  4. 66.
    Bei Haldon handelt es sich um ein sehr starkes Beruhigungsmittel.Google Scholar
  5. 67.
    Aufgrund der Bewachungsfunktion war früher, weit vor der Psychiatriereform in den 70er Jahren, die Berufsbezeichnung eben auch Wärterin bzw. Wärter.Google Scholar
  6. 68.
    Eine Recherche ergab, dass fachlich fremde Pflegekräfte in der Akutstation der Psychiatrie gerne eingestellt wurden, da ihre (fachliche) Unwissenheit,natürlichere, wenig theoretisierte Beobachtungen über die Patienten entstehen lassen, die dann dem Ärzte-und Therapeutenteam übermittelt würden.Google Scholar
  7. 69.
    Eine Anfrage bei zwei Personen, die beim Erstellen von Curricula in Pflegeberufen mitarbeiten, ergab, dass die von der Informantin vorgetragene Anzahl der Jahre zur Ausbil dungsdauer und anschließender Arbeitsverpflichtung zu hoch sei. Die Ausbildungsdauer liegt bei höchstens zwei Jahren. Keiner meiner Informanten konnte sich vorstellen, dass — bei dem damaligen und aktuellen Pflegenotstand im Psychiatriebereich — ein Ausbildungsfinanzierer eine zehnjährige Beschäftigungsverpflichtung zur Voraussetzung fur eine Zusatzausbildung macht. Es würden sich mit diesen langjährigen Verpflichtungen kaum Interessenten fir diese Ausbildung finden lassen.Google Scholar
  8. 70.
    Recherchen an Ausbildungsstellen für den Hebammenberuf haben ergeben, dass zu der Zeit, als sich die Fallakteurin für diesen Beruf interessierte, also Anfang der 90er Jahre, die Altershöchstgrenze sehr wohl bei 30 Jahren lag, in der Regel aber noch darunter angesiedelt war. Mittlerweile haben einzelne Institutionen das Höchstalter auf 35 Jahre erhöht.Google Scholar
  9. 71.
    Beispielhaft dazu: Andre Buessing: Psychischer Stress und Burnout in der Krankenpflege. Ergebnisse im Längsschnitt, (Berichte aus dem Lehrstuhl für Psychologie der TU München), München 1997.Google Scholar
  10. 72.
    Bei einem „Hochtal“ handelt es sich um den oberen Abschnitt eines Gebirgstales.Google Scholar
  11. 73.
    Hier wurde ein fiktiver Name für ein landwirtschaftliches Gut verwendet, auf dem nach ganz bestimmten ökologischen Regeln biologischer Landbau und Viehwirtschaft betrieben wird.Google Scholar
  12. 74.
    Das von ihr genannte Bundesland ist an dieser und den nachfolgenden Stellen anonymisiert worden.Google Scholar
  13. 75.
    Das Studienfach wurde an dieser und nachfolgenden Stellen anonymisiert.Google Scholar
  14. 76.
    Auf die Transformationsformen zwischen Eltern und ihren Töchtern, speziell im Zusammenhang mit Erfahrungen aus dem Nationalsozialismus, weist Ellen Reinke (1998) hin. Die von ihr beschriebenen Übertragungen gelten ebenso für den ersten Weltkrieg, wie in dem vorliegenden Fall. In diesem Generationentransfer, der bis ins zweite und dritte Glied hineinreicht, versucht das Kind den Erwachsenen zu trösten und dessen Bedürfnisse nach völliger Empathie zu befriedigen, indem es sich selbst emotional ausliefert. Andererseits sind solche Rettungsversuche aber eben auch wieder genuin kindliche Bedürfnisse nach Fürsorge und Schutz — womit eine sehr schwierige Beurteilungs-und Diagnosesituation auf der Hand liegt.Google Scholar
  15. 77.
    Die an die Eltern vergebene Seele drückt sich entsprechend in der gestörten Beziehung zum eigenen weiblichen Körper aus. Wie sich die jungen Frauen aus jeder sich anbahnenden ernsthaften Beziehung zu Männern dann herauswinden und auf der Ebene des Alltagsbewusstseins entsprechende Erklärungsmuster finden, zeichnet Ellen Reinke anhand ihrer Erfahrungen aus therapeutischer Praxis nach (vgl. Reinke 1998, S. 140ff.).Google Scholar
  16. 78.
    Hier sei beispielhaft die sehr aufschlussreiche autobiografische Studie von Ulla Roberts „Starke Mütter — ferne Väter. Töchter reflektieren ihre Kindheit im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit“ (Frankfurt a. M.: Fischer, 1994) genannt.Google Scholar
  17. 79.
