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Empirische Überprüfung des Wirkungsmodells der Beziehungsqualität

  • Karsten Hadwich
Part of the Basler Schriften zum Marketing book series (BSM)

Zusammenfassung

Für die Untersuchung der in Kapitel 3 hypothetisierten Kausalzusammenhänge ist der Einsatz von Methoden der Dependenzanalyse erforderlich. In der vorliegenden Arbeit wird die Kausalanalyse verwendet, da diese gegenüber den Methoden der ersten Generation, wie z.B. der Regressionsanalyse, generell eine höhere Leistungsfähigkeit aufweist.1 Gegenüber den Methoden der Dependenzanalyse der ersten Generation hat die Kausalanalyse insbesondere die folgenden Vorteile:

Der Informationsverlust ist aufgrund der simultanen Schätzung von Messmodellen und Strukturmodellen geringer.2

Die Kausalanalyse erlaubt die Analyse von Wirkungsketten und -strukturen mit mehreren abhängigen Variablen.

Kausalanalytische Ansätze haben die Fähigkeit, bei der Varianzerklärung eines Konstruktes zwischen der Wirkung der vorgelagerten Konstrukte, d.h. der modellimmanenten Varianz, und dem Einfluss von Drittgrößen (ausgedrückt durch die explizite Modellierung der Residualgröße ζ), der nicht durch die exogenen Variable erklärt werden kann, zu differenzieren.3

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Literature

  1. 1.
    Vgl. Homburg 1992.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Homburg 1992.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Bollen 1989, S. 305f.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Bollen 1989; Backhaus. 2000, S. 391.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Bollen 1989; Jöreskog/Sörbom 1996.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl. Abschnitt 4.4.1.2.Google Scholar
  7. 2.
    Vgl. Backhaus. 2000, S. 388f.Google Scholar
  8. 3.
    Vgl. Trommsdorff 2002, S. 30.Google Scholar
  9. 4.
    Vgl. Jöreskog 1977, S. 273.Google Scholar
  10. 5.
    Vgl. Homburg/Hildebrandt 1998, S. 30.Google Scholar
  11. 6.
    Vgl. Churchill 1991.Google Scholar
  12. 7.
    Vgl. Homburg 2000.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. Homburg/Hildebrandt 1998, S. 30f.Google Scholar
  14. 2.
    Vgl. Abschnitt 4.1.Google Scholar
  15. 1.
    Vgl. Backhaus. 2000, S. 461ff.Google Scholar
  16. 2.
    Vgl. Bollen 1989; Homburg 1989, S. 167ff.Google Scholar
  17. 3.
    Vgl. Muth¨¦n/Kaplan 1992; Hoogland 1999.Google Scholar
  18. 4.
    Die Items „lq“, „iq”, „z“, „bq”, „db“ und „kb” stehen stellvertretend für die in Kapitel 4 ermittelten Messindikatoren der jeweiligen Konstrukte. Die Variablen werden im Modell als einfaktorielle Konstrukte aufgefasst. Dies gilt auch für die gemäß ihrer Konzeptualisierung mehrfaktorielle Beziehungsqualität. Während bei der isolierten Betrachtung der Konstrukte ihre Faktorstruktur von Relevanz ist (z.B. zur Ableitung von Steuerungsmaßnahmen), stehen im Wirkungsmodell der Beziehungsqualität die Strukturen zwischen den Gesamtkonstrukten im Vordergrund.Google Scholar
  19. 1.
    Index (Qualität des Beschwerdemanagements) S 63,85.Google Scholar
  20. 2.
    < Index (Qualität des Beschwerdemanagements) <_ 77,46.Google Scholar
  21. 3.
    < Index (Qualität des Beschwerdemanagements) _< 88,01.Google Scholar
  22. 4.
    Index (Qualität des Beschwerdemanagements) > 88,01.Google Scholar
  23. 1.
    Vgl. zur Interpretierbarkeit der Koeffizienten der Messmodelle als Bedeutungsgewichte Bruhn 2001b, S. 305.Google Scholar
  24. 1.
    Vgl. Bollen 1989; Jöreskog/Sörbom 1996; Stock 2001, S. 125.Google Scholar
  25. 2.
    Vgl. Stock 2001, S. 125ff.; Eggert 2002, S. 202.Google Scholar
  26. 3.
    Vgl. zu den einzelnen inhaltlichen Überlegungen zu den moderierten UrsacheWirkungs-Zusammenhängen die Ausführungen in Kapitel 3.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Karsten Hadwich
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Marketing und UnternehmensführungUniversität BaselBaselSchweiz

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