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Armut — Datenlage und Forschungsansätze

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Zusammenfassung

Die empirischen Studien der drei Teilprojekte des Projektverbundes zwischen der Universität zu Köln sowie den Fachhochschulen Düsseldorf und Münster befassen sich mit Verlaufsformen und Folgen der Armut bei Kindern, unterteilt nach folgenden Bereichen:
  • Bildungsübergänge, Gesundheit und Wohlbefinden;

  • Schule und Familie;

  • Straßenkarrieren.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. für die Bundesrepublik Deutschland u.a.: Werner Hübinger, Prekärer Wohlstand. Neue Befunde zu Armut und sozialer Ungleichheit, Freiburg im Breisgau 1996;Google Scholar
  2. 1a.
    Hans-Jürgen Andreß, Leben in Armut. Analysen der Verhaltensweisen armer Haushalte mit Umfragedaten, Opladen/Wiesbaden 1999; Walter Hanesch u.a., Armut und Ungleichheit in Deutschland. Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Reinbek bei Hamburg 2000; Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland. Der erste Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, 2 Bde., Bonn, April 2001;Google Scholar
  3. 1b.
    Eva BarlösiusWolfgang Ludwig-Mayerhofer/ (Hrsg.), Die Armut der Gesellschaft, Opladen 2001;Google Scholar
  4. 1c.
    für Europa: Benjamin BenzJürgen BoeckhErnst-Ulrich Huster//, Sozialraum Europa. Ökonomische und politische Transformation in Ost und West, Opladen 2000;Google Scholar
  5. 1d.
    zur Kinderarmut: Christoph Butterwegge (Hrsg.), Kinderarmut in Deutschland. Ursachen, Erscheinungsformen und Gegenmaßnahmen, 2. Aufl. Frankfurt am Main/New York 2000;Google Scholar
  6. 1e.
    Andreas KlockeKlaus Hurreimann/ (Hrsg.), Kinder und Jugendliche in Armut. Umfang, Auswirkungen und Konsequenzen, 2. Aufl. Wiesbaden 2001Google Scholar
  7. 2.
    Analysen der gesellschaftlichen Diskurse über Armut in der Bundesrepublik finden sich u.a. bei Lutz Leisering, Zwischen Verdrängung und Dramatisierung. Zur Wissenssoziologie der Armut, in: Soziale Welt 4/1993, S. 486ff.; Stephan Leibfried u.a., Zeit der Armut. Lebensläufe im Sozialstaat, Frankfurt am Main 1995, S. 210ff.;Google Scholar
  8. 2a.
    Bernhard SchäfersStephan LeibfriedWolfgang Voges, Zum offenkundigen Stellenwert von Armut im sozialen Wandel der Bundesrepublik, in: / (Hrsg.), Armut im modernen Wohlfahrtsstaat, Opladen 1992 (KZfSS-Sonderheft 32), S. 104ff.; Eva Barlösius/Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Die Armut der Gesellschaft, in: dies. (Hrsg.), Die Armut der Gesellschaft, a.a.O., S.13ff.;Google Scholar
  9. 2b.
    Christoph ButterweggeWinfried M. ZenzKorinna BächerRenate Blum-Maurice, Hintergründe der (Kinder-)Armut in Deutschland, in: // (Hrsg.), Die vergessenen Kinder. Vernachlässigung, Armut und Unterversorgung in Deutschland, Köln 2002, S. 10ff.Google Scholar
  10. 3.
    Siehe Thomas RommelspacherGertrud TobiasJohannes Boettner, Armutsforschung in der Bundesrepublik, in: / (Hrsg.), Von der Hand in den Mund. Armut und Armutsbewältigung in einer westdeutschen Großstadt, Essen 1992, S. 107Google Scholar
  11. 4.
    Siehe Gerhard WeisserWerner Ziegenfuß, Wirtschaft, in: (Hrsg.), Handbuch der Soziologie, Stuttgart 1956, S. 986Google Scholar
  12. 5.
