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Planung der Zukunft

Die rationale Utopie und die Ideologie der Rationalität
  • Helmut Schelsky
Chapter

Zusammenfassung

Das Thema einer Planung der Zukunft beginnt im wissenschaftlich-literarischen Leben Westdeutschlands mit immer stärkerem Gewicht aufzutauchen. Seine Aktualität läßt sich an einer ganzen Reihe allgemeiner, nicht fachgebundener Veröffentlichungen der letzten Zeit zeigen, in denen sich zumeist eine Gruppe von Autoren — Gelehrte, Journalisten und was sich geistig dazwischen angesiedelt hat — zur Abfassung von Sammelwerken zusammengefunden hat, um die vielfachen Gesichtspunkte der sozialen, politischen und kulturellen Entwicklung der nächsten Jahrzehnte darzustellen. Der Ansatz reicht von einer Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation der Bundesrepublik, aber jeweils deutlich mit der Absicht, die Trends in die Zukunft zu zeigen, bis zur weitgreifenden Prognose, verbunden mit mehr oder weniger realistischen oder mehr oder weniger utopischen Planungen und Zielsetzungen für die nächsten Jahrzehnte.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Wir zitieren im folgenden die Bände der „Modelle für eine neue Welt“ nach der angegebenen Reihenfolge der Bände I—IV.Google Scholar
  2. 2.
    Die einsame Masserde Nr. 72/73, Hamburg 1958, S. 317 f. Google Scholar
  3. 3.
    C.W. Mills: Die Konsequenz, München 1959; Die amerikanische Elite, München 1962.Google Scholar
  4. 4.
    Zu dieser Frage äußern sich außer Haseloff vor allem noch Klaus v. Dohnanyi in seinen Beiträgen „Zentralisation der Macht und Dezentralisation des Wissens: Organisationsaufgaben der Planung“ (II, S. 503 ff.) und „Grundlagen des Wählerverständnisses für Planungsaufgaben” (I,S. 497 ff.); Theo Pirker: „Kulturelle Voraussetzungen der Planungsmöglichkeiten“ (I,S. 430 ff.) u.a.Google Scholar
  5. 5.
    Herrschaft und Planung,Hamburg 1933.Google Scholar
  6. 6.
    Über den Prozeß der Zivilisation, Basel 1939.Google Scholar
  7. 7.
    Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft,Tübingen 1922, S. 12 f.;,,Über den Sinn der,Wertfreiheit` der soziologischen und ökonomischen Wissenschaften“,Ges. Aufs. z. Wissenschaftslehre, Tübingen 1951, S. 491, 500.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Peter R. Hofstätter: Einführung in die Sozialpsychologie,2. Aufl. Stuttgart 1959, S. 61 ff.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Dieter Claessens: „Rationalität revidiert“,Kölner Ztschr. f. Soziologie, 1965, S. 465 ff., insbes. S. 475.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1980

Authors and Affiliations

  • Helmut Schelsky

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