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Agenda-Setting pp 113-162 | Cite as

Empirische Befunde aus medienzentrierter Perspektive

  • Patrick Rössler
Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 27)

Zusammenfassung

Die verwirrende Vielfalt methodischer Umsetzungen, die die Forschungstradition des Agenda-Setting-Ansatzes kennzeichnet, setzt sich zwangsläufig in den empirischen Forschungsergebnissen fort, die in diesem und dem darauffolgenden Kapitel präsentiert werden. Die nunmehr jahrzehntelangen Forschungsaktivitäten demonstrieren, daß Agenda-Setting weniger als ein »ehernes Gesetz« denn als ein sensibler, höchst störanfälliger Effekt der Massenmedien zu betrachten ist.1 In Abwandlung des Originalzitats von Cohen bringen dies Ettema et al. ironisch auf den Punkt:

“And so, it seems, the literature in agenda-setting has been stunningly successful in telling people what data to collect but it has not been very successful in telling its readers why the data matter.”2

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Literatur

  1. 1.
    Vgl Kosicki (1993), 5.100; Hügel et al (1992), 5.156.Google Scholar
  2. 2.
    Ettema et al. (1991), S.76.Google Scholar
  3. 3.
    Neuman & Fryling (1985), S.235; diese und ähnliche Resümees gelten immer für den Bereich politischer Themen. Die einzige Studie, die sich mit nicht-politischen Fragen befaßt, zeigt keine Belege für Agenda-Setting-Effekte allerdings auf schwacher Datenbasis; vgl. Sohn (1978), S.333. Zu möglichen Reihenfolgeeffekten in diesem Datensatz vgl. Atwood et al. (1978, 1991), S.123.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Patterson & McClure (1976), 5.90.Google Scholar
  5. 5.
    Diese Schlußfolgerung ziehen die meisten Ùbersichtsartikel zum Thema; vgl. Dearing & Rogers (1996), S.23 FN 2, die in 59 von 92 durchgesehenen Studien einen Beleg für die Hypothese fanden; ferner Rogers & Dearing (1988), 5.579, Punkt (1) sowie Swanson (1988), S.604. Zuvor hatte bereits MacKuen (1981), S.22 & Fußnote 6 darauf hingewiesen, daß diese Tatsache von den meisten Studien nur beiläufig erwähnt wird, weil meist die Analyse von Drittvariablen in deren Zentrum steht.Google Scholar
  6. 6.
    So in jüngerer Vergangenheit etwa bei Demers et al. (1989):’The data provide only meager support for the agenda-setting notion in general“ Ebd., 5.809. Auch in Deutschland konnte eine Thematisierungsfunktion nicht zweifelsfrei festgestellt werden; vgl. Braune (1989), S202 unter Bezug auf Schönbach (1983b), S.62.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl Weaver (1982), 5.538; Roberts & Maccoby (1985), 5.564; Rogers & Dearing (1988), S.579. Keinen Niederschlag in der Diskussion findet dagegen, wie bereits in Kap. 3A angedeutet, die ursprünglich geforderte Unterscheidung verschiedener Stimuli zur Ermittlung der Publikumsagenda.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. McLeod et al (1974), S.159; Ehlers (19832), 5.174.Google Scholar
  9. 9.
    Hier handelt es sich um ein persönliches Statement von Maxwell McCombs vgl. Kraus & Davis (1976), S.218 sowie Anm.8.Google Scholar
  10. 10.
    Weaver (1982), S.546 (Hervorhebung aus der Originalquelle úbernommenj.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Becker (1982), S.533.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. etwa Severin & Tankard jr. (1979), S.252 Tab.1.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Weaver (1982), S.548, 551. Im Umkehrschluß legt die Tatsache, daß 99% der Befragten andere Anhaltspunkte f`ir ihre subjektive Zuweisung von Wichtigkeit nennen, die Vermutung nahe, daß einem Thema ohne ein gewisses Maß wie auch immer definierter Eigenrelevanz nicht alleine durch die Medien zu größerer Bedeutung verholfen werden kann. Dementsprechend erwähnen Williams & Larsen (1977) auf S.745 eine nicht mehr zugängliche Arbeit von Greenberg et al., die wegen der Abfrage unbedeutender Themen keinen Hinweis auf Agenda-Setting-Effekte finden.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Protess & McCombs (1991). S.149: »a demonstrated empirical reality«.Google Scholar
  15. 15.
    lyengar et al. (1982), S.848. Einzig Lowery & DeFleur vermögen Anzeichen einer programmatischen Forschungskonzeption zu erkennen; vgl. dies. (1983, 1988), 5332.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. McQuail (1987a), 5.276.Google Scholar
  17. 17.
    So beispielsweise vorgeschlagen von Ramaprasad (1983), S.129.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. McCombs (1981a), 5209.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. lyengar& Kinder(1987), 5.117.Google Scholar
  20. 20.
    Die Gepflogenheit vieler Autoren amerikanischer Übersichtsartikel, ungeachtet dessen die einzelnen Ergebnisse unreflektiert wie in einer Art Puzzlespiel zusammenzusetzen, kritisiert besonders vehement Ehlers (1983a), S.167, 175; und dies vollkommen zurecht. So hatte noch McCombs tatsachlich geglaubt, eine Theorie des Agenda-Setting als “größeres intellektuelles Puzzlespiel« zu begreifen, in das die einzelnen Variablen aufgrund der Teilbefunde integriert werden könnten; vgl. McCombs (1981b), S.131 sowie dieselbe Metapher bei Shaw, D. (1977), S.28.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Swanson 1988, 5.604.Google Scholar
  22. 22.
    So formuliert von McCombs (1981a), S.210.Google Scholar
  23. 23.
    McLuskie (1992), 5.416.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl Merten (1991), S.42.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Schönbach (1983a), S.63; Schönbach & Quarles (1983), 5.102.Google Scholar
  26. 26.
    Merten (1991), S.42; vgl. auch Merten (1990b), S.72.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. etwa Weiss (1980), S.614.Google Scholar
  28. 28.
    Besonders ausführlich sind in dieser Hinsicht Rogers & Dearing (1988), Kraus & Davis (1976), McCombs (198 lb) sowie im deutschen Sprachraum am ehesten das Kapitel in Schenk (1987a).Google Scholar
  29. 29.
    Zur Darstellung der Befunde sei angemerkt, daß als Beleg nur jeweils die relevantesten Studien angeführt werden, um den bibliographischen Apparat nicht durch Querverweise aufzublähen. Sofern gravierendere methodische Bedenken gegen die Verwendung der Ergebnisse einzelner Studien bestehen, ist dies in der Regel in der Fußnote vermerkt. Hier ergeht auch der Hinweis auf nicht offiziell veröffentlichte Studien, die nicht mehr zugänglich sind und vom Verfasser nicht selbst auf ihren Gehalt überprüft werden konnten.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. z.B. Sohn (1978); Sutherland & Galloway(1981). Google Scholar
  31. 31.
    Die Bedeutung der Wahlkampfsituation wird anhand empirischer Befunde im weiteren Verlauf noch ausführlicher erläutert; vgl. Kap. 33 sowie McCombs & Shaw (19776), S.I50.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Kleinsteuber(1990), S.55; Bechtolt jc et al. (1977), S.674.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Ehlers (1983a), S.181.Google Scholar
  34. 34.
    “It is difficult to imagine anything more purposefully structured as a communication event than is a political campaign.’ Atwood (1981), S.467.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Edelstein et al. (1989), S240; Schulz (1994), S.322; zur Begründung fir das Lokalisieren einer Studie im Wahlkampf-Kontext vgl.Google Scholar
  36. exemplarisch Schònbach & Weischenberg(1984), S.88.Google Scholar
  37. 36.
    Vgl. Weischenberg(1990), S.41; Megwa & Brenner(1988), 5.41 sowie die Ausführungen in Kap. 13.Google Scholar
  38. 39.
    Vgl. Pfetsch (1986), S.221Google Scholar
  39. 40.
    Vgl. Weaver (1982), S.544; Schenk (1987a), 5.212; Carramone (1986), S.235; Weaver et al (1981), 5.202.Google Scholar
  40. 41.
    Vgl. Hellweg et al (1989), S.55–58.Google Scholar
  41. 42.
    Vgl. Carey(1976), S.52.Google Scholar
  42. 43.
    Vgl. z.B. Bechtolt jr et al (1977), S.680f. mit einer Inhaltsanalyse der Fernsehdebatten; oder Patterson & McClure (1976), S.76, 144: to stuff the voters head full of nonsense and trivia“. Recall-Tests zeigen, daß sich die amerikanischen Fernsehzuschauer auch überwiegend an solches »campaign hoopla» erinnern, wenn wichtige politische Ereignisse der letzten Zeit abgefragt werden. Somit schadet die Fernsehberichterstattung den Interessen der Zuschauer, vgl. ebd., S.79ff. In jüngster Zeit scheint sich die Wahlkampfkommunikation in den USA allerdings wieder stärker an den zu lösenden Sachfragen zu orientieren; vgl. Wasser(1992), S.6 zur Präsidentenwahl 1992.Google Scholar
  43. 44.
    Vgl. McCombs (1992), 5.814. In einer deutschen Studie zum Wahlkampf 1990 erweist sich ebenfalls nur ein Drittel der Spots als themenzentriert, mehr als doppelt soviele Spots setzen dagegen auf die Vermittlung von Images; vgl. Holtz-Bachs & Kid (1993), S.57. Konsequenterweise ergibt sich in der Regel ein nur geringer Agenda-Setting-Effekt für Wahlwerbespots; vgl. etwa Bowers (1977), 5.57.Google Scholar
  44. 45.
    Manheim & Albritton (1984), S.643 mit einer ähnlichen Begründung.Google Scholar
  45. 46.
    Vgl. Palmgreen Be Clarke (1977), S.446; Edelstein (1983), S.472; Edelstein et al. (1989), 5.241.Google Scholar
  46. 47.
    Vgl. Palet Be Vinson (1994), S.362ff.Google Scholar
  47. 48.
    Vgl. Harpe (1991), S.32ff.; Schönbach (1983a), S.63; Ehlers (1983a), S.181f; Winterhof?-Spurk (1986), S.141 und aus historischer Sicht das Nachwort in Sinclair (1920, 1929), S.344ff. Als Stichworte seien beispielsweise die Unterschiede in den Willensbildungsprozessen, Partizipation-und Artikulationsformen der Individuen genannt, sowie die größeren Machtbefugnisse des amerikanischen Präsidenten, auf den deswegen der Wahlkampf ausgerichtet ist, oder die Differenzen bei der Organisation der Medienlandschaft, der Präsentation der Medieninhalte und den journalistischen Traditionen in den jeweiligen Staaten. Vgl. hierzu LB. Turk & Franklin (1987), bes. S.39, mit einem Vergleich zwischen den USA und Großbritannien; oder Edelstein et aL (1989) mit dem Vergleich von vier Staaten. Die unterschiedliche Präsentation von Nachrichten in Amerika und Deutschland, erörtert Ernst (1987), S.47ff. Zumindest hinsichtlich des Selbstverständnisses der Journalisten besteht jedoch eine gewisse Übereinstimmung vgl Weischenberg (1989), S.230ff.Google Scholar
  48. 49.
