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Das Zweite Amerikanische Parteiensystem (1828–1860): Die Demokratisierung der Parteien

  • Helmut Klumpjan
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Zusammenfassung

Der Versuch, die Unterschiede zwischen dem Ersten und dem Zweiten Amerikanischen Parteiensystem herauszuarbeiten, muß mit dem Hinweis beginnen, daß „amerikanisch“ zu Beginn der hier behandelten Periode infolge der Expansion von Territorium und Bevölkerung bereits etwas ganz anderes bedeutete als in der Vorperiode: Waren die USA doch bis zum Jahre 1828 aus einem Bund von nur 13 Gründerstaaten auf nunmehr 23 Staaten (plus Washington, D.C.) angewachsen. Gegen Ende der hier behandelten Periode erstreckte sich dieses Gebiet schon bis zur Westküste des amerikanischen Kontinents (Kalifornien und Oregon). Die Vereinigten Staaten hatten dabei ihre Einwohnerzahl infolge der Masseneinwanderung aus Europa von 4 auf 31 Millionen vergrößert. In dem Gebiet westlich der Appalachen, wo zur Zeit des Ersten Parteiensystems nur rund 10% der Weißen gelebt hatten, siedelten nun bereits 40%. Hauptopfer dieser enormen Binnenwanderung war die indianische Urbevölkerung.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Einige Vergleichsdaten für die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts: Belgien: 1893 Dänemark: 1901 Frankreich: 1848 Preußen: 1849 (Dreiklassenwahlrecht!) Deutscher Bund/Deutsches Reich: 1867/1871 Großbritannien: 1919 Norwegen: 1898 Schweden: 1909Google Scholar
  2. 2.
    Ausgehend von Mississippi wurden ab 1832 z.B. die unteren und mittleren Richter nicht mehr von den Staatsparlamenten oder den Gouverneuren auf Lebenszeit bestellt, sondern auf Zeit vom Volk direkt gewählt; aber auch zahlreiche andere Posten—vom Leiter des Schulwesens bis zum Leichenbeschauer—wurden nun durch Direktwahlen besetzt.Google Scholar
  3. 3.
    Congressional Quarterly Weekly Report, Bd. 39 (Washington, D.C. 1981 ), 5. 138.Google Scholar
  4. 4.
    Bei genauerem Hinsehen ergibt sich, daß die meisten der üblicherweise als „single issue”-Organisationen charakterisierten Parteien und Gruppierungen durchaus „multi-issue”-Charakter besitzen. Sie unterscheiden sich häufig nur dadurch von den „üblichen” („multi-issue”) Parteien und Interessengruppen, daß sie ein einziges Thema völlig in den Vordergrund ihrer Programmatik stellen, so daß sie von außen als „single issue”-Organisationen erscheinen und dann—mit negativer Konnotation—entsprechend „abgestempelt” werden. In der Regel besitzt das zentrale „issue” dieser Organisationen jedoch einen primär symbolischen Charakter, d.h. es repräsentiert eine ideologische Grundorientierung bzw. einen aus vielen Einzelelementen bestehenden Zielkomplex, der von der betreffenden Organisation angestrebt wird und weit über das in den Vordergrund gestellte „single-issue” hinausweist. Um ein Mindestmaß an Inte-gration unterschiedlicher Interessen in der eigenen Anhängerschaft kommt zudem keine der sog. „single issue parties” herum. In dem gegen Ende des 19. Jh. vorherrschenden Streit um eine Gold-oder Silberwährung ging es z.B. nur vordergründig um geldpolitische Probleme, letztlich handelte es sich vielmehr um einen geradezu „glaubenskriegsartig” ausgetragenen Konflikt zwischen der agrarisch-vormodernen und der modernen industriellen Lebensweise. Das Verhältnis zwischen dem „single issue” als konkretem Policy-Ziel und dem „single issue” als Symbol gestaltet sich in vielen „single issue”-Organisationen spannungsreich und führt bisweilen sogar—wie etwa im Falle der „Prohibition Party”—zum Bruch dieser Organisation.Google Scholar
  5. 5.