    Siehe Claus OffeGisela KressDieter Senghaas, Politische Herrschaft und Klassenstrukturen. Zur Analyse spätkapitalistischer Gesellschaftssysteme, in: / (Hrsg.), Politikwissenschaft. Eine Einführung in ihre Probleme, Frankfurt am Main 1969, S. 185Google Scholar
  13. 6.
    Vgl. Wolfgang Zapf (Hrsg.), Lebensbedingungen in der Bundesrepublik. Sozialer Wandel und Wohlfahrtsentwicklungen, Frankfurt am Main/New York 1977;Google Scholar
  14. 6a.
    Wolfgang GlatzerWolfgang Zapf/ (Hrsg.), Lebensqualität in der Bundesrepublik. Objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden, Frankfurt am Main/New York 1984;Google Scholar
  15. 6b.
    Wolfgang Zapf u.a., Individualisierung und Sicherheit. Untersuchungen zur Lebensqualität in der Bundesrepublik, München 1987Google Scholar
  16. 7.
    Siehe Burkart Lutz, Der kurze Traum immerwährender Prosperität. Eine Neuinterpretation der industriell-kapitalistischen Entwicklung im Europa des 20. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1984Google Scholar
  17. 8.
    Siehe Werner Balsen u.a., Die neue Armut. Ausgrenzung von Arbeitslosen aus der Arbeitslosenunterstützung, Köln 1984Google Scholar
  18. 9.
    Vgl. Peter Glotz, Die Arbeit der Zuspitzung. Über die Organisation einer regierungsfähigen Linken, Berlin 1984Google Scholar
  19. 10.
    Siehe Stephan Leibfried u.a., Zeit der Armut, a.a.O., S. 81Google Scholar
  20. 11.
    Anlass zum Missbrauch bot die Studie vor allem, weil die Rückbindung der Ergebnisse in einem gesellschaftlichen Entwicklungsrahmen nicht deutlich genug erfolgte. Sie wies (ebd., S. 90) darauf hin, dass Sozialhilfebezug auf der Basis von Arbeitslosigkeit im Bremer Sample durchschnittlich “nur” 8 Monate dauerte, während der Sozialhilfebezug aufgrund von Krankheit (48 Monate), familiären Ursachen (30 Monate) und sozialen Problemen (25 Monate) viel länger dauerte.Google Scholar
  21. 12.
    Vgl. Christoph Butterwegge, Nutzen und Nachteile der dynamischen Armutsforschung. Kritische Bemerkungen zu einer neueren Forschungsrichtung, in: Zeitschrift für Sozialreform 2/1996, S. 73Google Scholar
  22. 13.
    Vgl. Richard HauserWerner Hübinger/, Arme unter uns. Ergebnisse und Konsequenzen der Caritas-Armutsuntersuchung, Freiburg im Breisgau 1993;Google Scholar
  23. 13a.
    Walter Hanesch u.a., Armut in Deutschland. Der Armutsbericht des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Reinbek bei Hamburg 1994;Google Scholar
  24. 13b.
    Walter Hanesch u.a., Armut und Ungleichheit in Deutschland, a.a.O.; Werner HübingerUlrich Neumann/, Menschen im Schatten. Lebenslagen in den neuen Bundesländern, Freiburg im Breisgau 1998; AWO Bundesverband (Hrsg.), AWO-Sozialbericht 2000. Gute Kindheit — schlechte Kindheit. Armut und Zukunftsschancen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, Bonn, Oktober 2000Google Scholar
  25. 14.
    Vgl. Hartmut HäußermannWalter Siebel/, Neue Urbanität, Frankfurt am Main 1987;Google Scholar
  26. 14a.
    Monika AlischJens Dangschat/, Die solidarische Stadt. Ursachen von Armut und Strategien für einen sozialen Ausgleich, Darmstadt 1993;Google Scholar
  27. 14b.
    Monika AlischJens Dangschat/, Armut und soziale Integration. Strategien sozialer Stadtentwicklung und lokaler Nachhaltigkeit, Opladen 1998;Google Scholar
  28. 14c.
    Jens Dangschat (Hrsg.), Modernisierte Stadt — gespaltene Gesellschaft. Ursachen von Armut und sozialer Ausgrenzung, Opladen 1999;Google Scholar
  29. 14d.