    Ausführlich dazu Ilse Brehmer (Hrsg.): Lehrerinnen: Zur Geschichte eines Frauenberufes; Texte aus dem Lehrerinnenalltag. München u. a.: Urban & Schwarzenberg, 1980.Google Scholar
  18. 80.
    Siehe hierzu Ulrich Streeck: Zwischen Drinnen und Draußen. Zur doppelten Orientierung sozialer Aufsteiger. In: Zeitschrift für psychosomatische Medizin und Psychoanalyse, 1981, Heft 27, S. 25 — 44, und ders.: Angst und sozialer Aufstieg. In: Roger, Ulrich (Hrsg.): Neurotische und reale Angst. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1984, S. 241 — 250.Google Scholar
  19. 81.
    Das Unsichtbarwerden des Vaters wird von Alexander Mitscherlich in seinem Werk „Auf dem Weg in die vaterlose Gesellschaft“ ((Erstaufl. 1963) München u.a.: Piper, 1996), beschrieben. Dort zeigt er die „Entvaterlichung in der überorganisierten Gesellschaft” und deren Folgen far die Ich-Reifung der Nachkommen auf.Google Scholar
  20. 82.
    Das Studienfach wurde anonymisiert.Google Scholar
  21. 83.
    Die Bhagwan-Sekte hatte in den 1980er Jahren ihren bundesdeutschen Hauptstandort in dem Wohnort der Informantin. Diese Information ist Erfahrungsberichten von Personen entnommen worden, die zu dieser Zeit in dem Ort gelebt haben.Google Scholar
  22. 84.
    Erik H. Erikson: Jugend und Krise. Die Psychodynamik im sozialen Wandel. Stuttgart: Klett-Cotta, 1998 (1. Aufl. 1970 ).Google Scholar
  23. 85.
    Filipp, S.-H.: Ein allgemeines Modell für die Analyse kritischer Lebensereignisse. In: Filipp, S.-H. (Hrsg.): Kritische Lebensereignisse. München: Psychologie-Verl.-Union, 1981, S. 3–52.Google Scholar
  24. 86.
    Den Nachweis liefert Erika Schuchardt: Von Krisen Betroffene. In: Tippelt, Rudolf (Hrsg.): Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Opladen: Leske + Budrich, 1994, S. 511.Google Scholar
  25. 87.
    Otto Friedrich Bollnow: Krise und neuer Anfang. Beitrage zur pädagogischen Anthropologie. Heidelberg: Quelle und Meyer, 1966.Google Scholar
  26. 88.
    Pierre Bourdieu (1982) hat dies ausftlhrlich in seinem Habituskonzept dargelegt.Google Scholar
  27. 89.
    Zu typisch weiblichen Krankheiten der bürgerlichen Lebenswelt üußem sich ausführlich: Ehrenreich, Barbara/Englisch, Deidre: Zur Krankheit gezwungen. Eine schichtenspezifische Untersuchung der Krankheitsideologie als Instrument zur Unterdrückung der Frau im 19. Und 20. Jahrhundert am Beispiel der USA. München: Verlag Frauenoffensive, 1976.Google Scholar
  28. 90.
    Die Textstelle ist dem ersten Interview entnommen, das mit Susanne Seifert geführt wurde.Google Scholar
  29. 91.
    Der Textauszug ist dem zweiten Interview entnommen.Google Scholar
  30. 92.
    Die Textstelle gehört zum ersten Interview.Google Scholar
  31. 93.
    Die Textstelle gehört zum zweiten Interview.Google Scholar
  32. 94.
    Die Textstelle gehört zum zweiten Interview.Google Scholar
  33. 95.
    Die Textstellen gehören zum ersten Interview.Google Scholar
  34. 96.
    Die Rheuma-Liga ist mit fast 200.000 Mitgliedern die größte Selbsthilfeorganisation in Deutschland.Google Scholar
  35. 97.
    Die Textstellen gehören zum ersten Interview.Google Scholar
  36. 98.
    Ebenso ein körperorientiertes Verfahren mit großem Bekanntheitsgrad.Google Scholar
  37. 99.
    Die Textstellen gehören zum ersten Interview.Google Scholar
  38. 100.
    Die Textstelle gehört zum ersten Interview.Google Scholar
  39. 102.
    Die Textstelle gehört zum ersten Interview.Google Scholar
  40. 103.
    Susanne Seifert macht eine Verhaltenstherapie. Diese Therapieform ist gekennzeichnet dadurch, dass über eine kognitiv-behaviorale Methode Verhaltensveränderungen der Klientin angestrebt werden.Google Scholar
  41. 104.
    Die Textstelle gehört zum zweiten Interview.Google Scholar
  42. 105.
    Die Textstelle gehört zum zweiten Interview.Google Scholar
  43. 106.