    Vgl. den kurzen Abriß von Schönbach (1990), S.127ff.Google Scholar
  49. 50.
    Vgl. Semetko & Schoenbach (1994), S.2.Google Scholar
  50. 51.
    Vgl. z.B. McLeod et al. (1991), S238. Medienwirkungen in Kulturen mit unterschiedlichem politischen Kontext beleuchten Korzenny & Ting-Toomey(1992). Die Implikationen, die beispielsweise die politisch-kulturellen Gegebenheiten Japans für Hypothesen zu Medienwirkungen besitzen, verdeutlichen Edelstein et al. (1989), bes. S232ff.; so etwa: It is a relatively rare event in Japanese public life for government, press, and public opinion to be in unanimity, either in favor of a policy or opposed to one.“ (S.234).Google Scholar
  51. 52.
    Vgl. Schenk (1983), S.335.Google Scholar
  52. 53.
    Genannt seien beispielsweise (mit allerdings methodisch zumeist wenig ausgereiften Arbeiten) Schweden (Asp 1983; Gooch 1996), Dänemark (Sinne & Borie 1975), Österreich (Gottschlich 1985), Australien (Gadir 1982, Blood 1989), Singapur (Holaday & Kuo 1993), Kanada (Soderlund et al. 1980), Israel (Caspi 1982), Venezuela (Allen & Izcaray 1988), Ghana (Anokwa & Salwen 1988) und Mexiko (Moreno et al. 1977, unveröffentlichter Forschungsbericht, zit. nach Blood 1982b, S.8 & 12).Google Scholar
  53. 54.
    Vgl. die Literaturübersicht bei Edelstein et a1.1989, S.325ff. sowie jüngst Takeshita (1993) mit einer Zusammenfassung auch der Studien in japanischer Sprache.Google Scholar
  54. 55.
    Braune (1989), 5202.Google Scholar
  55. 56.
    Vgl. Edelstein et al. (1989), bes. S241ff. & 246.Google Scholar
  56. 57.
    Vgl. Edelstein (1990), S.85. Bereits Chen (1989), S.7 belegt im Rahmen eines Vergleichs von 5 Staaten, daß keinesfalls von einer einheitlichen, internationalen Themenagenda gesprochen werden kann.Google Scholar
  57. 58.
    Vgl. Edelstein et al (1989), S231.Google Scholar
  58. 59.
    Vgl. Edelstein et al. (1989), S.249; einschränkend ist zu bedenken, daß hier eine kaum repräsentative Teilgruppe der Bevölkerung auf aggregiertem Niveau mit der Berichterstattung der Printmedien verglichen wurde, ohne den tatsächlichen Medienkonsum zu berücksichtigen.Google Scholar
  59. 60.
    Vgl. Gadir (1982), S.I5.Google Scholar
  60. 61.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988), S.569.Google Scholar
  61. 62.
    Vgl Swanson (1988), S.605. Der Vorwurf, lediglich ein Sammelsurium von »Ad-hoc“-Studien darzustellen, wurde zuvor bereits der Gratifikationsforschung gemacht; vgl. Swanson (1979), S.45f.Google Scholar
  62. 63.
    ’The medium itself may affect the message, as can the type of information presented, the way in which it is presented, and the perceived source? Irrnter(1981), S.237.Google Scholar
  63. 64.
    Diese und die noch folgenden Typangaben beziehen sich auf die Systematik in Schaubild 3–8; eine erschöpfende (und lesenswerte) Diskussion der Befunde entsprechend dieser Typologie leistet Weaver (1984), S.683–687.Google Scholar
  64. 65.
    Vgl. die entsprechende Vorgehensweise von Winter (1981), S.236E, sowie die ähnliche Unterscheidung der Variablen bei Williams & Semlak (1978b), S.532f.Google Scholar
  65. 66.
    Ball-Rokeach & DeFleur (1976), S.I I.Google Scholar
  66. 67.
    Vgl. Merten (1991), S.48.Google Scholar
  67. 69.
    Lutz et al. (1991), S.443.Google Scholar
  68. 70.
    Das Schaubild ist übernommen von Lutz et al. (1991), S.442.Google Scholar
  69. 71.
    Entsprechende Resümees kehren in den Literaturübersichten ständig wieder, vgl. stellvertretend Zucker (1978), S.2261.; Behr & lyengar (1985), S.39f. sowie Salven (1988), S.100 & Fußnote 2; jeweils unter Nennung entsprechender Beispielstudien.Google Scholar
  70. 72.
    Vgl. Shaw & Clemmer (1977), S.46–49, dort bes. Tab. 3–5.Google Scholar
  71. 73.
    Vgl. Weaver et aL (1981), S.195ff.Google Scholar
  72. 74.
    Vgl. etwa Weaver et al (1975b), 5.467/68. Auch Studien aus anderen Bereichen der Kognitionsforschung belegen diese Zusammenhänge: so stimulieren sich beispielsweise das politische Wissen und die Mediennutzung, berechnet man die Überkreuzkorrelationen zu zwei Zeitpunkten, in einem gegenseitigen Rückkoppelungsprozeß; vgl. Atkin et al. (1976), S.237.Google Scholar
  73. 75.
    Vgl. Severin & Tankard jr. (1979), S.255.Google Scholar
  74. 76.
    Vgl lyengar (1979), 5.400 und bes. Tab.l. Am Rande sei bemerkt, daß diese enttäuschenden Resultate den Forscher keineswegs von weiteren Studien zum Thema abhielten, sondern ganz im Gegenteil ausschlaggebend fir die Entwicklung der wesentlich erfolgreicheren Experimentaldesigns waren!Google Scholar
  75. 77.
    Vgl. Wants (1992), S.19f., Tab. 3 & 4. Diese Studie analysiert ferner die in den Verlautbarungen der jeweiligen Präsidenten angesprochenen Themen als eine Form der politischen Agenda. Es zeigt sich ein erheblicher Einfluß der Präsidenten-Agenda auf den Zusammenhang zwischen Medien-und Publikumsagenda; vgl. ebd., S.21.Google Scholar
  76. 78.
    Vgl. Eaton (1989), S.959 & Tab.5, leider ohne Angabe des Signifikanzniveaus der Koeffizienten; zuvor bereits Swanson & Swanson (1978), S.352f. für die Agenda-Setting-Funktion einer Fernsehdebatte.Google Scholar
  77. 79.
    Brosius (1992), S.5.Google Scholar
  78. 80.
    Vgl. Lange (1985), S.59.Google Scholar
  79. 81.
    Vgl Rogers & Dearing (1988), S.574. “The usual formulation of the agenda-setting process ignores the lower level, and most agenda-setting studies measure variables only at the upper level; in doing so, they imperil the finding of answers to significant questions about how all three agendas get set.” Whitney (1991), S350.Google Scholar
  80. 82.
    Vgl. Winter et aL (1982), S.8. Der Einfluß unterschiedlicher Themen im Vergleich ist Gegenstand des Kap. 3.5.Google Scholar
  81. 83.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.42.Google Scholar
  82. 84.
    Vgl. Gilljam (1984), S.87ff. & Fig.2.Google Scholar
  83. 85.
    Zu beachten ist, daß bei Zeitreihenuntersuchungen generell nicht mehr die Zahl der Themen, sondern die Zahl der Meßzeitpunkte die Fallzahl darstellt, auf der die Korrelationsberechnung beruht.Google Scholar
  84. 86.
    Vl. Funkhouser (1973), S.74.Google Scholar
  85. 87.
    Diese Sekundäranalyse fuhrt Schönbach (1982), 5.131 durch.Google Scholar
  86. 88.
    Vgl. MacKuen (1981), S.31–57 mit der eingehenden Darstellung der mathematischen Grundlagen seines dynamischen Modells.Google Scholar
  87. 89.
    Vgl. MacKuen (1981), S.139ff.Google Scholar
  88. 90.
    Vgl. Smith (1987a), 5.390. Der Analyse liegt eine Fallzahl von 8o- 19 = 152 Meßzeitpunkten zugrunde; zur Methode vgl. die Verweise in Kap. 3.6 der vorliegenden Arbeit. Eine weitere Studie desselben Autors untersucht sieben Themen zu 22 Zeitpunkten und findet (1) einseitige Einflüsse von den Medien auf das Publikum, (2) das umgekehrte Muster und (3) gegenseitige Feedback-Effekte; vgl. Smith (19876, 1991), S.83ff.Google Scholar
  89. 91.
    Vgl. Gonzenbach (1992), S.140–142; das Design ermöglicht keine Kontrolle von Drittvariablen oder die gleichzeitige Berücksichtigung aller drei Agenden, wie der Autor selbst einräumt (S.137).Google Scholar
  90. 92.
    Vgl. Wants & Hu (1993), S257ff., bes. Tab.2. Dies verweist auf deutliche Parallelen des Agenda-Setting-Effekts zu den Anaahmen der Nachrichtenwert-Forschung.Google Scholar
  91. 93.
    Vgl. Wants & Hu (1993), S259.Google Scholar
  92. 94.
    So belegt auch eine Untersuchung von Behr & lyengar über 42 Meßzeitpunkte in sechs Jahren hinweg für zwei von drei untersuchten Themen einen Einfluß der Fernsehnachrichten auf die Publikumsagenda; vgl. dies. (1985), S.51. Eine Langzeitstudie mit täglichen Meßzeitpunkten über ein ganzes Jahr berichtet über Agenda-Setting-Effekte nur in den ersten sechs Monaten des Untersuchungszeitraums; vgl. Watt & van den Berg (1981), S.50. Allerdings verwendet diese Studie eine untaugliche Operationalisierung der individuellen Wichtigkeit des Themas und kontrolliert mögliche intervenierende Variablen nur in sehr eingeschränktem Maß. Gadir (1982), S.18f. findet für 10 Themen zu 14 Zeitpunkten jeweils unterschiedliche Wirkungsmuster. Als Zeitreihenuntersuchung für den Zusammenhang zwischen politischer und Medienagenda vgl. Wanta & Foote (1994).Google Scholar
  93. 95.
    Eine Fallstudie zur K eßling-Affäre zeigt über 10 Meßzeitpunkte hinweg eine deutliche Übereinstimmung zwischen der Bedeutsamkeit der Mu re für die Bevölkerung und dem Umfang der Medienberichterstattung, die durch die weitgehende Konsonanz letzterer noch forciert wird. Da ein Drittel der Befragten die Affäre als von den Medien aufgebauscht bezeichnet, die Kießling-Entlassung aber dennoch ungefähr so bedeutend eingeschätzt wird wie etwa das gleichzeitig stattfindende Gipfeltreffen von Reagan und Gorbatschow, stellt der Autor zurecht die Frage, ob in diesem speziellen Fall möglicherweise einem nachrangigen Problem durch die extensive Medienberichterstattung eine übermäßige Publikumsrelevanz verliehen wurde; vgl. Mathes (1989), S.4461f.Google Scholar
  94. 96.