    Annette HarthGitta SchellerWulf Tessin// (Hrsg.), Stadt und soziale Ungleichheit, Opladen 2000Google Scholar
  30. 15.
    Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland, a.a.O., S. XV (Zusammenfassung)Google Scholar
  31. 16.
    Die zweimalige Förderung entsprechender Projekte durch die DFG kann eher als Ausnahme angesehen werden.Google Scholar
  32. 17.
    Zit. nach: Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Schlussbericht des Zweiten Europäischen Programms zur Bekämpfung der Armut 1985–1989, Brüssel 1991 [KOM(91)29endg.],S.4Google Scholar
  33. 18.
    Vgl. Gunter E. Zimmermann, Ansätze zur Operationalisierung von Armut und Unterversorgung im Kindes- und Jugendalter, in: Christoph Butterwegge (Hrsg.), Kinderarmut in Deutschland, a.a.O., S. 65, 67 und 71Google Scholar
  34. 19.
    In Deutschland wurden die unterschiedlichen Armutsschwellen von Werner Hübinger (Prekärer Wohlstand, a.a.O.) präzisiert. Für aktuelle Festlegungen der Armutsschwellen fehlen empirische Untersuchungen. Im Rahmen der europäischen Armutsforschung wird heute durchgängig mit diesen Schwellen gearbeitet.Google Scholar
  35. 20.
    Vgl. Richard Hauser, Soziale Indikatoren als Element der offenen Methode der Koordinierung zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der Europäischen Union. Vortrag, gehalten im Rahmen des Aktionsprogramms zur Förderung der Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten bei der Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung 2002–2006; Auftaktveranstaltung am 19. Februar 2002 in Berlin, durchgeführt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Berlin 2002, S. 6Google Scholar
  36. 21.
    Der Bezug von Hilfe zum Lebensunterhalt lag 1998 durchschnittlich unter 50 Prozent des Median-Nettoäquivalenzeinkommens. Da zeitadäquate Untersuchungen fehlen, lässt sich nicht angeben, wo genau zwischen 40 und 50 Prozent.Google Scholar
  37. 22.
    Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland, Materialband, a.a.O., S. 5 und 35. Danach werden Haushalte mit mehr als 35.000 DM monatlich (420.000 DM jährlich) nicht erfasst. Die Autoren weisen darüber hinaus darauf hin, dass eine möglicherweise unzureichende Erfassung der Haushaltseinkommen über 150.000 DM jährlich eine stärkere Verzerrung der Ergebnisse hervorruft als die obige Grenze von 420.000 DM.Google Scholar
  38. 23.
    Vgl. Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1995; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.), Zehnter Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation von Kindern und die Leistungen der Kinderhilfen in Deutschland, Bonn 1998Google Scholar
  39. 24.
    Siehe Richard HauserDiether DöringRichard Hauser, Entwicklungstendenzen der Armut in der Bundesrepublik Deutschland, in: / (Hrsg.), Politische Kultur und Sozialpolitik. Ein Vergleich der Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des Armutsproblems, Frankfurt am Main/New York 1989, S. 126Google Scholar
  40. 25.
    Die Daten beziehen sich auf den 50%-igen Medianwert. Würde man den 60%-igen Medianwert zugrunde legen, wie er jetzt in der EU verbindlich ist, ergäben sich höhere Armutsquoten.Google Scholar
  41. 26.
    Das sind 2 Mio. steuerpflichtige Einkommensbezieher/innen.Google Scholar
  42. 27.
    Ohne Haushalte mit ausländischen BezugspersonenGoogle Scholar
  43. 28.
    Die Berechnungen beruhen auf der Einkommens- und Verbrauchsstichproben-Datenbank der Professur für Sozialpolitik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main.Google Scholar
  44. 29.
    Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland, a.a.O., S. 45Google Scholar
  45. 30.
    Quintile: Aufteilung der gesamten Einkommen in 20%-AnteileGoogle Scholar
  46. 31.
    Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland, a.a.O., S. 65Google Scholar
  47. 32.
