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Zentrale Konstrukte bisheriger Agenda-Setting-Analysen

  • Patrick Rössler
Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 27)

Zusammenfassung

Nach dieser Darstellung der Agenda-Setting-Hypothese und ihrer Einordnung in den Kontext der Medienwirkungsforschung wird die Themenstudie Mittlerer Neckar im weiteren Verlauf auf das »Public Agenda-Setting« eingegrenzt.1 Von zentralem Interesse ist also nun die Fähigkeit der Massenmedien, durch die Betonung bestimmter Inhalte die öffentliche Wahrnehmung der relativen Wichtigkeit bestimmter Themen zu beeinflussen — und die Grenzen dieser Macht.2

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Literatur

  1. 1.
    Der Begriff “AgendaSetting« wird, sofern nicht explizit anders formuliert, fortan immer in diesem Sinne verwendet.Google Scholar
  2. 2.
    VgL Funkhouser & Shaw (1990), S.85/86, die diesen Zusammenhang mit «micro agenda-setting. bezeichnen und von einem «macro agenda-setting« unterscheiden, das die Auswirkungen der Darstellungsform besonders der visuellen Medien auf die generelle Wahrnehmung sozialer Realität (vgl. hierzu Kap. 1.2) beschreibt. Zu beachten ist, daß diese «mikrof macro«-Unterscheidung in keinerlei Zusammenhang mit derselben Terminologie hinsichtlich der Analyseebenen steht (vgl. Kap. 2.5) und somit bloß zur weiteren Verwirrung innerhalb der Materie beiträgt.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. diese Einschätzung bei Schenk (1987a), S.195 sowie Shaw& Martin (1992), S.902.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988), S.561.563 mit einer von den Autoren erstellte Übersicht zu den Forschungsarbeiten auf den Gebieten Agenda-Setting bzw. Agenda-Building.Google Scholar
  5. 5.
    Eine ausführlich kommentierte Bibliographie dieser Tagungsbeiträge enthalten die Literaturverweise von Kraus & Davis (1976), S.227–245; McCombs (1981b), S.138E ergänzt diese Liste, allerdings ohne nähere Beschreibung der Studien.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. etwa Shaw(1992), 5.808, sowie die unkommentierte Bibliographie von Dearing & Rogers (1993), die 223 Publikationen auflistet.Google Scholar
  7. 7.
    Kosréki (1993), 5.101.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Dearing & Rogers (1996), S.VII; Lowery & DeFleur (1988), S.330; das Forschungsprogramm an der Universität von North Carolina, innerhalb dessen die Studie entstand, umfaßte zunächst verschiedene kognitive Effekte der Massenmedien, konzentrierte sich aber schon bald auf die Untersuchung der Agenda-Setting-Hypothese. Eine detaillierte Schilderung des Forschungszusammenhangs, in dem McCombs & Shaw ihre Studie durchführten, liefert Tankard (1990), S.278–286.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Davis (1952), 5.330. Verwandt ist hier lediglich die Methode, da die Wichtigkeit des Themas nicht eingestuft und somit auch keine Variante des Agenda-Setting überprüft wird.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Lang & lang (1953, hier 1968), S.36–77.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Halb ran et al. (1970), ausführlich referiert und evaluiert von Noelle-Neumann & Mathes (1987), S.392ff. sowie Donsbach et aL (1993), 5.110.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Warr & Knapper(1968), S.243/44; die Autoren finden hier Belege dafür, daß bestimmten Teilaspekten alleine wegen ihrer Präsenz in den Medien eine größere Relevanz im Publikum zukommt: “First, those aspects of the stimulus person which are selected for presentation become more salient ” (ebd., S.29).Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. diese Einschätzung von McQuail (1987a), S.275 und den. (19876), S.93 sowie Schönbach (1983a), S.57 mit einer der wenigen eingehenden Würdigungen dieser Pionierarbeit.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Trenaman & McQuail (1964 5.171.Google Scholar
  15. 15.
    Trenaman & Mcquail (1961), S.171/72..Google Scholar
  16. 16.
    Eine Reinterpretation der Panddaten, die in Tabelle 44 des Berichts veröffentlicht sind, zeigt außerdem, daß die Medien über jene beiden Themen, die zum zweiten Befragungszeitpunkt von signifikant weniger Personen als wichtig eingestuft wurden, in der Zwischenzeit nicht berichtet hatten. Demgegenüber wurde das einzige Thema, das von signifikant mehr Leuten als wichtig genannt wurde, in den Medien stark berücksichtigt; vgl. Trenaman & McQuail (1961), S.174. In einer britischen Wahlstudie von 1951 war zuvor schon sowohl die Wichtigkeit verschiedener Themen für die Bevölkerung erhoben, als auch - mittels einer Inhaltsanalyse - deren Repräsentation in den Wahlreden der Politiker festgestellt worden. Die Autoren interpretieren jedoch die deutliche Übereinstimmung der beiden Agenden nicht ausdrücklich: vgl. Milne & Mackenzie (1954), S.79f.,101f. sowie Tab. 30 & 39. Weitere Bestätigung erfuhr das noch namenlose Phänomen in einer bedauerlicherweise nicht mehr zugänglichen Studie von McLeod fiber den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 1964; vgl. McLeod (1965), zit. nach Kraus & Davis (1976), S.216; ebenfalls erwähnt bei Blood (19826), S.5.; und in einer Sekundäranalyse von Datenmaterial aus den Jahren 1960 und 1964 durch RePass (1971), dort S.398–400.Google Scholar
  17. 17.
    Eine ausführlichere, allerdings wenig kritische Besprechung findet sich bei Lowery& DeFleur (1983, 1988), S.330f1:Google Scholar
  18. 18.
    McCombs & Shaw(1972), S.178, Fußnote 9.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. McCombs & Shaw(1972), 5.180/81.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. McCombs & Shaw(1972), S.182. Diesen Befund bestätigen später z.B. Siune & Borre (1975), S.73.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Brosius (1992), S.3.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Ehlers (1983a), S. 170.Google Scholar
  23. 23.
    lyengar & Kinder (1987), S.3. Die Autoren unternehmen aus der »Priming«-Perspektive heraus erste Schritte zu einer Theoriebildung (vgl. Kap. 22).Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Schönbach (19846), S.88. Schon die Publikation der Originalstudie von McCombs & Shaw war seinerzeit mangels theoretischer Verankerung von mehreren Zeitschriften abgelehnt worden; vgl. Tankard (1990), 5281.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Kraus & Davis (1976), S214.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. die vehemente Kritik von McLuskie(1992), S.413f.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Schulz (1984), 5206.Google Scholar
  28. 28.
    Deshalb wird in der vorliegenden Arbeit nicht von einer Agenda-Setting-Theorie« gesprochen, sondern von einer “Hypothese«, ”Annahme« oder einem “Konzept.. Die wahlweise Verwendung dieser Begriffe stellt im folgenden keine Unterscheidung in wissenschaftstheoretischer Hinsicht dar, sondern bezieht sich lediglich auf den jeweiligen sprachlichen Verwendungszusammenhang.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Swanson (1988), S.615.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. McCombs & Shaw(1993), S.60.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. McCombs (1992), S.815f. sowie eine ausführlichere Charakterisierung der einzelnen Stadien in Kap.6.1. Die Befunde der drei erstgenannten Phasen sind ausfirhrlich in Kap. 3, die der vierten Phase summarisch in Kap. 1.3 der vorliegenden Arbeit dargestellt.Google Scholar
  32. 32.
    “Nearly all research on agenda setting has used campaigns as case studies.” Littlejohn (1983), S283. Die Fixierung gerade der amerikanischen Forschungstradition muß vor dem Hintergrund gesehen werden, daß im Präsidentschaftswahlkampf 1976 weniger als 15.000 Stimmen in Ohio und auf Hawaii den Ausschlag Cur die Wahlentscheidung gaben; vgl. Weaver (1983), S278. Das Gesagte gilt sicherlich auch fir Studien im Rahmen der parteiinternen Vorwahlkämpfe; vgl. Williams & Semlak (19786) - oder regionaler und lokaler Wahlkämpfe; vgl. z.B. Tipton et al. (1975).Google Scholar
  33. 33.
    Zum Wahlkampf 1972 ist dies ‘The Emergence of American Political Issues: The Agenda-Setting Function of the Press“ von Shaw & McCombs (1977), deren Bedeutung Lowery & DeFleur (1983, 1988), S.332–348 zusammenfassen. Die richtungsweisende Studie zum Wahlkampf 1976 wurde unter dem Titel ”Media Agenda-Setting in a Presidential Election - Issues, Images, and Interest“ von Weaver et al. (1981) veröffentlicht.Google Scholar
  34. 34.
