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Begriffliche und theoretische Grundlagen

  • Dirk Dreyer

Zusammenfassung

Um den Unternehmensbegriff zu definieren, wird in der vorliegenden Arbeit auf Grundlagen der sog. Neuen Institutionenökonomik (NIÖ) zurückgegriffen.1 Zentraler Betrachtungsgegenstand dieser Denkschule sind Institutionen unter denen in einer sehr weiten Begriffsfassung sämtliche Regeln bzw. Regelsysteme, Verträge oder Vertragssysteme (inklusive ihrer Durchsetzungsmechanismen) verstanden werden, durch die das Verhalten von Individuen kanalisiert wird.2 Damit gehören Konventionen und sonstige informelle Regeln ebenso zu Institutionen wie das formale öffentliche und private Recht. Organisationen hingegen umfassen neben diesen Regeln und Regelsystemen auch die persönliche (betroffene Akteure) und sachliche Komponente (z. B. Sachanlagen) von Institutionen, weshalb sie auch als personifizierte Kehrseite der Institution bezeichnet werden. Werden Organisationen als Gruppen von Individuen verstanden, deren Verhalten über Regeln und Verträge koordiniert wird, so schließt der Institutionenbegriff auch diese mit ein.3 Auch Unternehmen stellen solche Organisationen im Sinne der Neuen Institutionenökonomik dar. Es handelt sich dabei um den Zusammenschluss von Individuen, deren Beziehungen zueinander durch Regeln und Regelsysteme festgelegt sind. Dies ist aber für eine Unternehmensdefinition noch nicht ausreichend, da z. B. auch eingetragene Vereine solche Zusammenschlüsse darstellen. Daher wird in die bisherige Betrachtungsweise das erwerbswirtschaftliche Prinzip integriert.

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References

  1. 1.
    Für einen Überblick über die Neue Institutionenökonomik vgl. GÖBEL 2002, RICHTER/FURUBOTN 1999, S. 33 ff., EDELING/JANN/WAGNER (HRSG.) 1999 sowie GÜMBELI\VORATSCHEK 1995, S. 1008 ff. Zur Erklärung der in realen Märkten zustande kommenden Institutionen vgl. grundlegend COASE 1937 und WILLIAMSON 1990.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. hierzu und zum Folgenden ERLEI/LESCHKE/SAUERLAND 1999, S. 24 f.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. ERLEVLESCHKE/SAUERLAND 1999, S. 65 ff. sowie HÜBVSWIETER2000, S. 305.Google Scholar
  4. 4.
    Für eine Definition des Unternehmens aus systemtheoretischer Sicht vgl. JANISCH 1993, S. 14 ff. Die Autorin stellt die Unternehmung als quasi-öffentliche Institution (S. 17 ff.), bzw. als politisches System (S. 20) vor.Google Scholar
  5. IDW 2000, S. 828.Google Scholar
  6. 2.
    Vgl. zu den folgenden Ausfiihrungen ilber alternative Dienstleistungsdefmitionen DREYER/OEHLER 2002, S. 5 ff. Filr einen Überblick iiber Dienstleistungen in der ökonomischen Theorie vgl. ROCK 2000, S. 23 ff.Google Scholar
  7. 5.
    Vgl. GUTENBERG 1951, S. 2.Google Scholar
  8. 4.
    Vgl. dazu GERHARDT 1987, S. 43 ff.Google Scholar
  9. 5.
    Vgl. FORSCHNER 1988, S. 35 und die dort angegebene Literatur. Auch CORSTEN 1997, S. 21 ff., verwendet diese Gruppierung von Definitionsvorschlägen. Vgl. auch BECKER/DANIEL 1999, S. 12 ff.Google Scholar
  10. 1.
    Vgl. auch CORSTEN 1988, S. 81 und CORSTEN 1997, S. 21.Google Scholar
  11. 2.
    Eine schlüssige und widerspruchsfreie Abgrenzung ist aber mit den Definitionsversuchen der ersten und zweiten Gruppe nicht möglich, sodass sie im weiteren Verlauf dieser Arbeit kaum Berücksichtigung finden werden.Google Scholar
  12. 3.
    Vgl. dazu GERHARDT 1987, S. 53–65: Als solche Eigenschaften könnten die Vergänglichkeit, die geistige Komponente, der unmittelbare Kontakt, die Auftragsindividualität, die Immaterialität oder auch die mangelnde Lagerfähigkeit einer Dienstleistung oder die Interaktion zwischen Kunde und Lieferant dienen. Auch nach ALTENBURGER 1980, S. 63, sind Dienstleistungen in aller Regel nicht lagerfähig, eine Produktion vor dem Absatz kommt daher kaum in Frage.Google Scholar
  13. 4.
    Potentialfaktoren haben bei der Dienstleistungsproduktion eine weitaus größere Bedeutung als Repetierfaktoren, Werkstoffe spielen eine eher untergeordnete Rolle (vgl. ALTENBURGER 1980, S. 55 ff.). Dienstleistungen weisen eine geringe Materialintensität auf (vgl. BEREKOVEN 1974, S. 55). Arbeitsleistungen haben eine überragende Bedeutung für Dienstleistungen (vgl. MALERI 1973, S. 73). Es kommt im Rahmen des Produktionsprozesses zu einer auffallenden Dominanz immaterieller Produktionsfaktoren. Materielle Faktoren kommen oft nur als Träger-, Speicher-oder Übertragungsmedien zum Einsatz.Google Scholar
  14. 5.
    So kann die Immaterialität nur ein konstitutives, aber kein exklusives Merkmal sein, da z. B. Informationen und Rechte auch immateriell sind, aber keine Dienstleistungen darstellen. Vgl. ROCK 1995, S. B.Google Scholar
  15. 6.
    Vgl. MALERI 1973 und BEREKOVEN 1974. Vgl. MALERI 1973, S. 82.Google Scholar
  16. 3.
    Vgl. auch ALTENBURGER 1980, S. 79. Dieser bezweifelt die generelle Unterteilung in externe und interne Pro- duktionsfalctoren. Er zweifelt ebenso an der Existenz dienstleistungsspezifischer Produktionsfaktoren (S. 85 ).Google Scholar
  17. 4.
    Vgl. zu den folgenden Ausfiihrungen 1–10..KE 1989, S. 10 ff. Nur wenn ein Produkt alle drei Phasen durchläuft und deren konstitutiven Merkmale aufweist, ist es als Dienstleistung zu bezeichnen.Google Scholar
  18. 3.
    Als Beispiele mögen das notwendige Fachwissen und die Sozialkompetenz eines Arztes, die körperliche Fitness eines Tennistrainers oder die mentale Stärke in Stresssituationen und die Methodenkompetenz eines Untemehmensberaters dienen.Google Scholar
  19. 2.
    Vgl. MEYER 1983, S. 21 ff. und CORSTEN 1986, S. 31 ff. MALERI 1973, S. 34, bezeichnet es sogar als substanzloses Gut.Google Scholar
  20. Vgl. zu den folgenden Ausfahrungen ROCK 1995, S. 8–15.Google Scholar
  21. 2.