    10%-Dezile wären interessanter, um Armut und extremen Reichtum nachzuweisen, werden an dieser Stelle aber nicht ausgewiesen.Google Scholar
  48. 33.
    Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland, a.a.O., S. 53Google Scholar
  49. 34.
    Vgl. ebd., S. 84Google Scholar
  50. 35.
    Vgl. auch Richard Hauser, Einkommensverteilung im Querschnitt und im Zeitverlauf 1973–1998. Gutachten, erstellt für den ersten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, in: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.), Lebenslagen in Deutschland, a.a.O., Materialband, S. 35ff.Google Scholar
  51. 36.
    Dieses heute von Infratest im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin bei 5.800 westdeutschen und 1.900 ostdeutschen Haushalten (incl. ausländischen Haushalten) erhobene Einkommenspanel existiert seit 1984.Google Scholar
  52. 37.
    Vgl. Ingeborg NahnsenMartin Osterland, Bemerkungen zum Begriff der Sozialpolitik in den Sozialwissenschaften, in: (Hrsg.), Arbeitssituation, Lebenslage und Konfliktpotential, Frankfurt am Main 1975, S. 144ff.;Google Scholar
  53. 37a.
    Klaus Lompe (Hrsg.), Die Realität der neuen Armut. Analysen der Beziehungen zwischen Arbeitslosigkeit und Armut in einer Problemregion, Regensburg 1987Google Scholar
  54. 38.
    Vgl. Peter Townsend, Poverty in the United Kingdom, London 1979Google Scholar
  55. 39.
    Siehe Reinhard Kreckel, Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit, Frankfurt am Main/New York 1997, S. 18. Einbezogen wurden Angehörige diskriminierter gesellschaftlicher Teil- und Randgruppen, z.B. Frauen (!), Ausländer, Farbige und Bewohner rückständiger Gebiete.Google Scholar
  56. 40.
    Ebd., S. 17Google Scholar
  57. 41.
    Vgl. Stephan Hradil, Soziale Ungleichheit in Deutschland, 7. Aufl. Opladen 1999, passimCrossRefGoogle Scholar
  58. 42.
    Vgl. Reinhard Kreckel, Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit, a.a.O., S. 17Google Scholar
  59. 43.
    Vgl. Commission of the European Communities, Social Europe, Towards Europe of Solidarity: Combatting Social Exclusion, Supplement 4/93, Brüssel 1993, S. 5Google Scholar
  60. 44.
    Ebd., S. 7Google Scholar
  61. 45.
    Siehe Martin Kronauer, Exklusion. Die Gefährdung des Sozialen im hoch entwickelten Kapitalismus, Frankfurt am Main/New York 2002, S. 14Google Scholar
  62. 46.
    Siehe Sebastian Herkommer, Deklassiert, ausgeschlossen, chancenlos — die Überzähligen im globalisierten Kapitalismus, in: ders. (Hrsg.), Soziale Ausgrenzungen. Gesichter des neuen Kapitalismus, Hamburg 1999, S. 13Google Scholar
  63. 47.
    Martin Kronauer, Exklusion, a.a.O., S. 1 lf.Google Scholar
  64. 48.
    Vgl. Rainer Forst, Kontexte der Gerechtigkeit, Frankfurt am Main 1994, S. 215Google Scholar
  65. 49.
    Siehe John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit, Frankfurt am Main 1970, S. 23Google Scholar
  66. 50.
    Siehe ebd., S. 83Google Scholar
  67. 51.
    Siehe Rainer Forst, Kontexte der Gerechtigkeit, a.a.O., S. 217Google Scholar
  68. 52.
    Ebd., S. 136Google Scholar
  69. 53.
    Siehe ebd., S. 218Google Scholar
  70. 54.
    Vgl. John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit, a.a.O., S. 175Google Scholar
  71. 55.
    Rainer Forst, Kontexte der Gerechtigkeit, a.a.O., S. 219Google Scholar
  72. 56.
    Vgl. John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit, a.a.O., S. 479Google Scholar
  73. 57.