    So z.B. die’ Conference on the Agenda-Setting Function of Mass Communications., University of Syracuse, NJ. im Herbst 1974.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Ehlers (1983b), S.321; Hügel (1987), S.6; Chisman (1976), S.93. Der offiziellen Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift von 1980 ging eine Manuskriptversion der Universität Michigan aus dem Jahre 1978 voraus. Der Hinweis von Eyal (1981), S.233, daß dieses Paper schon auf der Tagung der American Political Science Association 1976 unter der Autorenschaft Miller, Erbring & Goldenberg vorgestellt worden sei, beruht wahrscheinlich auf einer Verwechslung des Agenda-Setting-Testes mit einer zweiten Publikation aufgrund desselben Datenmaterials, jedoch mit anderem Analyseschwerpunkt; vgl. Miller et al. (1979), S.68í, 84.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Erbring et al. (1980); eine ausführliche Darstellung folgt in Kap.5.Google Scholar
  37. 36.
    Eine überzeugende Herleitung findet sich bei McLuskie(1992), S.414ff.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Winter & Eyal (1981, 1991), S.103.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. lyengar (1987). Bereits 1934 hatten Annis & Meier mittels eines höchst innovatives Experimentaldesigns implizit eine Agenda-Setting-Funktion der Zeitung belegt; vgl. Annis & Meier (1934).Google Scholar
  40. 40.
    Die Befunde dieser Studien sind in’ bisher fünf Forschungsberichten zusammengefaßt; vgl. Cook et at (1983), Protesa et at (1985), Leff et al (1986), Protesa et al. (1987) und Ettema etal (1991). Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988).Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. Protesa & McCombs (1991). Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. das Winterheft 1992 von Journalism Quarterly, in dem u.a. Beiträge von McCombs, Shaw,Weaver et al. sowie Brosius & Kepplinger erschienen sind; als Rezension dieses Heftes vgl. Weaver(1993), 5.319EGoogle Scholar
  44. 44.
    In der Frühjahrsnummer 1993 dieser Zeitschrift beschäftigt sich ein eigenes Symposium mit der AgendaSetting-Hypothese. Die Beiträge, u.a. von McCombs & Shaw, Rogers et at und Kosicki, geben die wesentlichen Vorträge auf der erwähnten St-PetersburgKonferenz wieder.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Rogers et al (1993), 70ff. sowie die dazugehörige Literaturliste, der die der Studie zugrundeliegende Literaturstichprobe zu entnehmen ist.Google Scholar
  46. 46.
    Dieser Begriff wurde 1980 von Uekermann & Wei? eingeführt, vgl. Schönbach (1984a), 5.146. Durch die Ausdehnung der Agenda-Setting-Hypothese auf Thematisierungseffekte zu einzelnen Themen ist diese Übersetzung allerdings problematisch geworden; vgl. Näheres hierzu in Kap. 2.5.Google Scholar
  47. 47.
    Vgl. Luhmann (1970,1975), ausführlicher dargestellt in Kap. 10.Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. hierzu etwa den Beitrag von Weiss (1980), der fast ausschließlich dieser Studie gewidmet ist.Google Scholar
  49. 49.
    Vgl. Hiigel et al. (1989), 5.192.Google Scholar
  50. 50.
    Vgl. das allerdings bis heute nicht öffentlich publizierte Gutachten von Uekermann & Weiss (1980). Neben einer allgemeinen Bewertung werden hier in vorbildlicher Manier die einzelnen bis dato durchgeführten Studien mit Methode und Ergebnissen vorgestellt und kritisch gewürdigt.Google Scholar
  51. 51.
    Vgl. Ehlers(1983a); im selben Jahr erschien auch eine umfangreichere Beschreibung der Hypothese durch Schönbach (19836), S.56–64.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. Schenk (1987a), S.194–228.Google Scholar
  53. 53.
    Vgl. Schenk (1987b).Google Scholar
  54. 54.
    Vgl. Brosius (1992, 1994).Google Scholar
  55. 55.
    Vgl. Hügel et al. (1989), S.192. So registriert auch der erwähnte Übersichtsartikel von Rogers & Dearing (1988) auf S.561–563 nur zwei deutsche Studien.Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. Schenk (1987a), S.227.Google Scholar
  57. 58.
    Vgl. Schönbach (1991), S.127.Google Scholar
  58. 59.
    Vgl Schönbach (1981), S.5371.; Schönbach (1983a), S.80f sowie genauer in Kap. 2.1 und bei Hügel (1987), dort Kap. 2.7, S.34ff. Der Autor selbst hatte jedoch dieses Manko der Untersuchung deutlich erkannt und deren Bedeutung später relativiert; vgl. Schönbach (19836), S.62. Dennoch wiederholt er dieses Design in einer Studie vor dem Hintergrund des Bundestagswahlkampfs 1990; vgl. Schönbach & Semetko (1992), 5.841. Ähnliches gilt fiú die Studie von Eichhorn (1986).Google Scholar
  59. 60.
    Winterhoff Spurk (1986), S.148.Google Scholar
  60. 61.
    Vgl. Schönbach (19836), S.63; Kaase & Schulz (1989), 5.20.Google Scholar
  61. 62.
    Vgl. Degenhardt et ai (1983); Brosius & Kepplinger (1990a, 1992a); dies. (19906); Mathes Sc Pfetsch (1991) sowie besonders Lutz et al. (1991), die den Agenda-Setting-Effekt erstmals in der Bevölkerung der ehemaligen DDR untersuchen.Google Scholar
  62. 63.
    Vgl. Hügel et al (1989).Google Scholar
  63. 64.
    Vgl Eichhorn (1996)Google Scholar
  64. 65.
    Uekermann & Weiss (1983), S.76. Besonders kritisieren die Autoren Arbeiten von Schönbach,Kepplinger und Donsbach, siehe dazu die Fußnoten 22.25, S.79.Google Scholar
  65. 66.
    Vgl, McLeod et al. (1991), S236f1.Google Scholar
  66. 67.
    Die Agenda-Setting-Hypothese wird hier unter den.Cognitive Construction Effects. eingeordnet.Google Scholar
  67. 68.
    Vgl. McLeod et at. (1991), 5242. Die Reihenfolge der einzelnen Kriterien wurde zugunsten eines fir den vorliegenden Kontextlogischeren Aufbaus verändert.Google Scholar
  68. 69.
    Das Schaubild folgt der Darstellung bei Shaw, D. (1977), S21; die Übersetzung ist an Uekermann & Weiss (1980), S.171. angelehnt.Google Scholar
  69. 70.
    Der Autor weist selbst auf die Vorläufigkeit dieses Modells hin, wenn er prognostiziert, “additional variables could be added and no doubt will be as agenda-setting research continues.” Shaw, D. (1977), S.26. Die Erklärung der Variablen folgt ebd., S20–29.Google Scholar
  70. 71.
    Vgl. genauer bei Hag! 0987), S.26f.Google Scholar
  71. 72.
    Vgl. Neuman (1989), 5212.Google Scholar
  72. 73.
    Vgl. Schulz (1986a), S.85; Price (1992), S.84ff.Google Scholar
  73. 74.
    Vgl. Merten & Teipen (1991), S.100.Google Scholar
  74. 75.
    Vgl. Watt et at (1993), S.414.Google Scholar
  75. 76.
    Schönbach (1982), S.129.Google Scholar
  76. 77.
    Im Kontext der Inhaltsanalyse seien hier lediglich die Stichworte Kategorienschema und intersubjektive Überpriübarkeit erwähnt, und hinsichtlich der Befragung auf die Problematik von Repräsentativität und Stichprobenziehung verwiesen. Eine pointierte Darstellung und Kritik der beiden Methoden gerade im Hinblick auf deren Koppelung leistet Neuman (1989), 5.217.220 (Umfrageforschung) bzw. S.220–226 (Inhaltsanalyse). Die eingehende Beurteilung der Methoden speziell auf die Anforderungen der Agenda-Setting-Forschung hin folgt in den Kapiteln 2.2 und 2.3.Google Scholar
  77. 78.
    Vgl. etwa Rogge (1979), S.132/33.Google Scholar
  78. 79.
    Kepplinger (1982), S.102. Polemisch weist Siels (1986a), S.22 darauf hin, daß sogar dieselben Medieninhalte von Forschern je nach ihrer politischen Argumentationsabsicht unterschiedlich interpretiert werden.Google Scholar
  79. 80.
    Vgl. genauer bei Merten & Teipen (1991), S.39.Google Scholar
  80. 81.
    Friihe Forschungsansätze behelfen sich oft mit der Berechnung phasenverschobener Kreuzkorrelationen, die mit ihrem zwei Panelmessungen die Minimalform einer Längsschnittstudie repräsentieren; vgl. hierzu genauer Kap. 2.6.Google Scholar
  81. 82.
    Vgl. Brosius & Kepplinger(1992c), S.4EGoogle Scholar
  82. 83.
    Vgl. z.B. Lange (1985), S.67 sowie Kap. 2.5 mit einer ausführlichen Erörterung dieser Problematik.Google Scholar
  83. 84.