    Vgl. ROD(1995, S. 12. Ein Mensch verriickt einen Tisch. Während dieser Tätigkeit ist die Leishmg separat beobachtbar. Im Ergebnis ist die Leistung aber an ihr Objekt gebunden. Nicht der Tisch ist Ergebnis der Leistung, sondem nur seine Ortsveränderung. Die Leistung (das Verriicken) hat sich an dem Trägermedium (Tisch) materialisiert und kann irn Ergebnis nicht mehr von Alm getrennt werden. Das Ergebnis der Leistung ist daher materiell (materielle Veränderung des Trägermediums). Fände eine solche unzulässige Trennung jedoch statt, dann wäre jede Leistung immateriell, es gäbe nur noch inunaterielle Produkte.Google Scholar
  22. Vgl. Ma(1995, S. 14 f.Google Scholar
  23. Vgl. Rücx 1995, S. 17. Fiir weitere Ansätze zur Begriffsbestimmung, wie z. B. den Marketing-Verbundlcasten, die neue Leistungstypologie nach Engelhardt et aL sowie zu Ansätzen der Systematisierung von Dienstleistungen sei an dieser Stelle auf die Literatur verwiesen. Vgl. hierzu HILKE 1989, ENGELHARDT/ KLEINALTENKAMP/ RECKENFELDERBÄUMER 1993 sowie CORSTEN 1997, S. 31 ff.Google Scholar
  24. 1.
    Vgl. hierzu ROCK 1995, S. 5.Google Scholar
  25. 2.
    Wie auch von HILKE 1989 in seinem Phasenmodell vorgeschlagen. Vgl. ROCK 1995, S. 7.Google Scholar
  26. An dieser Stelle sei an das Beispiel „Tisch verrücken“ erinnert. Vgl. ROCK 1995, S. 19 ff.Google Scholar
  27. RÜCK 1995, S. 22.Google Scholar
  28. Dies wären dann Eigenleistungen oder inteme Vorleistungen. Vgl. ROCK 1995, S. 23. 3 Vgl. ROCK 1995, S. 23.Google Scholar
  29. Auch andere Sportvereine, die Lizenzspielerabteilungen unterhalten, sind unter diese Definition zu subsumieren (z. B. Eishockey-, Handball-oder Basketballvereine). Die im weiteren Verlauf fir Fußballvereine und ihre Lizenzspielerabteilungen getroffenen Aussagen sind grundsätzlich auch auf diese Sportarten übertragbar. Die Begriffe Sportuntemehmen und Fußballunternehmen werden in der vorliegenden Arbeit synonym verwendet.Google Scholar
  30. 2.
    Der Idealverein ist im Gegensatz zum wirtschaftlichen Verein nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet (vgl. FUHRMANN 1995, S. 12). Die Unterscheidung zwischen einem nicht-wirtschaftlichen und wirtschaftlichen Verein basiert auf dem Gläubigerschutz als dem primären Schutzzweck der §§ 21, 22 BGB (vgl. STEINBECK/MENKE 1998, S. 227 ).Google Scholar
  31. Für eine detaillierte Abgrenzung von wirtschaftlichen und nicht-wirtschaftlichen sowie von rechtsfähigen und nicht-rechtsfähigen Vereinen vgl. Lrt’rKEMANN/SUNDERDIEK 1999, S. 1782 ff.Google Scholar
  32. Zur Übereinstinunung in der wissenschaftlichen Literatur bezüglich der Rechtsformverfehlung vgl. STEINBECK/MENKE 1998, S. 226 f. Zu zivilrechtlichen Grundlagen und zur steuerrechtlichen Einordnung der Vereitie vgl. LIST 1996. So kommt eine Steuerbefreiung von Bundesliga-Vereinen nur in Betracht, wenn sie der Förderung des Sports dienen.Google Scholar
  33. 2.
    Hierdurch würde die Haftungsbeschränkung auf das Vereinsvermögen entfallen, sodass alle Vereinsmitglieder den Gläubigem persönlich und unbeschränkt fiir die Verbindlichlceiten des Vereins haften (vgl. FUHRMANN 1995, S. 13).Google Scholar
  34. Fiir eine detaillierte diesbzgl. Erörterung vgl. FUHRMANN 1995, S. 13 f.Google Scholar
  35. Zu den steuerrechtlichen Voraussetzungen der Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Vereinen vgl. LITTKEMANN/SUNDERDIEK 1999, S. 1784 ff.Google Scholar
  36. 5.
    In der Saison 2002/2003 firmierten 11 der 18 Clubs der 1. Fußball-Bundesliga als eingetragener Verein, 4 als GmbH & Co. KGaA, 2 als GmbH und einer als AG.Google Scholar
  37. Vgl. BÜCH 1979, S. 448 f.Google Scholar
  38. 2.
    So kann der sportliche Erfolg den Kauf eines sehr guten Spielers erfordern, der aufgrund seiner hohen Gehaltsforderungen aber nicht zu einer Gewinnmaximierung führen würde.Google Scholar
  39. 3.
    Vgl. KIPKER/PARENSEN 1999, S. 138. Vgl. HORCH 1999.Google Scholar
  40. 5.
    Vgl. SCHEWE/LITTKEMANN 1999.Google Scholar
  41. 6.
    Vgl. BÜCH/FRICK 1999.Google Scholar
  42. Vgl. BENNER 1992, S. 91.Google Scholar
  43. Dennoch wird sich ein Sportunternehmen aufgrund der Eigenheiten der Produkte stets von einem Wirtschaftsunternehmen unterscheiden.Google Scholar
  44. Vgl. BRETZKE 1975, S. 17.Google Scholar
  45. Vgl. TÖPFERMAUERER 2000, S. 11.Google Scholar
  46. Vgl. GÜNTHER 1997, S. 77 ff.Google Scholar
  47. 4.
    Vgl. GOSSEN 1967, MENGER 1923 sowie HERING 2000, S. 435.Google Scholar
  48. 5.
    Vgl. KUßMAUL 1996A, S. 265. Als einer der Väter dieser neueren Bewertungslehre gilt Walther Busse von Colbe. Für einen Überblick vgl. MOXTER 1983.Google Scholar
  49. 1.
    Vgl. OLBIUCH 1999, S. 13 ff. Vgl. MATSCHKE 1994, S. 241.Google Scholar
  50. 3.
    Vgl. BUSSE VON COLBE 1981, S. 595. Zum Gesamtwert einer Unternehmung vgl. auch MATSCHKE 1994, S. 239 ff.Google Scholar
  51. 4.
    Hierunter wird im Gegensatz zur Zerschlagung die Absicht verstanden, das Untemehmen weiterzuftihren.Google Scholar
  52. 5.
    Vgl. SIEBEN/SCHILDBACH 1979, S. 459.Google Scholar
  53. 6.
    Hierzu und zu seinen zehn Hauptthesen zur Theorie des Zulcunftsentnahmewertes vgl. MÜNSTERMANN 1980, S. 119 ff. Fiir eine Darstellung des investitionstheoretischen Konzepts des Zukunftserfolgswerts vgl. WÖHE/DORENG 2000, S. 671–673.Google Scholar
  54. 7.
    Vgl. BUSSE VON COLBE 1981, S. 597–600.Google Scholar
  55. Vgl. GUNTHER 1997, S. 78. Ftir unterschiedliche Ausprägungen dieses Zukunftserfolgswertes und seine Be-rechnung vgl. ebenda, S. 78 ff.Google Scholar
  56. Vgl. BALLWIESER 1993, S. 153.Google Scholar
  57. 2.
