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Gewalt im Straßenverkehr. Skizzen zur Wahrnehmung und Analyse

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Zusammenfassung

Da wir alle in mehrfacher Weise am Straßenverkehr teilnehmen, kennen wir aus eigener Erfahrung gefährliche Situationen, auch mehr oder weniger schwere Unfälle, die durch Leichtsinn, durch Rücksichtslosigkeit, oft durch beides zusammen oder durch eine unglückliche Verkettung von Umständen verursacht werden.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Von der Freiheit des Fahrens…Unser Drang nach Mobilität gefährdet Stadt und Land, in: Geo-wissen „Verkehr, Mobilität“ v. 06.05. 1991, 24–27.Google Scholar
  2. 2.
    Dabei stellt der „multi-regionale“ Lastenverkehr „hin und her” über u.U. extrem weite Strecken zur jeweiligen Teilfertigung bestimmter industrieller Produkte ein eigenes Kapitel der Irrationalität dar.Google Scholar
  3. 3.
    Das attraktive Beispiel dafür, wie es besser zu machen ist, stellt bekanntlich die Stadt Freiburg im Breisgau dar.Google Scholar
  4. 4.
    Marion Zenner (Über das Recht auf Mobilität im Alter, in: Siiddt. Zeitung v. 03.11.1995, 25) widerspricht sehr zu Recht der Meinung, „ältere” Menschen seien schlechthin unsichere Verkehrsteilnehmer/innen, verweist aber zugleich auf die Notwendigkeit, ihre spezifische Situation zu berücksichtigen: Bei „komplexen Verkehrssituationen“ verlieren ältere Menschen schneller den Überblick, dies auf Grund vielfältiger altersgemäßer physischer Beeinträchtigungen. — Nach der Statistik verunglücken jährlich 45.000 Kinder im Straßenverkehr, sterben etwa 400 Kinder.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Karl O. Schallabtick, Bemerkungen zum Unfallgeschehen 1986, ILS Dortmund — AB Verkehr, Oktober 1987.Google Scholar
  6. 6.
    Die Geschlechterdifferenzierung scheint mir in diesem Zusammenhang beachtlicher zu sein als ich darstellen kann.Google Scholar
  7. 7.
    Immerhin titelte die Regionalzeitung „Fränkischer Tag“ am 24.08.1992, S. 5: „Weniger Tote auf deutschen Straßen. Statistisches Bundesamt meldet Rückgang um 4,4 Prozent — Dafür mehr Verletzte”… Franz Alt verweist auf die wahrhaft katastrophale Problematik (Die Verkehrswende ist möglich, in: Publik-Forum v. 11.03.1994, 5ff., hier 5): „Seit in Deutschland durch das Grundgesetz die Todesstrafe abgeschafft ist, wurden allein auf westdeutschen Straßen 588000 Menschen getötet…In derselben Zeit wurden über 19 Millionen Menschen auf westdeutschen Straßen verletzt oder behindert…Viele von ihnen verbringen den Rest ihres Lebens im Rollstuhl oder sind arbeitsunfähig…Jedes vierte Kind, das stirbt, ist Opfer des Straßenverkehrs. Schon jedes 200. heute geborene Kind wird im Lauf seines Lebens von einem Auto getötet…“Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Klaus-Peter Jörns Krieg auf unseren Straßen. Die Menschenopfer der automobilen Gesellschaft, Gütersloh 1992, 56ff.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. zum folgenden Otto Fritscher/Jürgen Lewandowski,Ein falscher Begriff von Freiheit und das Grundrecht auf individuelle Mobilität (Tagung des „Verkehrsparlaments“ der SZ:„Macht des Autos — Ohnmacht des Rechts?”) in: Süddt. Zeitung v. 13./14.11.95, 49.Google Scholar
  10. 10.
    Essay on Moral Development I: Moral Stages and the Idea of Justice, San Francisco 1981, 409–412.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

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