    Vgl. Rainer Forst, Kontexte der Gerechtigkeit, a.a.O., S. 220. Diese Aussage bezieht sich auf eine Aussage von John Rawls (Political Liberalism, New York 1993, S. 76): “At the bases of the parties’ reliance on primary goods is their recognition that these goods are essential all purpose means to realise the higher — order interests connected with citizens’ moral powers and their determinate conceptions of the good.”Google Scholar
  74. 58.
    Martin Kronauer, Exklusion, a.a.O., S. 231Google Scholar
  75. 59.
    Siehe Jürgen Habermas, Die Einbeziehung des Anderen. Studien zur politischen Theorie, Frankfurt am Main 1996, S. 149Google Scholar
  76. 60.
    Vgl. Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, 2 Bde., Frankfurt am Main 1981Google Scholar
  77. 61.
    Vgl. Pierre Bourdieu, Entwurf einer Theorie der Praxis auf der ethnologischen Grundlage der Kabylischen Gesellschaft, Frankfurt am Main 1976; ders., Eine intelligente Kunst. Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotographie, Frankfurt 1983; ders., Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, Frankfurt am Main 1987Google Scholar
  78. 62.
    Vgl. Anthony Giddens, Die Konstitution der Gesellschaft, Frankfurt am Main/New York 1995Google Scholar
  79. 63.
    Vgl. Ulrich Beck, Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Frankfurt am Main 1986Google Scholar
  80. 64.
    Siehe Pierre Bourdieu, Entwurf einer Theorie der Praxis auf der ethnologischen Grundlage der Kabylischen Gesellschaft, a.a.O., S. 146Google Scholar
  81. 65.
    Ders., Sozialer Sinn, Kritik der theoretischen Vernunft, Frankfurt am Main 1987, S. 49Google Scholar
  82. 66.
    Daher wird der Begriff der “subjektivistischen” Erkenntnis von Bourdieu mit jenem der “phänomenologischen” Erkenntnis fast synonym verwendet. Letzterer ist ganz wörtlich als die Lehre von den Erscheinungen zu verstehen.Google Scholar
  83. 67.
    Vgl. Pierre Bourdieu, Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft, Frankfurt am Main 1993, S. 50Google Scholar
  84. 68.
    Siehe Markus Schwingel, Pierre Bourdieu zur Einführung, Hamburg 1995, S. 45Google Scholar
  85. 69.
    Siehe Pierre Bourdieu, Entwurf einer Theorie der Praxis auf der ethnologischen Grundlage der Kabylischen Gesellschaft, a.a.O., S. 150Google Scholar
  86. 70.
    Siehe Markus Schwingel, Pierre Bourdieu zur Einführung, a.a.O., S. 45Google Scholar
  87. 71.
    Siehe Pierre Bourdieu, Entwurf einer Theorie der Praxis auf der Grundlage der Kaby-lischen Gesellschaft, a.a.O., S. 164f.Google Scholar
  88. 72.
    Ebd., S. 165Google Scholar
  89. 73.
    Loic J.D. WacquantPierre BourdieuLoïc J.D. Wacquant, Auf dem Wege zu einer Sozialpraxiologie. Struktur und Logik der Soziologie Pierre Bourdieus, in: /, Reflexive Anthropologie, Frankfurt am Main 1996, S. 24Google Scholar
  90. 74.
    Pierre Bourdieu, Sozialer Sinn (1987), a.a.O., S. 101, zit. nach: Markus Schwingel, Pierre Bourdieu zur Einführung, a.a.O., S. 56Google Scholar
  91. 75.
    Pierre Bourdieu, Sozialer Sinn (1987), a.a.O., S. 103Google Scholar
  92. 76.
    Ders., Die verborgenen Mechanismen der Macht, Hamburg 1992, S. 56Google Scholar
  93. 77.
    Vgl. ebd., S. 63Google Scholar
  94. 78.
    Siehe ebd., S. 64Google Scholar
  95. 79.
    Siehe Markus Schwingel, Pierre Bourdieu zur Einführung, a.a.O., S. 88Google Scholar
  96. 80.
    Siehe Markus Schwingel, Pierre Bourdieu zur Einführung, a.a.O., S. 109Google Scholar
  97. 81.
