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Forschungsprojekt DRUPA. Gewerkschaftliche Strategie als Antwort auf die Rationalisierungsmaßnahmen der Druckindustrie

  • Helga Milz u.a.
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Anmerkungen

  1. 1.
    IG Druck und Papier/Hauptvorstand, DRUPA’77 — Schnellinformation, Stuttgart im Juli 1977, S. 4.Google Scholar
  2. 2.
    Projekt 3140 des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft, Titel: Arbeits-und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer als Gegenstand der Hochschulforschung, Projektleiter: Katterle, Krahn.Google Scholar
  3. 3.
    Diese Tendenz wird auch an anderer Stelle festgestellt: „Rapide gestiegen sind die Wünsche nach Auskünften und Informationen, die aus dem Bereich der Hochschulen an uns herangetragen werden“. IG Druck und Papier/Hauptvorstand, Geschäftsbericht 1974–77 zum 11. ordentlichen Gewerkschaftstag, Tübingen 1977, S. 368, im folgenden zitiert als „Geschäftsbericht’77“.Google Scholar
  4. 4.
    Projekt 112 der Hans-Böckler-Stiftung, Titel: Auswirkungen von Rationalisierungsmaßnahmen in der Druckindustrie auf Struktur und Handlungsmögichkeiten der IG Druck und Papier; Mitglieder sind ehemalige HWP-Studenten, von denen fünf aus dem graphischen Gewerbe kommen: G. Finke, W.-P. Hiemstra, R. Martin, P.-G. Möller, H. Obens, H.-J. Ruthenberg, W. Vahle; Projektleitung: Helga Milz, wissenschaftl. Mitarb. für Industrie-Soziologie an der HWP seit 1973. Das Projekt wird an der Forschungsstelle der HWP durchgeführt, Berichtsstand: November’ 77.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Christoph Lau, Zugänge zur Wirklichkeit: Methodeninnovation im DFG-Forschungsschwerpunkt Industrie-und Betriebssoziologie. In: Soziale Welt, Heft 1 und 2/1977, S. 144 ff. — Ergänzungsbedürftig sind diese Überlegungen, weil sie die Kritik an konventionellen Methoden und die alternative Entscheidung für den Einsau qualitativer und verschiedener kombinierter Erhebungstechniken nur beiläufig auf „antizipierte Zugangsrestriktionen“ (S. 156) zurückführen und zentral auf den immanenten sozialwissenschaftlichen Reflexionsprozeß als Ausgangspunkt der beobachtbaren Methodeninnovation abstellen. Dadurch verbleibt auch die Kritik — zum Beispiel am „Arbeiterkorrespondenten“, der anstelle der Forscher neben seiner Tätigkeit systematisch Konfliktverläufe beobachtet, forschungsethisch abstrakt und dem akademischen Raum verhaftet.Google Scholar
  6. 6.
    Geschäftsbericht’77, S. 88.Google Scholar
  7. 7.
    Ebenda, S. 89.Google Scholar
  8. 8.
    Ebenda. — Streik und Aussperrung’76 werden in den bis heute vorliegenden Untersuchungen durchweg als politischer Machtkampf um die Tarifautonomie gewertet. Vgi. dazu die Streikauswertung, die 1977 vom Hauptvorstand der IG Druck und Papier herausgegeben wurde sowie die Streikanalysen von Güther/Pickshaus, (IMSF), Ffm 1976 und Gross/Steinbrücke u.a., (ISO), Köln 1976.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Detlef Hensche, Aus Erfahrungen lernen. In: Druck und Papier (Zentralorgan der IG Druck und Papier), Heft 20/1977, S. 18 f., im folgenden zitiert als „Druck und Papier“.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Klaus Grefermann, Struktur und Wachstum, Papierverarbeitung und Druckereiindustrie aus der Sicht der siebziger Jahre. Reihe Industrie, Heft 22, Berlin/München 1972, S. 64.Google Scholar
  11. 11.