    Wegen der genannten Abgrenzungsschwierigkeiten von Parteien und Interessengruppen finden sich bei amerikanischen Politikwissenschaftlem des öfteren Partei-Definitionen, die auch auf Interessengruppen zutreffen, wie es umgekehrt auch Definitionen von Interessengruppen gibt, die auch die Parteien erfassen. Eines der gängigsten Abgrenzungskriterien bezieht sich auf die engeren Ziele und Zwecke von Interessengruppen und die deshalb in der Regel unterentwickelte Interessenaggregation; genau dieses Abgrenzungskriterium versagt jedoch gegenüber den „single issue parties”; zum anderen wird auf die weitgehende Abstinenz der Interessengruppen im Hinblick auf ihr Wahlkampfengagement rekurriert, insbesondere bei der Kandidatenaufstellung (Rekrutierungs- und Nominierungsfunktion) sowie auf ihr Desinteresse an der Ausübung von politischer Macht als Selbstzweck; schließlich wird die Abgrenzung bisweilen auch auf die sehr viel engere und homogenere Mitgliederstruktur der Interessengruppen gegründet (ein Kriterium, das jedoch nur eine Abgrenzung gegenüber den großen „Volksparteien” zu liefern vermag). Andere, weniger häufig benutzte Kriterien betreffen z.B. die vermeintliche Beschränkung der Parteien auf die Verwirklichung primär politischer Zielsetzungen oder etwa den besonderen rechtlich abgesicherten Status der Parteien (ein Argument, das in den USA jedoch ungleich weniger zutrifft als in der Bundesrepublik Deutschland). Zu dieser Abgrenzungsproblematik siehe: REDEN, Armgard von: „Funktionen und Organisation der amerikanischen Parteien in den achtziger Jahren` (Frankfurt/Bern/New York/Paris 1988), S.51ff.Google Scholar
  6. 6.
    Andrew JACKSON, zit. n.: Wilfred E. BINKLEY, „American Political Parties: Their Natural History ” (4.New York 1965 ), S. 114.Google Scholar
  7. 7.
    Zu diesen neuen Bündnispartnern gehörten vor allem die von der Demokratischen Partei wegen eines Dauerkonflikts mit JACKSON abgesplitterte südstaatliche CALHOUN-TYLER Faktion sowie konservative nordstaatliche Dissidenten der Demokratischen Partei, Teile der Anti-Freimaurer-Bewegung und Anhänger der älteren nativistischen Bewegung.Google Scholar
  8. 8.
    Sämtliche Wahlmänner von South Carolina hatten ihre Stimmen für den „Whig”-Senator Willie P. MANGUM aus North Carolina (einen ehemaligen Demokraten, der sich in der Nullifikationskrise mit JACKSON überworfen hatte) abgegeben, obwohl MANGUM im Wahlkampf überhaupt nicht als Kandidat aufgetreten war.Google Scholar
  9. 9.
    Zum einzigen Mal in der bisherigen Geschichte der Vizepräsidentschaft war die Wahl vom US-Senat vorgenommen worden, weil keiner der Kandidaten im „electoral college” die erforderliche absolute Mehrheit erreicht hatte. Der Grund hierfür war, daß der auf Druck JACKSONs nominierte Demokratische Vizepräsidentschaftskandidat Richard JOHNSON aus Kentucky im Wahlmännerkollegium von einigen Südstaaten boykottiert worden war, weil er dort wegen einer kinderreichen Beziehung zu einer Mulattin als „Rassenschänder” galt.Google Scholar
  10. 10.
    Der Name „hunkers” entstand, weil den Konservativen von ihren innerparteilichen Gegnern vorgeworfen wurde, ihr einziges politisches Ziel sei das „hunkering after offices”. Die „Hunkers” traten u.a. für eine Politik des leichten Kredits ein.Google Scholar
  11. 11.
