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„In einer großen Bewegung schöner, stolzer und tapferer Mädel dem Führer zu dienen.“

Das BDM-Werk „Glaube und Schönheit“ im Spiegel von Dokumenten
  • Sabine Hering
  • Kurt Schilde
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Zusammenfassung

Wegen der fast vollständigen Vernichtung der Akten der Reichsjugendführung ist die „Quellenlage für den BDM sehr dürftig”;1 dies gilt um so mehr für das BDM-Werk “Glaube und Schönheit“. Die Restbestände der Reichsjugendführung im Bundesarchiv2 sind der einzige auffindbare zusammenhängende Aktenbestand, aber in bezug auf das BDM-Werk eine wenig ergiebige archivalische Quelle. Ein selektiver Rückgriff auf die ebenfalls im Bundesarchiv aufbewahrte sekundäre Aktenüberlieferung der HJ in den Empfängerbeständen zentraler Reichsbehörden und Gliederungen der NSDAP (u.a. Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Hauptarchiv der NSDAP, Parteikanzlei und Reichsorganisationsleiter der NSDAP) sowie die Recherchen im ehemaligen Berlin Document Center3 erbrachten ebenfalls keine nennenswerten Ergebnisse.

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Literatur

  1. 1.
    Dagmar Reese, Bund Deutscher Mädel — Zur Geschichte der weiblichen deutschen Jugend im Dritten Reich, in: Frauengruppe Faschismusforschung (Hg.), Mutterkreuz und Arbeitsbuch. Zur Geschichte der Frauen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Frankfurt a.M. 1981, S. 350, Anmerkung 4Google Scholar
  2. 2.
    Es handelt sich um die Bestände NS 28 (alt: 62 Hi 1), Nr. 32 (RJF/BDM-Reichsrefe-rentin, Geheime Rundschreiben), Nr. 36 (RJF-Kinderlandverschickung/Einsatz HJ/-BDM), Nr. 45 (Organisation), Nr. 83 (BDM, Schriftwechsel), (Kartei-)Nr. 109 (BDM-Gauleitungen, d.h. Schriftwechsel Hilde Freytag, Rundftmkamt), Nr. 101 (Geschäftsverteilungsplan)Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Bundesarchiv Berlin (BArch), R 4901 (alt: R 21/1), NS 26, NS 22, NS 6 (Band 2: Parteiverlautbarungen), ehemaliges Berlin Document Center (Parteikanzlei-Korrespondenz)Google Scholar
  4. 4.
    Anzeige in: Das junge Deutschland, 34 (1940) Heft 2Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Clementine zu Castell (Hg.), Glaube und Schönheit. Ein Bildbuch von den 17–21-jährigen Mädeln, München (1940); Jahrbuch des BDM-Werks Glaube und Schönheit, hg. von der Reichsjugendfuhrung. Bearbeiterin: Hilde Breitfeld, München 1943; Reichsjugendführung (Hg.), Glaube und Schönheit. Broschüre des BDM-Werkes, Berlin 1939. Vgl. hierzu Martin Klaus, Mädchen im Dritten Reich. Der Bund Deutscher Mädel (BDM), Köln 1983, 3. aktualisierte Auflage, Köln 1998, S. 222Google Scholar
  6. 6.
    Ulrich Herbert, Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft, 1903–1989, 3. Auflage Bonn 1996, S. 520.Google Scholar
  7. 6a.
    Vgl. Jutta Rüdiger (Hg.), Die Hitler-Jugend und ihr Selbstverständnis im Spiegel ihrer Aufgabengebiete. Studienausgabe, Lindhorst 1983; dies., Der Bund Deutscher Mädchen. Eine Richtigstellung. Lindhorst 1984; dies. (Zusammenstellung), Der Bund deutscher Mädel in Dokumenten. Materialsammlung zur Richtigstellung, hg. von der Arbeitsgemeinschaft für Jugendforschung GBR, Lindhorst, Lindhorst 1984.Google Scholar
  8. 6b.
    Vgl. zu den Interviews z.B. Martin Klaus, Mädchenerziehung zur Zeit der faschistischen Herrschaft in Deutschland. Band 2: Materialband, Frankfurt a.M. 1983, S. 79–101;Google Scholar
  9. 6c.
