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Digitaler Präsidentialismus und digitaler Parlamentarismus

  • Alexander Siedschlag
  • Arne Rogg
  • Carolin Welzel
Chapter
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Zusammenfassung

In der individuellen Online-Nutzung zeigen sich wie gesehen über unterschiedliche Regierungssysteme hinweg mehrere vergleichbare Trends. Demgegenüber führen Differenzen zwischen verschiedenen Typen von Regierungssystemen in wichtigen Punkten zu unterschiedlichen Ausprägungsformen internetgestützter Willensbildung und Partizipation. Wenn über die Möglichkeiten gesprochen wird, die sich durch den Einsatz des Internets für die Erneuerung demokratischer Regierungssysteme ergeben, werden zumeist zwei Dimensionen besonders betont: zum einen die Chancen, aufbauend auf den neuen Informationstechniken mehr Elemente direkter Demokratie zu verwirklichen, zum anderen die in diesen Techniken steckenden Chancen, die deliberativen Elemente der Entscheidungs- und Willensbildung zu stärken und die Responsivität der Politik gegenüber unmittelbaren Bürgeranliegen zu erhöhen. Beide Entwicklungsmöglichkeiten stützen sich auf dieselbe Grundlage, nämlich die durch Computernutzung erweiterten Möglichkeiten zur Bereitstellung und Verarbeitung von Information. Sie schließen sich durchaus nicht gegenseitig aus, sondern können im Sinn einer umfassenderen Transformation der Demokratie zusammengeführt werden.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Alexander Siedschlag
    • 1
  • Arne Rogg
    • 1
  • Carolin Welzel
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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