    Das Schaubild ist übernommen von Ruhrmann (1989), S.69, der diese Abbildung allerdings in anderem Kontext verwendet.Google Scholar
  84. 85.
    Vgl. Iyengar & Kinder (1987), S.6; eine kurze Zusammenfassung der Befunde findet sich bei Ansolabehere et al. (1993), S.143ff.Google Scholar
  85. 86.
    Vgl. Wants (1988), dessen Befunde in Kap. 4.4 dargestellt werden.Google Scholar
  86. 87.
    Abhilfe könnte hier lediglich eine Copy-Test-ähnliche Abfrage der Medieninhalte schaffen, die angesichts ihres empirischen Aufwandes in AgendaSetting-Studien nicht durchführbar ist. Aus denselben Gründen wird in der Regel auch von vornherein eine Auswahl aus dem Medienangebot getroffen; vgl. hierzu genauer Kap. 2.3.Google Scholar
  87. 88.
    Vgl. lyengar& Kinder (1987), S.6–8.Google Scholar
  88. 89.
    Zur Methodenkritik vgl. aus%hrlicher z.B. Neuman (1989), 5215–17; Friedrichs (“1983), S.339ff., bes. S.352 mit weiteren Literatur-hinweisen.Google Scholar
  89. 90.
    Daran kann auch ein den Testpersonen zum Schein vorgebrachtes fiktives Untersuchungsziel nichts ändern, vgl. lyengar & Kinder (1987), S.11.Google Scholar
  90. 91.
    Merlen & Teipen (1991), S.98; vgl. ähnliche Kritik an den lyengar-Experimenten von McGuire (1986), S.230; Eichhorn (1996), S.28.Google Scholar
  91. 93.
    Vgl. u.a. Cook et al (1983); Leff et al. (1986) sowie die Zusammenfassung dieser Stud ien in Protesa et al. (1991).Google Scholar
  92. 94.
    Vgl. Cook et a1 (1983), S.18.Google Scholar
  93. 95.
    Diesen Ansatz entwickelten Kraus et al. (1975): Unter der Annahme, daß die Menschheit die Geschichte kontrollieren kann, indem sie Ereignisse dominiert, wird davon ausgegangen, daß durch die Analyse der Berichterstattung über zentrale Ereignisse und Publikumswahrnehmungen die Ausübung von Macht verfolgt werden kann: ‘Ours is an event-concious society. (…) We have structured highly specialized bureaucracies to provide detailed, accurate and objective reports of thousands of events each day.’ ebd., S.1%, S.198.Google Scholar
  94. 96.
    VgL Brewer & McCombs (1996), S.8ff.Google Scholar
  95. 97.
    Vgl. die Studien von Schönbach (1983a), Schönbach & Semetko (1992) sowie die von Takeshita (1993), S.195f. vorgestellten japani-schen Arbeiten.Google Scholar
  96. 98.
    Zur nur bedingten Angemessenheit dieser Vorgaben vgl Kap. 2.4.Google Scholar
  97. 99.
    Vgl. Schönbach & Semetko (1992), S. 841.Google Scholar
  98. 100.
    Ähnlich verfahren Funk & Weiß (1995) in ihrer Studie zur Ausländerproblematik. Sie verweisen explizit auf die methodischen Einschränkungen ihrer Studie, die nur auf Publikumsbefragungen beruht und daher Selbsteinschätzungen der Rezipienten über die von ihnen wahrgenommenen Medieninhalte als “funktionales Äquivalent. zur nicht verfügbaren Medienberichterstattung sehen; vgl. ebd., S.22, 27. Zur generellen Kritik an dieser Vorgehensweise vgl. z.B. Edelstein et al. (1989), 5243: ”(They) did not demonstrate effects because they did not represent media content but the audience’s perception of that content.’ (Hervorhebungen aus der Originalquelle übernommen).Google Scholar
  99. 101.
    Ähnliche Bedenken gegenüber hochkomplexen, die analytischen Fähigkeiten des Respondenten überschätzenden Instrumenten wurden bereits am Beispiel anderer Medienwirkungstheorien in verschiedentlich geäußert. Auch in diesem Kontext wird der mögliche Zusammenhang von dem Autor leider nicht kontrolliert.Google Scholar
  100. 102.
    Zum Trugschluß, die aufwendige Medienanalyse durch die individuelle Wahrnehmung der Inhalte ersetzen zu können, vgl. etwa im Rahmen der Diskussion um die »Schweigespirale« Noelle-Neumann (1992), S386.Google Scholar
  101. 103.
    Vgl. Herkner(1991), 5202.Google Scholar
  102. 104.
    So beispielsweise in der angeblichen »Agenda-Setting«-Studie von Soderlund et al. (1980).Google Scholar
  103. 106.
    Siehe etwa die Untersuchung von Kepplinger & Martin (1986).Google Scholar
  104. 107.
    Vgl. Becker (1982), 5.525. Man beachte, daß dieses kritische Hinterfragen des Untersuchungsgegenstandes erst nach knapp zehn Jahren reger Forschungstätigkeit einsetzte, vgl. hierzu Ehlers (1983a), S.168. Die Autorin weist an selber Stelle darauf hin, daß Forscher, Rezipienten und Massenmedien unter dem Begriff’issue. jeweils etwas völlig anderes verstehen können.Google Scholar
  105. 108.
    Vgl, dazu z.B. jüngst Becker (1991), S.343.Google Scholar
  106. 109.
    Vgl. Whitney(1991), 5349, der hier zwischen politischer, Publikums-und Medienagenda explizit unterscheidet.Google Scholar
  107. 110.
    Um die terminologische Verwirrung innerhalb der vorliegenden Arbeit zu minimieren, wird analog zur Verwendung der Begriffe »Themenstrukturierungsfunktion» und »Thematisierung« (vgl. Kap. 2.5) durchgehend von »Themen« als einzelnen Items der Agenda gesprochen. Für die Sinnfälligkeit dieser Vorgehensweise vgl. Ehlers (1983a), S.183, Anm. 6.Google Scholar
  108. 112.
    Vgl. etwa Milne & Mackenzie (1954), S.79.Google Scholar
  109. 113.
    Zur Definition des Ereignisbegriffs vgl. z.B. Laumann & Knoke (1987), S250íGoogle Scholar
  110. 114.
    Vgl. Clausse (1962), S22.Google Scholar
  111. 115.
    Vgl. Shaw, D. (1977), S.20; zur Terminologie Laumann & Knoke (1987), S251; sowie allgemein Rogers & Dearing (1988), S.566: “Our perspective is that events are specific components of issues.”Google Scholar
  112. 116.
    Vgl. Davis & Robinson (1986), S.46.Google Scholar
  113. 117.
    Fishman (1978), S.534.Google Scholar
  114. 118.
    Vgl. Bentele (1992), S.54f.Google Scholar
  115. 119.
    Vgl. diese Terminologie bei Schönbach (19922), S.326.Google Scholar
  116. 120.
    Vgl. Laumann & Knoke (1987), S254.Google Scholar
  117. 121.
    Vgl, Gottschlich (1985), S.315.Google Scholar
  118. 122.
    Vgl. Staab (1990b), 5.431; nebenbei sei erwähnt, daß hierin oft die eigentliche Macht des Journalisten gesehen wird, nämlich die Dimensionen von Ereignissen abstecken zu können.Google Scholar
  119. 123.
    Vgl. Eichhorn (1986), S.9.Google Scholar
  120. 124.
    Vgl. Yagade & Dozier (1990), S.4f.Google Scholar
  121. 125.
    Vgl. Boston & Frazier (1976), S.263. Allerdings werden auf den unterschiedlichen Informationsebenen keine einheitlichen Agenda-Setting-Konzepte überprüft; vgl. die Kritik von Lange (1985), S.33.Google Scholar
  122. 126.
    Vgl. Mathes & Rudolph (1991), S.185, die hier von »interpretative packages= sprechen.Google Scholar
  123. 127.
    Das Schaubild folgt der Darstellung von Yagade & Dozier (1990),S.5.Google Scholar
  124. 128.
    Vgl. die Definition von Black & Snow(1982), S.16.Google Scholar
  125. 129.
    Vgl. Becker (1991), S.343/44.Google Scholar
  126. 130.
    Rühl(1980), S.324; diese Produktion von Themen geschieht wesentlich auch durch das Neutralisieren anderer, grundsätzlich ebenfalls möglicher Themen.Google Scholar
  127. 131.
    Vgl. Noelle-Neumann & Mathes (1987), S.393.Google Scholar
  128. 132.
    Vgl. Becker (1982), S.525.Google Scholar
  129. 133.
