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Zusammenfassung

Von den untersuchten deutschen Staatenl) führte Sachsen schon 1878 eine Einkommensteuer im engeren Sinne ein und machte sie zur Hauptsteuer seines direkten Steuersystems. Genau wie Sachsen einige Jahrzehnte zuvor brach dann Württemberg 1903 mit dem bisher die Staatsfinanzen stützenden System der Realsteuern und ging zur Einkommensteuer über, die auch dort bald zur aufkommenstärksten Steuer wurde. Im Gegensatz dazu gab es in Preußen eine kontinuierliche Entwicklung von der Klassen- und klassifizierten Einkommensteuer hin zum Einkommensteuergesetz von 1891.

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Literatur

  1. 4).
    In Preußen galt zeitweise in unterschiedlichem Umfang eine dreijährige Durchschnittsbesteuerung (vgl. Raupach 1985:90).Google Scholar
  2. 6).
    Vgl. dazu die geschilderten zeitgenössischen Auseinandersetzungen zwischen Meisel (1911) und Waldecker (1913).Google Scholar
  3. 7).
    V.d.Groeben (1975) kann zwar einige Fehler in Witt’s Darstellungen aufzeigen, die von diesem aufgezeigten Beispiele aber nicht im Grundsatz widerlegen.Google Scholar
  4. 8).
    Das sich nach den Abänderungen in Württemberg 1903 fast durchgängig aus Juristen rekrutierte.Google Scholar
  5. 10).
    Auf die Bedenklichkeit der damit zusammenhängenden Falleinteilung mit der jeweils zugewiesenen Intensität der Nachprüfung soll hier nicht eingegangen werden; vgl. dazu noch einmal Kap. 7.3.Google Scholar
  6. 13).
    Abgesehen von den Problemen hinsichtlich der Organisationsform der Steuerverwaltungen, dem nahezu konstanten Personalmangel der Behörden und den Auseinandersetzungen um das Aufkommen der Einkommensteuer zwischen Bund und Ländern.Google Scholar
  7. 16).
    Das beste Beispiel scheint hier die Förderung des Wohnungsbaus durch einkommensteuerliche Vergünstigungen zu sein; vgl. auch FN 18.Google Scholar
  8. 18).
    Von den zwanzig größten Steuervergünstigungen des Jahres 1986 bezogen sich ein Viertel auf das (nur für einen beschränkten Kreis von Steuerpflichtigen wirkende) Berlin-Förderungsgesetz. Von den anderen fünfzehn größten Steuersubventionen betrafen allein acht das EStG; davon — mit dem bei weitem größten Volumen - als größte Subvention die erhöhten Abschreibungen für Wohngebäude (einschließlich der Kinderkomponente) nach den §§ 7b, 54 und 34f EStG mit rund 5,685 Mrd. DM (vgl. SteuerStud Nr. 1/1986:34).Google Scholar
  9. 22).
    Oder gar die von Tipke (1986) geforderte “Fundamentalreform”Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Ulrike Metzger
  • Joe Weingarten

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