    Da der Ertragwert aber speziell auf Ertragsüberschüsse abstellt, Zukunftserfolgswerte aber auch mit anderen Größen (z. B. Cash Flows) errechnet werden können, soll aus Gründen der begrifflichen Klarheit zunächst die allgemeinere Bezeichnung des Zukunftserfolgswertes Verwendung finden.Google Scholar
  58. Vgl. GÜNTHER 1997, S. 96.Google Scholar
  59. Zur genauen Bestimmung des Shareholder Value anhand der DCF-Verfahren sei an dieser Stelle auf die Ausführungen in Kapitel 4 verwiesen.Google Scholar
  60. Als einer der geistigen Väter dieser ältere Bewertungslehre gilt Konrad Mellerowicz. Ein Überblick findet sich in MOXTER 1983. Zur Unterscheidung zwischen subjektiven und objektivierten Unternehmenswerten vgl. auch IoW 2000.Google Scholar
  61. 6.
    Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 815.Google Scholar
  62. Vgl. GÜNTHER 1997, S. 91 ff.Google Scholar
  63. 2.
    Zu den einzelnen Stufen der Markt-und Informationseffizienz vgl. FAMA 1970.Google Scholar
  64. Vgl. MoxTER 1983, S. 132. Zum Marktwertprinzip vgl. ebenda, S. 132–137.Google Scholar
  65. 4.
    Vgl. PEEMÖLLER2001A, S. 3.Google Scholar
  66. 5.
    Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 811.Google Scholar
  67. 6.
    Vgl. WIT rMANN 1956, S. 59–61.Google Scholar
  68. Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 811.Google Scholar
  69. Vgl. hierzu und zu Definitionen der restlichen zwei Wertbegriffe PEEMÖLLER 2001A, S. 4. Für die Unternehmensbewertung ist von diesen nur der Ertragswert relevant.Google Scholar
  70. Vgl. IDW 2000, S. 826 f.Google Scholar
  71. 2.
    Vgl. TICHY 1992, S. 42 f. Zur Unterscheidung zwischen Wert und Preis vgl. detailliert ROSENBAUM 1999 sowie SPREMANN 2002, S. 137 ff.Google Scholar
  72. 3.
    Vgl. MOXTER 1983, S. 8.Google Scholar
  73. Vgl. SIEBEN/SCHILDBACH 1979, S. 456 sowie HINZ/BEHRINGER 2000, S. 21.Google Scholar
  74. 5.
    Zur Börsenlcursbildung und Bürsenlcursprognose vgl. SCHILLER/TYTKO/MAREK 2001, S. 506–510. Die Funda-mentalanalyse bestimmt in der Regel durch Barwertmodelle einen inneren Wert, wohingegen die technische Alctienanalyse durch Chartanalysen die zuktinftigen Kurse und somit Preise zu prognostizieren sucht. Zu den Determinanten der Kursbildung vgl. auch DETFE 1998, S. 104 ff.Google Scholar
  75. 6.
    Vgl. HACHMEISTER 2000, S. 37 ff. Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem die Existenz von Wert-lücken (Differeriz aus Marlctwert und Börsenkurs) aufgrund von Informationsunterschieden.Google Scholar
  76. Vgl. BARTHEL 1996A, S. 1458.Google Scholar
  77. Vgl. zu den folgenden Ausführungen MANDL/RABEL 1997, S. 6–10. Für einen tabellarischen Überblick über die Phasen der Unternehmensbewertung vgl. DRUKARCZYK 2001, S. 126. Für einen historischen Abriss der Unternehmensbewertung vgl. auch KRAG 1993, S. 684 f. Zu den „achte Meilensteinen der Unternehmensbewertung“ vgl. SPREMANN/PFEIVWECKBACH 2001, S. 81 ff.Google Scholar
  78. 2.
    Vgl MELLEROWICZ 1952, S. 12.Google Scholar
  79. 3.
    Vgl. PEEMÖLLER 2001A, S. 4 f.Google Scholar
  80. 4.
    Vgl. MOXTER 1983, S. 9.Google Scholar
  81. Vgl. MANDL/RABEL 1997, S. 8. 3 Vgl. PEEMOLLER 2001A, S. 7.Google Scholar
  82. Das IDW verfolgt noch heute das Ziel der Ermittlung eines objektivierten Untemehtnenswerts (vgl. IDW 2000 ). Zu einer Kritik, besonders im Hinblick auf die Typisierungen bzgl. des persönlichen Steuersatzes, vgl. BALLWIESER 2002B, S. 741 f.Google Scholar
  83. 5.
    Vgl. LUTZ 1981, S. 147.Google Scholar
  84. Vgl. MANDLIRABEL 1997, S. 9.Google Scholar
  85. Vgl. MATSCHKE 1975, S. 23–27. ’ Vgl. SIEBEN 1983, S. 181.Google Scholar
  86. Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 811.Google Scholar
  87. 3.
    Vgl. BUSSE VON COLBE 1957, ENGELS 1962, JAENSCH 1966, MONSTERMANN 1966 sowie SIEBEN 1983 und MATSCHKE 1975.Google Scholar
  88. 6.
    Vgl. KUBMAUL 1996A, S. 265.Google Scholar
  89. Vgl. IDW 1983 und ftir eine lcritische Analyse dieser Stellungnahme, die vorrangig eine Abkehr vom objekti-vierten Untemehmenswertbegriff und eine Zuwendung zur Ertragswertdefmition fordert, vgl. MAUL 1992.Google Scholar
  90. Fiir den Entwurf IDW ES 1 vgl. IDW 1999, die Endversion IDW S 1 vgl. IDW 2000.Google Scholar
  91. Fär eine kritische Analyse des Entwurfs IDW ES 1 vgl. FELDHOFF 2000. Fikr eine detaillierte Übersicht iiber die Neuerungen der Endversion IDW S 1 ggii. der Stellungnalune HFA 2/1983 vgl. SIEPE/DORSCHELL/ SCHULTE 2000, S. 947 ff. Auch in HommEUBRAIIN/ScHmorz 2001 firidet sich eine kritische Wiirdigung des neuen IDW-Standards.Google Scholar
  92. Vgl. IDW 2000. Zur Kritilc am objektivierten Wert aufgrund des Verstoßes gegen das Grenzpreisprinzip vgl. BALLWIESER 1995, S. 126 f.Google Scholar
  93. 3.
    Vgl. z. B. KUBMAUL 1996A, S. 264, HENSELMANN 2000, S. 393, WÖHE/DöiuNG 2000, S. 670 sowie SIEBEN 1993, S. 4320 f und die dort angegebene Literatur. PEEMOLLER 2001B, S. 18 ff., gibt einen Überblick iiber die Bewertungsanlässe aus praktischer Sicht.Google Scholar
  94. 6.
    Vgl. BALLWIESER/LEUTHIER 1986A, S. 546.Google Scholar
  95. Zur Untemehmensbewertung und vertraglichen Abfindungsbemessung vgl. WAGNER 1994.Google Scholar
  96. So unterscheidet das IDW bei Bewertungsanlässen zwischen einer Bewertung aufgrund gesetzlicher Regelung und der Bewertung auf vertraglicher Grundlage (vgl. IDW 2000, S. 826 f.). Die nicht transaktionsbezogenen Anlässe werden im weiteren Fortgang dieser Arbeit jedoch keine Berücksichtigung finden.Google Scholar
  97. 2.
    Zu beachten ist jedoch, dass bei konkreten Bewertungsanlässen unterschiedliche Bewertungsfunktionen möglich sind. Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 811 sowie BALLWIESER/LEUPHIER 1986A, S. 548. Für eine Übersicht über Bewertungsanlässe und Bewertungsfunktionen vgl. SIEBEN 1983 und JACOBS/SCHEFFLER 1993, S. 1978–1981.Google Scholar
  98. 3.