    Vgl. lang & Lang (1981), S.449, die daraus die berechtigte Schlußfolgerung ziehen, “Some of the observed correlations between salience and media content may be nothing more than an artifact of the subject categories under which specific news items are classified.” Analog ergibt bei Gormley (1975), S.306 der Vergleich zweier verschiedener Aggregationsebenen von Ereignissen einen stärkeren Agenda-Setting-Effekt bei der breiteren Definition von sieben Überthemen. Neben ihrer äußerst schmalen Datenbasis (Befragung von 30 amerikanischen Senatoren) muß an dieser häufig zitierten Studie bemängelt werden, daß die Befragung erst 5 Monate nach dem untersuchten Zeitraum erfolgte und auf einer Einschätzung der damaligen Wirklichkeit beruht.Google Scholar
  130. 134.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988), S.566.Google Scholar
  131. 135.
    Näheres zur Rolle des Zeitrahmens in Agenda-Setting-Studien ist Kap. 2.6 zu entnehmen.Google Scholar
  132. 136.
    Vgl Schenk (1987a), S.206.Google Scholar
  133. 137.
    Vgl. Wants & Ha (1993), S254.Google Scholar
  134. 138.
    Vgl. z.B. Profess et al. (1987), S.182; Downs (1972), S.39.Google Scholar
  135. 139.
    “lt is often hard to make the distinction between an event and an issue in actual practice.” Becker(1991), 5343; ebenso Rogers & Dearing(1988), S.566.Google Scholar
  136. 140.
    Vgl. Staab (19906), S.432.Google Scholar
  137. 141.
    Kraus et al. (1975), S208. Ähnliche Beobachtungen lassen sich in Deutschland am Beispiel der Berichterstattung über Technikfolgen konstatieren; vgl. Kepplinger & Mathes (1988), bes. S.145. Als Schlüsselereignis könnte etwa der Reaktorunfall von Tschernobyl betrachtet werden, dem eine steigende Zahl von Meldungen zu Reaktorstörungen folgte.Google Scholar
  138. 142.
    Vgl. Fishman (1978), bes. S.534ff.; Kepplinger(1992), 5.53f. und bereits Clausse(1962), 5.102. Eine vergleichbare Argumentation findet sich bei Shoemaker et al. (1989), S.68 im Zusammenhang mit einer «Drogenwelle« in den amerikanischen Medien.Google Scholar
  139. 143.
    Vgl. Brosius & Eps (1993), S.525f.Google Scholar
  140. 144.
    Vgl. Kepplinger & Habermeier(1995).Google Scholar
  141. 145.
    Vgl. Stadler(1996), S31.Google Scholar
  142. 146.
    Vgl. Hilgartner & Busk (1988), S.55, 70f.Google Scholar
  143. 147.
    Vgl. die Argumentation bei Staab (1990b), 5.433 sowie die Studien von Zhu (1992) und Brosius & Kepplinger(1992c).Google Scholar
  144. 148.
    VgL Rogers & Dearing (198131 S.567.Google Scholar
  145. 149.
    “Rather than simple frequency distributions, we recommend an approach which describes the relationships among issue categories for both media presentations and audience judgments.” Greendale & Fredin (1977), S.168.Google Scholar
  146. 150.
    Greendale & Fredin (1977), 5.181.Google Scholar
  147. 151.
    Bereits die Codierung von Zusammenhängen erster Ordnung ergibt umfangreiche zweidimensionale Matrizen von Hauptereignis und damit verbundenem Ereignis. Diese Komplexität bedingt in einem Studiendesign - neben methodischen Mängenl wie z.B. unterschiedliche time-lags zwischen Berichterstattung und Befragung (vgl Kap. 2.6) - zwangsläufig Einschränkungen an anderen Stellen, etwa hinsichtlich der Kontrolle intervenierender Variablen.Google Scholar
  148. 152.
    Vgl. lyengar (1988), S.600.Google Scholar
  149. 153.
    Cobb & Elder (1972), S.82. Im weiteren Verlauf ihrer Ausführungen benennen die Autoren vier Wege, mittels derer »issues« geschaffen oder definiert werden; und zwar (1) durch beteiligte Konfliktparteien aus öffentlichem oder (2) persönlichem Interesse, (3) durch Unbeteiligte im Dienste des öffentlichen Interesses (“do-gooders”) und (4) durch unerwartete Ereignisse als Auslöser. Während für die ersten drei Wege die künstliche Herstellung von Ereignissen im Sinne der bereits diskutierten »Pseudo-Ereignisse« wichtig sind, um die »issues« zu definieren, entspringen letztere dem mehr oder weniger natürlichen tauf der Dinge.Google Scholar
  150. 154.
    Kepplinger in Edelstein et al. (1989), 5279.Google Scholar
  151. 155.
    Vgl. Becker(1991), S.343.Google Scholar
  152. 156.
    Weiss (1989), S.476.Google Scholar
  153. 157.
    Vgl. Schulz (1984), 5207. Hubbard et al. (1975) verweisen in diesem Zusammenhang darauf, daß auch die Problemwahrnehmung der Individuen dem eingangs beschriebenen Re-Rekonstruktionsprozeß folgt: “Social problems are what people say and think they are.”Google Scholar
  154. 158.
    Vgl. Weiss (1989), S.476.Google Scholar
  155. 159.
    Vgl. Eichhorn (1986), S.8.Google Scholar
  156. 160.
    Vgl. das »Problem« als Konzept bei Edelstein (1990), S.72; siehe hierzu auch die in Kap. 4.3 referierten Befunde.Google Scholar
  157. 161.
    McLuskie (1992), 5.420.Google Scholar
  158. 162.
    Vgl. Hilgauner& Bosk (1988), S.53.Google Scholar
  159. 163.
    Vgl. Schönbach (1981), 5.541 & bes. Tab. 2; Vorgaben wie “daß Europa nicht kommunistisch wird” oder “daß in Europa der Sozialis-mus eingefihrt wird” lassen sich sicherlich nicht als »Themen« im Sinne der Agenda-Setting-Forschung verstehen. Darüberhinaus br steht die Gefahr, daß mit dieser Operationalisiemng weniger die Wichtigkeit des Problems als eine Zustimmung zu der enthalten inhaltlichen Bewertung erfragt wird.Google Scholar
  160. 164.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988), 5.566; als deutsche Quelle z.B. Braune (1989), S.202/03.Google Scholar
  161. 165.
    Vgl. die Ausfithrungen zur Schematheorie in Kap. 10. Vor diesem Hintergrund erscheint die Unterstellung zahlreicher Agenda-Setting-Forscher, die Publikumsagenda sei “an oligopoly limited to approximately half a dozen major concerns at any particular moment” (McCombs (1981b), 5.122] nur bei ganz restriktiver Zusammenfassung der Einzelnennungen haltbar.Google Scholar
  162. 166.
    Daß dies in der Praxis auch tatsächlich so geschieht, darauf weisen die Ergebnisse von GREENDALE & FREDIN (1977) hin – manche Themen werden von manchen Personen eher isoliert gesehen, andere eher komplex, was aber weder direkt mit deren Wichtigkeit noch mit dem jeweiligen Umfang der Berichterstattung zusammenhängt.Google Scholar
  163. 167.
    Vgl. Yagade & Dozier (1990), S.6.Google Scholar
  164. 168.
    Vgl. die ausführliche Diskussion des Ereignisbegriffs bei Staab (1990a), 5.100.106.Google Scholar
  165. 169.
    “AgendaSetting researchers seem to prefer this reasoning’. If political communication in society is not reported by the media, only political communication by the media exists.” McLuskie (1992), S.419.Google Scholar
  166. 170.
    Ein individuell am Maßstab jedes einzelnen Befragten orientierter Ereignisbegriff wäre der einzig mögliche Ausweg aus diesem Dilemma, ist aus forschungspraktischen Erwägungen heraus jedoch undurchführbar und würde eine Verallgemeinerung der Resultate unmöglich machen.Google Scholar
  167. 171.
    Vgl. die kritischen Amerkungen von Ehlers (1983a), 5.173Google Scholar
  168. 173.
    Diese und die weiter folgenden Bemerkungen zur methodischen Vorgehensweise beziehen sich auf das traditionelle Design von Agenda-Setting-Studien, bestehend aus Medienanalyse und Publikumsbefragung. Die erwähnten Experimentaldesigns und Feldexperimente aufgrund manipulierter Medienberichterstattung sind Ausnahmefälle ohne Aquivalent, so daß über die bereits erfolgten kritischen Anmerkungen hinaus keine vergleichende Bewertung möglich ist.Google Scholar
  169. 174.
    Vgl. zur Inhaltsanalyse allgemein &relson (1954 Früh (1981, 1991); Krippendorff (1980, 1989); Lisch & Kriz (1978); Merten & Großmann (1996) sowie ausführlich zur Themenanalyse Merten (1983, 1995), S.146.156.Google Scholar
  170. 176.
    Vgl. Weber 0910), S.52 (Hervorhebung durch den V.erfasserl.Google Scholar
  171. 178.
    Vgl. diese Wortschöpfung bei Kim et al. (1990), 5.3.Google Scholar
  172. 179.