    Vgl. Helmut Hartmann, Lebenslage Armut — ein Konzept zur Armutsbeschreibung und Armutspolitik, in: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit 12/1992, S. 454Google Scholar
  98. 82.
    Vgl. Ingeborg NahnsenHeinrich A. HenkelUwe Merle, Lebenslagen vergleich. Ein Beitrag zur Vereinigungsproblematik, in: / (Hrsg.), Magdeburger Erklärung. Neue Aufgaben der Wohnungswirtschaft. Beiträge zum deutschen Einigungsprozeß, Regensburg 1992, S. 101ff.Google Scholar
  99. 83.
    Vgl. Werner Hübinger, Prekärer Wohlstand, a.a.O., S. 65f.Google Scholar
  100. 84.
    Siehe Niklas Luhmann, Die Lebenswelt — nach Rücksprache mit Phänomenologen, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 2/1986, S. 176Google Scholar
  101. 85.
    Vgl. Bernd De we, Lebens welt — eine Orientierung für Sozialarbeit, in: Peter Pantu-cek/Monika Vyslouzil (Hrsg.), Theorie und Praxis Lebenswelt-orientierter Sozialarbeit, St. Polten 1989, S. 14f.Google Scholar
  102. 86.
    Vgl. Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, Bd. 1 : Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, a.a.O., S. 452Google Scholar
  103. 87.
    Ebd., S. 385Google Scholar
  104. 88.
    Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, Bd. 2: Zur Kritik der funk-tionalistischen Vernunft, a.a.O., S. 213 (Hervorh. im Original)Google Scholar
  105. 89.
    Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, Bd. 1, a.a.O., S. 452Google Scholar
  106. 90.
    Ders., Dialektik der Rationalisierung, in: Jürgen Habermas., Die neue Unübersichtlichkeit, Frankfurt am Main 1989, S. 189Google Scholar
  107. 91.
    Vgl. Alfred SchützThomas Luckmann/, Strukturen der Lebenswelt, Bd. 1, Frankfurt am Main 1979, S. 27Google Scholar
  108. 92.
    Vgl. dazu auch: Uwe Schulz, Kinderarmut (re)visited oder: Vorübungen für Wunder, in: Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 1/2001, S. 35ff.; Christoph ButterweggeMichael Klundt/, Kinderarmut im internationalen Vergleich. Hintergründe, Folgen und Gegenmaßnahmen, in: WSI-Mitteilungen 6/2002, S. 326ff.Google Scholar
  109. 93.
    Vgl. dazu beispielsweise: Ruth Koppen, Armut und Sexismus, Berlin 1994;Google Scholar
  110. 93a.
    Eva MädjeClaudia Neusüß/, Frauen im Sozialstaat. Zur Lebenssituation alleinerziehender Sozialhilfeempfángerinnen, Frankfurt am Main/New York 1996Google Scholar
  111. 94.
    Vgl. H. Gerhard Beisenherz, Kinderarmut in der Wohlfahrtsgesellschaft. Das Kainsmal der Globalisierung, Opladen 2002, S. 293Google Scholar
  112. 95.
    Siehe Rat der Europäischen Union, Schlussfolgerungen des Vorsitzes, Barcelona, 15716.3.2002, Bulletin v. 18.3.2002, Dokument PE 316.165, Punkt 24Google Scholar
  113. 96.
    Vgl. Eurostat, Die soziale Lage in der Europäischen Union. Kurzfassung, Brüssel 2002, S. 9Google Scholar
  114. 97.
    Das ECHP ist nach insgesamt 8 Jahren Laufzeit (1994–2001) eingestellt worden. 2003 soll es durch die European Union-Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) ersetzt werden.Google Scholar
  115. 98.
    Vgl. Eurostat, Die soziale Lage in der Europäischen Union 2002, Luxemburg 2002, S. 125. Die Daten entstammen dem Europäischen Haushaltspanel, Welle 5, Dezember 2001 (Kinder <16 Jahre)Google Scholar
  116. 99.