    Dagmar Reese, Straff, aber nicht stramm — herb, aber nicht derb. Zur Vergesellschaftung von Mädchen im sozialkulturellen Vergleich zweier Milieus, Weinheim/Basel 1989, S. 28, Anmerkung 11Google Scholar
  10. 7.
    Vgl. Wilhelm Zilius, Bücher über die Hitler-Jugend. Ein Bericht unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen Hitler-Jugend und Jugendbewegung, in: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung, Band 13 (1981), S. 225Google Scholar
  11. 8.
    Es handelt sich um den Bestand Bundesarchiv Berlin, NS 20/138–1–9Google Scholar
  12. 9.
    Vgl. Hertha Linde (Hg.), So waren wir. Bildband zur Geschichte des BDM. 1. Auflage Essen 1990, 2. Auflage München 1997;Google Scholar
  13. 9a.
    Erich Blohm, Hitler-Jugend soziale Tatgemeinschaft, 1. Auflage Witten 1977, 2. Auflage Vlotho/Weser 1979;Google Scholar
  14. 9b.
    Gottfried Griesmayr/Otto Würschinger, Idee und Gestalt der Hitlerjugend, Leoni am Starnberger See 1979Google Scholar
  15. 10.
    Friedrich Heinen, Das BDM-Werk “Glaube und Schönheit”. Analyse einer nationalsozialistischen Erziehungseinrichtung. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Erziehungswissenschaftliche Hochschule in Koblenz, Koblenz 1980Google Scholar
  16. 11.
    Vgl. Martin Klaus, Mädchen in der Hitlerjugend. Die Erziehung zur „deutschen Frau“, Köln 1980, S. 96–98;Google Scholar
  17. 11a.
    Martin Klaus, Mädchenerziehung zur Zeit der faschistischen Herrschaft in Deutschland. Band 1: Der Bund Deutscher Mädel, Frankfurt a.M. 1983, S. 240ff.;Google Scholar
  18. 11b.
    Martin Klaus, Mädchenerziehung zur Zeit der faschistischen Herrschaft in Deutschland. Band 2: Materialband. Frankfurt a.M. 1983;Google Scholar
  19. 11c.
    Dagmar Reese, Straff, aber nicht stramm — herb, aber nicht derb, Weinheim/Basel 1989, S. 27f.;Google Scholar
  20. 11d.
    Gabriele Kinz, Der Bund Deutscher Mädel. Ein Beitrag zur außerschulischen Mädchenerziehung im Nationalsozialismus, Frankfurt a.M. 1990, S. 228–232;Google Scholar
  21. 11e.
    Birgit Jürgens, Zur Geschichte des BDM (Bund Deutscher Mädel) von 1923 bis 1939, Frankfurt a.M. 1994, S. 94–99;Google Scholar
  22. 11f.
    Christine Habermann, Das BDM-Werk “Glaube und Schönheit”. “Vollendung wesensgemäßer Mädchenerziehung” im Nationalsozialismus, in: Querdenken. Beiträge zur feministisch-befreiungstheologischen Diskussion, Pfaffenweiler 1992, S. 310–325Google Scholar
  23. 12.
    Vgl. Das “BDM-Werk Glaube und Schönheit”, in: Reichs-Jugend-Pressedienst. Amtlicher Pressedienst des Jugendfuhrer des Deutschen Reichs. Nr. 17 vom 21.1.1938, S. 1Google Scholar
  24. 13.
    Karl Lapper, Forderung nach ehrlicher Schönheit, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 38 vom 3.2.1938, S. 2 (BArch NSD 43/5). Die Hervorhebung ist — wie im folgenden — aus der Quelle übernommen worden.Google Scholar
  25. 14.
    Handbuch des gesamten Jugendrechts, letzte Lieferung 27.2.1943. Berlin-Charlottenburg, S. 33. Auch bei Margarete Dörr, Wer die Zeit nicht miterlebt hat… Frauener-fahrungen im Zweiten Weltkrieg und in den Jahren danach. Band 3: Das Verhältnis zum Nationalsozialismus und zum Krieg, Frankfurt a.M. 1998, S. 532, heißt es “freiwillige Mitgliedschaft”.Google Scholar
  26. 15.
    Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 96Google Scholar
  27. 16.
    Reichsjugendfuhrung (Hg.), Arbeitsrichtlinien der Hitler-Jugend. Das BDM-Werk “Glaube und Schönheit”. September 1943, S. 8f.Google Scholar
  28. 17.
    Vgl. Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 105, S. 4; Nr. 112, S. 4; Nr. 132, S. 4; Nr. 136, S. 4; Nr. 146, S. 4Google Scholar
  29. 18.
    Der Reichsjugendfuhrer an die Sportlehrerinnen. Aufruf zur Mitarbeit am BDM-Werk “Glaube und Schönheit”, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 34 vom 10.2.1938, S. 1Google Scholar
  30. 19.
    Begeisterte Mitarbeit der Gymnastiklehrer. Hinrich Medau in den Stab der Reichsjugendfuhrung berufen, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 39 vom 16.2.1938, S. 1Google Scholar
  31. 20.
    Castell (Hg.), Glaube und Schönheit, S. 65Google Scholar
  32. 21.
    Aufruf an die weibliche Jugend Großdeutschlands, in: Das junge Deutschland, 32. Jg., Heft 12, 10.12.1938, S. 607Google Scholar
  33. 22.
    Vgl. Wut, Reichswerbewoche des BdM-Werkes “Glaube und Schönheit”, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 251 vom 28.10.1938, S. 1; Ausbau des BDM-Werkes “Glaube und Schönheit”. Sondertagung des BDM auf dem Reichsführerlager in Braunschweig, in: Reichs-Jugend-Pressedienst vom 24.5.1939, S. 3Google Scholar
  34. 23.
    So Schirach 1940 im Geleitwort von Castell (Hg.), Glaube und Schönheit, S. 5Google Scholar
  35. 24.
    So Clementine zu Castell in einem Interview für den Berliner Lokalanzeiger vom 10.7.1938, zitiert nach Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 97f.Google Scholar
  36. 25.
    Die Reichsjugendführerinnenschule befand sich in Potsdam, Neue Königstr. 66. Sie wurde bis Oktober 1938 von Lotte Becker geleitet und ab Januar 1939 von Luise Michels. Vgl. Amtliches Nachrichtenblatt des Jugendführers des Deutschen Reichs und der Reichsjugendführung der NSDAP, Nr. VI/22 vom 11.11.1938, S. 384, sowie Nr. VII/2 vom 10.2.1939, S. 36 (BArch NSD 43/15)Google Scholar
  37. 26.
    Lotte Becker, Der Bund Deutscher Mädel, in: Rudolf Benze/Gustav Gräfer, Erziehungsmächte und Erziehungshoheit im Großdeutschen Reich als gestaltende Kräfte im Leben des Deutschen, Leipzig 1940, S. 108f.Google Scholar
  38. 27.
    Günter Kaufmann, Glaube und Schönheit, in: Wille und Macht, 6. Jg., Heft 3 vom 1.2.1938, S. 3Google Scholar
  39. 28.
    Vgl. die fast gleichlautenden Formulierungen in: Reichsorganisationsleiter der NSDAP (Hg.), Organisationsbuch der NSDAP, München 1943, S. 444 aGoogle Scholar
  40. 29.
    Es ist auch von “Zweiflern” am richtigen Weg die Rede. Vgl. Becker, Der Bund Deutscher Mädel, in: Benze/Gräfer, Erziehungsmächte und Erziehungshoheit im Großdeutschen Reich, S. 108Google Scholar
  41. 30.
    Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP. Befehle und Mitteilungen für die Führer und Führerinnen der Hitler-Jugend. Nr. 36/44 K vom 6.11.1944, S. 459 (BArch NSD 43/l)Google Scholar
  42. 31.
    Im Gegensatz zu den von uns gefundenen Archivalien und bekannt gewordenen Informationen sowie den Aussagen von Jutta Rüdiger — vgl. das in diesem Band abgedruckte Interview — soll auch Martha Middendorf (spätere Stöckl) zeitweise das BDM-Werk geführt haben. Vgl. Michael Buddrus, Totale Erziehung für den totalen Krieg. Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik, Band 2, München 2003, S. 1187. Vgl. zu den biografischen Daten auch S. 1131 (Castell), S. 1162 (Kaspar) und 1203 (Rüdiger)Google Scholar
  43. 32.
