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Einleitung

Chapter
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Zusammenfassung

Seit der Erfindung des Buches, dann des Radios, des Fernsehens und der elektronischen Medien besteht eine breite Diskussion der Gelehrten und Wissenschaftler, wie die Medien das Verhalten der Menschen in der Gesellschaft beeinflussen. Nun mögen Medien auch produktive Kräfte darstellen, welche die Ökonomie verändern — etwa dadurch, dass sie mit einer Industrie verbunden sind, die im Verlauf der Geschichte immer wichtiger geworden ist: So war das Verlagswesen in vergangenen Jahrhunderten schon deshalb von geringerer Bedeutung, weil das gebildete Publikum der Lesenden nur eine kleine gesellschaftliche Elite darstellte. Mit der allgemeinen Volksschulbildung und der Massenpresse verbreiterte sich die materielle Grundlage einen gewaltigen Schritt. In diesem Jahrhundert ist dann schrittweise eine Entwicklung in Gang gekommen, welche den Wirtschaftssektor der Medien immer einflussreicher werden liess. Grosskonzerne im Kommunikations- und Computerbereich, die Filmindustrie, ein Netz von Verlagskomplexen, welche Zeitungen, Buchverlage, Fernsehstationen und digitale Medien umfassen, stellen einen nicht mehr zu vernachlässigenden ökonomischen Faktor dar. Autoren wie der Amerikaner Lew J. Perelman (1992) gehen sogar davon aus, dass der Faktor „Information“ für die entwickelten Gesellschaften des ausgehenden 20. Jahrhunderts zur entscheidenden Produktivkraft geworden ist.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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