    Das genaue Ergebnis der geheimen Abstimmung ist nicht bekannt. Der wichtigste Gegenkandidat war Henry CLAY gewesen, der sich nach seiner Niederlage verbittert beklagte, er werde immer dann nominiert, wenn ein aussichtsloser Wahlkampf bevorstehe.Google Scholar
  12. 12.
    So wurden z.B. alle Kabinetts-Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip gefällt (wobei der Präsident wie die Minister nur eine einzige gleichberechtigte Stimme besaß), so daß es den Anschein hatte, daß sich der Präsident auf die Rolle eines Moderators und Koordinators einer Kabinettsregierung beschränken wolle; gemäß seinem whigistischen Amtsverständnis hatte HARRISON es auch grundsätzlich abgelehnt, sein Veto gegen Parlamentsgesetze einzulegen.Google Scholar
  13. 13.
    Auf Betreiben des profilierungssüchtigen Vizepräsidenten CALHOUN hatte dessen Heimatstaat South Carolina 1832 das neue, die Südstaaten benachteiligende Schutzzollgesetz unter Anwendung der von CALHOUN entwickelten „Interpositionstheorie” wegen angeblicher Verfassungswidrigkeit für „null und nichtig” erklärt und in diesem Staat außer Kraft gesetzt; für den Fall, daß der Bund die Einziehung der Schutzzölle erzwingen sollte, wurde die Sezession angedroht. CALHOUNs Rechnung ging jedoch nicht auf, weil er nicht mit dem energischen Widerstand von Präsident JACKSON gerechnet hatte, der bisher eine Politik der Zurückverlagerung der Macht von der Zentralregierung auf die Einzelstaaten und der Mißachtung der Normenkontrollkompentenz des US-Supreme Court betrieben hatte. JACKSON verurteilte in seiner „Proclamation to the People of South Carolina” das Vorgehen von South Carolina auf das Schärfste; außerdem ließ er vom Kongreß vorsorglich ein „Zwangsgesetz” verabschieden und drohte CALHOUN einen Hochverratsprozeß an. Als die von CALHOUN erwartete Solidarität der Südstaaten mit Süd-Carolina ausblieb, lenkte der Staat ein; ein von Henry CLAY entwickelter „Compromise Tariff’ ermöglichte es beiden Seiten, das Gesicht zu wahren.Google Scholar
  14. 14.
    Hauptbewerber waren auf Seiten der Expansionisten der ehemalige Kriegsminister Lewis CASS, auf Seiten der Expansionsgegner der Ex-Präsident Martin VanBUREN, der lange Zeit als Favorit gegolten hatte, bis sein Förderer Andrew JACKSON ihm die Gunst entzog, weil sich VanBUREN energisch gegen die Eingliederung von Texas ausgesprochen hatte, da die Annexion zu einem Krieg mit Mexiko und zur Ausweitung der Sklaverei führen müsse.Google Scholar
  15. 15.
    Führer der wegen ihrer nächtlichen Zusammenkunft zur Vorbereitung der Präsidentschaftsnominiemng „nocturnals” genannten Expansionisten war das Demokratische Kongreßmitglied Robert J. WALKER.Google Scholar
  16. 16.
    Die Bezeichnung „Bamburners” wurde dem radikaldemokratischen Flügel der New Yorker Demokraten von ihren konservativen Gegnern gegeben, als die Radikaldemokraten anfingen, in der nun nicht länger als nebensächlich angesehenen Sklavenfrage eine betont sklavereifeindliche Position zu beziehen. Der Ausdruck bezieht sich auf die Legende vom holländischen Bauern, der seine Scheune anzündete, um sie von den Ratten zu befreien. Auf eine entsprechende Weise würden, so der Vorwurf der Sklavokraten, die „Bamburners” das Sklavenproblem zu lösen versuchen.Google Scholar
  17. 17.