    Vgl. Semetko & Schoenbach (1994), S.97f.Google Scholar
  95. 97.
    Vgl. Semetko & Schoenbach (1994), S.99E1 und bes. S.106 mit dem Resümee in Anlehnung an McQuail (1987a), S.276.Google Scholar
  96. 98.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (1990b), S.189/90. Trotz der hohen Fallzahl von N=848, die aus der Messung der 16 Themen zu 53 verschiedenen Zeitpunkten resultiert, bleibt weiterhin das Thema die Analyseeinheit. Die von den Autoren verwendeten Publikumsdaten waren nur in Form aggregierter Prozentzahlen verfügbar, vgl. dies, S.186/87.Google Scholar
  97. 99.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (19906), S204f.Google Scholar
  98. 100.
    .Pioneering paper., so die Einschätzung von Iyengar (1988), S.596; vgl auch die ausfiihrliche Würdigung z.B. bei Schenk (1987a), S.221–223; Ehlers (1983a), S.169, 171.Google Scholar
  99. 101.
    Vgl. Erbring et al (1980), 523–25 und Tab. 1. rue Iyengar et al. (1982), S.849.Google Scholar
  100. 103.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1992a), S.7 und Fig.]; ausfiihrlicher dies. (1990a), S.4ff.Google Scholar
  101. 104.
    Vgl. hierzu Kap. 3.3 sowie die Algumentation von Merten (1991), S.441Google Scholar
  102. 105.
    ’Even in thorough reviews of the.literature, there is no such keyword as linearity.“ Brosius & Kepplinger (19904 S.3.Google Scholar
  103. 106.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1492a), S.9–11 und Fig.3 & 4. In ihrer Studie berücksichtigen sie für n Werte von 1, 2 und 3 respektive 1/2, 1/3,1/4.Google Scholar
  104. 107.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (1992a), S.18ff: “Personal involvement and sensivity can be regarded as the crucial variable governing the fit of acceleration models.” (5.19) Auch hier ergeht also der Verweis auf individuelle Randbedingungen, die den Agenda-Setting-Effekt beeinflussen; gleichzeitig bedauern die Autoren, aufgrund ihres aggregierten Datenmaterials keine Analysen auf Basis des einzelnen Respondenten durchführen zu können.Google Scholar
  105. 108.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (1990a), S.15f. Ähnliche Vermutungen finden sich breits bei MacKuen (1981), S.98.Google Scholar
  106. 109.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1992a), S.8 & 18. Eine ihnliche Interpretation formulierten bereits Graber(1978), S29; sowie Hill (1985), S.349.Google Scholar
  107. 110.
    Vgl. Kepplinger et al. (1989b), S.88. Für diese Themen scheint das erwihnte Schwellenmodell zu gelten; vgl. Brosius & Keppplinger (1990a), S.I6. Auch die Befunde von Semetko & Schoenbach (1994), 5.100 legen einen solchen »Decken-Effekt. nahe. Ähnliche Mo chanismen waren bereits im Zusammenhang mit der Wissenskluft-Hypothese ermittelt worden; vgl. Gaziano (1983), 5.461.Google Scholar
  108. 111.
    Vgl. McGuire(1986), 5214; Schönbach (1981), S.538.Google Scholar
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    Vgl. Neuman (1990), S.172 & Tab.!.Google Scholar
  110. 113.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (19924 S21.Google Scholar
  111. 114.
    Vgl. Demers et al. (1989), S.803; in etwas verwirrender Terminologie bezeichnen die Autoren dies als Schwelleneffekt (•threshold effect•).Google Scholar
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    Das Schaubild ist entnommen aus Neuman (1990), S.173.Google Scholar
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    Zhu et al (1993), S25.Google Scholar
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    Vgl. Zhu et al. (1993), S.13–18 mit den Gleichungen 3–15 Bk die mathematische Herleitung der ihrer Modellannahme zugrundeliegenden Rechenprozeduren Die Hypothese zur individuellen Informationsverarbeitung entstammt Befunden der Kognitionsforschung vgl. ebd., S.10–11 mit genauen Literaturverweisen.Google Scholar
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    Vgl. Zhu et al (1993), S.12f.Google Scholar
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    Zhu et a/. (1993), S26.Google Scholar
  117. 120.
    »Model of Accumulated Declining coverage Effects.; vgl. Watt et al. (1993), S.408f., 415.Google Scholar
  118. 121.
    Mit der Konzeptionalisierung der :Zeitfenster« verweisen die Autoren auf die Untersuchungen zur optimalen Wirkungsspanne für Medieneffekte; vgl. auch Kap. 33.Google Scholar
  119. 122.
    Vgl. Watt et al. (1993), 5.409–415.Google Scholar
  120. 123.
    Vgl. Watt et al. (1993), S.415 sowie bes. 5.417f.Google Scholar
  121. 124.
    Vgl. Watt et al. (1993), S.424–430, bes. Tab.l und FigS.Google Scholar
  122. 125.
    Vgl. Yan et at (1992), S.2–11 mit einer präzisen Beschreibung und systematischen Gegenüberstellung der vier Modelle.Google Scholar
  123. 126.
    Wie die Autoren einschränkend erklären, können auch sie nur auf eine Sekundäranalyse früherer Umfragen bzw. die vom Vanderbilt Archive zur Verfägung gestellten Medienreports zurückgreifen. Besonders bedenklich erscheint, daß die Eir die dargestellten Modellberechnungen nötige dichte Folge vieler Meßzeitpunkte durch die Interpolation wöchentlicher bzw. monatlicher Erhebungen auf einzelne Tage erreicht und so ein erhebliches Maß an Autokorrelationen produziert wird; vgl. Yan et al. (1992), S.12 & bes. S24.Google Scholar
  124. 127.
    Vgl. Yan et al. (1992), 522f. sowie Tab.6.Google Scholar
  125. 128.
    Vgl. Yan et al (1992), S.19 & Tab.5.Google Scholar
  126. 129.
    Vgl. Zhu (1992), bes. S.833–835 & Schaubild 1–3.Google Scholar
  127. 130.
    Vgl. Staab (19904 S.61 sowie die Anmerkungen zum Wellencharakter der Berichterstattung in Kap. 32; siehe hier Fishman (1978), S.534ff.Google Scholar
  128. 135.
    Vgl. Zhu (1992), S.836.Google Scholar
  129. 132.
    Vgl. Iyengar & Simon (1993), 5376.Google Scholar
  130. 133.
    Vgl. im folgenden das vervielfältigte Manuskript von Brosius & Kepplinger (1992c) sowie dessen überarbeitete Fassung (dies., 1995).Google Scholar
  131. 134.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (1995), S215fF., 228.Google Scholar
  132. 135.
    Brosius & Kepplinger (1992c), S.6.Google Scholar
  133. 136.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1992c), S.7 mit einer intensiveren Diskussion der Hypothese von Zhu. Google Scholar
  134. 137.
    Das Schaubild folgt der Darstellung bei Brosius & Kepplinger (1992c), Fig2 im Anhang.Google Scholar
  135. 138.
    Vgl. auch Smith (1980), S.166E1Google Scholar
  136. 139.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1992c), S.8£Google Scholar
  137. 140.
    Vgl. Hertog et al (1994), bes. S.301.Google Scholar
  138. 141.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (1992c), S.12ff. & bes. Tab.2–4.Google Scholar
  139. 142.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1992c), S.14ff.Google Scholar
  140. 143.
    Vgl. Fan et al. (1994), bes. S.1711.Google Scholar
  141. 144.
    Vgl. Merten (1990b), S.64.Google Scholar
  142. 145.
    Behr & lyengar (1985), S.51; vgl. die Analysen S.45ff. Beispielsweise ergibt eine Langzeitstudie zur Drogenproblematik, daß das Ausmaß der Berichterstattung nur kaum von der gerade ins Publikum vorherrschenden Relevanz des Themas bestimmt wird, sondern eher von der zuvor erfolgten Berichterstattung, unabhängig vom jeweiligen Medium; vgl. Shoemaker et al (1989), S.77 & Tab. 7.5. Weiteren Unteruchungen zufolge wirkt sich die Medienberichterstattung auf das öffentliche Interesse an einem Thema aus; das öffentliche Interesse hätte keinen oder nur geringen Einfluß auf die in den Fernsehnachrichten gesetzten Schwerpunkte; vgl. lyengar (1992), S.125. Entsprechende Befinde aus Studien da Typs II werden in Kap. 3.2 vorgestellt. Nicht gemeint sind an dieser Stelle natürlich die direkten, institutionalisierten Einflüsse des Publikums auf die Themenpräsenz in den Medien, wenn etwa die Redaktion der Sendung Pro & Contra eine Publikumsbefragung startet, welches Thema besonders wichtig sei und behandelt werden solle (so geschehen z.B. im Vorfeld der Sendung vom 3.2.1992).Google Scholar
  143. 146.
    Vgl. z.B. McQuail & W5ndahl (1981), S.64.Google Scholar
  144. 147.
    Vgl. im Zusammenhang mit der Kultivationshypothese Gerbner et at (1986), S.23.: “Television neither simply creates nor reflects [...[ Rather, it is an integral aspect of a dynamic process. [...) The question of which came first is misleading and irrelevant.”Google Scholar
  145. 148.
    Vgl. Brosius & Weimann (1995), 5325, 327 sowie ausführlicher zu dieser Studie in Kap. 4.4.Google Scholar
  146. 149.
    Vgl. Trumbo (1995), 5.36.Google Scholar
  147. 150.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.I55.Google Scholar
  148. 151.
    Vgl. z.B. Schönbach (19926), S.11Of.; Früh & Schönbach (1982), S.86 sowie ausffihrlicher Kap. 2.5 der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  149. 152.
    Vgl. Hilgartner & Bosk(1988), S.67.Google Scholar
  150. 153.
    Vgl. Merlen (1991), SA3. Google Scholar
  151. 154.
    Vgl. Schönbach & Frith (1984), 5.315.Google Scholar
  152. 155.
    “As is the case with macro-level analyses, the results do not provide any insight into why a particular causal structure existed.”Smith (1987a), 5.391.Google Scholar
  153. 156.
    Stevenson & Ahem (1979), S.5.Google Scholar
  154. 157.
    Vgl. die ersten Hinweise in Kap. 3.5.Google Scholar
  155. 158.
    Vgl. Weaver (1983), 5266 Sc 272; diese Ansicht vertreten ebenfalls Stevenson & Ahern (1982), Si. Eben aufgrund der Tatsache, daß deren wichtige Studien nicht ohne weiteres einzusehen sind, sollen ihre Befunde ausflhrlicher als bisher üblich referiert werden.Google Scholar
  156. 159.
    Vgl. Wanta & Hu (1994), eingehend dargestellt in Kap. 5.1.Google Scholar
  157. 160.