    Amtliches Nachrichtenblatt des Jugendführers des Deutschen Reichs und der Reichsjugendführung der NSDAP, VI/6 vom 11.3.1938, S. 94. In der Regel wurde der vollständige Name von Clementine Gräfin zu Castell-Rüdenhausen auf Clementine zu Castell verkürzt. Nachfolgerin in der Führung des Obergaues Franken wurde die Un-tergauführerin Wera Schuberth, vorherige Leiterin der Führerinnenschule I des Obergaues Franken.Google Scholar
  44. 33.
    Die in der ersten Auflage genannte Angaben zu Geburtstag und -ort entstammen der Aufnahmeerklärung der gleichnamigen Gräfin Clementine zu Castell-Rüdenhausen für das Deutsche Frauenwerk vom 5.9.1939 und beziehen sich wahrscheinlich auf die Mutter der ersten BDM-Werk-Beauftragten. Vgl. Hering/Schilde, Das BDM-Werk “Glaube und Schönheit”, Berlin 2000, S. 43; Aufnahme-Erklärung für das Deutsche Frauenwerk vom 5.9.1939, BArch, ehemaliges Berlin Document CenterGoogle Scholar
  45. 34.
    Führerinnenwechsel im Obergau Franken, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 56 vom 8.3.1938, S. 4Google Scholar
  46. 35.
    Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 97f., Fußnote 8Google Scholar
  47. 36.
    Vgl. die von Clementine Castell mitunterschriebene Todesanzeige von Jutta Rüdiger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17.3.2001, S. 49Google Scholar
  48. 37.
    Vgl. Zum 20. April: Ernennungen und Beförderungen in der HJ, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 91 vom 21.4.1938, S. 2; Neue Obergauführerin in Wien, in: Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 255 vom 2.11.1938, S. 3Google Scholar
  49. 38.
    Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP 26/41 K vom 12. Juni 1941, S. 1Google Scholar
  50. 39.
    Auskunft von Michael Buddrus (Institut für Zeitgeschichte München, Außenstelle Berlin) am 21.1.1999Google Scholar
  51. 40.
    Für die Richtigkeit dieser Information konnten von uns keine Archivalien aufgefunden werden. Auch aus den Erinnerungen des damaligen Reichsjugendführers Artur Ax-mann und der BDM-Reichsreferentin Jutta Rüdiger ist keine Bestätigung zu entnehmen. Vgl. Artur Axmann, “Das kann doch nicht das Ende sein”. Hitlers letzter Reichsjugendführer erinnert sich, Koblenz 1995; Jutta Rüdiger, Ein Leben für die Jugend. Mädelfuhrerin im Dritten Reich. Das Wirken der Reichsreferentin des BDM (Bund Deutscher Mädel), Preußisch Oldendorf 1999. In dem für dieses Buch geführten Interview erzählte uns Frau Rüdiger, dass sie die Nachfolge von Annemarie Kaspar übernahm. Wir geben deshalb die folgenden Informationen wieder aus: Buddrus, a.a.O., S. 1187Google Scholar
  52. 41.
    Vgl. das Schreiben der NSDAP-Gauleitung München-Oberbayern an Reichsschatzmeister der NSDAP, Aufnahmeamt, vom 19.3.1942, BArch, ehemaliges Berlin Document Center, Partei-Korrespondenz.Google Scholar
  53. 42.
    Vgl. die von Marta Stöckl mitunterschriebene Todesanzeige von Jutta Rüdiger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17.3.2001, S. 49Google Scholar
  54. 43.
    Vgl. Buddrus, Totale Erziehung für den totalen Krieg, Band 2, S. 1125Google Scholar
  55. 44.