    Die qualitative Struktur und quantitative Entwicklung der wichtigsten Erzeugnisgruppen der Druckereiindustrie wird beschrieben in: Gerstenberger u.a., Produktion und Qualifikation, SOFI — Göttingen 1974, S. 92 ff.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., Tabellenanhang B. II. 1.-8.Google Scholar
  13. 13.
    Die hohe Arbeitsintensität der Druckindustrie zeigt sich z.B. am Umsatz pro Beschäftigten, der 1970 nur 2/3 vom entsprechenden Wert des Industriedurchschnitts erreichte.Google Scholar
  14. 14.
    Nach Angaben der Abt. Tarifpolitik beim Hauptvorstand der IG Druck und Papier vom 13.9.77. — In der gesamten Industrie liegt die Lohn-und Gehaltsquote um ca. 10 % niedriger.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Stat. Bundesamt (Hrsg.), Statistisches Jahrbuch 1976, Stuttgart und Mainz 1976, S. 236 und Presseinformation der Abt. Tarifpolitik beim Hauptvorstand der IG Druck und Papier vom Juni 1976.Google Scholar
  16. 16.
    Diverse Statistische Jahrbücher von 1971 bis 1976 und eigene Berechnung auf dieser Grundläge.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., Tabellenanhang B. 1.4: Betriebe, Beschäftigte und Umsatz der Druck-und Vervielfältigungsindustrie nach Betriebsgrößenklassen. — Vgl. auch Menze/ Schmid/Wohlfahrt, Konzentrationsprozeß und Strukturwandel in der Druckindustrie, (Manuskript), Akademie der Arbeit, Ffm, o. J., S. 5.Google Scholar
  18. 18.
    IG Druck und Papier/Hauptvorstand, Geschäftsbericht zum Zehnten Ordentlichen Gewerkschaftstag, o. O., o. J., S. 124, im folgenden zitiert als Geschäftsbericht’74.Google Scholar
  19. 19.
    Fachausdruck für alle Druckerzeugnisse, die nicht Bücher und Zeitungen oder Zeitschriften sind.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., S. 120, vgl. auch S. 97.Google Scholar
  21. 21.
    Handelsblatt vom 20.6.1977, zitiert nach Presseinformationen, hrsg. vom Hauptvorstand der IG Druck und Papier zu den Tarifverhandlungen über die Einführung und Anwendung der neuen Technik in Druckereien und Verlagen, Stuttgart, Juli’77.Google Scholar
  22. 22.
  23. 23.
  24. 24.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., Tabellenanhang B. I. 4.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. ebenda und eigene Schätzungen, in die die Ergebnisse der Umfrage zu den stattgefundenen Umstrukturierungen eingehen.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., S. 414 ff.Google Scholar
  27. 27.
    Während es bis 1974 noch 24 Ausbildungsberufe in der Druckindustrie gab, sind es seitdem nur noch 10. Die Ausbildungsplanung antizipiert also bereits die qualitativen Verschiebungen der Anforderungsstrukturen.Google Scholar
  28. 28.
    DruPa-Vorschau: Reproduktion, In: Druck und Papier, Heft 11/1977, S. 18.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., S. 325.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. den Ansatz von Werner Fricke, Arbeitsorganisation und Qualifikation. Ein industriesoziologischer Beitrag zur Humanisierung der Arbeit, Bonn-Bad Godesberg 1975. Vgl. auch Wolfgang Lempert, Industriearbeit als Lernprozeß? Eine Auseinandersetzung mit dem dynamischen Konzept von Werner Fricke. In: Soziale Welt, Heft 3/1977, S. 306 ff.Google Scholar
  31. 31.
    Nach Angaben der offiziellen Verdienststatistik des Statistichen Bundesamtes, Fachserie M, zitiert und aufbereitet in: IG Druck und Papier/Hauptvorstand — Abt. Tarifpolitik, Referentenmaterial, Nr. 76, zur Beschäftigungsstruktur in der Druckindustrie, März 1977.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Joachim Müller, Zur Lage der Druckindustrie. In: Druck und Papier 5/1977, S. 6 f.Google Scholar