    Vgl. etwa Levy(1978), S. 9f.Google Scholar
  173. 180.
    So z.B. bei Schönbach (1981), S.547 oder Untersuchungen von Kepplinger et aL (1987), S.8 und Rogers & Chang (1991), S21. Diese Konvergenz wird aber keineswegs von allen Studien belegt; vgl. etwa Kid et aL (1977), S.586; Williams et al. (1983), S.230 & Tab.l.Google Scholar
  174. 181.
    Baker (1986), 5.32; vgl. ihnlich Salmon & Kline (1985), 521. Bestitigt hat sich dies lediglich Bir Japan, wo aufgrund der publizisti- schen Traditionen die Presse insgesamt als einheitlicher Stimulus begriffen werden kann; vgl. Edelstein et al. (1989), S.236.Google Scholar
  175. 182.
    Vgl. Shaw & Martin (1992), S.9061F.Google Scholar
  176. 183.
    So beispielsweise die Originalstudie von McCombs & Shaw (1972) im Printbereich oder die Untersuchung von Iyengar (1979) zum Einfluß von Fernsehnachrichten.Google Scholar
  177. 184.
    Vgl DeCeorge(1981), S.221; MacKuen (1981), S.23.Google Scholar
  178. 185.
    Vgl. McCombs (1977a), S.91f. Auch in der Bundesrepublik werden diese beiden Medien eindeutig am häufigsten genannt, wenn es darum geht, woher die Respondenten die meisten Informationen darüber bekommen, was in der Welt passiert; vgl z.B. NoeBeNeumann & Piet (1983), S.537.Google Scholar
  179. 186.
    Vgl. Ehlers (1983a), S.173; oder Brosius & Kepplinger (1990b), S.184, die ferner die Vernachlässigung des Fernsehens gegenüber den Printmedien beklagen.Google Scholar
  180. 187.
    Vgl. z.B. Wanta & Hu (1994); Demers et at (1989); Hill (1985), S.343; Iyengar (1979). Weitere Probleme, die sich aus dem Zusammen-fügen derart unterschiedlicher Datenquellen ergeben, werden in Kap. 2.5 aufgegriffen; vgl. hierzu auch Brosius & Kepplinger(19906), S.187f.Google Scholar
  181. 188.
    VgL Beniger(1978), S.440ff.; Neuman (1989), S.261.Google Scholar
  182. 189.
    Vgl. Eaton (1989), S.942.Google Scholar
  183. 190.
    Vgl. Dearing & Rogers (1990, S.37; Brosius (1992), S.16.Google Scholar
  184. 191.
    Becker et at (1975), S.33.Google Scholar
  185. 192.
    Vgl. Kap. 2.6 und 33.Google Scholar
  186. 193.
    Vgl Bowers (1973); ders. (1977), bes. S.57f. & Tab.4–2. Schließlich hat sich gezeigt, daß in der Analyse eine Unterscheidung zwischen den Themen der gezielt plazierten Wahlwerbung und denen der restlichen Berichterstattung hinfällig ist, da die Rezipienten anscheinend nicht zwischen den beiden Agenden differenzieren können; vgl. Ghorpade (1986), 5.25.Google Scholar
  187. 194.
    Siehe etwa bei Gormley (1975); Erbring et al. (1980); Winter & Eyal (1981, 1991); vgl. hier auch die Erörterungen zur Codierung fit Medienvergleiche in Kap.3.4.Google Scholar
  188. 196.
    Vgl. Greendale & Fredin (1977), S.168.Google Scholar
  189. 197.
    Reese (1991), 5.318; im vorliegenden Zusammenhang sei betont, daß die im vorigen Kapitel erwähnte gemeinsame Codiervorgabe für die Themenagenden nicht einseitig an der Medienagenda ausgerichtet werden sollte. Dort nicht aufscheinende Themen können sehr wohl vom Publikum in die Diskussion eingebracht werden (siehe Kap. 2.4).Google Scholar
  190. 198.
    Vgl. NoeIleNeumann (1973), S.42; Früh (1980),S.82.Google Scholar
  191. 199.
    Vgl. z.B. Manheim & Albritton (1984); Gilberg et al (1980); Gadziala & Becker (1983), 5.123; Behr & lyengar (1985); Smith (1987b, 1991); Holaday & Kuo (1993).Google Scholar
  192. 200.
    Vgl. zuletzt Brosius (1992), 5.7; weiterhin Kim et al (1990), S.2; McCombs & Gilbert (1986), S.7; McCombs (1981b), S.138; und bereits Graber(1978), S.30: “What is most frequently mentioned is not necessarily most prominently featured and vice versa.”Google Scholar
  193. 201.
    Vgl. McCombs et aL (1995), 5.282; McCombs (1989a), 5.42; Schramm (1980), S.321.Google Scholar
  194. 202.
    Vgl. Wanta (1988), 5.108; DeGeorge (1981), 5220; dort heißt es resümierend: “Media clearly reveal their assessment of the salience of an item.”Google Scholar
  195. 207.
    Vgl. Donsbach (1989), S.402.Google Scholar
  196. 204.
    Vgl. diese Vorgehensweise für Printmedien bei Stone & McCombs (1981); für Funkmedien bei Williams & Semlak (1978b). Neben der Erfassung der Zeilenzahl oder der Dauer in Sekunden wird zuweilen die Zahl der Worte als Indikator zugrundegelegt; vgl. Weaver & Elliott (1985), S.89.Google Scholar
  197. 205.
    Rager (1982), S.41 und Tab.1 & 2 berichtet von einer deutlich neu arrangierten Agenda, wenn als Indikator statt der Häufigkeit die Fläche bzw. Dauer der Beiträge zu einem Thema herangezogen wird. In einem Nebensatz erwähnen dagegen Stone & McCombs (1981), S.52, was kaum verwundert, eine zwar nicht perfekte, aber durchaus hohe Korrelation zwischen der Anzahl der Artikel zu einem Thema und der diesem Thema gewidmeten Spaltenzentimeter.Google Scholar
  198. 206.
    Früh (1980), S.84.Google Scholar
  199. 207.
    McCombs (1978), SS; eine ähnliche Aufzählung findet sich bei Becker(1982), S.525 und zuvor schon bei Sinclair (1920, 1929), S.91f.Google Scholar
  200. 208.
    Auf diese Befunde verweist Schulz (1984), S.207, FN 4. Die Ergebnisse beruhen auf den Mehrfachnennungen von 260 Befragten zu vorgegebenen Items; zur Studie vgl. Schulz (1982a), 5.140.Google Scholar
  201. 209.
    Vgl. Pritchard (1986), S.I49, 151.Google Scholar
  202. 210.
    Vgl. z.B. Atwater et al. (1985), 5.39; Zhu et al. (1993), S.19.Google Scholar
  203. 211.
    Vgl. Schulz (1976), 539. Auch Hubbard et al. (1975), S.27 benutzen einen’ Prominence Device Index«, dessen Berechnung auf den von Journalisten genannten Mitteln beruht, um einen Beitrag besonders auffällig herauszustellen; die Autoren legen allerdings die genaue Zusammensetzung dieses Indexes nicht offen.Google Scholar
  204. 212.
    Vgl. etwa Ehlers (1983a), S.173; auf die besondere Bedeutung von Bildinformationen für die Wahrnehmung der Rezipienten wurde bereits hingewiesen; vgl. Culbertson(1974), S235ff.; Graber(1990), S.136ff.Google Scholar
  205. 213.
    Vgl. ausführlich Brosius (1993), S.105ff. Im Agenda-Setting-Kontext untersuchten bisher lediglich Williams & Semlak (1978a), S.116ff. den Einfluß visueller Gestaltungsmerkmale auf das Ausmaß des Medieneffekts.Google Scholar
  206. 214.
    Vgl. diese Gegenüberstellung von Untersuchungen des Inhalts bzw. der Tendenz von Medienbeiträgen bei Gassner(1992), S.461ff.Google Scholar
  207. 215.
    Vgl. Schult & Buchhoitz (1984 S.63.Google Scholar
  208. 216.
    Lernexperimente belegen bessere Erinnerung der Respondenten an Nachrichtenbeiträge mit Bildmaterial; vgl. Brosius (1993), S.113.Google Scholar
  209. 217.
    Vgl. Wanta (1988), 5.111 hin: “Dominant art could be used - in fact, should be used - when a story merits such eye-catching display.”Google Scholar
  210. 218.
    Vgl. Kraus & Davis (1976), S.222–225.Google Scholar
  211. 219.
    Vgl. die Studie von VanLeuven & Ray (1988), S.74ff, bes. Tab.2.Google Scholar
  212. 220.
    Vgl. Watt et al. (1993), 5.414 sowie Kap. 2.1 dieser Arbeit.Google Scholar
  213. 221.