    Vgl. Rüdigers Brief vom 11.7.1940 an den Reichskassenverwalter der Hitler-Jugend Grimm u.a. Schriftstücke im Bestand des Bundesarchivs Berlin, NS 6 (Parteikanzlei). Vgl. zur Biografie und insbesondere der Frage der Parteimitgliedschaft von Jutta Rüdiger das in diesem Buch wiedergegebene Interview mit ihr sowie Jutta Rüdiger, Ein Leben für die Jugend. Mädelführerin im Dritten Reich. Das Wirken der Reichsrefe-rentin des BDM (Bund Deutscher Mädel), Preußisch Oldendorf 1999Google Scholar
  56. 45.
    Vgl. Das junge Deutschland, 32. Jg., Heft 1, 5.1.1938, S. 46Google Scholar
  57. Vgl. Martin Klaus, Mädchenerziehung zur Zeit der faschistischen Herrschaft in Deutschland. Band 1: Der Bund Deutscher Mädel, Frankfurt a.M. 1983, S. 240Google Scholar
  58. 47.
    Vgl. die von Clementine Castell, Günter und Edith Kaufmann, Marta Stöckl und Dr. Klaus v. Schirach unterschriebene Todesanzeige von Jutta Rüdiger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17.3.2001, S. 49Google Scholar
  59. 48.
    Ebenda. Vgl. auch Leonie Wagner, Nationalsozialistische Frauenansichten. Vorstellungen von Weiblichkeit und Politik führender Frauen im Nationalsozialismus, Frankfurt a.M. 1996, S. 182ff. und S. 190Google Scholar
  60. 49.
    Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 98Google Scholar
  61. 50.
    Helga Thrö, Die Jugendgruppen des Deutschen Frauenwerkes, in: Deutsches Frauenschaffen. Jahrbuch der Reichsfrauenfuhrung (1938). Im Auftrag der Reichsfrauenfüh-rung herausgegeben und bearbeitet von Erika Kirmse, Leiterin der Presseabteilung, Dortmund 1937, S. 73Google Scholar
  62. 51.
    Die Jugendgruppen der NSF/DFW, in: Deutsches Frauenschaffen im Kriege. Jahrbuch der Reichsfrauenfuhrung 1941. Im Auftrag der Reichsleitung der NSDAP, Reichsfrauenfuhrung, herausgegeben und bearbeitet von Erika Fillies-Kirmse, Hauptabteilungsleiterin Presse-Propaganda, Dortmund 1941, S. 68. Für das folgende Zitat siehe S. 70Google Scholar
  63. 52.
    Birgit Jürgens beruft sich auf eine Aussage von Günter Kaufmann aus dem Jahre 1985: Bundesarchiv Koblenz, NS 20, 138–4, S. 42. Vgl. Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 98Google Scholar
  64. 53.
    Vgl. Die Kindergruppen der NSF/DFW, in: Deutsches Frauenschaffen im Kriege. Jahrbuch der Reichsfrauenfuhrung 1941, S. 74Google Scholar
  65. 54.
    Anordnung A 52/41 „Betrifft: Erfassung und politische Erziehung der 18- bis 21jähri-gen Mädels“, in: Reichsverfugungsblatt der Parteikanzlei der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, Nr. 58/41, Ausgabe A, 11.12.1941, S. 167, Bundesarchiv Berlin, NS 6, Nr. 1797, Fiche 821Google Scholar
  66. 55.
    Becker, Der Bund Deutscher Mädel, in: Benze/Gräfer, Erziehungsmächte und Erziehungshoheit im Großdeutschen Reich, S. 97. Folgendes Zitat S. 106Google Scholar
  67. 56.
    Vgl. die mit den Vermerken “Vertraulich!” und “Nicht zur Veröffentlichung!” versehene Anordnung A 52/41 “Betrifft: Erfassung und politische Erziehung der 18–2 ljährigen Mädels”, in: Reichsverfugungsblatt der Parteikanzlei der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, Nr. 58/41, Ausgabe A, 11.12.1941, S. 167, Bundesarchiv Berlin, NS 6, Nr. 1797, Fiche 821. Demgegenüber ist im Reichsbefehl der BDM-Reichsreferentin 167/42 zur “Bezeichnung Bund Deutscher Mädel” noch von der Erfassung der “17–2ljährigen Mädel” im BDM-Werk “Glaube und Schönheit” die Rede. Vgl. Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP Nr. 14/42 K vom 30.6.1942, S. 171Google Scholar
  68. 57.