    Vgl. Luxemburg Income Study (LIS) Key Figures, http://www.lisproject.org/keyfigures.htm v. 2.12.2002. Die Daten für Irland entstammen nicht dem LIS-Datensatz, werden jedoch wiedergegeben in UNICEF, A league table of child poverty in rich nations. Innocenti Report Card No. 1, Florenz 2000, S. 4 (Kinder <18 Jahre)
  117. 100.
    Vgl. Herwig ImmervollKoen VleminckxTimothy M. Smeeding u.a., Reducing child poverty in the European Union: the role of child benefits, in: / (Hrsg.), Child well-being, child poverty and child policy in modern nations. What do we know?, Bristol 2001, S. 407ff. Die Werte basieren auf Daten der 2. ECHP-Welle; bei Schweden und Finnland wurden nationale Einkommensverteilungsstatistiken herangezogen (Kinder <16 Jahre).Google Scholar
  118. 101.
    Vgl. Eurostat, Die soziale Lage in der Europäischen Union 2002, a.a.O., S. 116ff.Google Scholar
  119. 102.
    “The poor shall be taken to mean persons, families and groups of persons where resources (material, cultural and social) are so limited as to exclude them from a minimum acceptable way of life in the Member States in which they live.” (European Council Decision, 85/8/EEC, 19.12.1984)Google Scholar
  120. 103.
    Vgl. Rat der Europäischen Union, Gemeinsamer Bericht über die soziale Eingliederung, Teil 1: Die Europäische Union, einschließlich Zusammenfassung, Dokument 15223/01, Brüssel 12.12.2001, S. 11Google Scholar
  121. 104.
    Vgl. John Micklewright, Social exclusion and children: a European view for a US debate, CASE Working Paper, London 2002, S. 8Google Scholar
  122. 105.
    Dies gilt im Grunde allein schon deswegen, weil Kinder auch sozial ausgegrenzt werden können, ohne als (einkommens)arm zu gelten.Google Scholar
  123. 106.
    Vgl. Ausschuss für Sozialschutz, Bericht über Indikatoren im Bereich Armut und soziale Ausgrenzung, Oktober 2001, http://europa.eu.int/comm/employment_social/-news/2002/jan/report_ind_de.pdf v. 15.11.2002
  124. 107.
    Vgl. John Micklewright, Social exclusion and children: a European view for a US debate, a.a.O., S. 11Google Scholar
  125. 108.
    Vgl. Sandy RuxtonFran Bennett/, Including children?, Developing a coherent approach to child poverty and social exclusion across Europe, Brüssel 2002, S. 36Google Scholar
  126. 109.
    Vgl. ebd., S. 17Google Scholar
  127. 110.
    Auf die Poverty Reduction Strategies als Instrument der Armutsbekämpfung kann hier nicht gesondert eingegangen werden. Für einen Überblick und einige Fallstudien vgl. Walter Eberlei/Thomas Siebold, Armutsbekämpfung in Afrika: Neue Ansätze oder alte Konzepte?, INEF-Report Nr. 64, Duisburg 2002. Zur Einschätzung möglicher Effekte dieser Strategien auf die Situation von Kindern in den ärmsten Ländern vgl. Rachel Marcus/John Wilkinson, Whose poverty matters?, Vulnerability, social protection and PRSPs, CHIP Working Paper No. 1, London 2002Google Scholar
  128. 111.
    Die Millenniumsziele lauten: 1) Hunger ausrotten; 2) universelle Grundschulbildung erreichen; 3) Geschlechtergleichheit und die Ermächtigung von Frauen fördern; 4) Kindersterblichkeit reduzieren; 5) Müttergesundheit verbessern; 6) HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen; 7) ökologische Nachhaltigkeit sichern; 8) globale Entwicklungspartnerschaft einrichten. Vgl. www.developmentgoals.org v. 1.12.2002Google Scholar
  129. 112.
    Vgl. UNICEF, State of the World’s Children 2003, New York 2002, S. 87ff.Google Scholar
  130. 113.
    Vgl. Stiftung Entwicklung und Frieden (Hrsg.), Globale Trends 2002, Bonn 2001, S. 75Google Scholar
  131. 114.