    Darunter verstand man einen die Sklavenhalter unterstützenden Nordstaatler. Der Ausdruck scheint auf John RANDOLPH zurückzugehen, der im Jahre 1821 diejenigen Nordstaatler, die für den Missouri-Kompromiß gestimmt hatten, im Kongreß als „doughfaces” bezeichnete. Vgl.: POLAKOFF, Keith L.: „Political Parties in American History ” (New York/Chichester 1981 ) S. 98.Google Scholar
  18. 18.
    unter „squatter” im engeren Sinne verstand man den noch nicht über einen Eigentumstitel oder eine formelle Siedlungsgenehmigung verfügenden Farmpionier der „frontier”-Region; hier dürften jedoch Siedler im weitesten Sinne gemeint sein.Google Scholar
  19. 19.
    Die „Old Whigs” wurden nach ihrem Führer Francis GRANGER benannt (bzw. nach dessen Haarfarbe auch als „Silver Grays” bezeichnet).Google Scholar
  20. 20.
    Zit. n.: BINKLEY, American Political Parties, S. 202.Google Scholar
  21. 21.
    BINKLEY, American Political Parties, S. 207.Google Scholar
  22. 22.
    BURDETTE, Franklin L.: „The Republican Party. A short history” (2. New York/Cincinnati 1972 ) S. 9.Google Scholar
  23. 23.
    TREFOUSSE, Hans L.: „The Republican Party, 1854–1864”, in: „History of US-Political Parties”, hrsg. v. A. Schlesinger, Jr. (New York 1973) Bd. II: S. 1141.Google Scholar
  24. 24.
    Exakter: Es handelte sich um fusionsbereite „Radicals”, welche zu der im Umkreis der Zeitung „National Era” organisierten Gruppe der Autoren des „Appeal of the Independent Democrats” gehörten.Google Scholar
  25. 25.
    National Party Conventions, 1831–1980”, hrsg. v. P. Rusotto. (Washington, D.C. 1983). S.32 (comment of the editor).Google Scholar
  26. 26.
    WARREN, Charles: „The Supreme Court in United States History” (Boston 1922/26), Bd. II, S. 356.Google Scholar
  27. 27.
    Siehe hierzu: LADD, Everett Carl, Jr.: „American Political Parties ” New York 1970; S. 100–103.Google Scholar
  28. 28.
    CHAMBERS, William Nisbet: „The Democrats, 1789–1964” ( Princeton, N.J. 1964 ). S. 8.Google Scholar
  29. 29.
    BURNHAM, Walter Dean: „Party Systems and the Political Process”, in: „The American Party System. Stages of Political Development.”, hrsg. v. W.D. Burnham. ( New York 1967 ) S. 292.Google Scholar
  30. 30.
    Den Begriff hatte ein Jacksonianer geprägt, nämlich Senator William L. MARCY von der New Yorker „Albany Regency”, die zum regionalen Prototyp der Patronagepartei in den USA geworden war; MARCY hatte in einer Kongreßdebatte die Patronagepraxis der Demokraten gegen den Vorwurf des „Whig”-Führers Henry CLAY verteidigt, Martin VanBUREN habe das berühmt-berüchtigte New Yorker Patronagesystem auf die Bundesebene übertragen. Das Patronagesystem, so führte MARCY in seiner Rede aus, sei in den USA jedoch längst zu einer allseits akzeptierten politischen Praxis geworden, an deren Grundprinzip „that to the victor belong the spoils of the enemy” die Mehrheit der Amerikaner überhaupt nichts Anstößiges finde. (MARCY, zit.n.: JAENICKE, Douglas W.: „The Jacksonian Integration of Parties into the Constitutional System.” In: Political Science Quarterly. Bd. 101 (New York 1986 ) S. 92.Google Scholar
  31. 31.
    EMERSON, Ralph Waldo: „Politics”, in: „The Portable Emerson”, hrsg. v. M. Van Doren. (19. o.O. 1976). S. 195.Auf den mit der Durchsetzung des „spoils system” verbundenen Wandel der Parteien zu Ämterbeschaffungsmaschinen anspielend, beklagte EMERSON keineswegs die Existenz von Parteien an sich, sondern nur ihre Degeneration von „parties of principle” zu bloßen „parties of circumstance”.Google Scholar
  32. 32.