    Vgl. HASSELMANN 1997, S. 48 sowie SIEBEN 1993, S. 4316–4320. Für praktische Probleme im Rahmen der Gutachter-und der Vermittlungsfunktion vgl. HAVERMANN 1986 sowie DÖRNER 1981.Google Scholar
  99. Vgl. SIEBEN 1983, S. 539.Google Scholar
  100. Vgl. SIEBEN 1993, S. 4316.Google Scholar
  101. Ein positiver Transaktionsbereich liegt vor, wenn der Entscheidungswert der Partei, die Eigentum an dem zu bewertenden Unternehmen erwirbt, den Entscheidungswert der Partei, die das Eigentum aufgibt, ilbersteigt. Im umgekehrten Fall handelt es sich um einen negativen Transaktionsbereich. Vgl. SIEBEN 1993, S. 4318.Google Scholar
  102. Zum Grundsatz der Nichtbekanntgabe vgl. SIEBEN 1983, S. 540.Google Scholar
  103. Fiir einen Überblick iiber die im Rahmen der VermittlungsfunIction einzuhaltenden Grundprinzipien der Unter-nehmensbewertung vgl. BALLWIESER/LEUTHIER 1986A, S. 549–551.Google Scholar
  104. Fiir eine Darstellung des Arbitriumwerts als Schiedswert vgl. BUSSE VON COLBE 1981, S. 603. Zur Ermittlung des Schiedswerts vgl. MANDL/Rana 1991, S. 451 ff.Google Scholar
  105. Zur möglichen Ausgestaltung dieser Gerechtigkeitspostulate vgl. KUBMAUL 1996A, S. 267 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  106. Vgl. DRUKARCZYK 2001, S. 129.Google Scholar
  107. 2.
    Vgl. SIEBEN/SCHILDBACH 1979, S. 456 f.Google Scholar
  108. Für eine Untersuchung der Bestimmung von Argumentationspreisen, auch unter Berücksichtigung des eingesetzten Einigungsverfahrens, vgl. WAGENHOFER 1988.Google Scholar
  109. 4.
    Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 812.Google Scholar
  110. 5.
    Vgl. SIEBEN 1983, S. 542.Google Scholar
  111. Für eine Bestandsaufnahme praxisrelevanter Bewertungsverfahren bei Kaufpreisverhandlungen auf nationaler und internationaler Ebene vgl. HAFNER 1993.Google Scholar
  112. Vgl. SIEBEN/SCHILDBACH 1979, S. 457. Vgl. WAGENHOFER 1988, S. 342.Google Scholar
  113. Vgl. SERFLING/PAPE 1995, S. 812.Google Scholar
  114. 2.
    Zudem sollen diese Nebenfunktionen im weiteren Verlauf der Arbeit nur am Rande Verwendung finden. Eine nähere Betrachtung entfällt u. a. deshalb, weil die angefahrten Funktionen relativ stark normiert sind. Vgl. SIEBEN/SCHILDBACH 1979, S. 458. So sind die den NebenfunIctionen jeweils zugrunde liegenden Bewertungs-konzepte durch fiskalische, handelsrechtliche und vertragliche Normen weitgehend fixiert, sodass diesen Funktionen aus bewertungstheoretischer Sicht eine untergeordnete Bedeutung beizumessen ist. Vgl. HAYN 2000B, S. 1346 fGoogle Scholar
  115. 3.
    Vgl. SIEBEN 1983, S. 539.Google Scholar
  116. Vgl. KUBMAUL 1996A, S. 268.Google Scholar
  117. 5.
    Vgl. KUBMAUL 1996A, S. 267.Google Scholar
  118. 6.
    Vgl. SIEBEN 1983, S. 539. PEEMOLLER 2001A, S. 13. Vgl. IDW 2000, S. 827.Google Scholar
  119. Für einen genaueren Überblick über die Funktionen der Untemehmensbewertung aus Sicht des IDW einerseits und gemäß der Kölner Funktionenlehre andererseits vgl. LUTZ 1981, S. 148 f.Google Scholar
  120. 2.
    Auch HAYN 2000B, S. 1348–1353, kommt in einem kritischen Vergleich zu dem Ergebnis, dass die Kölner Schule die geeignetere Funktionenlehre zur Verfügung stellt. HOMMEVBRAUN/SCHMOTZ 2001, S. 347, konstatieren, dass das IDW in seinem neuen Standard IDW S I trotz massiver Kritik im Schrifttum an der phasenorientierten Funktionenlehre festhält.Google Scholar
  121. 3.
    An dieser Stelle sei für eine genauere Darstellung der Modelle auf die einschlägige Literatur, hier stellvertretend auf BITZ 1998, S. 111 ff. sowie THOMMEN/SCHELLENBERG 2002, S. 329 ff. verwiesen.Google Scholar
  122. Die Erfassung und Bewertung der Unsicherheit stellt dabei eines der zentralen Probleme der Wertermittlung dar. Vgl. SCHwErZLER2000B, S. 469.Google Scholar
  123. 3.
    Vgl. BAMBERG/COENENBERG 1996, S. 17 sowie LÖHR 1999, S. 656.Google Scholar
  124. Andere Ansätze, wie z. B. die Verwendung eines Risikokorrekturfalctors nach FISCHER/MANDL 2000, sollen in der vorliegenden Arbeit nicht berücksichtigt werdenGoogle Scholar
  125. 2.
    Vgl. MANDL/RABEL 1997, S. 218 ff.Google Scholar
  126. 3.
    Vgl. BALLWIESER/LEUTHIER 1986B, S. 609.Google Scholar
  127. Zur Risikoscheu bzw. Risikoaversion vgl. auch BITZ 1981, S. 428. Vgl. SIEGEL 1992, S. 23.Google Scholar
  128. Vgl. SIEGEL 1992, S. 24.Google Scholar
  129. 2.
    Vgl. far eine Kritik an der Unsicherheitserfassung durch die Kapitalwertmethode auch BRETZKE 1988.Google Scholar
  130. 3.
    Vgl. MANDL/RABEL 1997, S. 222 sowie BITZ 1981, S. 158 ff.Google Scholar
  131. Vgl. SIEGEL 1992, S. 23.Google Scholar
  132. 2.
    Vgl. SIEGEL 1992, S. 24–26 sowie LOHR 1994, S. 179 ff.Google Scholar
  133. Dieses auch als Risikoanalyse bekannte Vorgehen kehrt die Aggregationsreihenfolge um, indem es zunächst Verteilungen von Zahlungsströmen diskontiert und dann die Sicherheitsäquivalente bestimmt. Diese Umkehrung lässt das Ergebnis jedoch nicht unberührt. Vgl. BALLWIESER 1993, S. 156.Google Scholar
  134. 2.
    Vgl. SIEGEL 1994, S. 462 ff. für ein anschauliches Beispiel.Google Scholar
  135. 3.
    Für eine detaillierte Beschreibung dieser Methodik vgl. SIEGEL 1994, S. 468 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  136. 4.
    Vgl. MANDURABEL 1997, S. 225. Vgl. SIEGEL 1994, S. 474.Google Scholar
  137. I Vgl. SIEGEL 1992, S. 26 sowie SIEGEL 1994, S. 473 f.Google Scholar
  138. 2.