    Die Textstelle ist dem ersten Interview entnommen.Google Scholar
  44. 107.
    Die Textstelle wurde dem zweiten Interview entnommen.Google Scholar
  45. 109.
    Die Textstelle wurde dem zweiten Interview entnommen.Google Scholar
  46. 110.
    Winter, Michael/Krämer, Karl-Ludwig/ Stock, Martin: Klinikleitfaden Orthopädie (Kap. 14: Rheumaorthopädie), Ulm: Fischer, 1997.Google Scholar
  47. 111.
    Herold, G: Innere Medizin. Köln: o.V., 1997Google Scholar
  48. 112.
    Alten, Rike: Rheumatologie in der Praxis. Von der Immunologie zur Biographie. In: Eich, Wolfgang (Hrsg.): Psychosomatische Rheumatologie. Berlin u.a.: Springer, 1991, S. 115120Google Scholar
  49. 113.
    Entnommen aus: heute-Journal, ZDF, B. Februar 2000.Google Scholar
  50. 114.
    Bei einer Literaturrecherche konnten keine weiterführenden geschlechtsspezifischen Befunde ermittelt werden. Ein Gespräch mit einer Wissenschaftlerin des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin hat diesen Mangel an geschlechterbezogener Forschung, der der geschlechtsspezifischen Ausprägung der Krankheit entgegensteht, bestätigt.Google Scholar
  51. 115.
    Eine stärkere Berücksichtigung von Therapieformen, die bei Frauen greifen, liegt als politische Forderung in Form von zwei Anträgen der Fraktionen der SPD (Deutscher Bundestag, Drucksache 13/10532 vom 28.4.1998) und dem Bündnis 90/Die Grünen (Deutscher Bundestag, Drucksache 14/3858 vom 7.7.2000) vor.Google Scholar
  52. 116.
    Peter Keel: Psychologische Interventionen bei der Fibromyalgie. In: Basler, HeinzDieter/Rehfisch, Hans Peter/Zink, Angela (Hrsg.): Psychologie in der Rheumatologie (Jahrbuch der medizinischen Psychologie, Bd. 8 ). Berlin u.a.: Springer 1992, S. 186–202.Google Scholar
  53. 117.
    Für die Spezifitätshypothese stehen vor allem Alexander (1985), aber auch Gottschalk u.a. 1950 und Janus 1975. Jordan (1983) liefert einen detaillierten Überblick über die psychosomatischen Theoriekonzepte und verschiedenen Schulen, die die Entstehung der rheumatischen Erkrankung zu erklären versuchen.Google Scholar
  54. 118.
    Mit einer Mitarbeiterin der Beratungsstelle für junge Rheumakranke der Deutschen Rheumaliga wurde ein Gespräch geführt, aus dem diese Information hervorging.Google Scholar
  55. 119.
    J. Laplanche/J.-B. Pontalis definieren die Projektion als eine „im eigentlichen psychoanalytischen Sinne Operation, durch die das Subjekt Qualitäten, Gefühle, Wünsche, sogar,Objekte’, die es verkennt oder in sich ablehnt, aus sich ausschließt und in dem Anderen, Person oder Sache, lokalisiert“ ( 1998, S. 400). „In einem kinematographisch vergleichbaren Sinne: Das Subjekt sendet das Bild, das unbewusst in ihm besteht, nach außen.” (ebd., S. 405 )Google Scholar
  56. 120.
    Einen psychischen Vorgang, der eine Bedeutung von Durchlaufen oder Entwicklung enthält, bezeichnet man als Regression. Die Regression stellt einen Übergang zu Ausdrucks-Google Scholar
  57. 121.
    Entnommen aus einem Vers von Albert Camus,welcher vollständig lautet: „Entweder diese Einsamkeit ohne Überfluß oder das Gewitter der Liebe, nichts anderes interessiert mich auf der Welt.“ Google Scholar
  58. 122.
    In den psychoanalytischen Schriften kommt,Objekt` sowohl allein vor als auch in zahlreichen Komposita wie,Objektwahl`,,Objektliebe`,,Objektverlust`,,Objektbeziehung` etc., die den nichtspezialisierten Leser verwirren können. Die Bedeutung, die,Objekt` hier hat, ist vergleichbar mit derjenigen, die es in der Klassik hatte:,Objekt meiner Leidenschaft, meines Gefühls, geliebtes Objekt’ etc. Das hier verwendete Objekt soll nicht an den Begriff einer,Sache’ eines unbelebten und manipulierbaren Objekts erinnern, den man gemeinhin den Begriffen,belebtes Wesen’ oder,Person` entgegensetzt.“ (J. Laplanche/J.-B. Pontalis 1998, S. 335.)Google Scholar

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