    Zur Problematik dieser Annahme vgl. Merzen (1991), S.44; Gleich & Groebel(1994), S.517.Google Scholar
  214. 222.
    Vgl. Edelstein et al. (1989), S.2381.Google Scholar
  215. 223.
    Vgl. Davis & Robinson (1989), 5.98.Google Scholar
  216. 224.
    Zum letzteren vgl. etwa die überzeugende Studie von Früh (1983), S.33 1ff.Google Scholar
  217. 225.
    Vgl. Williams et al. (1983), S227f.; Schönbach (19846), S.91.Google Scholar
  218. 226.
    Vgl. Semetko et al. (1991), 5.180; lyengar(1992), S.1331f. sowie ausführlich in Kap. 22.Google Scholar
  219. 227.
    Vgl. dieses Beispiel bei Hilgartner & Bosk (1988), S.57/58.Google Scholar
  220. 228.
    Vgl. Carey(1976), S.55.Google Scholar
  221. 229.
    Vgl. Schönbach (1982), S.I33ff. mit anschaulichen Fallbeispielen.Google Scholar
  222. 230.
    Vgl. Weiss (1989), S.478f1i, bes. Abb. 4 & 5.Google Scholar
  223. 231.
    Vgl. Weiss (1989), 5.487. _Google Scholar
  224. 232.
    Vgl. die Erörterungen von Edelstein (1993), S.8bf., auf die an dieser Stelle fair eine intensivere Auseinandersetzung mit dieser Proble-matik verwiesen sein soll.Google Scholar
  225. 233.
    Vgl. hierzu die eingehende Darstellung von lange (1985), bes. S.19ff.Google Scholar
  226. 234.
    Lange (1985), S.57.Google Scholar
  227. 235.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.87ff.Google Scholar
  228. 236.
    Aus finanziellen Gründen wird in Studien oft auf vorhandene Arbeiten zurückgegriffen, so daß auf die Erhebung der Publikumsa-genda kein Einfluß mehr besteht vgl. Kepplinger et al. (1989b). Ob diese Vorgehensweise - wie behauptet - zwangsläufig verfolgt werden muß, erscheint fraglich.Google Scholar
  229. 237.
    Die entsprechenden Methodenvorbehalte werden als hinreichend bekannt vorausgesetzt; verwiesen sei hier auf Methodenlehrbücher wie LB. das von Van Koolwiik & WiekenMayser(1974).Google Scholar
  230. 238.
    Vgl. Esser (1986), S.316/17.Google Scholar
  231. 239.
    Vgl. Becker (1982), S.525.Google Scholar
  232. 240.
    Vgl. Gaziano (1985), S390.Google Scholar
  233. 241.
    Vgl die Aufzählung von Ruhrmann (1989), S.41.Google Scholar
  234. 242.
    Vgl. Esser (1986), S.323ff. & S333; dies heißt allerdings nicht daß mit dem Instrument nur Artefakte gemessen würden.Google Scholar
  235. 243.
    Vgl. Herber (1991), S.227; seine Aussagen zur Einstellungsmessung lassen sich analog auf die Abfrage der individuellen Bedeutung von Themen übertragen.Google Scholar
  236. 244.
    DeGeorge (1981), 5219.Google Scholar
  237. 245.
    Vgl. Ehlers (1983a), 5.183, Anm20.Google Scholar
  238. 246.
    McCombs & Shaw(1972), S.178, Anm.9. Die Hervorhebungen folgen dem Originalabdruck.Google Scholar
  239. 247.
    Vgl. McLeod et ai. (1974), S.139; Kraus & Davis (1976), S219. Die deutschen Begriffe entstammen der Arbeit zur Kriteriumsvariablen von Lange (1985), 5.21.Google Scholar
  240. 248.
    Einige Beispiele: Kaid (1976), 5.51 sowie Kaid et ai. (1977) und Ghorpade (1986), S.25 fragen direkt danach, was die Wahlwerbung bzw. der Präsident hervorgehoben habe - aus lerntheoretischer Sicht sinnig, aber zur Ermittlung persönlicher Relevanz wenig nützlich; vgl. Ehlers (1983a), S.323 und Lange (1985), S.40. Ebenso verfehlt benutzen Kepplinger et at (1989b), S.77 die Formulierung, in welchen politischen Bereichen es zur Zeit die meisten Probleme gebe; oder Sommer (1985), S.130f die Frage, von welchen der vorgegebenen Themen die Person in den Medien am meisten gehört bzw. gelesen habe. Hill (1985), 5.343 ermittelt unangemessenerweise das Interesse an politischen Themen. Sohn (1984), 5.895 stellt die Erwartung des Einzelnen fest, ob sich aus einem lokalen Ereignis Veränderungen fiic die Population ergeben. Hubbard et ai. (1975), S.26, Gordon & Heath (1981, 1991), S.72 erheben ebenso wie Smith (1987b, 1991 & 1988), S.78 das größte Problem in der Nachbarschaft, also gerade nicht in der Welt außerhalb der persönlichen Erfahrungen. &rosins & Weimann (1995) ermitteln die Themen, überdie sich die Menschen derzeit Sorgen machen. Asp (1983), S.343 verbindet die Frage gleich mit der Handlungskomponente einer Wahlentscheidung. Vollkommen fremdartig mutet die Vorgehensweise von Watt & van den Berg (1981), S.47 an, die die Zahl der Beschwerdeanrufe bei der Stadtverwaltung zu einem Problem als Grad messer fir dessen persönliche Wichtigkeit in der Bevölkerung benutzen. Allen diesen Operationalisierungen ist eine mangelnde Konstruktvalidität gemein; d.h., daß sie die ursprüngliche Agenda-SettingHypothese nicht umsetzen, sondern andere Wirkungsannahmen postulieren - die Einordnung in den Agenda-Setting-Kontext dürfte wohl aufgrund der enormen Popularität des Ansatzes geschehen und wird durch das uneinheitliche Bad der Forschungstradition erleichtert. Denn prompt werden auch solche Studien in der Rubrik Agenda-Setting geführt; vgl. Eyal(1981), 5.2301.Google Scholar
  241. 249.
    Vgl. Edelstein (1993), bes. S.86ff mit einem Fallbeispiel auf S.88 und einer Typologie bisheriger Surrogate Fue »Wichtigkeit« auf S.89.Google Scholar
  242. 250.
    Vgl. z.B. Becker (1982), S.526; oder DeGeorge (1981), 5.222.Google Scholar
  243. 251.
    Vgl. Becker et al (1975), S.62; Eyal et al. (1986), S.172.Google Scholar
  244. 252.
    Die von Schönbach (1981), S.537 hierfür vorgeschlagene Bezeichnung »persönliche Betroffenheit« trägt lediglich zur Verwirrung bei, da Wichtigkeit und Betroffenheit in der Agenda-Setting-Forschung explizit unterschieden werden; vgl hierzu genauer Kap.5.l.Google Scholar
  245. 251.
    Die berühmte Fragestellung lautet “What is the most important problem facing America?’; für eine Langzeitauswertung dieser Frage vgl Smith (1980). Bereits in der zweiten publizierten Agenda-Setting-Studie wird darauf hingewiesen, daß diese Formulierung möglicherweise nur eine indirekte Inhaltsanalyse der Massenmedien durch den Befragten evoziert und eher die Oberfläche, weniger die Tie• fe der individuellen Einschätzung mißt; vgl. Funkhouser (1973), S.74. Darüber hinaus ist anzumerken, daß von Gallup nur die erste Nennung auf diese Frage erfaßt wird, eventuelle weitere Themen dagegen nicht; vgl. MacKuen (1981), 5.61EGoogle Scholar
  246. 254.
    Vgl zu den vollkommen unterschiedlichen kognitiven Wurzeln dieses Konzepts vgl. Eichhorn (1996), S.91.Google Scholar
  247. 255.
    Dies Verbindung stellt u.a. McCombs (1978), S.6/7 her, der konkret die Hypothese von der Schweigespirale anführt (vgl. Kap.2A).Google Scholar
  248. 256.
    Eichhorn (1986), S.66 bezeichnet die »perceived issue salience» explizit als Pendant zum »Meinungsklima». In ihrem Basis-Fragenkatalog zur Untersuchung der Schweigespirale nennt Noelle-Neumann (1985), S.94 ebenfalls diese beiden Frageformulierungen.Google Scholar
  249. 256.
    Vgl. Becker et al (1975), S.43.Google Scholar
  250. 257.
    Vgl. Kim et al. (1990), S.4; Takeshita (1993), S.204; vgl. auch Kap. 2.3 für die Problematik einet derartigen Vereinfachung.Google Scholar
  251. 258.
    Vgl. Becker (1982), S.526; Hrigel(1987), S.37.Google Scholar
  252. 259.
    Vgl. etwa Graber (1978), 5.18 & Tab. 2–1; McCombs(1981b), 5.129.Google Scholar
  253. 260.
