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Inhalte und Formen der Kommunalpolitik in Wertheim

  • Thomas Ellwein
  • Ralf Zoll
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Zusammenfassung

Im folgenden Kapitel wird bezogen auf die vierte Hypothese ermittelt, mit welchen Themen es die Wertheimer Kommunalpolitik vorwiegend zu tun hat1 und wie der formale Entscheidungsprozeß im Gemeinderat und seinen Ausschüssen verläuft. Unsere Analyse geht von den Gegebenheiten in den Jahren bis 1968 und im Vergleich dazu von 1978 bis 1980 aus. Wegen der erheblichen Veränderungen in Wertheim selbst dient der Vergleich in der Hauptsache dazu, die Folgen dieser Veränderungen sichtbar zu machen; der Zeitvergleich wird weniger Schlüsse erlauben.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. dazu die Untersuchung von Hiltrud und Karl-Heinz Nassmacher, Kommunalpolitik in der Bundesrepublik. Möglichkeiten und Grenzen. Opladen 1979, welche am Beispiel von drei Gemeinden ähnlicher Größenordnung wie Wertheim nach den Aufgaben der Gemeinde (S. 39 ff.) und nach dem Entscheidungsprozeß (S. 111) fragen.Google Scholar
  2. 2.
    Die Sitzungsdauer der öffentlichen Sitzungen betrug allerdings 1968 nur 995 Minuten, dagegen 1978 2610 Minuten. Damit relativiert sich die Aussage im Text. Wir kommen darauf zurück.Google Scholar
  3. 3.
    Für 1978 ff. vgl. Tabelle 21.Google Scholar
  4. 4.
    Nach meiner (Th. E.) Erfahrung handelt es sich dabei um eine verbreitete Praxis in kleineren Gemeinden, für die es viele gute Gründe gibt. Vor allem kann man als Mitglied unbefangen fragen und sich informieren lassen. Man diskutiert noch nicht unter Entscheidungszwang. Bei wichtigeren Entscheidungen ist das höchst bedeutsam. Dennoch sind die Auswirkungen auf die öffentlichen Sitzungen eklatant. In ihnen gibt es entweder überhaupt keine Diskussion mehr oder nur noch Theaterdonner, der auf bestimmte Zuhörer zielt, oder einige Räte unterziehen sich einer Pflichtübung, die es dem Bürgermeister erlaubt, seine Einbringungsrede zu ergänzen.Google Scholar
  5. 5.
    Wesentlich optimistischer urteilt R. Mayntz, Soziale Schichtung und sozialer Wandel in einer Industriegemeinde. Stuttgart 1958, in Zusammenhang mit ihrer Euskirchen-Untersuchung. Ihr zufolge „bleibt der Spielraum für eigene Entscheidungen im Rahmen der Selbstverwaltung in einer Stadt von der Größe Euskirchens immer noch sehr groß“.Google Scholar
  6. 6.
    Zum persönlichen Wahlergebnis des Stadtrates Rebitzer vgl. oben S. 160.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Thomas Ellwein
  • Ralf Zoll

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