    Vgl. McLeod et al (1974), 5.152f. Diese Ausführungen beruhen auf einer Reanalyse von Tab. 2 und den Erklärungen der Autoren zu ihrer methodischen Vorgehensweise. Trotz dieser eklatanten Fehler wird die Studie und ihre augenscheinlich zufällig zustandegekommenen Befunde in der Forschungsliteratur bis heute unkritisch zitiert, ohne daß auf die dargestellten Mängel hingewiesen würde. 161 Stevenson & Ahern (1979), S.14.Google Scholar
  158. 162.
    Diese Vorgehensweise ist stark an die Berechnung von Rangkorrelationskoeffizienten angelehnt, leider verdeutlichen die Autoren nicht, weshalb sie nicht die Koeffizienten selbst verwenden.Google Scholar
  159. 163.
    Vgl. Stevenson & Ahem (1979), S.Sff.Google Scholar
  160. 164.
    Vgl. hierzu die verschiedenen Beiträge in Shaw & McCombs (1977).Google Scholar
  161. 165.
    Vgl. Stevenson & Ahem (1979), S.11 & Tab/. Die Vergleichsmethode entspricht der im Zusammenhang mit ihrer Originalerhebung geschilderten Vorgehensweise. Zusätzlich zur rein nominalen Diskriminierung zwischen Nutzern und Nichtnutzern eines Mediums wurden Korrelationen zwischen der Rangabweichung und den mehrfach abgestuften Nutzungsmustern file die einzelnen Medien berechnet. Auch auf diesem Datenniveau findet sich kein Beleg Ittr eine Agenda-Setting-Funktion der Massenmedien; vgl. Stevenson & Ahern (1979), S.13.Google Scholar
  162. 166.
    Stevenson & Ahem (1979), S.14.Google Scholar
  163. 167.
    Vgl. etwa Winter(1981), S240; DeGeotge (1981), S.222.Google Scholar
  164. 168.
    Vgl. Weaver(1984), S.684 mit dem exakten Literaturverweis-, es handelt sich hierbei um Arbeiten von Weaver, Stehle, Auh & Wilhoit (1975) bzw. Auh (1977, 1978).Google Scholar
  165. 169.
    So Auh (1977, 1978), 5.5107E sowie die Interpretation dieser Arbeit von Weaver(1984), 5.6841.Google Scholar
  166. 170.
    Vgl. Weaver et al. (1975a), S.3; dem Einfluß des Orientierungsbedürfnisses bzw. der interpersonalen Kommunikation sind im folgenden noch zwei eigene Abschnitte (4.3 & 4.4) gewidmet; die explizite Unterscheidung der Mediennutzungsvariablen von den Inhalten der Medien, deren Agenda betrachtet wird, formulieren später Erbring et al. (1980), S.29.Google Scholar
  167. 171.
    Vgl. Weaver et al. (1975a), S.4E, bes. das Schaubild auf S.4.Google Scholar
  168. 172.
    Vgl. Weaver et al. (1975a), S.5ff. Von insgesamt 332 mündlich interviewten Studenten wurden 244 telefonisch nachbefragt; auf diesem Panel-Sample beruht die Analyse.Google Scholar
  169. 173.
    Vgl. Weaver et at (1975a), S.IOff. sowie Fi& 2–5 im Anhang allerdings sind auch alle vom Orientierungsbedürfnis ausgehenden Koeffizienten nicht signifikant und kleiner als .10, womit sie weniger als 1M» der Varianz erklären. Darüber hinaus berichtet gerade rund ein Zehntel der Befragten, überhaupt über die Themen gesprochen zu haben.Google Scholar
  170. 174.
    Tatsächlich werden mit .12 und .37 für die beiden Befragungswellen zwei mittlere Rangkorrelationskoeffizienten ermittelt, die bei sechs abgefragten Themen nicht annähernd statistische Signifikanz erreichen. Die für diese Werte angegebenen hohen Standardabweichungen deuten auf eine stark schiefe und polarisierte Verteilung hin, weshalb jeder Versuch, quasi nicht vorhandenen Effekte zu erklären, zwangsläufig scheitern muß; vgl. Weaver et al (1975a), S.17, bes. Tab/ im Anhang. Die Verwendung des Begriffes »mean« deutet ferner auf ein unzulässiges bloßes Mitteln der Korrelationswerte hin, obwohl dem eigentlich eine z-Transformation vorausgehen müßte. Ein auf anderen Argumenten beruhendes, aber ähnliches Resümee derselben Studie ziehen Stevenson & Ahern (1982), S.3.Google Scholar
  171. 175.
    Zu beachten ist, daß für die Befragten keine individuelle Medienagenden erstellt wurden, sondern die Medienberichterstattung als Konstante zugespielt wurde, was die Annahme impliziert, daß jeder Befragte alle Medieninhalte (und diese auch auf gleiche Art und Weise) wahrnimmt.Google Scholar
  172. 176.
    Vgl. Hdl (1985), S345 mit einer ausführlichen Darstellung dieser Vorgehensweise.Google Scholar
  173. 177.
    H111(1985), S.346 [Hervorhebungen aus der Originalquelle übemommenl.Google Scholar
  174. 178.
    Vgl. Hill (1985), S.347ff., bes. Tab. 2. Die Erklärungskraft der Modelle liegt bei einer erklärten Varianz von 8%.Google Scholar
  175. 179.
    Vgl. Lasorsa & Wants (1990), 5.809EGoogle Scholar
  176. 180.
    Vgl. Lasorsa & Wanta (1990), S.812; mit dem Ausmaß des Medienkonsums und der dabei vorherrschenden Aufmerksamkeit steigt auch der Grad der Adaption der Medienagenda.Google Scholar
  177. 181.
    Eine teilweise Verbesserung dieses Konzepts gelang Wants in der Folge; vgl. Wants & Hu (1994), vgl. ausführlich Kap. 6.1.Google Scholar
  178. 182.
    Vgl. Weaver et at (1975b), S.467.Google Scholar
  179. 188.
    Die Autoren konstruieren keine individuelle Medienagenda, sondern korrelieren die Mediennutzung des Befragten mit der persönlichen Wichtigkeit des Themas.Google Scholar
  180. 184.
    Vgl. Schönbach (1981), S.538ff. sowie die Einschätzung von Weaver(1984), 5.685.Google Scholar
  181. 185.
    Die Berechnung von F-Werten fle die Unterschiede in der Bedeutungszuweisung eines Themas zwischen Nutzern eines Mediums und Nicht-Nutzern ergibt bei sieben Themen und sieben abgefragten Medien 49 Vergleiche; vgl. Stevenson & Ahern (1982), S.10f. Die Autoren schränken die Aussagekraft ihrer Befunde selbst ein, weisen jedoch zurecht darauf hin, daß eine Bestätigung der vermuteten Beziehung zwar keine hinreichende, aber zumindest eine notwendige Bedingung hie das Auftreten von Agenda-Setting-Effekten darstellt.Google Scholar
  182. 186.
    Die Autoren benutzen hier eine Varianzanalyse auf Basis der MANOVA-Prozedur, vgl. Stevenson & Ahern (1982), S.I1/12.Google Scholar
  183. 187.
    Die besondere Bedeutung dieser methodischen Vorgehensweise unterstreichen bereits Uekermann & Weiss (1980), 5.131 ff.Google Scholar
  184. 188.
    Vgl. Erbring et al (1980), S20/21.Google Scholar
  185. 189.
    Vgl. Erbring et al. (1980), S.23ff.; die weitergehenden Befunde werden in Kap. 5 dieser Arbeit noch ausführlich dargestellt.Google Scholar
  186. 190.
    lyengar et al (1982), S.852.Google Scholar
  187. 191.
    Iyengar & Kinder(1987), S.33; vgl. hier auch die Daten in Tab. 3.1–3.4, S.19–24.Google Scholar
  188. 192.
    Vgl. Wanta (1988), 5.111.Google Scholar
  189. 193.
    Vgl. Cook et al (1983), bes. 5.25; Ic fet al. (1986), bes. 5.307; beide Studien ermitteln einen signifikanten Anstieg der Einschätzung eines Themas als wichtig für die Personen, die die aufsehendenetregenden Reportagen zum jeweiligen Thema rezipiert hatten.Google Scholar
  190. 194.
    Vgl. Protess et al. (1985), bes. 527; Protesa et al. (1987), bes. 5.173. Der letztere Aufsatz enthält ferner eine resümierende Gesamtbeurteilung der vier Studien, die eine Erklärung der unterschiedlichen Ergebnisse versucht; vgl ebd., 5.178–184 und Tab.4.Google Scholar
  191. 195.
    Vgl. Kim et al (1990), 5.8/9. Als Fallbeispiel aus dem deutschen Sprachraum nennt Edelstein (1983), S.472 die TV-Serie .Holocaust«, deren potentielle Agenda-Setting-Effekte aufgrund der intensiven begleitenden Berichterstattung über die Serie selbst verwischen.Google Scholar
  192. 196.
    Eine Ausnahme stellt hier die vorbildhafte Studie von Huge! et al. (1989) und (1992) dar, die in Kap. 6.1 ausführlich behandelt wird.Google Scholar
  193. 197.
    Eaton (1989), S.943.Google Scholar
  194. 198.
    Vgl. McCombs et al. (1994), S.15,17; Weaver(1982), 5347.Google Scholar
  195. 199.
    Stevenson & Ahern (1982), S.13.Google Scholar
  196. 200.
    Vgl ähnliche Annahmen im Bereich der Persuasionsforschung von Kepplinger et al (19896), S.74.Google Scholar
  197. 201.
    Vgl Merten (1991), S.50.Google Scholar
  198. 202.
    Vgl. ausführlich Ebbesen & Konecni (1980), bes. S.42f. Eine ähnliche Schlußfolgerung (im Kontext der Wirkung medialer Gewaltdarstellungen) zieht Kunczik (1993), 5.100/101.Google Scholar
  199. 253.
    Vgl. Gadziala & Becker (1983), S.126, die die Agenda-Setting-Funktion mehrerer Wahlkampfdebatten analysieren; deren Inhalte beleuchten genauer Bechtolt jr. et al. (1977), 5.677ff.Google Scholar
  200. 204.
    Vgl diese Terminologie bei Weaver(1983), S.265; allgemeiner Granger (1980), S.333. Die (rhetorische) Ergänzung durch Degenhardt et al. (1983), 5.322, Medieninformationen könnten auch als nicht notwendige, aber in manchen Fällen ausreichende Bedingung für die Themenstruktur der Öffentlichkeit fungieren, verweist darauf, daß die Agenda der Menschen für bestimmte Themen nicht zwingend durch die Massenmedien bestimmt wird.Google Scholar
  201. 205.
    Vgl. McCombs (1981a), S210.Google Scholar
  202. 206.
    ’When news presentations develop priorities, even if rather subtle ones l...l, viewer’s beliefs are affected - and affected again as new priorities arise.“ lyengat et al. (1982), S.855.Google Scholar
  203. 207.
    Vgl. Stone & McCombs (1981), S.51.Google Scholar
  204. 208.