    BURNHAM, Walter Dean: „Party Systems” Table 1. In: „The American Party Systems” (Chambers/ Burnham, eds.): S.295; Zahlen von mir z. T. gerundet; H.K..Google Scholar
  33. 33.
    Im Süden der USA gab es keine gravierenden religiösen Gegensätze und natürlich auch keinen nennenswerten Abolitionismus.Google Scholar
  34. 34.
    Der Zusatz „Democratic” sollte als taktische Abgrenzung von den in Mißkredit geratenen einstigen „Federalists” dienen.Google Scholar
  35. 35.
    Die Abkürzung steht bekanntlich für: White Anglo Saxon Protestants.Google Scholar
  36. 36.
    Die zwischen 1783 und 1789 als eine Schwurgemeinschaft aus überwiegend federalistisch orientierten Amerikanern, die in der Revolutionszeit eng mit den „Sons of Liberty” kooperiert hatten, entstandene „Tammany Society” hatte ab 1805 als Wohlfahrtsorganisation und Geselligkeitsverein von Kriegsveteranen firmiert. Die ursprünglich nach ihrem Treffpunkt in Martling’s Tavern „Martling-Men” genannten Vereinsmitglieder, bezeichneten sich ab 1800 als „Tammanies” (und ihren späteren Versammlungsort als „Tammany Hall”), ein Name der sich entweder von dem irischen Heiligen St. TAMMANY oder aber dem Indianerhäuptling TAMMANEND ableitet. Von Aaron BURR, einem ihrer 13 „sachems”, wurde der Verein so erfolgreich zu einer schlagkräftigen Wählermobilisierungsorganisation der AntiFederalistischen/Demokratisch-Republikanischen Partei umfunktioniert, daß „Tammany”—obwohl de jure selbständig—schließlich zur gängigen Bezeichnung für die „Democratic Republicans” in New York City wurde. Siehe: Stichwort „Tammany Hall”, in: SCHAPSMEIER, Edward L. and Frederick H.: „Political Parties and Civil Action Groups.” (Westport, Conn.) 1981 S. 441f.Google Scholar
  37. 37.
    Zit. n.: POLAKOFF, 5.137.Google Scholar
  38. 38.
    Einführende Literatur zur „Anti-Masonic Party”: RATNER, Lorman: „Anti-Masonry: The Crusade and the Party” (Englewood Cliffs, N.Y. 1969).Google Scholar
  39. 39.
    Dieser Ansatz zeigte sich bereits deutlich in der vom Anti-Freimaurer Konvent des Staates New York im Jahre 1829 verabschiedeten „Address to the People of New York”:„If we would effectually destroy Free-Masonry, then, we have no alternative; we must call to our aid, and persist in the uses of our elective rights. We must unite, as a party, at the polls. We must select for all elective office, the best men opposed to Free-Masonry…. And these men we must support, uniformly, constantly, zealously, always, till Free Masonry, with all its fantastical pageantry, its false pretensions, its unhallowed means, its alarming power, and its monstrous crimes, shall be numbered with the past misfortunes of our country.” Zit. n.: „History of U.S. Political Parties” ( Schlesinger, ed. ): Bd. I: S. 641.Google Scholar
  40. 40.
    Einführende Literatur zur „Know Nothing/American Party”:BILLINGTON, Ray A.: „The Protestant Crusade, 1800–1860” (New York 1938; repr.: Chicago 1964). DESMOND, Humphrey J.: „The Know-Nothing Party” (Washington, D.C. 1905). OVERDYKE, William Darrell: „The Know-Nothing Party in the South”. (Baton Rouge 1950)Google Scholar
  41. 41.
    Siehe hierzu etwa die bei SCHLESINGER abgedruckten Dokumente der „Massachusetts Anti-Slavery Society” von 1838 sowie diejenigen von Lewis TAPPAN aus dem Jahre 1839, in denen die Ablehnung der Gründung einer eigenständigen Partei begründet wird: „History of US-Political Parties” (Schlesinger, ed.): Bd.I: S.770f. und S. 818–820.Google Scholar
  42. 42.