    Vgl. Becker et al. (1979), S.420.Google Scholar
  254. 261.
    Vgl. hierzu Eichhorn (1986), bes.5.14.Google Scholar
  255. 262.
    Das Schaubild folgt der Darstellung bei Eichhorn (1986), 5.13.Google Scholar
  256. 263.
    Vgl. Mcleod et al. (1974), S.140: “Ideally, multiple measures could be incorporated into the same investigation.”; ähnlich McCombs (1981a), Sill.Google Scholar
  257. 264.
    Vgl. Rogers & Dearing (1988), 5.583. Dies reflektiert auch die oben angeführte Kritik an dem traditionellen Gallup•Item.Google Scholar
  258. 265.
    Gadziala & Becker (1983), S.122.Google Scholar
  259. 266.
    Vgl. Gadziala & Becker (1983), S.123.Google Scholar
  260. 267.
    Die Fragestellungen lauten: “How important do You think each [issue] is?”/’How much do You care about each?“/”How much do You think people in government should worry about each?“/”How strong are Your feelings on this issuer Iyengar & Kinder (1985), 5.137, Anna.Google Scholar
  261. 268.
    Vgl. lyengar & Kinder (1987), S.155/56, Anm.3: “How often do you talk about these problems?”Google Scholar
  262. 269.
    Die entsprechenden Befunde zur Rolle der interpersonalen Kommunikation sind in Kap. 4.4 eingehend dargestellt.Google Scholar
  263. 270.
    Vgl. ausführlich Lange (1985), S.61f.Google Scholar
  264. 271.
    Vgl. hierzu besonders die in Kap. 4.1 referierten Befunde.Google Scholar
  265. 272.
    Vgl. die Diskussion bei Schonbach (19836), S.58f., der u.a. ein persönliches Gespräch mit McCombs referiert, in dessen Verlauf diese Ansicht vertreten wurde. Die Einschätzung einer realen Verteilung steht tatsächlich in der Tradition der Kultivationsforschung (vgl. Kap. 2.4), während mögliche Wirkungsmechanismen denen der Schweigespirale (vgl. ebd.) verwandt sein könnten.Google Scholar
  266. 275.
    Vgl. Lange (1985), S.61.Google Scholar
  267. 274.
    Vgl. Ehlers (1983a), 5.169; DeGeorge (1981), S.223.Google Scholar
  268. 275.
    Vgl. Rogers et al. (1993), S.80.Google Scholar
  269. 276.
    So beschrieben etwa bei Tardy et al. (1981), 5.626.Google Scholar
  270. 277.
    Vgl. Lange (1985), S.22 Google Scholar
  271. Z78.
    Vgl. Geer (1991), 5.361; Kosicki (1993), 5.104. Eine Studie aus Venezuela zeigt, daß die Zahl der Themen, die die Befragten auf eine offene Frage nennen, eindeutig von deren Bildung und Zeitungskonsum abhängt; vgl. Allen & lzcaray(1988), S.45. In der Wissenskluftforschung begünstigt die Verwendung offener Fragen dagegen die weniger gebildeten Respondenten; vgl. Gaziano (1983), S.473.Google Scholar
  272. 279.
    RePass (1971), S.398.Google Scholar
  273. 280.
    Vgl. Geer(1991), S.367; allerdings wurde dieser Befund nicht an einer Kontrollgruppe überprüft.Google Scholar
  274. 281.
    Vgl. Wanta et al. (1995), S.357; zentrale Determinanten des Umfangs dieser »agenda diversity« sind Alter und Bildung des Responden-ten (ebd., S.360).Google Scholar
  275. 282.
    Vgl. Lange (1985), S.22.Google Scholar
  276. 283.
    Vgl. DeGeorge (1981), 5220; Gadir (1982), 5.16.Google Scholar
  277. 284.
    So behelfen sich etwa Erbring et al (1980) dadurch, daß sie fur die untersuchten Themen dichotom festhalten, ob es auf die offene Frage genannt wurde oder nicht. Es erscheint durchaus bedenklich, die Zuweisung von Wichtigkeit als entscheidende Zielvariable des Agenda-Setting-Prozesses alleine anhand dieses groben Indikators zu operationalisieren.Google Scholar
  278. 285.
    Ehlers (1983a), S.173.Google Scholar
  279. 286.
    Siehe hierzu auch die Erörterungen zum Themenbegriff in Kap. 22. Die Homogenisierung unterschiedlicher Themenvorgaben ist besonders bei der Durchf`ithrung von Sekundäranalysen problematisch; vgl. Kepplinger et al. (1989b), 5.151; Eaton (1989), S.945.Google Scholar
  280. 287.
    Vgl. Stevenson & Ahern (1979), S.6.Google Scholar
  281. 288.
    Zur Methode vgl. Friedrichs ( 11 1983), S.178f.; angewendet etwa in der umfangreichen Studie von Shaw & McCombs (1977), vgl. Dort den Anhang, 5.1751.., Frage 16.Google Scholar
  282. 289.
    VgL etwa die bei Iyengar & Kinder (1987) zusammengefaßte Reihe von Experimenten. Sicherlich ungenügend dürfte hier die Verwendung einer dreistufigen Skala sein (vgl. Schönbach 1981, S.541, Tab.2), die gegenüber einer dichotomen Verschlüsselung nur eine minimalen Zugewinn einbringt. An dem erwähnten Beispiel läßt sich außerdem veranschaulichen, daß auch bei der semantischen Umsetzung der Skala Vorsicht geboten ist, denn eine sprachlich schiefe Vorgabe wie «sehr wichtig«, ‘ziemlich wichtig« und «niche so wichtig« genügt den Anforderungen statistischer Verfahren auf metrischem Niveau nicht.Google Scholar
  283. 290.
    Die erste ausflhrliche Darstellung dieser Typologie ist McCombs (1977a), S.99–101 sowie ders. (1977b), S.93 zu entnehmen.Google Scholar
  284. 291.
    Vgl. Weiss (1992), 5380: «issue dimension«.Google Scholar
  285. 292 «.
    Truism«, vgl. McCombs (1977a), 5.99; Ramaprasad (1983), S.130 oder Eichhorn (1996), S.22. “Niemand bezweifelt heute ernsthaft, daß Medienberichterstattung tatsächlich dazu beitragen kann, uns auf Probleme aufmerksam zu machen.” Schönbach (1984b), S.88.Google Scholar
  286. 293.
    Vgl. Quaker(1989), 5.142, der betont, daß Agenda-Setting auch der Kommunikatorforschung eine weitere Dimension hinzufügt.Google Scholar
  287. 294.
    Vgl. Weiss (1992), S.380: «contents dimension«.Google Scholar
  288. 295.
    Vgl. McCombs (1977a), 5.100.Google Scholar
  289. 296.
    Dies steht im Gegensatz zur Argumentation von Uekennapn & Weiss (1983), S.71, die diesen Begriff auch für das «salience«-Modell gelten lassen wollen; vgl. zur Klärung im Sinne der in dieser Studie vorliegenden Terminologie Ramaprasad (1983), S.130 sowie die Operationalisierung bei Schulz (1982a), S.140f.Google Scholar
  290. 297.
    Vgl. McCombs (1977a), 5.99. Zu beachten ist, daß zur Überprüfung dieses Modells eigentlich die Verwendung geschlossener Fragestellungen zur Erhebung der Publikumsagenda (siehe Kap. 2.4) unerläßlich ist, um vergleichbare Informationen für jeden Befragten zu gewinnen; vgl. Becker et al. (1975), SA8.Google Scholar
  291. 298.
    Vgl. etwa Schulz (1982a), in dessen «awareness«-Studie der Begriff Agenda-Setting nicht auftaucht. Für eine irrige Einstufung einer »salience«-Umsetzung als »awareness«-Studie vgl. Hügel (1987), S.11ftGoogle Scholar
  292. 299.
    Vgl. Chaflee & Mutz (1988), S.28; die «awareness«-Fragestellung wird dagegen regelmäßig in Wissenskluft-Studien verwendet, vgl. z.B.Google Scholar
  293. 302.
    Vgl. McCombs (1977a), S.IO2–105; hier das Zitat auf S.105. DeGeorge (1981), S222 vermutet, daß der Grad der Medienpräsenz der Themen sowie die Mediennutzung und Motivation der Respondenten gemeinsam bestimmen könnten, nach welchem der Modelle die Medieneffekte auftreten; empirisch konnten entsprechende Zusammenhänge nicht belegt werden.Google Scholar
  294. 303.
    Siehe die weiteren Bemerkungen im Verlauf dieses Abschnitts sowie die zutreffende Argumentation von Hügel (1987), SA ILGoogle Scholar
  295. 304.
    Vgl. Edelstein (1990), S.85.Google Scholar
  296. 305.