    Vgl. SCHWETZLER 2000B sowie KÜRSTEN 2002. Far die Risilcoprofilrnethode spricht sich SIEGEL 1991, S. 237 aus.Google Scholar
  139. 3.
    Dabei bedingen unterschiedliche Bewertungszwecke (Bewertungsfunktionen) auch unterschiedliche Verfahren. Vgl. SIEBEN/SCHILDBACH 1979, S. 455.Google Scholar
  140. Vgl. FENGLER 2000, S. 18. So kann z. B. der Untemehmenswert, bestimmt durch eine Diskontierung zukünftiger Cash Flows, als zentrales Erfolgskriterium des strategischen Managements aufgefasst werden.Google Scholar
  141. 2.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen FENGLER 2000, S. 16 ff. Zu Porter und dem RBV vgl. auch BÖRNER 2000B.Google Scholar
  142. Alternativ in der Literatur vorzufindende Synonyme sind: Wertsteigerungsansatz, Wertmanagement-Ansatz sowie wertorientierte Untemehmenssteuerung. Vgl. KUMAUL 19990, S. 382.Google Scholar
  143. Vgl. RAPPAPORT 1986. Dieses Werk verhalf dem Shareholder-Value-Ansatz zum Durchbruch als Modell der Untemehmensfihrung (vgl. GROH 2000, S. 2153). Eine ausführliche Besprechung dieses Werkes findet sich bei DRUKARCZYK 1997.Google Scholar
  144. 5.
    „Shareholder Value“ bezeichnet daher im wörtlichen Sinn den Aktionärswert.Google Scholar
  145. Vgl. KUBMAUL 1996D, S. 398. Zu den Zielsetzungen und Wurzeln des Shareholder-Value-Ansatzes vgl. auch BALLWIESER 1994, S. 1380–1383. Zu seinen fmanzierungstheoretischen Prämissen vgl. KORSTEN 2000. Zur Notwendigkeit der monistischen Zielkonzeption vgl. auch JANISCH 1993, S. 61 fGoogle Scholar
  146. 2.
    vgl. BALLWIESER 1994, S. 1403.Google Scholar
  147. 3.
    Vgl. HIRSCH-KREENSEN 1999, S. 323.Google Scholar
  148. 4.
    Vgl. TITZRATH 1994, S. 26.Google Scholar
  149. 5.
    Vgl. SIEGERT 1995, S. 580 f. Die traditionellen Buchwerticriterien wie Return on Investment (ROI), Retum on Equity (ROE) und Retum on Sales (ROS) spiegeln die Vergangenheit und Gegenwart wider und können somit keine brauchbaren Steuerungssignale ftir die Zulcunft geben. Vgl. ebenda, S. 584 ff.Google Scholar
  150. Vgl. KUBMAUL 1996D, S. 398. Zur Verbindung der grundlegenden Werke Adolf Moxters zum Shareholder-Value-Ansatz vgl. BALLWIESER 1994, S. 1379 f.Google Scholar
  151. Als ein Beispiel mag das Shareholder-Value-Netzwerk von Rappaport dienen. Vgl. RAPPAPORT 1999, S. 68. 2 Vgl. TITZRATH 1994, S. 29 ff.Google Scholar
  152. Vgl. RAPPAPORT 1999, S. 71 ff. Zum Strategiebegriff vgl. auch PORTER 1996, S. 61 ff.Google Scholar
  153. Der zusätzlich geschaffene Shareholder Value stellt demnach die positive Differenz aus Untemehmenswert nach Durchfiihrung und vor Durchfiihrung der Maßnahme (Strategie) dar. Vgl. KUHMAUL 19990, S. 382. Zur Ermittlung des Strategiebeitrages mit Hilfe der dynamischen Investitionsrechnung vgl. SIEGERT 1995, S. 592598.Google Scholar
  154. 5.
    Vgl. hierzu RAPPAPORT 1999, S. 82 ff.Google Scholar
  155. 6.
    Vgl. RAPPAPORT 1999, S. 71–90, der dabei auf das von Michael E. Porter geschaffene Grundgerüst zur Analyse von Branchen und Wettbewerb zurückgreift. Vgl. daher auch PORTER 1999A. Zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen kann die Wertkettenanalyse ein geeignetes Instrument sein (vgl. ENSIGN 2001, S. 21).Google Scholar
  156. Vgl. PORTER 1999B, S. 97 ff. sowie 168 ff.Google Scholar
  157. I Dabei wird versucht, dem Vorwurf Ballwiesers Rechnung zu tragen, dass sich Autoren in Zusammenhang mit den rechentechnischen Einflussfalctoren auf den Shareholder Value häufig auf die Arbeiten von Porter beziehen, eine tiefgehende Verbindung der Rechenkalküle mit dessen Überlegungen jedoch nicht realisiert wird. Vgl. BALLWIESER 1994, S. 1403.Google Scholar
  158. 2.
    Zum Begriff des Erfolgsfaktors und zum Stand der Erfolgsfalctorenforschung vgl. auch GRUBER 2000, S. 29 ff. bzw. S. 3 ff.Google Scholar
  159. 3.
    Vgl. TÖPFER 2000, S. 33 ff. Als interne Werttreiber können z. B. die Durchlaufzeit bzw. die Prozessgeschwin-digkeit sowie die Marlctbeobachtung und die schnelle Kommunikation im Unternelunen bezeichnet werden. Unter externen Erfolgsfaktoren körmen hingegen die Lieferzeit, enge Kundenbeziehungen und Kundenbin-dung sowie hohe Reaktionsfähigkeit am Markt subsumiert werden. Hier wird bereits die MöglichIceit der Be-einflussung der Erfolgsfaktoren durch die Werttreiber deutlich.Google Scholar
  160. 4.
    Vgl. TÖPFER 2000, S. 34. Eine inhaltliche Zuordnung zu diesen Kategorien fällt nicht immer leicht, sie erfor-dert eine genaue Analyse der Ursache-Wirkungs-Beziehungen.Google Scholar
  161. 5.
    Andere Autoren, wie z. B. MANDL/RABEL 1997, S. 335 ff., unterscheiden nicht zwischen Werttreibem und Wertgeneratoren. Sie definieren Werttreiber als Komponenten, die den Shareholder Value und damit die künftig den Kapitalgebern zur Verfiigung stehenden FCF beeinflussen und bezeichnen diese gleichzeitig als Wertgeneratoren („Value Driver“). Eine mögliche Lösung dieser Begriffsproblematilc liegt in der Trennung zwischen Werttreibem e. S. und Werttreibern w. S. (vgl. TÖPFER/MAUERER 2000, S. 15): Umfasst die engere (klassische) Definition nur die direkt den Cash Flow bestinunenden finanziellen Kenngrößen, so beinhaltet die weiter gefasste Definition auch die indirelcten (verursachenden) Größen.Google Scholar
  162. Vgl. zu den folgenden Ausführungen TÖPFER 2000, S. 39 ff.Google Scholar
  163. 2.
    Vgl. TÖPFER 2000, S. 44: Gerade im Rahmen der Pfadanalyse kommt es häufig zu unerwünschter Multikollinearität in dem Sinne, dass eine Abhängigkeit der Werttreiber untereinander die Erkenntnisse mehrdeutig erscheinen lässt.Google Scholar
  164. 3.
    In der vorliegenden Arbeit werden die beiden letztgenannten Ansätze zur Ableitung von Werttreibern verfolgt.Google Scholar
  165. 4.