    In einigen Region wurde die „Liberty Party” anfangs noch als „Liberty Ticket”, „Abolitionist Party” oder „Independent Abolitionist Party” bezeichnet. Einführende Literatur zur „Liberty Party”: FLADELAND, Betty: „James Gillespie Birney: Slaveholder to Abolitionist” (o.O. 1955) HARLOW, Ralph V.: „Gerrit Smith, Philanthropist and Reformer” (o.O. 1939) PLUNKETT, Margaret: „History of the Liberty Party with emphasis upon its activities in the Northwestern States” (Ithaca, N.Y. 1930). SMITH, Theodore C.: „The Liberty and Free Soil Parties in the Northwest” (New York 1897).Google Scholar
  43. 43.
    Platform der „Liberty Party” von 1843, zit. n.: National Party Conventions, S.25.Google Scholar
  44. 44.
    Einführende Literatur zur „Free Soil” Party: BLUE, Frederick J.: „The Free Soilers. Third Party Politics, 1848–54” (Chicago/London 1973). FONER, Eric: „Free Soil, Free Labor, Free Men: The Ideology of the Republican Party before the Civil War” (New York 1970). MAYFIELD, John: „Rehearsal for Republicanism. Free Soil and the Politics of Anti-Slavery” (Port Washington, N.Y./London 1980). RAYBACK, Joseph G.: „Free Soil: The Election of 1848” (Lexington, Ky. 1970). SEWALL, Richard H.: „John P. Hale and the Politics of Abolition” (o.O. 1965)Google Scholar
  45. 45.
    Wie es z.B. in einer „Resolution of the Ohio State Independent Free Territory Convention” des Jahres 1848 hieß; zit. n.: „History of US-Political Parties” (Schlesinger, ed.): Bd.I: S. 849. Eine sinngemäß gleiche Formulierung findet sich auch im Parteiprogramm des Grilndungskonvents von 1848.Google Scholar
  46. 46.
    Einführende Literatur zur „Workingmen’s Party”: HUGINS, Walter E.:,Jacksonian Democracy and the Working Class. A Study of the New York Working Men’s Movements, 1829–1837” (Stanford, Cal. 1960). PESSEN, Edward: „Jacksonian America: Society, Personality, and Politics” (Rev. Ed.: Homewood, Ill. 1978). D e r s.: „Most Uncommon Jacksonians” (Albany, N.Y. 1967).Google Scholar
  47. 47.
    Einführende Literatur zur „Equal Rights/Locofoco Party”: BYRDSALL, Fitzwillian: „The History of the Loco-Foco or Equal Rights Party” (o.O. 1842). DEGLER, Carl N.: „Locofocos: Urban,Agrarians.”, in: Journal of Economic History 16 (1956), S.322–343.Google Scholar
  48. 48.
    Einführende Literatur zur „Constitutional Union Party”: STABLER, John B.: „A History of the Constitutional Union Party: A Tragic Failure” ( Ann Arbor, Mich. 1954 ).Google Scholar
  49. 49.
    Zit.n.: SCHAPSMEIER, Edward L./SCHAPSMEIER, Frederick H.: „Political Parties and Civil Action Groups” ( Westport, Conn. 1981 ) S. 123.Google Scholar
  50. 50.
    Der Name „hunkers” entstand, wie oben bereits angemerkt, weil den Konservativen von ihren Gegnern vorgeworfen wurde, ihr einziges politisches Ziel sei das „hunkering after offices”.Google Scholar
  51. 51.
    BONADIO, Felice A. in: „Political Parties in American History”, hrsg. v. M. Borden (New York 1974) Bd. II: 1828–1890, hrsg. v. F. Bonadio, S. 607.Google Scholar
  52. 52.
    LINCOLN, Abraham: zit. n.: „Documents of American History”, hrsg. v. H. S. Commager. (5. New York 1949), Bd. I, S. 345.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Helmut Klumpjan
    • 1
  1. 1.ErlangenDeutschland

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