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Die Interaktionsstruktur des Unterrichts

  • Klaus Hage
  • Heinz Bischoff
  • Horst Dichanz
  • Klaus-D. Eubel
  • Heinz-Jörg Oehlschläger
  • Dieter Schwittmann
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Zusammenfassung

Die Erforschung der verbalen Interaktion im Unterricht als einem wesentlichen Aspekt unterrichtsmethodischen Handelns ist gebräuchlich spätestens seit der Zeit, als die gruppendynamisch orientierte Kleingruppenforschung sich mit Untersuchungen der Interaktionsformen von Instruktions- und Erziehungsprozessen und deren Wirkungen befaßte. Das Werk Kurt Lewins mag als Beispiel dafür gelten. Man kann sogar behaupten, daß die Untersuchung der Unterrichtssprache nach den Kriterien der Kleingruppenforschung in Teilbereichen der Unterrichtsforschung als der zentrale Faktor verabsolutiert wurde (vgl. dazu die Darstellungen bei Brophy, Good 1976 und Bennett 1979). Die Erziehungsstilforschung z. B., wie sie etwa bei uns durch das Werk von R. und A. Tausch große Verbreitung fand, untersucht wesentlich sprachliche Äusserungen. Sie will die methodischen Variationsmöglichkeiten, welche Unterricht besitzt, in der unterschiedlichen Ausgestaltung von Unterrichtssprache festmachen, die dabei allerdings im wesentlichen auf ihre kommunikativen Aspekte reduziert wird und den inhaltlichen Aspekt schulischer Interaktion vernachlässigt. Aus dieser Blickrichtung werden dann Konzepte wie ‚Lenkung-Dirigierung bei der Unterrichtung‘ (vgl. Tausch) zu zentralen Variablen der unterrichtsmethodischen Entscheidungsmöglichkeiten für Lehrer.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1985

Authors and Affiliations

  • Klaus Hage
  • Heinz Bischoff
  • Horst Dichanz
  • Klaus-D. Eubel
  • Heinz-Jörg Oehlschläger
  • Dieter Schwittmann

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