    “There is no logical way for researchers to determine the duration of the media agenda. And, unfortunately, there is little research to guide prospective researchers.” Salwen (1988), 5.101; vgl. auch Eyal (I 981), S.226.Google Scholar
  205. 209.
    Vgl. hierzu das Konferenzpapier von Chaffee(1972), wörtlich zitiert bei Salwen (1988), S.100f.Google Scholar
  206. 210.
    Vgl. Kosicki (1993), S.107.Google Scholar
  207. 211.
    Vgl. Stone & McCombs (1981), S.53, Tab.l. Ergebnisse dieser Studie von 1975 referiert bereits McCombs (1978), S.9ff. Die endgültige Veröffentlichung des vorläufigen Konferenzpapiers erfolgte erst sechs Jahre nach dessen ursprünglicher Präsentation.Google Scholar
  208. 212.
    Vgl. MacKuen (1981), S.66ff, bes. S.70. Da die Sekundäranalyse des Autors auf monatlichen Intervallen beruht, lassen sich keine differenzierteren Aussagen treffen. Das mathematische Modell berechnet teilweise Wirkungsspannen von mehr als zehn Jahren, für die sich keine plausible Interpretation mehr finden läßt. So warnt auch dieser Autor vor der unreflektierten Übernahme statistisch eventuell signifikanter, inhaltlich aber unbedeutender Berechnungen (ebd., S.75).Google Scholar
  209. 213.
    Vgl. Stone & McCombs (1981), S.54/55. Diese Studie operiert zudem mit breiten Themenkategorien und argumentiert auf Basis einer aggregierten Themenliste, was mögliche Unterschiede verwischen kann; vgl. McCombs & Gilbert (1986), S.9; weitere Kritik an dieser Studie bei Eyal et al. (1981), S.215; Ehlers (1983a), 5.181 und bes. Winter & Eyal (1981, 1991), S.102. Zu den Korrelationswerten sind aus gutem Grund keine Signifikanzniveaus angegeben. Generell stimmt die Berechnung Pearson’scher Korrelationskoef sziemen bei einer Fallzahl von sechs (!) Themen bedenklich, was in der einschlägigen Literatur bisher jedoch noch nicht problematisiert wurde.Google Scholar
  210. 214.
    ’Numerous other forces are at work an voters’ agendas.* Stone & McCombs (1981), S.54. Exemplarisch hierfiir sei das interattive Feedback zwischen öffentlicher Wahrnehmung der Wichtigkeit von Themen und der Medienberichterstattung genannt; vgl. Neuman & Fryling (1985), S.232.Google Scholar
  211. 215.
    ’A few issues move almost instantaneously from the press to the public agenda.’ McCombs (1978), S.10.Google Scholar
  212. 216.
    Vgl. Stone & McCombs (1981), S.55.Google Scholar
  213. 217.
    Vgl. McCombs (1978), S.10.Google Scholar
  214. 218.
    Vgl. Winter & Eyal (1981, 1991), S.102ff, hier S.10b (Hervorhebung aus der Originalquelle übernommen(. Diese Resultate wurden durch partielle Krrelationen und multiple Regressionen ermittelt, die nicht mehr auf Rangdaten mit den Themen als Fällen beruhen, sondern metrische Publikums-und Mediendaten zu 27 verschiedenen Meßzeitpunkten vergleichen. Die Autoren weisen selbst darauf hin, daß eine Berücksichtigung des sozialen Kontexts der Befragten und anderer intervenierender Variablen hier nicht möglich ist, außerdem leidet auch diese Studie unter der Einschränkung, daß sie lediglich aggregierte Daten gegenüberstellt.Google Scholar
  215. 219.
    Vgl. Zucker (1978), S239f.:.The Lag Period».Google Scholar
  216. 220.
    Zucker (1978), S.238. Etwas mißverständlich ist hier der Gebrauch des Begriffes ‘opinion.; der Autor bezeichnet damit allerdings im Sinne der Agenda-Setting-Hypothese die Wichtigkeit, die das Publikums einem Thema zuschreibt vgl. ebd., S228.Google Scholar
  217. 221.
    Vgl. die Laborexperimente von Zajonc (1984) zu den’ exposure effects.; siehe auch Salwen (1988), 5.106ff. mit weiteren Erörterungen.Google Scholar
  218. 222.
    Vgl. die Experimente von Wanta (1988), hier S.11I.Google Scholar
  219. 223.
    Vgl. Watt et al. (1993), S.425ff. sowie die ausführliche Darstellung dieser Studie in Kap. 3.1.Google Scholar
  220. 224.
    Vgl. Winter et al. (1982), S.7£ Wie in der Legende zu Tab. 1 erwähnt, beruht die Berechnung Pearson’scher Korrelationen gar auf einer Fallzahl von N=4 (!), da nur Daten aus vier Bevölkerungsumfragen verfiigbar waten.Google Scholar
  221. 225.
    Vgl. Salwen (1988), 5.105, bes. Tab.3. Leider wird die Erklärungskraft auch dieser Studie durch die Verwendung von Rangkorrelationsmaßen bei einer Fallzahl von N=7 Themen eingeschränkt.Google Scholar
  222. 226.
    Eaton (1989), 5.947; vgl. hierzu seine Tab.4.Google Scholar
  223. 227.
    Vgl. Eaton (1989), 5.947f. & Schaubild I.Google Scholar
  224. 228.
    Vgl. Takeshita (1993), S.196.Google Scholar
  225. 229.
    Vgl. Gonzenbach (1992), S.142, Tab/.Google Scholar
  226. 230.
    Vgl. Shoemaker et al. (1989), S.75, bes. Tab. 7.2. Weitere Spitzenwerte ca. 4 Monate vor der Befragung deuten nach Ansicht der Autoren auf einen zyklischen Wirkungsverlauf hin.Google Scholar
  227. 231.
    Vgl. stdlvertretend Wanta & Hu (1994), S.93Google Scholar
  228. 232.
    Vgl. Holaday & Kuo (1993), S210f. Google Scholar
  229. 233.
    Winter & Eyal (1981, 1991) und Salven (1988) überprüften ihre Hypothesen am Beispiel der Berichterstattung der New York Times, während Zucker (1978) die Medieninhalte durch den’Television News Index., operationalisierte.Google Scholar
  230. 234.
    Vgl. Schenk & Rössler (1991), S.46; Trumbo (1995), S.39; McCombs & Gam’ (1986), S.9 und ausführlich in Kap. 3.2.Google Scholar
  231. 235.
    Vgl. Brosius & Kepplinger (19906), S.191ff.: ‘There were no effects beyond four lags (=weeks, d. Veril either with past coverage or with past awareness.“Google Scholar
  232. 236.
    Vgl Wants & Hu (1994), S.234.Google Scholar
  233. 237.
    Vgl Eichhorn (1986), S.25f.Google Scholar
  234. 238.
    Vgl Winter & Eyal (1981, 1991), S.105. Auch eine aktuelle deutsche Studie belegt am Rande eine kürzere Wirkungsspanne der Medien-inhalte: ‘The intensitiy of agenda-setting effects seems to be heavily dependent on the time interval under investigation (...1 the correlation based on the whole year is - in most cases - weaker than correlations computed for a single month.“ Brosius & Kepplinger (1990b), S.203; die von den Autoren im folgenden festgelegte Zeitspanne von einer Woche zur Ermittlung der Medienagenda dürfte allerdings zu kurz gewählt sein.Google Scholar
  235. 239.
    Vgl Ehlers (1983a), 5.180. Zudem beziehen sich alle in diesem Abschnitt referierten Befunde auf eine antizipierte Publikumswirkung. Andere Effekte wie etwa die der Meinungsführer-Medien auf andere Medienorgane (Intermedia Agenda-Setting) oder die der Medienberichterstattung auf eine Agenda der Umfrageinstitute können sehr viel kurzfristiger eintreten; vgl zum letzteren z.B. Dearing (1989), S.312.Google Scholar
  236. 240.
    ygl. Weiss(1980), 5.619 sowie im folgenden Schenk & Róssler(1991), bes. S.43–48.Google Scholar
  237. 241.
    Vgl. ausfiihrlich Bogart(1980), S.209ff.; sowie Noelle-Neumann (1970), S.79–90; Robinson & Levy (1984Google Scholar
  238. 242.
    Vgl. Mullins (1977), S.140, Tab.9–3.Google Scholar
  239. 243.
    Zur Nichtigkeit des prinzipiellen Einwands, Medienvergleiche seien deswegen nicht zulässig, weil die einzelnen Medienarten vollkommen verschieden wären, vgl. Kepplinger(1985a), S.30.Google Scholar
  240. 244.
    Nur selten finden sich Studien, die über die üblichen Analysemedien (Tageszeitung und Fernsehen) hinaus andere Medien einbeziehen. So benutzt Funkhouser(1973) für seine Medienanalyse verschiedene Zeitschriften; ebenso Eaton (1989). Williams & Larsen(1977), S.749 betonen die Wichtigkeit des Hörfunks für Agenda-Setting-Studien. Heeter et al. (1989), S.104f. fanden in einer Pilotstudie fiic computergespeicherte Nachrichtenservices keine kurzfristigen Agenda-Setting-Effekte.Google Scholar
  241. 245.
    Vgl. Eyal (1981), S.228. Es besteht daher der begründete Verdacht, daß die im folgenden noch zu erläuternden Befunde, die von einergeringen Wirkung des Fernsehens im Agenda-Setting-Prozeß sprechen, zumindest teilweise auf methodischen Artefakten beruhen.Google Scholar
  242. 246.
    Vgl. Kepplinger(1985a), S.21; durch diese Vorgehensweise erhalt man zumindest aus quantitativer Sicht vergleichbares Datenmaterial.Google Scholar
  243. 247.
    Siehe hierzu auch Kap. 3.3. Sicherlich unzutreffend ist der Hinweis von Ramaprasad (1983), 5.128, wonach die Zeitung beliebig Seiten hinzuf`ugen könne, wohingegen dies mit der dem Fernsehen zur Verfiigung stehenden Zeit nicht möglich sei: Aus wirtschaftlichen Gründen bleibt feit den Umfang einer Zeitung wenig Spidraum, während das Fernsehen zwar keine Zeit hinzufiigen, aber mittels Sondersendungen die Gewichte verschieben kann.Google Scholar
  244. 248.
    So zeigen etwa Buss et al. (1984), 5.116 auf, daß nie die subjektiv empfundene Bedeutung eines Themas mit der Nutzung eines einzelnen Mediums korreliert, sondern daß dieser Zusammenhang dann auch f ir die anderen Medien besteht.Google Scholar
  245. 249.
    Befunde der Gratifikationsforschung zeigen etwa, daû Zeitungsleser generell als sozial aktiver, Fernsehzuschauer eher als isolierter gelten; vgl. Blumler(1979), S.28.Google Scholar
  246. 250.
    Vgl zu dieser Argumentation Becker (1982), S.529.Google Scholar
  247. 251.
    Vgl. etwa Rya/(1981), S.225.Google Scholar
  248. 252.