    Vgl. beispielhaft SCHMID 1998, BALLWIESER 1994, JANISCH 1993, WAGNER 1997, SPREMANN/PFEIL/ WECKBACH 2001, S. 44 ff., TITZRATH 1994. Letzterer untersucht die Anwendbarkeit des Shareholder-ValueAnsatzes auf deutsche Gegebenheiten. Selbst die Ausdehnung des Ansatzes auf GmbH wird fir sinnvoll erachtet. Vgl. dazu BEA/THISSEN 1997. Die Orientierungswandlungen im deutschen Aktienrecht zwischen Gesellschafter-und Gemeinschaftsorientierung zeichnet GROH 2000, S. 2154–2156, nach. Auch SCHILLING 1997, S. 374 ff., untersucht den Shareholder-Value-Ansatz auf Vereinbarkeit mit dem deutschen Aktiengesetz und konunt zu dem Ergebnis, dass dieses Konzept mit der Leitungsverantwortung nach § 76 I AktG vereinbar ist, da das gemeinsame Interesse der verschiedenen Gtuppen an dem Bestand und langfristigen Erfolg domi-niert (S. 379). BÜHNER/TUSCHKE 1997, S. 499, zeigen auf Basis der Theorie unvollIcommener Verträge durch einen Vergleich von Govemance-Strukturen, dass der Stakeholder-Ansatz höhere Vertragskosten verursacht als der Shareholder-Value-Ansatz. Fiir die Beziehung zwischen Shareholder-und Stalceholder-Value-Ansatz vgl. auch FIGGE/SCHALTEGGER 2000, S. 11 ff.Google Scholar
  166. Zum Zusammenhang zwischen dem Personalmanagement und dem Shareholder-Value-Ansatz vgl. EIGLER 1999, S. 237 ff., zur arbeitsrechtlichen Bewertung des Shareholder-Value-Konzepts vgl. FEUDNER 1999, S. 743 ff.Google Scholar
  167. 2.
    Vgl. SCHMID 1998, S. 220 sowie S. 223.Google Scholar
  168. 3.
    Weitere Anspruchsgruppen könnten Banlcen, Gewerkschaften, Staat, Wettbewerber und Verbraucher-oder Wirtschaftsverbände sein. Vgl. TITZRATH 1994, S. 35.Google Scholar
  169. 4.
    Vgl. JANISCH 1993, S. 4. Zur Herkunft des Begriffs „Stakeholder“ vgl. ebenda, S. 7 f. sowie BALLWIESER 1994, S. 1389.Google Scholar
  170. 3.
    Vgl. SCHMID 1998, S. 223 f.Google Scholar
  171. 6.
    Vgl. BÜHNER/TUSCHKE 1997, S. 500. Fiir einen detaillierten Vergleich beider Konzepte vgl. ebenda, S. 500–504.Google Scholar
  172. 7.
    Vgl. WAGNER 1997, S. 475 und die dort angegebene Literatur. Vgl. RAPPAPORT 1999, S. XII und 12 f.Google Scholar
  173. Vgl. BECKER, D. 1999, S. 51. Allerdings lässt sich zeigen, dass bei kurzfristiger Betrachtung ein Gegensatz zwischen Shareholder-und Stakeholder-Value-Maximierung möglich ist, langfristig jedoch kein Gegensatz zwischen ihnen besteht. Vgl. hierzu detailliert ALBACH 2001.Google Scholar
  174. Vgl. VOLKART 1998, S. 38.Google Scholar
  175. Vgl. hierzu SCHMID 1998, S. 219 ff. Der Autor untersucht die Frage, in welche Richtung eine Integration zu erfolgen hat und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass der Shareholder-Value-Ansatz in den Stakeholder-Ansatz zu integrieren ist und nicht umgekehrt.Google Scholar
  176. Vgl. zu den folgenden Ausführungen KÜRSTEN 2000, S. 360 ff.Google Scholar
  177. Vgl. KOBsTEN 2000, S. 372.Google Scholar
  178. 2.
    Vgl. dazu PORTER 1999B, S. 63 ff.Google Scholar
  179. 3.
    Vgl. VOLCK 1997, S. 14.Google Scholar
  180. Besteht eine Unternehmung aus mehreren SGE, so ist fiir jede SGE eine separate Werticette zu definieren.Google Scholar
  181. Diese miissen nicht notwendigerweise mit der Geschäftsbereichsorganisation übereinstimmen. Vgl. VOLCK 1997, S. 15.Google Scholar
  182. Hierbei sind nur die wertschaffenden Tätigkeiten zu erfassen. Wertalctivitäten sind hierbei alle Tätigkeiten, aus denen ein nutzenstiftendes Produkt far die Abneluner geschaffen wird.Google Scholar
  183. Vgl. PORTER 1999B, S. 97 ff. und S. 168 ff.Google Scholar
  184. Alle von einem Untemelunen erbrachten Tätigkeiten können in ein solches Schema eingeordnet werden, wobei der Detaillierungsgrad vom Zweck der Untersuchung abhängt.Google Scholar
  185. Vgl. PORTER 1999B, S. 74.Google Scholar
  186. 2.
    So kann die konkrete Ausgestaltung der Ausgangslogistik des Lieferanten einen Einfluss auf die Qualität der Operationen des Unternehmens haben (vgl. Abbildung 2–7).Google Scholar
  187. 3.
    Vgl. PORTER 1999B, S. 68. “ Vgl. PORTER 19998, S. 63. Vgl. PORTER 1999A, S. 33 ff.Google Scholar
  188. Vgl. HAMEL/PRAHALAD 1997, BARNEY 1991, WERNERFELT 1984.Google Scholar
  189. Ftir einen detaillierten Überblick iiber die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des marktorientierten Konzepts nach Porter und des RBV vgl. BÖRNER 2000A, S. 818 f Fiir eine tabellarische Übersicht vgl. auch BECKER 2000B, S. 42.Google Scholar
  190. 3.
    Vgl. BöRNER 2000A, S. 817.Google Scholar
  191. 4.
    Vgl. ZAHN/FOSCHIANUTILEBEIN 2000, S. 253 fGoogle Scholar
  192. 3.
    Vgl. FENGLER 2000, S. 26 ff. ftir einen Überblick.Google Scholar
  193. Vgl. FENGLER 2000, S. 29. Beispiele hierfür sind die Kapitalausstattung, Produktionsanlagen, EDV-Systeme, Patente, Unternehmenskultur, Reputation etc.Google Scholar
  194. 2.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen FENGLER 2000, S. 36 ff. Zu weiteren Grundlagen zum Going Public vgl. THOMMEN/SCHELLENBERG 2002, S. 217 ff. Für einen umfassenden Überblick über den IPO-Prozess vgl. ARLINGHAUS/BALZ (HRSG.) 2001.Google Scholar
  195. 3.
    SWOT = Strenghts, Weaknesses, Opportunities, Threats. Zu SWOT-Analysen vgl. auch BECKER 2000B, S. 75.Google Scholar
  196. Hierzu existieren auch Gegenmeinungen. So hält z. B. auch Börner die beiden Ansätze für integrierbar, allerdings nicht in der hier dargestellten komplementären Form, sondem durch eine Überordnung des (allgemeineren) RBV über den spezielleren marktorientierten Ansatz. Vgl. BORNER 2000A, S. 819 f.Google Scholar
  197. Vgl. hierzu und zu den folgenden BegrifflichIceiten GEkicE/RAPP 1993, S. 289. Zur Emissionsfmanzierung vgl. BITZ 2000, S. 143 ff. HU einen allgemeinen Überblick iiber die Finanzierungstheorie vgl. BIEG 1997.Google Scholar
  198. 2.