    Vgl. Jürgen Schultz, Die Akademie für Jugendfuhrung der Hitler-Jugend in Braunschweig, Braunschweig 1978, S. 171Google Scholar
  69. 58.
    Dieses und die folgenden Zitate: Becker, Der Bund Deutscher Mädel, in: Benze/Gräfer, Erziehungsmächte und Erziehungshoheit im Großdeutschen Reich, S. 107Google Scholar
  70. 59.
    Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 98Google Scholar
  71. 60.
    Vgl. die Durchführungsbestimmung zur Anordnung A 52/41 der Parteikanzlei in der Frage der Erfassung und politischen Erziehung der 18–2 ljährigen Mädel, in: Reichsverfugungsblatt der Parteikanzlei der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, Nr. 58/41, Ausgabe A, 11.12.1941, S. 168, Bundesarchiv Berlin, NS 6, Nr. 1797, Fiche 821. Der Beitrag entfiel ab Oktober 1940, vgl. Ludwig Grimm, Kein HJ-Beitrag mehr!, in: Das Junge Deutschland 34 (1940), Heft 10, S. 217f.Google Scholar
  72. 61.
    Vgl. Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP Nr. 12/43 K vom 14.4.1943, S. 165Google Scholar
  73. 62.
    Jutta Rüdiger, Organisatorischer Aufbau des BDM-Werkes “Glaube und Schönheit”, in: Amtliches Nachrichtenblatt des Jugendfuhrers des Deutschen Reichs und der Reichsjugendführung der NSDAP, VII/1 vom 18.1.1939, S. 5Google Scholar
  74. 63.
    Handbuch des gesamten Jugendrechts, letzte Lieferung 27.2.1943, Berlin-Charlottenburg, S. 35f.Google Scholar
  75. 64.
    Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP Nr. 13/44 K vom 20.4.1944, S, 159Google Scholar
  76. 65.
    Becker, Der Bund Deutscher Mädel, in: Benze/Gräfer, Erziehungsmächte und Erziehungshoheit im Großdeutschen Reich, S. 108Google Scholar
  77. 66.
    Vgl. Das Junge Deutschland Nr. 1–2/1943, zitiert nach Rüdiger (Hg.), Die Hitler-Jugend und ihr Selbstverständnis im Spiegel ihrer Aufgabengebiete, Anhang, S. 1Google Scholar
  78. 67.
    Ebenda, S. 25Google Scholar
  79. 68.
  80. 69.
    Ebenda, S. 40Google Scholar
  81. 70.
    Ebenda, folgendes Zitat ebenda.Google Scholar
  82. 71.
    Ebenda, S. 24. Später galt die dreifache Teilung in Leibeserziehung, musische Bildung und häusliche Erziehung. Vgl. Reichsjugendführung (Hg.), Arbeitsrichtlinien der Hitler-Jugend. Das BDM-Werk “Glaube und Schönheit”. September 1943, S. 12f.Google Scholar
  83. 72.
    Rüdiger (Hg.), Die Hitler-Jugend und ihr Selbstverständnis im Spiegel ihrer Aufgabengebiete, S. 25f.Google Scholar
  84. 73.
    Das Junge Deutschland Nr. 1–2 (1943), zitiert nach Rüdiger (Hg.), Die Hitler-Jugend und ihr Selbstverständnis im Spiegel ihrer Aufgabengebiete, Anhang, S. 1Google Scholar
  85. 74.
    Klaus, Mädchen in der Hitlerjugend, S. 97Google Scholar
  86. 75.
    Castell (Hg.), Glaube und Schönheit, S. 31Google Scholar
  87. 76.
    Leni Nölle, Die kulturelle Erziehung der Mädel, in: Die Spielschar, Juniheft 1942, S. 71 f. Das Zitat aus dieser von der Reichsjugendruhrung herausgegebenen Zeitschrift erfolgt nach Kinz, Der Bund Deutscher Mädel, S. 228Google Scholar
  88. 77.
    Ebenda, S. 229Google Scholar
  89. 78.
    Persönliche Lebensgestaltung und Werkarbeit, in: Deutschland erwache! Die Mädelschaft, Ausgabe A, Blätter für die Heimabendgestaltung im BDM. O. J., zitiert nach Kinz, Der Bund Deutscher Mädel, S. 229f.Google Scholar
  90. 79.
