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Zusammenfassung

Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre ist die Beobachtung des Verhaltens von Unternehmen auf Märkten. Bei dieser Beobachtung kann man seit nunmehr längerer Zeit eine wachsende Dynamisierung der Marktgeschehnisse erkennen. Produktlebenszyklen verkürzen sich nicht nur in der Computerindustrie sondern auch in klassischen Branchen wie der Telekommunikation. Im PC-Bereich werden beispielsweise CPUs (Central Processing Units) in regelmäßigen Abständen von drei Jahren durch neue, leistungsfähigere Einheiten ersetzt. Auf dem Telekommunikationsmarkt haben sich die Produktlebenszyklen für Fernsprechvermittlungssysteme von ursprünglich 46 Jahren auf nur 5 Jahre drastisch verkürzt. Diese Situation stellt Unternehmen vor große Herausforderungen: Einerseits steht für die immer aufwendiger werdende Entwicklung von Nachfolgegenerationen immer weniger Zeit zur Verfügung. Andererseits werden die zeitlichen Fenster zur Amortisation gestiegener Entwicklungskosten immer kleiner.1

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Backhaus (1996, S.17–19),Gescuka ( 1993, S. 11–22 ).Google Scholar
  2. 2.
    Im Rahmen des ressourcenorientierten Ansatzes wird der Erfolg von Unternehmen auf die Existenz einzigartiger Ressourcen zurückgeführt. Bestehende Faktormärkte weisen aufgrund asymmetrisch verteilter Informationen Unvollkommenheiten auf. Diese Unvollkommenheiten führen zur Existenz heterogener und immobiler Ressourcen. Unternehmen, die im Besitz von erfolgspotentialgenerierenden Ressourcen sind, können aus diesem Grund einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil erlangen. Vgl. beispielsweise Barney (1986), Barney (1989), Barney (1991), Dierickx/Cool (1989), Dierickx/Cool (1989a), Peteraf (1993), Wernerfelt (1984), Wernerfelt (1989) und Wernerfelt/Montgomery (1986).Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. beispielsweise Grant (1996), Grant (1997), Quinn (1992) sowie Quinn/Anderson/Finkelstein (1996).Google Scholar
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    Vgl. zur wissensorientierten Sichtweise der Unternehmung beispielsweise Grant (1996), Grant (1997), Hedlund (1994), Kggut/Zander (1992), Krogh/Roos (1996), Krogh/Roos (1996a), Nonaka/Takeuchi (1995) und Spender (1998).Google Scholar
  7. 7.
    Es kann argumentiert werden, daß im Zuge des Einsatzes neuer Informations- und Kommunikationstechnologien und der fortschreitenden Globalisierung der Märkte die fundamentale Prämisse des ressourcenorientierten Ansatzes nicht mehr erfüllt ist: Faktormarktunvollkommenheiten (aufgrund asymmetrischer Informationsverteilung bestehende Transaktionskosten) werden zunehmend abgebaut. Vgl. zur Transaktionskostenökonomik Coase (1937), Williamson (1987) und Williamson (1996).Google Scholar
  8. 8.
    Hierbei ist beispielsweise an die langfristige Verteidigung erfolgreicher Prozeßtechnologien und Produkte zu denken, die auf für Konkurrenten schwer imitier- und substituierbaren wertstiftenden Ressourcen (wie beispielsweise implizitem Wissen) basieren.Google Scholar
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    Nonaka/Kenney ( 1991, S. 67) betonen in diesem Zusammenhang die herausragende Bedeutung des Innovationsmanagements für den Wettbewerbserfolg von Unternehmen.Google Scholar
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  12. 12.
    Die Vertreter des wissensorientierten Ansatzes sind darin eingeschlossen.Google Scholar
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    Vgl. Barney (1991), Dierickx/Cool (1989), Grant (1996), Grant (1997), Hedlund (1994), Kogut/Zander (1992), Krogii/Roos (1996), Nonaka/Takeuchi (1995), Peteraf (1993), Quinn (1992), Spender (1998) und Wernerfelt (1989).Google Scholar
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    Vgl. Bullinger/Worner/Prieto (1998, S. 22 f.), Mandl/Reinmann-Rothmeier (2000, S. 7 f.) und Albrecht ( 1993, S. 97–99). Während in der Vergangenheit häufig zwischen einem technologieorientierten und einem humanorientierten Wissensmanagement unterschieden wurde, wird dieser Arbeit folglich ein ganzheitlicher Wissensmanagementbegriff zugrunde gelegt.Google Scholar
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    Vgl. beispielsweise Bohn (1994), Edvinsson/Sullivan (1996), Grant (1996), Grant (1997), Nonaka/Takeuchi (1995), Spender (1994), Sveiby (1997) und Wi1g (1994).Google Scholar
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    Vgl. beispielsweise Howells (1996), Leonard/Sensiper (1998), RüDigernanini (1998), Senker (1993), Senker/Faulkner (1992), Senker (1995) und Senker (1995a).Google Scholar
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    Vgl. beispielsweise Bohn (1994) und Senker (1993). Handelt es sich hierbei um Beiträge eines technologieorientierten Wissensmanagements oder eines wissensorientierten Innovationsmanagements?Google Scholar
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    Vgl. Leonard/Sensiper(1998) und RÜDIGER/VANINI (1998).Google Scholar
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    Vgl. beispielsweise Bohn (1994), Edvinsson/Sullivan (1996), Grant (1996), Spender (1994), Sveiby (1997) und Wiig (1994).Google Scholar
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    Vgl. beispielsweise Howells (1996), Nonaka/Takeuchi (1995), Senker/Faulkner (1992) und Senker (1995).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Christian Blümm

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