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Die Ausgangsbedingungen des Automobilismus im Deutschen Kaiserreich

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Zusammenfassung

Als Vorbild und Grundlage der mitteleuropäischen Straßenverkehrsaktivitäten in der frühen Neuzeit diente der berühmte römische Straßenbau, der seinen Höhepunkt in der römischen Kaiserzeit erreichte. Das ursprüngliche Motiv der römischen Straßenbaupolitik stellten militärisch-strategische Interessen dar, deren Absicht in der räumlichen und wirtschaftlichen Expansion des Römischen Reichs bestand. Um die römischen Macht- und Herrschaftsinteressen zu sichern und das eroberte Territorium zu erhalten, war die Verkehrspolitik auf die lückenlose Verbindung der römischen Provinzen mit dem Mutterland und seinem Zentrum Rom ausgerichtet. Auf den Römerstraßen bewegten sich außer marschierenden Truppen ebenfalls Händler, Beamte und Kuriere, die ihre Transporte mit Hilfe von Reitpferden oder Pferdewagen zurücklegten. Diesem zivilen Verkehr kam in Friedenszeiten erhöhte Bedeutung zu. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung umfaßte das römische Straßennetz über 80 000 km gut ausgebaute, befestigte Hauptstraßen (vgl. Hitzer 1971, S. 37ff.; Bender 1989, S. 108f., 140ff.; Eymann 1979, S. 6ff.).

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Literatur

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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