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Das Fallbeispiel Dresden: Geschichte und Gegenwart in Zahlen

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Part of the Sozialwissenschaft book series (SozWi)

Zusammenfassung

Der Name ‚Dresden‘ ist aus dem altslawischen Begriff ‚drezga‘ abgeleitet, was ‚Sumpfwald‘ bedeutet. Ursprünglich war das Gebiet um Dresden von Germanen besiedelt. Die Germanen hatten den Raum bereits verlassen, als Sorben von Osten her in die Gegend kamen und am rechten Ufer der Elbe, auf der Höhe des heutigen Neustädter Markts, ein Fischerdorf gründeten. An dieser Stelle existierte ein Elbübergang, der schon genutzt wurde, als noch eine alte West-Ost-Handelsstraße’hindurchfiihrte. Im Rahmen der deutschen Ostexpansion unter König Heinrich I. (919–936)2 kamen Deutsche in die Gegend. Auf dem heutigen Burgberg von Meißen wurde 929 ein Militärlager errichtet, das 968 zum Markgrafen- und Bistumssitz ausgebaut wurde. Von dort aus kamen deutsche Kolonisten im Zusammenhang mit ihren Missionstätigkeiten die Elbe hinauf. Sie legten an der Elbfurt, gegenüber dem sorbischen Fischerdorf, eine Siedlung an. Vermutlich schon im 11. Jahrhundert ist in unmittelbarer Nähe der Siedlung die Frauenkirche errichtet worden.

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Literatur

  1. 1.
    In diesem Kapitel beziehen sich die Literaturangaben — sofern nicht anders gekennzeichnet — auf Teil B des Literaturverzeichnisses. Die folgenden Ausführungen stützen sich auf die Darstellungen zur Dresdner Geschichte in Schumann (1900), Richter (1907), Schlegel (1921), Eigenwill (1991a; 1991b; 1991c; 1998), Zumpe (1991; 1995), Kratzsch/Neumeister (1991), Paul (1992a), Kötzschke/Kretzschmar (1995), Fischer/Heydemann (1995), Müller (1995), Lupfer et al. (1997), Naumann (1998), Stimmel et al. (1998), Quinger (1999), Starke (2000).Google Scholar
  2. 2.
    Bei Jahreszahlen, die in Verbindung mit Herrscher-Namen in Klammem gesetzt sind, handelt es sich um Regierungszeiten.Google Scholar
  3. 3.
    Mit der,Hofcantorey’ beginnt die urkundlich nachweisbare Geschichte der Sächsischen Staatskapelle Dresden.Google Scholar
  4. 4.
    Während der gesamten Industrialisierungsphase von 1820 an bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lösten sich nacheinander sieben sächsische Könige ab: der oben bereits genannte Friedrich August I., Anton (1827–1836), Friedrich August II. (1836–1854), Johann (1854–1873), Albert (1873–1902), Georg (1902–1904) und Friedrich August III. (1904–1918).Google Scholar
  5. 5.
    Die Zahlen geben die Situation am Ende des Untersuchungszeitraums der Studie, nicht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.Google Scholar
  6. 6.
    Die Zahlenangaben sind den Intemetseiten der Stadt Dresden (http://www.dresden.de; Zugriff am 24.04.02) und des Anbieters Dresden-Online (http://www.dresden-online.de; Zugriff am 24.04.02) entnommen.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. http://www.dresden-online.de; Zugriff am 24.04.02. Siehe auch h //www.dresden.de; Zugriff g ttp: gr’ ttP: gff amr’ 24.04.02.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. http://www.dresden.de; Zugriff am 24.04.02.Google Scholar
  9. 9.
    Die Zahl ergibt sich aus einer Berechnung der Kommunalen Statistikstelle.Google Scholar
  10. 10.
    % der Dresdner Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen und 4% der katholischen Kirche an (vgl. http://www.dresden.de; Zugriff am 24.04.02).Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. http://www.dresden-online.de; Zugriff am 24.04.02.Google Scholar
  12. 12.
    Siehe die Rubrik „Kunst, Kultur und Sport in Dresden“ (S. 23–34) im Handbuch „Dresdner Branchen. Ausgabe 2001/2002”.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. die Rubrik „Weitere Ämter, Behörden und Institutionen“ (S. 89–90, 95–97) im Handbuch „Dresdner Branchen. Ausgabe 2001/2002”.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. http://www.dresden.de; Zugriff am 24.04.02.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

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