    Zur Erziehung des Geschmackes in der Kleidung, in: Führerinnendienst, BDM-Werk “Glaube und Schönheit”, Gebiet Baden (21) Elsaß, Juli/August/September 1943, S. 19, zitiert nach Kinz, Der Bund Deutscher Mädel, S. 232. Folgendes Zitat ebenda.Google Scholar
  91. 80.
    Dieses und die folgenden Zitate nach Castell (Hg.), Glaube und Schönheit, S. 15Google Scholar
  92. 81.
    Kinz, Der Bund Deutscher Mädel, S. 232Google Scholar
  93. 82.
    Vgl. Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 238 vom 5.11.1938, S. 3Google Scholar
  94. 83.
    Braunschweiger Tageszeitung Nr. 24 vom 29.1.1940, S. 5, zitiert nach Jürgen Schultz, Die Akademie für Jugendführung der Hitler-Jugend in Braunschweig, Braunschweig 1978, S. 171. Folgendes Zitat S. 172.Google Scholar
  95. 84.
    In einem privaten Fotoalbum von Ulla Anders sind Aufnahmen zu finden, die auf einen Lehrgang für BDM-Werk-Beauftragte im Januar 1942 hinweisenGoogle Scholar
  96. 85.
    Vgl. Amtliches Nachrichtenblatt Nr. 2 vom 21.1.1944, Spalte 29f.Google Scholar
  97. 86.
    Vgl. Buddrus, a.a.O., S. 1209Google Scholar
  98. 87.
    K-ck, HJ am Jahresende, in: Das Junge Deutschland, 34. Jg., Nr. 1 vom 1.1.1940, S. 22 (“Unser Kriegstagebuch”)Google Scholar
  99. 88.
    Vgl. Buddrus, a.a.O., S. 1216Google Scholar
  100. 89.
    Vgl. Buddrus, a.a.O., S. 1180Google Scholar
  101. 90.
    Hans Ertel (Regie), Glaube und Schönheit. Deutsche Filmherstellungs- und Verwer-tungs GmbH, Berlin 1940, Bundesarchiv-Filmarchiv: Mag.-Nr. 128 1–2Google Scholar
  102. 91.
    Das Junge Deutschland 34 (1940), Heft 5, Märzausgabe, S. 71 (“Unser Kriegstagebuch”)Google Scholar
  103. 92.
    H. Gollmar, Mit der Reichsreferentin nach Rumänien, in: Das Deutsche Mädel, Jg. 1940, Märzheft, S. 9Google Scholar
  104. 93.
    Glaube und Schönheit. Ein Film vom BDM-Werk, in: Das Deutsche Mädel, Jg. 1940, Aprilheft, S. 9Google Scholar
  105. 94.
    Vgl. Das Junge Deutschland 34 (1940), Heft 9, Septemberausgabe, S. 214 (“Unser Kriegstagebuch”)Google Scholar
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    Jutta Rüdiger, Geleitwort zu: Reichsjugendflihrung (Hg.), Arbeitsrichtlinien der Hitler-Jugend. Das BDM-Werk “Glaube und Schönheit”, September 1939, S. 3Google Scholar
  107. 96.
    Das Junge Deutschland 34 (1940), Heft 6, Juniausgabe, S. 144 (Unser Kriegstagebuch)Google Scholar
  108. 97.
    Vgl. Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP Nr. 34/41 K vom 17.9.1941, S. 3 und Nr. 36/44 vom 6.11.1944Google Scholar
  109. 98.
    Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP Nr. 2/42 K vom 20.5.1942, S. 127Google Scholar
  110. 99.
    Dieses und das folgende Zitat nach Reichsbefehl der Reichsjugendführung der NSDAP Nr. 19/43 K vom 14.5.1943, S. 263f.Google Scholar
  111. 100.
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  113. 102.
    Das aus dem Jahr 1944 stammende Manuskript wurde nicht mehr veröffentlicht. Vgl. Michael Buddrus, Totale Erziehung für den totalen Krieg. Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik. 2 Bände. München 2003Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Sabine Hering
  • Kurt Schilde

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