    Vgl. z.B. Williams et al. (1983), S.230 oder die deutsche Studie von Mathes & Rudolph (1991), nach der sogar deutliche Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern hinsichtlich ihrer Themenagenda bestehen (S.193).Google Scholar
  249. 253.
    Vgl. z.B. Carey (1976), der sich nicht unmittelbar mit dem Agenda-Setting-Efekt befaßte; oder Singer & Ludwig (1987) am Beispiel der Berichterstattung über Südafrika. Eine Ausnahme stellt die Studie von Tipton et at (1975) dar, die zwar klare Unterschiede zwischen der Berichterstattung von Print-und Funkmedien fanden, dafür aber überhaupt keine Agenda-Setting-Effekte feststellen konnten.Google Scholar
  250. 254.
    Vgl. Berkowitz (1987), S.512. Diese Stromlinienförmigkeit wird teils durch die starke Orientierung der Journalisten an Kollegen und Prestigemedien hervorgerufen, teils durch mehr oder weniger fest kodifizierte Selektionsregeln.Google Scholar
  251. 255.
    Schenk (1987a),S208.Google Scholar
  252. 256.
    Mit der Rolle einzelner Präsentationseffekte innerhalb eines Mediums befaßt sich dieser Abschnitt im folgenden noch näher, an dieser Stelle sollen sie lediglich zur Erklärung der Befunde des Inter-Media-Vergleichs angesprochen werden.Google Scholar
  253. 257.
    Vgl. Noelle-Neumann (1986), S25; Weaver et al. (1981), S.48. 1V-Nachrichten sind dann besonders erfolgreich, wenn sie (l) live berichten, am besten innerhalb von Sondersendungen; dies (2) in interessanten und aufregenden Bilder tun, die bereits viel von der »story« erzählen; diese wiederum (3) einfach und leicht verständlich ist; und (4) die Berichterstattung über einen längeren Zeitraum wiederholt wird; vgl. Patterson & McClure(1976), S.88–90.Google Scholar
  254. 258.
    Vgl. Sarcinelli (1994), S.37.Google Scholar
  255. 259.
    Vgl. Donsbach et al. (1993), 5.104.Google Scholar
  256. 260.
    Vgl. McCombs (1977a), S.96.Google Scholar
  257. 261.
    Vgl. ebd., S.97; sowie ausführlich bei Schönbach (1983b), S.61.Google Scholar
  258. 262.
    McCombs (1978), S.8. Dies ist keinesfalls mit dem allgemeineren Scheinwerfermodell= der Medien von Lippmann (1922, 1964), S246 zu verwechseln; vgl. hierzu ferner Bentele (1992), S.57.Google Scholar
  259. 263.
    Wichtig scheint an dieser Stelle auch der Hinweis, daß keinerlei Indiz für einen Agenda-Setting-Effekt innerhalb der Medien gegeben ist, d.h. die beschriebenen Befunde nicht etwa darauf zurückzufirhren sind, daß die Agenda des Fernsehens durch die der Zeitungen beeinflußt wird und deshalb später eine stärkere Übereinstimmung entsteht; vgl. McCombs (1977a), S.96.Google Scholar
  260. 264.
    “Newspapers appear to be providing the primary, or baseline, agenda of issues for the campaign, especially in the early months, and television news appears to be taking its cues on issue importance from the more stable newspaper agenda.” Weaver et al. (1981), 5.55f.Google Scholar
  261. 265.
    Vgl. Trumbo (1995), S.45.Google Scholar
  262. 266.
    Vgl. Asp (1983), S.35I.Google Scholar
  263. 262.
    Vgl. Darkow& Buss(1983), S.448.Google Scholar
  264. 268.
    “If the mass media’s most far-reaching power is its capacity [...) to set the public agenda, then television network newscasts, during a presidential electorate, work to the detriment of a rational electorate. The networks do this because they (_.) are more frequently associated with trivial stories than with significant events.” Patterson & McClure(1976), 5.82; ähnlich Williams & Larsen (1977), S.745.Google Scholar
  265. 269.
    Vgl. Schönbach (1981). Diese Befunde werden durch die eingangs bereits erwähnte Tatsache eingeschränkt, daß die Studie keine Medieninhalte berücksichtigt und damit nicht Agenda-Setting im eigentlichen Sinne untersucht, sondern die Medienzuwendung als Erklärung fir Veränderung in der Einschätzung von Wichtigkeit begreift.Google Scholar
  266. 270.
    Vgl. Schönbach (1991), S.129.Google Scholar
  267. 271.
    Vgl. Kepplinger et al. (1989b), S.84; Brosius & Kepplinger (19906), S.191.Google Scholar
  268. 272.
    Vgl. Semetko & Schoenbach (1994), S.97, die dieser Aussage allerdings keine Inhaltsanalyse relevanter Medienthemen zugrundelegen, sondern bloß die selbst eingeschätzten Mediennutzungsdaten der Respondenten.Google Scholar
  269. 273.
    Vgl. Brosius (1992), S.8.Google Scholar
  270. 274.
    Vgl. Williams & Larsen (1977), S.747–748.Google Scholar
  271. 275.
    Vgl. Benton & Frazier (1976), S.268; der Befund zeigt sich unabhängig von den Mediennutzungsmustern der Respondenten. Im Gegensatz dazu belegen Palmgreen & Clarke (1977), S.445/46, insgesamt einen starken Agenda-Setting-Einfluß von Zeitungen und Fernsehen, ebenfalls in “normalen« Nachrichten-Zeiten. Einen Ansatz zur Auflösung dieser Widersprüche bietet einmal mehr die unterschiedliche Methodik der beiden Studien: Palmgreen & Clarke spalteten die Themen nicht generell in lokal oder national auf, sondern ordneten sie je nach Relevanz mitunter auch beiden Kategorien zu. In der Folge weist z.B. auch die Agenda der lokalen Fernsehnachrichten eine hohe Korrelation mit der nationalen Agenda auf.Google Scholar
  272. 276.
    Für einen Überblick vgl. grundlegend Maletzke (1963), 5.184fí.; später Chebat & Filiatrauft (1987), S.153ff.; Benoit (1991), S.2ff.: ‘No theory of communication is complete without a treatment of the concept of source credibility.“ Vgl. weiterhin McGuire (1985), S262ff sowie Petty & Cacioppo (1981), S.63f.; zum «Axiom der Glaubwürdigkeit« vgl. Baudrillard (1979), 5.31.Google Scholar
  273. 277.
    Vgl Schönbach (1992b), S.113.Google Scholar
  274. 278.
    “public acceptance of messages 1..1 may be a function of the degree to which the medium transmiting the message is perceived as a credible source.” Kraus et al. (1975), 5.208; vgl. auch Dyer (19%), S.141; Kolb (1979), S.108.Google Scholar
  275. 279.
    «Source credibility«, vgl. z.B. Petty & Cacioppo (1981), 5.235fí.Google Scholar
  276. 280.
    Vgl. zur Rolle der Nennung einer zitierten Quelle Chebat & Filiatrault (1987), S.I55ff. Herman (1992), 5.129 beschreibt Glaubwürdigkeit als “the public’s willingness to swallow official lies.’Google Scholar
  277. 281.
    Vgl. Dearing (1989), S.327.Google Scholar
  278. 282.
    Vgl. Ansolabehere et al. (1993), S.44f. & Fig.32 mit einem Überblick über die historische Entwicklung der Glaubwürdigkeitszuschreibung zu den verschiedenen Medien. Siehe ferner Carter & Greenberg (1965), 5.3I/32; hier auch ein Vergleich verschiedener Frageformulierungen, die sehr wohl einen Einfluß auf die Ergebnisse nehmen.Google Scholar
  279. 283.
    Vgl. Chaffee & Mutz (1988), S.30/31: “Credibility is by no means a singular construct.”Google Scholar
  280. 284.
    Vgl. Rogers & Dearing(1988), S.568 mit hypothetischen Fallbeispielen.Google Scholar
  281. 285.
    McLeod & O’Keefe (1972), 5.126.Google Scholar
  282. 286.
    Vgl. Chaffee & Mutz (1988), S.31, die dies auch auf den Vergleich von Massen-und interpersonaler Kommunikation hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit beziehen.Google Scholar
  283. 287.
    Vgl. Chaffee (1986), S.66.Google Scholar
  284. 288.
    Zur Visualität vgl. Culbertson (1974), 5.226f. sowie &ntele (1992), S.66; allgemein vgl. Carter & Greenberg (1965), 5.33/34. Erstaunlicherweise werfen Personen, die das Fernsehen fir glaubwürdiger halten, den Zeitungen eine verzerrte Berichterstattung vor, umgekehrt ist dies jedoch nicht der Fall.Google Scholar
  285. 289.
    Vgl. Lee (1978), 5287.Google Scholar
  286. 290.
    lyengar & Kinder (1987), S.126. Aus medienkritischer Sicht wird dem Fernsehen besonders vorgeworfen, daß es eine neue Definition von Wahrheit hervorbrächte: “Letztes Kriterium Cur die Wahrheit eines Satzes ist die Glaubwürdigkeit des Sprechers. [...] »Glaubwürdigkeit« meint hier nur den Eindruck von Aufrichtigkeit, Authenzität, Verletzlichkeit oder Attraktivität 1...] den der Darsteller/Reporter vermittelt.” Postman (1985), 5.126.Google Scholar
  287. 295.
    Vgl. Noelle-Neumann & Piel (1983), S341; Noelle-Neumann (1986), S.29; Noelle-Neumann & Köcher (1993), S.357. Der »unglaubwürdige« Eindruck der Quelle auf den Adressaten verhindert Medienwirkungen aber nicht per se. Wenn die Aussage mehr interessiert als der Initiator derselben, wird u.U. die Quelle »verdrängt« und allein die Aussage rezipiert. Ferner wäre denkbar, daß die totale Aussage zunächst einmal verdrängt wird und zu einem späteren Zeitpunkt wieder in der Erinnerung auftaucht, wobei dann der Initiator der Aussagen selbst vergessen wurde (»sleeper effect«). VgL hierzu etwa Schenk (1987a), S.72; zur Beurteilung dieses Effekts als Artefakt der Kommunikationsforschung vgl. Merten & Teipen (1991), S.85f. mit weiteren Literaturverweisen.Google Scholar
  288. 292.
    Vgl. Eyal (1981), 5229; lyengar (1988), S.598. Wie Culbertson et al. (1994), S.17 erwähnen, vertrauen 49% der Amerikaner auf die Zeitung, wenn es um das wichtigste Problem der Zeit geht, und nur 28% dem Fernsehen.Google Scholar
  289. 293.
    Vgl. lyengar & Kinder (1985), 5.135.Google Scholar
  290. 294.
    Vgl. Wanta & Hu (1994), S.%E sowie ausführlicher in Kap. 6.1 der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  291. 295.
    Vgl. Lang & Lang (1981), 5.463E sowie die zusammenfassende Darstellung bei Davis & Robinson (1989), S.80/81.Google Scholar
  292. 296.