    Vgl. Deutsche Welthungerhilfe/terre des hommes Deutschland (Hrsg.), Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe. Eine kritische Bestandsaufnahme der deutschen Entwicklungspolitik, Zehnter Bericht 2001/2002, Bonn/Osnabrück 2002, S. 26Google Scholar
  132. 115.
    Vgl. UNICEF, State of the World’s Children 2003, a.a.O., S. 115Google Scholar
  133. 116.
    Vgl. für einen Überblick Julio Boltvinik, Poverty measurement methods — an overview, UNDP Poverty Reduction Publications o.J., http://www.undp.org/poverty/-publications/pov_red/ v. 15.11.2002
  134. 117.
    Konzeptionell hat das “Consultations with the poor”-Projekt die Weltbank mittlerweile weitergebracht. Es synthetisiert die Ergebnisse von partizipativ-qualitativen Studien, an denen in den 90er-Jahren über 60.000 Menschen teilnahmen. Auf der Grundlage dieser Resultate erweitert die Weltbank in vielversprechender Weise ihren Armutsbegriff um die drei Dimensionen Macht- und Sprachlosigkeit sowie Vulnerabilität. Vgl. Weltbank, Weltentwicklungsbericht 2000/01. Bekämpfung der Armut, Bonn 2001; Deepa Narayan u.a., Can anyone hear us?, Washington D.C. 2000Google Scholar
  135. 118.
    Siehe UNDP, Bericht über die menschliche Entwicklung, Bonn 2000, S. 2Google Scholar
  136. 119.
    Siehe UNDP, Bericht über die menschliche Entwicklung, Bonn 1997, S. 15Google Scholar
  137. 120.
    Vgl. Sudhir Anand/Amartya Sen, Concepts of human development and poverty: a multidimensional perspective. Human Development Papers, New York 1997Google Scholar
  138. 121.
    Vgl. UNDP, Human Development Report, New York 2002, S. 252. Der Human Poverty Index unterscheidet aufgrund der signifikant unterschiedlichen Deprivationsla-gen zwischen Entwicklungs- (HPI-1) und Industrieländern (HPI-2). Bei Letzteren fließt ein Indikator für soziale Exklusion in den Index ein; mangels Indikator und entsprechender Daten wird die 4. Dimension für die Entwicklungsländer nicht erfasst.Google Scholar
  139. 122.
    Vgl. ebd., S. 153ff.Google Scholar
  140. 123.
    Siehe Nim Reyes Morales, Besser dran als meine Eltern. Chile und das Erbe Pinochets, in: Le monde diplomatique v. 13.12.2002Google Scholar
  141. 124.
    Unter dem Eindruck der globalen Konjunkturschwäche sowie der Krisen in den Nachbarländern Argentinien und Brasilien hat sich die wirtschaftliche Situation auch in Chile zuletzt verschlechtert; vgl. dazu: UNDP, Informe de Desarollo Humano en Bolivia, La Paz 2002, englische Zusammenfassung, S. 5, http://www.hdr.undp.org/docs/reports/national/Bolivia/bolivia_2002_synopsis_eng.pdf v. 31.1.2003;
  142. 124a.
    Zentralstelle für Auslandskunde, Landeskundliche Informationsseiten Chile, http://www.dse.de/za/lis/chile/seite4.htm v. 9.11.2002Google Scholar
  143. 125.
    Vgl. UNDP, Human Development Report, a.a.O., S. 157ff.; UNICEF, State of the World’s Children, a.a.O., S. 84ff.Google Scholar
  144. 126.
    Vgl. Bolivia, Poverty Reduction Strategy — Summary. Prepared by the Bolivian Authorities, 10.5.2001, http://www.imf.org/external/np/prsp/2001/bol/01/summary.pdf v. 31.1.2003
  145. 127.
    Vgl. UNDP, Human Development Report, a.a.O., S. 196Google Scholar
  146. 128.
    Vgl. Nira Reyes Morales, Besser dran als meine Eltern, a.a.O.Google Scholar
  147. 129.
    Vgl. UNDP (Hrsg.), Human Development Report, a.a.O., S. 194Google Scholar
  148. 130.
    Vgl. ebd., S. 46ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

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