    Hierzu und zu anderen Sonderfällen der Emission, wie z.B. bedingte Öffnung, Auslandsemission, intematio-nale Platzierung und internationale Emission, vgl. GERKE/RAPP 1993, S. 305–307.Google Scholar
  199. 3.
    Eine Emission im engeren Sirine bezieht sich nur auf die Platzierung der Titel beim Publikum, eine Emission im weiteren Sinne schließt hingegen auch die zeitgleiche Börsenzulassung mit ein. Der letzteren Begriffsde-finition soll in der vorliegenden Arbeit gefolgt werden. Synonym werden auch Begriffe wie Börsengang, Börsenemission, Neuemission oder die aus dem angloamerilcanischen Sprachgebrauch stammenden Ausdröcke Going Public, Initial Public Offering (IPO) verwendet (vgl. WIRTZ/SALZER 2001, S. 6). Zu weiteren Begriff-lichIceiten wie der Selbst-und Fremdemission sowie zum Übemahme-und Begebungskonsortium sei auf die Literatur vervviesen. Vgl. GERKE/RAPP 1993, S. 300 fGoogle Scholar
  200. Eine solche detaillierte Darstellung der (divergierenden) Interessenlagen der Beteiligten ist im Ralunen dieser Arbeit nicht zu leisten. Es sei daher auf die Literatur verwiesen. Vgl. BDSL 1996, CARLS 1996, GRUPP 1995, KOCH 1996, Kocx/WEGNIANN 1998 sowie SERFLING/PAPE/KRESSIN 1999.Google Scholar
  201. 5.
    Vgl. WIESMANN/VON GOSSLER/VON HARDER 2001, S. 41. Es lassen sich auch alternative Phaseneinteilungen fanden, vgl. KNORR 2000 oder WINTERSTETTER/PAUKSTAD/HEGMANN ET AL. 2000, S. 1322 ff. sowie KRAMER 2000, S. 157 ff. Zum IPO-Prozess vgl. auch WIRTZ/SALZER 2001, S. 10 f.Google Scholar
  202. 2.
    Hierzu gehört auch eine sog. Equity Story, deren Zweck in der zielgerichteten Information der Investoren über die Unternehmensaktivitäten, die relevanten Märkte und die Stellung der Gesellschaft im Wettbewerb besteht. Es gilt, den Investor von den individuellen Eigenschaften des Unternehmens, den Unique Selling Points (USP), zu überzeugen. Vgl. TROBITZ/WILHELM 1996, S. 168.Google Scholar
  203. 3.
    Vgl. hierzu und zu den folgenden Ausfiihrungen WIESMANN/VON GOSSLER/VON HARDER 2001, S. 42 ff.Google Scholar
  204. 4.
    Eine detailliertere Darstellung der Analyse der hiermit verbundenen Börsenreife (Emissionsfähigkeit) eines Unternehmens anhand von rechtlichen und wirtschaftlichen Kriterien kann im Rahmen dieser Arbeit nicht erfolgen. Es sei auf die Literatur verwiesen, die einen umfassenden Kriterienkatalog zur Überprüfung der Börsenreife entwickelt hat. Vgl. stellvertretend BLÄTTCHEN 1999, BÖSL 1996, CARLS 1996, CHAMPION 2001, KOCH 1996, KOCH/WEGMANN 1998, RÖMERMÜLLER 2000 sowie WEGMANN/KOCH 1999.Google Scholar
  205. 5.
    „Gebührende Sorgfalt“ im Sinne einer sorgfältigen Unternehmensanalyse. Man kann diese in eine Business-, eine Financial-und in eine Legal-Due-Diligence unterscheiden.Google Scholar
  206. 6.
    Eine empirische Untersuchung der Entscheidung über die zu wählende Börse (NYSE vs. NASDAQ) in den USA fandet sich bei CORwIN/HARRIS 2001, S. 35 ff.Google Scholar
  207. 7.
    Vgl. WIESMANN/VON GOSSLER/VON HARDER 2001, S. 48 f.Google Scholar
  208. Zu den Voraussetzungen der Prospekthaftung vgl. RENNER 2001, S. 591–594.Google Scholar
  209. Vgl. BECKER 2001, S. 185, KOCH 1996, S. 143 f. Fiir ein theoretisches Modell zur Emissionspreisfindung und zur Wahl der Emissionsvariante vgl. CHO 2001.Google Scholar
  210. 2.
    Vgl. WEIDINGER/SAND 2001, S. 559 f. sowie WEGMANN/KOCH 1999, S. 516 ff.Google Scholar
  211. Vgl. SERFLENG/PAPE/KRESSIN 1999, S. 289. Unterschiedliche Bewertungsmethoden können (je nach Interes-senlage) zu unterschiedlichen Ergebnissen fiihren (vgl. WEGMANN 1996, S. 150). Zu unterschiedlichen Be-wertungsverfahren im Rahmen von Intemet-IPOs vgl. WIRTZ/BECKER 2001, S. 234 ff.Google Scholar
  212. Zur Erstellung eines Kommunilcationskonzepts vor Beginn des Börsengangs vgl. KIRCHHOFF 2000, S. 192 ff.Google Scholar
  213. Vgl. WIESMANN/vON GOSSLERJVON HARDER 2001, S. 54 f.: Die Emissionsbanken verpflichten sich, 14 Tage vor Beginn des Bookbuilding bis 40 Tage nach Handelsbeginn keine neuen Studien über den Emittenten zu veröffentlichen, um zu gewährleisten, dass der Emissionsprospekt die (für alle Investoren gleiche) Informationsgrundlage bietet. Dies ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, stellt aber eine häufig anzutreffende Vereinbarung dar.Google Scholar
  214. 2.
    Zu den Möglichkeiten und Konsequenzen eines Abbruchs des Börsengangs zu diesem Zeitpunkt vgl. BUSABA/ BENVENISTE/GUO 2001.Google Scholar
  215. 3.
    Zu Rechtsfragen bei der Gestaltung des Übemahmevertrags vgl. PICOT/LAND 1999, S. 571–573 sowie TECHNAU 1998, S. 446 ff.Google Scholar
  216. Zur Frage, ob die emissionsbegleitende Bank bei der Zuteilung ihre eigenen Kapitalanlagegesellschaften bevorzugt, vgl. BAUMS/THEISSEN 1999. Zu anderen rechtlichen Fragen im Rahmen der Zuteilung vgl. ESCHERWEINGART 2000, S. 166 ff. und PFÜLLER/MAERKER 1999, S. 670 ff. Zur Diskussion über ein faires Zuteilungsverfahren vgl. WEISGERBER/WENGER 2000, S. 295.Google Scholar
  217. 5.
    Zu den Nutznießern von Preisstabilisierungsaktivitäten der Emissionsbanken am Sekundärmarkt vgl. BENVENISTE/ERDAI/WILHELM JR. 1998, S. 741 ff. Empirische Ergebnisse zu Kursverläufen im Nachgang eines IPO liefern KIYMAZ 2000, MOK/HUt 1998, HENSLER/HERRERA/LOCKwOOD 2000, PAUDYAL/SAADOUNI/ BRISTON 1998, HOUGE/LOUGHRAN 1999 sowie NACEUR 2000.Google Scholar
  218. 6.