    Lang & Lang (1981), 5.463. Zu ähnlichen Schlußfolgerungen fuhrt ein Experiment von Geer in dem alle Probanden ähnliche Themen als wichtig nennen, unabhängig davon, ob sie zuvor mit Informationen zu tatsächlich relevanten oder nicht relevanten politischen Themen konfrontiert wurden. Alleine der Konsum eines Zeitungsartikels zu zwar als bedeutend dargestellten, im Grunde aber relativ unwichtigen innenpolitischen Themen kann demnach nicht bewirken, daß diesen Themen eine größere Priorität zugewiesen wird; vgl. Geer(1991), 5.364E Zu berücksichtigen ist allerdings der explorative Charakter dieser Studie mit einer dementsprechend geringen Zahl von Probanden und zweifelhaften Stimulivorgaben.Google Scholar
  293. 297 I.
    yengar & Kinder (1987), S.I20.Google Scholar
  294. 298.
    Vgl. Trenaman & McQuail (1961), S.159fLGoogle Scholar
  295. 299.
    Das dekorative Schaubild ist unverändert übernommen von Trenaman & McQuail (1961), 5.193. Google Scholar
  296. 300.
    Vgl. z.B. Wanta (1992), S.18í.; Allen & Izcaray (1988), S.46; WinterhoffSpurk (1986), S.140; Asp (1983), S.345; Roberts & Bachen (1981, 1982), S.42, 46 oder Becker et al (1975), S.46, der weitere unveröffentlichte Studien als Beleg anfl hrt. Dem zunächst widersprechende Befunde in den Feldexperimenten der Northwestern-Gruppe konnten letztlich dadurch aufgelöst werden, daß nicht medien-sondern themenspezifische Unterschiede für die differierenden Wirkungen verantwortlich waren; vgl. Protess et al. (1985), 5.33 und korrigierend hierzu Protesa et al. (1987), S.168, 182f.Google Scholar
  297. 301.
    Vgl. Shoemaker et al. (1989), S.75 & Tab. 7.4.Google Scholar
  298. 302.
    VgL Mikami et al (1995), S.225.Google Scholar
  299. 303.
    Vgl. McClure & Patterson (1976), S26, deren Studie aufgrund ihrer Operationalisierung der Kriteriumsvariablen allerdings keine Agenda-Setting-Effekte untersucht vgl. Lange (1985), S.31. Auf die sich gegenseitig ergänzende Funktion der Medien deuten Studien hin, wonach die vorige Nutzung von Tageszeitungen das Auftreten von Agenda-Setting-Wirkungen des Fernsehen begünstigt; vgl. Protess & McCombs (1991), S.99.Google Scholar
  300. 304.
    McCombs & Shaw (19776), S.I56.Google Scholar
  301. 305.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.38.Google Scholar
  302. 306.
    Vgl. Eyal et al. (1986), S.171.Google Scholar
  303. 307.
    Vgl. zu diesem Zusammenhang ausführlich Frith (1991), dort Kap. 2.3.1 (c).Google Scholar
  304. 308.
    Vgl. Schenk (1987a), S.204; McCombs & Gilbert (1986), S.7: “Although the majority of evidence in hand documents frequency of repetition as an important cue in the news messages, other elements of a scientific rhetoric of agenda-setting have been tentatively identified.”Google Scholar
  305. 309.
    Graber(1978), S.30.Google Scholar
  306. 310.
    Vgl. Kraus & Davis (1976), S.217.Google Scholar
  307. 311.
    Vgl. Becker et al. (1975), S.46.Google Scholar
  308. 312.
    Vgl. fir diese Vorgehensweise z.B. Erbring et al (1980), S.201..Google Scholar
  309. 313.
    Vgl. Wanta (1988), S.110.Google Scholar
  310. 314.
    Vgl. Williams & Semlak (1978a), 5.116ff.Google Scholar
  311. 315.
    Die Aussagen beruhen auf einer Qierschnittsuntersuchung unter Berechnung von Rangkorrelationen; andere möglicherweise intervenierende Variablen wurden nicht eingefiihrt.Google Scholar
  312. 316.
    Vgl. Hill (1985), S.342, 346. Hier weist der Autor zutreffend darauf hin, daß die Verfügbarkeit eines Farbfernsehgeräts auch mit individuellen Statusvariablen verknüpft ist und daher nicht als unabhängiger Einfluß angesehen werden kann.Google Scholar
  313. 317.
    »bumpers and teasers«, vgl. Schleuder et al. (1993) S.447.Google Scholar
  314. 318.
    Pfeiffer (1975), S.95; vgl. z.B. LaRoche (1980), S.76f.Google Scholar
  315. 319.
    Behr & lyengar (1985), S.48 [Hervorhebung aus der Originalquelle übernommen].Google Scholar
  316. 320.
    Vgl. Behr & lyengar (1985), Tab. 3 & S.52: ‘The lead story in the newscast has the strongest impact an citizens’ perceptions of issue importance.“ Diese Befunde sind mit Ergebnissen aus der Persuasionsforschung kompatibel, wonach früher präsentierte Argumente überzeugender sind als späte. Zu diesen »primacy”- & »recency«-Effekte vgl. z.B. Hovland (1958), 5.137ff.Google Scholar
  317. 321.
    Vgl. lyengar & Kinder (1985), S.131–133 sowie S.45: “Stories that appear first tend to matter more.”Google Scholar
  318. 322.
    lyengar & Kinder (1987), S.136.Google Scholar
  319. 323.
    VgL lyengar & Kinder (1985), S.44, 136. Im Kontrast zu diesen klaren Aussagen kann eine deutsche Studie aus jüngerer Zeit keinen Einfluß der Plazierung von Fernsehbeiträgen feststellen; vgl. Kepplinger et al. (19896), 5.87. Die Sekundäranalyse der Autoren verwendet allerdings keine unmittelbare Agenda-Setting-Fragestellung.Google Scholar
  320. 324.
    Vgl. lyengar & Kinder (1987), S.36/37.Google Scholar
  321. 325.
    Vgl. lyengar & Kinder (1987), S.42. Dieses Resultat steht im Einklang mit den oben referierten Befunden, wonach der Einsatz von Filmbeiträgen - was ebenfalls als eine Form lebendigerer Berichterstattung angesehen werden kann - keinen signifikant höheren Agenda-Setting-Effekt hervorruft. Außerdem spiegeln sich hier jene Befunde der Kognitionsforschung, wonach Lerneffekte durch eine allzu lebendige Aufmachung der Medieninhalte, die vom eigentlichen Problem eher ablenkt, möglicherweise verhindert werden.Google Scholar
  322. 326.
    Winter et al. (1982), 5.3; [Hervorhebung aus der Originalquelle übernommen).Google Scholar
  323. 327.
    ’Aggregating diverse issues led to null results which were replaced by strong agenda-setting effects when issues were subsequently regrouped or examinated individually.“ Winter& Eyal (1981,1991), 5.102.Google Scholar
  324. 328.
    Vgl. Winter et al. (1982), S.7.Google Scholar
  325. 329.
    Vgl. Benton & Frazier (1976), S267–270. Für die Unterthemen reduziert sich die Fallzahl mehrfach auf 5–8 Respondenten, was die Aussagekraft ihrer Analysen erheblich einschränkt; vgl. z.B. S269, Tab.3.Google Scholar
  326. 330.
    Vgl. Yagade & Dozier (1990), S.9, I1; zur Definition des Abstraktionsgrads vgl. die Aufzählung S.7 sowie die Darstellung in dieser Arbeit, Kap. 32. Google Scholar
  327. 331.
    Vgl. lyengar & Kinder (1987), Sit und bes. lyengar(1988), S.600: “1 searched in vain for traces of spillover in agenda-setting whereby news coverage of some issue would also increase concern for related issues.”Google Scholar
  328. 332.
    Vgl. z.B. Zhu (1992), S.826ff.; gegenteilig Hertog et al. (1994), 5303f.Google Scholar
  329. 333.
    Vgl. Williams et al. (1983), S.230; Protesa & McCombs (1991), S208f.Google Scholar
  330. 334.
    Vgl. lyengar(1992), S.I33ff. sowie die ausfährlichere Darstellung in Kap. 22 dieser Arbeit.Google Scholar
  331. 335.
    Die entsprechende Argumentation wurde bereits in Kap. 3.5 dargelegt.Google Scholar
  332. 336.
    Vgl, Rogers & Dearing (1988), 5.576.Google Scholar
  333. 337.
    Rogers & Dearing(1988), S.576.Google Scholar
  334. 338.
    Vgl. Salwen (1988), S.103f.Google Scholar
  335. 339.
    Brosius & Kepplinger (19906), 5203. Die empirischen Ergebnisse lassen in der Tat vermuten, daß die Beschränkung auf Top-Themen dem “Decken«-Effekt förderlich ist, wonach bei sowieso hochrelevanten Items auch eine Steigerung der Medienberücksichtigung keine Steigerung der Relevanz fair das Publikum mehr hervorrufen kann; vgl Kepplinger er al. (19896), S.88 sowie Kap. 3.1 dieser Arbeit. Damit würde sich die bisherige Praxis der Agenda-Setting-Forschung eventuell selbst den Blick auf existierende Effekte verbauenGoogle Scholar
  336. 340.
    Dieser Zusammenhang wird besonders von McCombs & Gilbert (1986), S.61 sowie Peterson (1981), 5.458E und Funkhouser (1973), 5.73, zuletzt wieder von Brosius (1992), 5.12 problematisiert.Google Scholar
  337. 341.
    “Overwhelmed by concrete details, they miss the general point.” Iyengar & Kinder (1987), S.34–42, hier S.42. Davon ausgehend, daß der Grad der Personalisierung auch zum Teil vom Kommunikator bestimmt werden kann, überschneiden sich hier prisentationsund themenspezifische Effekte; vgl. Kap. 3.4.Google Scholar
  338. 342.
    Vgl. diese Terminologie bei Burdach (1988), S.82.Google Scholar
  339. 343.
    Vgl. Palmgreen & Clarke (1977), S.437; Iyengar (1988), S.599.Google Scholar
  340. 344.
    Vgl. Gooch (1996), S.123; Sohn (1978), 5326, 330f . sowie Smith (1988), S.35ff. Alle Autoren finden für Ereignisse im lokalen Bereich keine Agenda-Setting-Effekte.Google Scholar
  341. 345.
    Vgl. die Studie von Gordon & Heath (1981, 1991), S.72.Google Scholar
  342. 346.
    Vgl. McCombs & Gilbert (1986), S.7, die sich in ihrer Argumentation auf ein Paper von Auh aus dem Jahr 1977 beziehen.Google Scholar
  343. 347.
    Vgl. Carter et al. (1992), S.872–874.Google Scholar
  344. 348.
    Vgl. Protess et al. (1987), 5.183, Fig.l; hier (1991), 5.185. Es ist zu beachten, daß unter »Wirkung» im Falle der Feldexperimente nicht die lineare Abbildung von Mediengewichtungen verstanden wird, da diese wegen des vorgegebenen Stimulus’ konstant ist. Stattdessen heißt »Wirkung« eine möglichst deutliche Steigerung der Wichtigkeit des Themas in der Testgruppe, verglichen mit der KontrollgmPPeGoogle Scholar
  345. 349.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988), S.575; Weaver (1983), S271; Chaffee (1972), S.I00.Google Scholar
  346. 350.