  33. 33.
    Referentenmaterial Nr. 76, a.a.O., S. 2.Google Scholar
  34. 34.
    Ebenda, S. 3 ff.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. den Beitrag: Freie Arbeitsplätze — Ein Täuschungsmanöver. In: Druck und Papier, Heft 22/1977, S. 8.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Ursula Schaile, Der Arbeitskampf der Druckarbeiter in der Tarifrunde 1976. In: „Pro-kla“ — Zeitschrift für politische Ökonomie und sozialistische Politik, Heft 24/1977, S. 9.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Anmerkung 35Google Scholar
  38. 38.
    Nach Angaben in einem Expertengespräch mit einem Vertreter der graphischen Jugend im Ortsverein Hamburg im Oktober 1977.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. Popitz/Bahrdt u.a., Das Gesellschaftsbild des Arbeiters, Tübingen 1957, S. 251 ff.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. Gerstenberger u.a., a.a.O., S. 413.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Mickler u.a., Technik, Arbeitsorganisation und Arbeit (SOFI), Göttingen 1975, S. 455 ff.Google Scholar
  42. 42.
    Geschäftsbericht, a.a.O., S. 283.Google Scholar
  43. 43.
    Ebenda, S. 284.Google Scholar
  44. 44.
    Von einem bedrohlichen Rückgang der Mitgliederzahlen kann nicht die Rede sein. Zwar verlor die IG Druck und Papier 1975 im Vergleich zum Vorjahr 7 000 Mitglieder, 1976 waren es aber im Vergleich zum Vorjahr nur noch knapp 1000. Vgl. dazu auch U. Schaile, a.a.O., S.11.Google Scholar
  45. 45.
    Zitiert bei Güther/Pickshaus, Der Arbeitskampf in der Druckindustrie im Frühjahr 1976, (Nachrichten-Reihe 5), Ffm 1976, S. 58.Google Scholar
  46. 46.
  47. 47.
    Leonard Mahlein, Irrtümer 76/77. In: Druck und Papier, Heft 1/1977, S. 6.Google Scholar
  48. 48.
  49. 49.
    Aus einem Gespräch über den Streikverlauf und auf die Frage nach den Streikursachen. Im übrigen ist das ein Ausdruck, der in verschiedenen Gesprächen mit Arbeitern unterschiedlicher Betriebe benutzt wurde.Google Scholar
  50. 50.
    Aus einem Expertengespräch über den Streikverlauf und auf die Frage nach den Ursachen für die Streikbereitschaft.Google Scholar
  51. 51.
  52. 52.
    Vgl. Druck und Papier, Heft 10/1977, S. 8-11.Google Scholar
  53. 53.
    Druck und Papier, Heft 16/1977, S. 3 u. 5.Google Scholar
  54. 54.
    Aussage eines Vertrauensmannes in einem großen norddeutschen Druckbetrieb.Google Scholar
  55. 55.
    Rolle und Aufgaben der Gewerkschaften im letzten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts — unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklung, hrsg. von Hauptvorstand der IG Druck und Papier, Stuttgart 1974, S. 18. — Die Veröffentlichung erschien als rot gebundene Broschüre.Google Scholar
  56. 56.
    Ebenda, S. 35.Google Scholar
  57. 57.
    Aktionsprogramm zur aktuellen Situation in der Druckindustrie, hrsg. vom Hauptvorstand der IG Druck und Papier. In: Druck und Papier, Heft 7/1977.Google Scholar
  58. 58.
    Abdruck und Kommentar des Forderungskatalogs. In: Druck und Papier, Heft 21/1975, S.7.Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. Detlef Hensche, Nur wenig Annäherung. In-, Druck und Papier, Heft 15/1977, S. 4.Google Scholar
  60. 60.
    Ders., Jetzt keine Betriebsvereinbarungen. In: Druck und Papier, Heft 22/1977, S. 3.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1978

Authors and Affiliations

  • Helga Milz u.a.

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