    Vgl. WIESMANN/vON GOSSLER/VON HARDER 2001, S. 58: Dieser beschreibt eine Überzuteilungsoption dergestalt, dass das Konsortium 12–15% des ursprünglichen Emissionsvolumens an Aktien aus dem Bestand der Altaktionäre zusätzlich zuteilen darf (Leerverkauf). Bei positiver Kursentwicklung übt die Emissionsbank die Option aus und erhält die Aktien von den Aktionären. Bei negativer Kursentwicklung deckt sich die Bank am Sekundärmarkt zu geringeren Kosten mit den entsprechenden Aktien ein. Diese zusätzliche Nachfrage hat einen stabilisierenden Effekt. Benannt wurde dieses Stabilisierungsinstrument nach der Greenshoe Company bei deren Börsengang es im Jahre 1963 erstmalig eingesetzt wurde. Zur Art der beim Greenshoe notwendigen Kapitalerhöhung vgl. OLTMANNS 1996, S. 2319 f.Google Scholar
  219. Zu ihrer Notwendigkeit vgl. KIRCHHOFF 1999, S. 21 ff., zur notwendigen Informationskultur vgl. KERSTING 1999, S. 29 ff. Die Konzeption der Investor Relations vor und nach dem Börsengang stellt LANGE 2000 dar.Google Scholar
  220. Zum Übergang von der Untemehmensbewertung zur Emissionspreisfmdung vgl. KILLA7/BoHN 2001, S. 264 f. 2 Vgl. CARLS 1996, S. 6.Google Scholar
  221. Die im Vereinsrecht fehlenden Publizitätsvorschriften erhöhen zudem die Gefahr der Konkursverschleppung bei Überschuldung oder Illiquidität (vgl. MULLER 1999, S. 124). Eine Erweiterung der nur rudimentär vor-handenen Rechnungslegungsvorschriften wiirde eine Verbesserung des Gläubigerschutzes bewirken (vgl. LITTKEMANN/S UN DERDIEK 1999, S. 1791 ).Google Scholar
  222. Zur Wahl der richtigen Untemehmensverfassung auf Basis von Anreiz-und KontrollgesichtspunIcten und zur Anwendung der Property-Rights-Theorie auf den Fußballsport vgl. FRANCK/MOLLER 1998A. Zu den rechts-formspezifischen Chancen und Risilcen der Ausgliederung vgl. FUHRMANN 1999, S. 147 ff.Google Scholar
  223. Ohne das Vorhaben eines Börsengangs wird von einigen Autoren die GmbH sogar als die geeignetste Rechtsform bezeichnet. Vgl. FUHRMANN 1995, S. 15.Google Scholar
  224. z Für eine detaillierte Darstellung der Struktur und Finanzierung der KGaA, der gesetzlichen Stellung von Komplementären, Kommanditaktionären und Aufsichtsrat sowie zur tatsächlichen Verbreitung der KGaA vgl. SIEBOLD/WICHERT 1998, S. 139 f. Für den folgenden Vergleich zwischen der KGaA und der AG vgl. in ausführlicher Form ebenda, S. 140 ff.Google Scholar
  225. I So kann die persönliche Haftung des Vereins durch die Gründung einer GmbH als 100%ige Tochter des Vereins und ihr Einsatz als einziger Komplementär der KGaA (durch Etablierung einer GmbH & Co. KGaA) umgangen werden. Der Komplexität der Rechtsform ist durch Juristen Rechnung zu tragen und auch ihre fehlende Bekanntheit kann durch die starke Bedeutung der Untemehmensmarke beim Börsengang kompensiert werden. Vgl. SIEBOLDAVICHERT 1998, S. 142.Google Scholar
  226. 2.
    Vgl. SIEBOLD/WICHERT 1998, S. 142. Hierzu gibt es jedoch auch Gegenmeinungen. Aufgrund der veränderten Zielsetzung und der Mitbestinunung sei im Fall einer Umwandlung die AG und nicht die KGaA zu wählen (vgl. SCHEWE/LITTKEMANN 1999 ).Google Scholar
  227. Vgl. zum Folgenden STEINBECK/MENKE 1998, S. 227. Zur Darstellung der Umwandlungsmöglichkeiten vgl. MOLLER 2000, S. 137 ff. Fiir eine detaillierte Untersuchung der rechtlichen Probleme einer solchen Aus-gliederung und den Folgeproblemen vgl. HEERMANN 1998, S. 1250 ff.Google Scholar
  228. Vgl. fiir den folgenden Vergleich der Gesellschaftsorgane FUHRMANN 1995, S. 14 f. Zur Schaffung adäquater Organisationsstrulcturen vgl. auch KEBEKUS 1991.Google Scholar
  229. Vgl. FUHRMANN 1995, S. 15. Auf Ligaebene kann es durch die Umwandlung eingetragener Vereine in gewinnmaximierende Kapitalgesellschaften jedoch zu Effizienzproblemen kommen. Für eine diesbezügliche modelltheoretische Untersuchung vgl. DIET JFRANCK 2000.Google Scholar
  230. 2.
    Vgl. zur Lösung des Rattenrennens durch Umwandlung FRANCK/MULLER 1998B. Vgl. FRANCK 1999.Google Scholar
  231. Vgl. SCHEWE/LITTKEMANN 1999.Google Scholar
  232. I Vgl. HORCH 1999. Der alctuelle Fall des kurz vor dem Konkurs stehenden Traditionsvereins 1. FC Kaisers-lautern aus der 1. Bundesliga belegt diese Forderung eindrucksvoll.Google Scholar
  233. 2.
    Daher sei an dieser Stelle auch nur auf die Besonderheiten eines FuBballuntemehmens eingegangen. Fiir eine allgemeine Darstellung von Emissionsmotiven vgl. stellvertretend CARLS 1996. Fiir eine intensive Behandlung der Motive eines Fußballvereins vgl. ZACHARIAS 1999, S. 109 ff.Google Scholar
  234. Auf eine genauere Darstellung der unterschiedlichen Investoren, ihrer Interessen und Erwartungen an die Informationspolitik des Fußballunternehmens soll an dieser Stelle verzichtet werden. Potentielle Investoren bei einem IPO können Mitglieder des Vereins, Dauerkarteninhaber, Stadionbesucher, Fans, Privatanleger aus der Region, Sponsoren und auch institutionelle Anleger (ggf. bevorzugt Sport-bzw. Freizeitfonds) sein. Ein Modell zur Untersuchung der Motivation von Fans, ihren Verein durch den Kauf von Aktien fmanziell unterstützen zu wollen, findet sich bei DE RUYTER/WETZELS 2000.Google Scholar
  235. Zu den bisherigen Erfahrungen mit IPOs von Fußballuntemehmen in Europa vgl. WGZ-Bank 2002, S. 9 ff. 2 Vgl. SCHEWE/LITTKEMANN 1999.Google Scholar
  236. I Vgl. WEGMANN 1996, S. 152 fGoogle Scholar
  237. 2.
    Die Verfahren der Preisfindung, wie z. B. das Tender-oder Bookbuilding-Verfahren werden in dieser Arbeit nicht berücksichtigt, da die Wertfindung und nicht die Preisfeststellung irn Rahmen eines IPO im Vordergrund steht. Auch auf alle weiteren Besonderheiten des IPO eines FuBballvereins wird nicht railer eingegangen.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Dirk Dreyer

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