    Vgl. z.B. Donsbach (1991), 5.145 Punkt 5.Google Scholar
  347. 351.
    »Hypodermic needle.; vgl. Schânbach & Froh (1984), S.317.Google Scholar
  348. 352.
    Kolb (1979), 5.111.Google Scholar
  349. 353.
    Vgl. Protess et al. (1987), 5.181.Google Scholar
  350. 354.
    Protess et al. (1985), S.31.Google Scholar
  351. 355.
    Vgl Protest et al (1987), S.180.Google Scholar
  352. 356.
    Das Schaubild folgt Davis & Robinson (1989), Figure 1, S.81.Google Scholar
  353. 357.
    Vgl. MacKuen (1981), S.103–124. Seine Vorgehensweise, diese Ereignisse als zusätzliche unabhängige Variable zu integrieren, muß allerdings bedenklich erscheinen - sind sie doch kaum anders als über die Medien erfahrbar, die extensiv über diese Ereignisse berichten, und stellen mithin lediglich eine zusätzliche Gewichtung der Medienberichterstattung über diese Ereignisse dar.Google Scholar
  354. 358.
    Vgl Lang& Lang(1981), bes. S.465f.Google Scholar
  355. 359.
    Vgl. Kepplinger(1989a), S.13.Google Scholar
  356. 360.
    Vgl. z.B. Braune (1989), S202/03. Die Übersetzung folgt Schenk (1987a), S.206.Google Scholar
  357. 361.
    Vgl. Funkhouser (1973), S.67. Dementsprechend unterscheidet zuvor bereits Chaffee (1972), S.102 in seinem Vergleich von Massen- und interpersonaler Kommunikation zwischen »news topics» und »consumer topics».Google Scholar
  358. 362.
    Vgl. Shaw& Clemmer(1977), S.42f.Google Scholar
  359. 363.
    Vgl. Zucker(1978), S.227. Der Autor macht an selber Stelle deutlich, daß diese Unterscheidung keine Aussage über die Ernsthaftigkei des jeweiligen Problems darstellt; vielmehr können auch unaufdringliche Themen gravierende Probleme darstellen. Dagegen wirkt die in dieser Studie zementierte dichotome Klassifikation der Themen sehr holzschnittartig. Es ware wahrscheinlich angemessener, die Aufdringlichkeit als ein diskretes Merkmal zu betrachten; vgl. Demers et al. (1989), S.798. Die deutschen Begriffe werden von Degenhardt et al. (1983), 5.323 eingeführt.Google Scholar
  360. 364.
    McCombs (1994), S.7.Google Scholar
  361. 365.
    Vgl. Demers et al. (1989), S.798.Google Scholar
  362. 366.
    Vgl. Yagade & Dozier(1990), S.4f sowie genauer in Kap. 3.2.Google Scholar
  363. 367.
    Vgl. Weaver (1982), S.549; Schenk (1987a), S206. Interessanterweise läßt sich die Aufdringlichkeitshypothese auch auf das Media-Agenda-Setting beziehen: Studien zeigen, daß z.B. das Thema Außenpolitik für Journalisten meist nicht unmittelbar erfahrbar ist und ihre Quellen damit über ein enormes Einflußpotential verfügen; vgl. Chang(1989), 5.490fí.Google Scholar
  364. 368.
    Vgl. Watt et al (1993), S.411; Demers et aL (1989), S.793 sowie die Darstellung in Kap. 2.5.Google Scholar
  365. 369.
    Vgl. Zucker(1978), S227 sowie das Schaubild 5.229–234. Arbeitslosigkeit,Kriminalitât und Lebenshaltungskosten werden als aufdringliche Themen eingestuft; Umweltverschmutzung,Drogenmißbrauch und Energieversorgung als unaufdringlich. Unverständlicherweise spricht der Autor bei seiner Wirkungsvermutung allerdings von «attitudes.; vgl. Lange(1985), S.45.Google Scholar
  366. 370.
    Winter et ai (1982), S.2.Google Scholar
  367. 371.
    Vgl. Smith (1988), S.36ff.Google Scholar
  368. 312.
    VgL die unveröffentlichte Dissertation von Eyal (1979, 1980), S.6052-A, auch vorgestellt bei Winter et al (1982), S2; sowie bei Rogers & Dearing (1988), 5.571.Google Scholar
  369. 373.
    Die ungewöhnliche Terminologie stammt von Erbring et al. (1980), S.23 und anschaulicher in Schaubild 1; vgl. auch lyengar (1979) mit ähnlicher Interpretation einer früheren Version der ErbringStudie.Google Scholar
  370. 374.
    Vgl. Winter et at (1982), S.7.Google Scholar
  371. 375.
    Vgl. Weaver et al (1981), S.98f Kritisch anzumerken ist allerdings, daß die Aufipakung einer elfstufigen Rangfolge in eine vier-und eine siebenstufige, wie oben dargestellt, zwangsläufig eine Erhöhung der Rangkorrelationskoeffizienten bedingt; die Autoren versäumen es, zur Evaluation der Werte die zugehörigen Signifikanzen anzugeben. Ihr zweites Resultat, daß nämlich mit Fortdauer des Wahlkampfs keine so klare Unterscheidung der Themen mehr möglich ist, erklären die Autoren mit dem eher verwirrenden Hinweis, durch die Medienberichterstattung würden die unaufdringlichen Themen aufdringlich - eine erhebliche Unschärfe in der Argumentation, wird zuvor doch die Aufdringlichkeit pauschal als Grad persönlicher Erfahrbarkeit definiert.Google Scholar
  372. 376.
    Vgl. Yan et al (1992), S.23 & Tab.6.Google Scholar
  373. 377.
    “Further scholarly effort should be given to classifying the issues and events that are studied in agenda-setting research.” Rogers & Dearing (1988), S.566.Google Scholar
  374. 378.
    Vgl. Deniers et at (1989), S.79, 809und bes. 5.796/97 mit einer Synopse der verschiedenen untersuchten Themen.Google Scholar
  375. 379.
    Vgl. Swanson (1988), S.607/608.Google Scholar
  376. 380.
    Vgl. Hügel (1987), S.18. Mögliche Kriterien, wie sie etwa Winterhoff-Spurk (1989), S.110f. für seine hier vergleichbare Einteilung der Wissensspeicher nennt, werden von keinem der Autoren offengelgt, so daß es sich wohl um intuitive Zuordnungen handeln dürfte.38 I Demers et al. (1989), S.794.Google Scholar
  377. 382.
    Die Autoren adaptieren hier Befunde von Erbring et al. (1980), sowie lyengar & Kinder(1985); vgl. Kap. 4.Google Scholar
  378. 783.
    Vgl. Deinen et al. (1989), S.804, 809.Google Scholar
  379. 384.
    Die Publikumsdaten entspringen einer ganzen Reihe von Bevölkerungsumfragen, die Medienberichterstattung berücksichtigt nur die Titelgeschichten von Fernsehnachrichten, wie sie im Vanderbilt Archive codiert wurden. Damit ist keine Verknüpfung zwischen Medien-und Publikumsagenda mehr möglich (vgl. Kap. 3.5), außerdem wird der Medienagenda unreflektiert ein Zeitraum von 20 Werktagen vor der jeweiligen Umfrage zugrundegelegt. Zur Methode vgl. Demers et al. (1989), S.799–802.Google Scholar
  380. 385.
    Vgl. Denen et al. (1989), S.802.Google Scholar
  381. 386.
    Das Schaubild folgt Denvers et at (1989), Figure 1, 5.800.Google Scholar
  382. 387.
    So konzipiert etwa McCombs (1989a), S.43 die Aufdringlichkeit von Themen als Kontinuum zwischen extensivem persönlichen Kontakt und überhaupt keinem persönlichen Kontakt der Individuen mit dem Thema. Vgl. weiter Horstmann (1991), S.34, der deswegen die Fruchtbarkeit des Konzeptes Cur die Agenda-Setting-Forschung anzweifelt.Google Scholar
  383. 388.
    Vgl. Lang & Lang (1981), S.452. Auch Mikami et al. (1995), 5.221 unterschieden drei Befragtengruppen mit unterschiedlicher subjektiver Betroffenheit von de untersuchten Thema; die höchsten Agenda-Korrelationen finden sich hier für die Gruppe mit mittlerer Betroffenheit.Google Scholar
  384. 389.
    Vgl. W nterhoff-Spurk(1989), S.I11.Google Scholar
  385. 390.
    Vgl. die klaren Aussagen schon bei Zucker (1918), S.227, 235 sowie Donnerstag (19%), 5271.Google Scholar
  386. 391.
    Weaver et al. (1981), 5.105; vgl. auch Sohn (1984), S.892.Google Scholar
  387. 392 ’.
    The judgment of whether an issue is obtrusive or unobtrusive cannot be made independently of a particular audience.“ Shaw & Slater (1988), 5.411; deren Studie kann diesen Gedankengang selbst leider nicht vertiefen, da - wie so oft - in der Sekundiranalyse nur aggregiertes Datenmaterial verCrtgbar ist.Google Scholar
  388. 393.
    Vgl. Lasorsa & Wants (1990), S.806; Wetteret & Danowski (1992), S.9; zuvor forderte Blood explizit, die vom Forscher getroffene dichotome Unterscheidung der Themen aufzugeben und stattdessen ein Kontinuum zu entwickeln, innerhalb dessen jedes Individuum das Thema verortet. “It is not the issue per se that is obtrusive or unobtrusive. Rather, it is the individual’s experience with the issue that makes it obtrusive or unobtrusive.” Ders. (1989), S.9.Google Scholar
  389. 394.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.33.Google Scholar
  390. 395.
    Watt et at (1993), S.412.Google Scholar
  391. 396.
    Hier wird eine offensichtliche Bruchstelle des Ausgangskonzepts überwunden, wenn nicht mehr aus Merkmalen des Mediums implizit geschlossen wird, daß diese das Publikum auch geschlossen so wahrnimmt, vgl. Merten & Teipen (1991), S.92ff. und Schaubild 7.3. Konsequenterweise wird »obtrusiveness« im Rahmen der Forschung zur Schweigespirale als »persönliche Betroffenheit« operationalisiert vgl. lasorsa (1991), 5.137.Google Scholar
  392. 397.
    Die Arbeit von Blood stellen Demers et at (1989), S.796 detaillierter vor.Google Scholar
  393. 398.
    Blood (1981, 1982a), S.8-A.Google Scholar
  394. 399.
    Persönliche Erfahrungen mit Kriminalität bezögen sich demnach auf vollkommen andere Geschehnisse als die, anhand derer die Medien das Thema Kriminalität vermitteln. Letztere scheinen aber bei der Einschätzung von Kriminalität als wichtiges Problem der Gesellschaft im Vordergrund zu stehen; vgl. Einsiedel et al (1984), 5.6.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Patrick Rössler

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