    Das Schaubild modifiziert die Idee von Uekermann & Weiss (1983), S.72, die die beiden McCombs-Typologien in einer Darstellung zusammenfassen. In Korrektur der dort enthaltenen Unstimmigkeiten wird der Fokus «set of issues« nur durch das »priorities«-Modell vertreten; das in der Originalgrafik hier ebenfalls subsumierte »salience«-Modell bezieht sich dagegen auf die »single issue«-Erhebung. Das dort ursprünglich vorgesehene »awareness«-Modell berücksichtigt die Themenwichtigkeit überhaupt nicht und wird der Forschungspraxis zum Agenda-Setting überhaupt nicht zugeordnet.Google Scholar
  297. 306.
    Vgl McCombs (19816), 5.122–126; such: McCombs & Gilbert (1986), S.12. Dies ist allerdings unabhängig von der Entscheidung fir ein Quer-bzw. längsschnittdesign zu sehen; vgl. Brosius & Kepplinger (1992c), S.20 Anm.l.Google Scholar
  298. 307.
    Vgl. &ntele(1993), S.161; Weischenberg(1993), 5.131/32.Google Scholar
  299. 308.
    Vgl. Schmidt (1993), S.107.Google Scholar
  300. 309.
    Vgl. Blasius & Staab (1993), S.46; Rogers & Dearing (1988), S.573. Bereits in der Originalstudie war der Publikumsbegriff durch die Befragung unentschlossener Wähler eingegrenzt worden; vgl. McCombs & Shaw(1972), S.178.Google Scholar
  301. 310.
    gel (1987), S.28.Google Scholar
  302. 311.
    Vgl. lange (1985), S.13f.Google Scholar
  303. 312.
    Vgl. Anderson & Meyer (1988), 5.177 sowie Gerhards & Neidhardt (1990), S.31, wonach öffentliche Meinung nicht durch die bloße Aggregation individueller Meinungen feststellbar ist, da sie “als kollektive Größe gegenüber dem gesellschaftlichen Rohstoff individu-eller Bevölkerungsmeinungen mehr oder weniger verzerrt erscheint.” Zur öffentlichen Meinung rechnen die Autoren auch die Themenpräferenzen des Systems.Google Scholar
  304. 313.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.48.Google Scholar
  305. 314.
    Ehlers (1983a), S.I69.Google Scholar
  306. 315.
    McCombs & Shaw(1972), S.185; vgl. auch Eichhorn (1996), S.13.Google Scholar
  307. 316.
    Selvin (1958, 1980), S.343; vgl. auch Friedrichs (1983), S.365 mit einer mathematischen Begründung anhand eines Rechenbeispiels.Google Scholar
  308. 317.
    Vgl. Mutz (1992), S.284 mit einer Übertragung auf die Agenda-Setting-Forschung.Google Scholar
  309. 318.
    Vgl. Selvin (1958, 1980), 5.343/344; Eichhorn (1986), S.16; ders. (1996), S.19.Google Scholar
  310. 319.
    Weaver (1982), S.545; deutlicher Zhu (1992), 5.836:’There is still a danger of »ecological fallacy., that we claim a process which is supported by the aggregated data but does not exist at the individual level.“Google Scholar
  311. 320.
    Vgl. diese Formulierung bei Weaver (1982), S.546. Auch der mit dieser Terminologie eng verknüpften Kultivationshypothese bereitet die Übertragung der Befunde auf aggregierter Ebene erhebliche Problemç vgl. Hawkins & Pingree (1982), S.224. Auch die Gratifikationsforschung warnt vor der pauschalen Annahme eines »Massenpublikums«; vgl. z.B. Blumler (1979), S.21.Google Scholar
  312. 321.
    Vgl. Anderson & Meyer (1988), 5.176.Google Scholar
  313. 322.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.21.Google Scholar
  314. 323.
    Uekermann & Weiss (1983), S.73 (Hervorhebungen aus der Originalquelle übernommen). Nebenbei sei darauf hingewiesen, daß die Anwendung des »priorities«-Modells auf individueller Ebene eine geschlossene Fragestellung zwingend verlangt. Die Reihenfolge der Nennungen auf eine offene Frage kann nicht als Surrogat für eine individuelle Agenda gelten; vgl. lange (1985), S23 & 60.Google Scholar
  315. 324.
    Becker (1982), S.527.Google Scholar
  316. 325.
    Vgl. Eichhorn (1986), S.18; Blumler & Gurevitch (1975), 5.183: “By shifting the focus of attention away from the determination of individual issue concerns and towards the overall shape of the agenda placed before the public, however, the area becomes more amenable to comparative research and also opens up facets of as that have received little attention so far.” Vgl. auch McCombs & Gilbert (1986), 5.12/13; oder Atwood et al. (1978, 1991), die Auswirkungen auf die “community discussions postulieren.Google Scholar
  317. 326.
    Vgl. lyengar et al. (1982), S.849; dem widerspricht Trombo (1995), S.B.Google Scholar
  318. 327.
    Vgl. Eichhorn (1996), S.128f.; McLeod et ai (1995), S.56; Kepplinger & Roth (1979), S.285.Google Scholar
  319. 328.
    Vgl. Neuman & Ftyling (1985), 5237; Neuman (1989), S.247.Google Scholar
  320. 329.
    Vgl. Zhu et al. (1993).Google Scholar
  321. 330.
    Vgl. McLeod & Chaffee (1972), S.60.Google Scholar
  322. 331.
    Vgl. die Anregungen von DeGeorge(1981),S221f.Google Scholar
  323. 332.
    Vgl. Neuman (1989), S247; Noelle-Neumann (1991b), S279; Weimann & Brosius (1994); Brosius & Weimann (1995).Google Scholar
  324. 333.
    Vgl. ausfiihrlich Brosius & Staab (1993), S.47ff.; sowie die Kritik von Adoni & Mane (1984), 5334.Google Scholar
  325. 335.
    Vgl. Merten & Teipen (1991), S.94, 176; auch Ehlers (1983b) bezeichnet dies als “kaum noch vertretbare Methode” (S.321).Google Scholar
  326. 337 “.
    Common sense, and simple theoretical considerations, dictate otherwise!“ McCombs (1981a), 5.211; vgl. ähnlich Kepplinger et al (1989b), S.88.Google Scholar
  327. 318.
    Vgl. Neuman (1989), 5271.Google Scholar
  328. 339.
    Vgl. Weiss (1980), S.616; besonders kritisch muß an dieser Stelle die in der amerikanischen Forschung zeitweise weit verbreitete Vorgehensweise betrachtet werden, wegen des geringeren Aufwands die erwähnten Routinecodierungen des Vanderbilt Archives mit den nationalen Gallup Polls zu vergleichen, so etwa bei lyengar (1979) oder vergleichbar für den deutschen Sprachraum die Studie von Kepplinger et at (1989b), S.79. Eine nachträgliche Disaggregation der Umfragedaten ist nämlich in der Regel nicht möglich; vgl. höchstens auf rund ein halbes Dutzend Themen zu einem Zeitpunkt legen können; vgl. McCombs (1977a), 5.100 und ders. (1981), S.122. Darüberhinaus träten Verdrängungseffekte im Sinne eines Nullsummen-Spiels in Kraft; vgl. McCombs (1992), S.822 sowie Zhu (1992), S.825. Ob eine derart starke Reduktion von sozialer Wirklichkeit auf wenige Kategorien und damit die nicht affine Abbildung derselben noch valide Aussagen ermöglicht, ist zumindest zu bezweifeln; vgl. Merten & Teipen (1991), S.177.Google Scholar
  329. 343.
    Vgl. Zhu (1992), S.830f.Google Scholar
  330. 344.
    Vgl. Kaid et al. (1977), S.584; McCombs (1981b), S.123; Eichhorn (1986), S.15f.; Smith (1988), 5.40. Die Befunde der Untersuchungen zum Einfluß der Randbedingungen sind ausführlich in Kap. 4 und 5 dargestellt. Für interkulturelle Vergleiche scheint hingegen nur eine komplette Agenda nützlich zu sein, da einzdne Themen häufig von nationalen Besonderheiten gefärbt sind; vgl. Blumler & Gurevitch (1975), S.183.Google Scholar
  331. 345.
    Vgl. hierzu insbesondere Gadir (1982), S.IS. Eine ausführliche Argumentation für die Durchführung von Studien zu Einzelthemen formulieren Winter et al. (1982), S.7EGoogle Scholar
  332. 346.
    Lediglich eine Typologie aus der amerikanischen Forschung numeriert die vier Ansätze in anderer Reihenfolge und vergibt folgende Bezeichnungen: Typ I - Mass Persuasion studies; Typ II - Automaton Studies; Typ Ill - Natural History Studies; und Typ IV - Cognitive Portrait Studies; vgl. McCombs et al. (1995), S285. Da diese Bezeichnungen m.E. mehr verschleiern als erklären und sich außerdem in der AgendaSetting-Forschung bislang nicht durchsetzen konnten, werden in der vorliegenden Studie Bezeichnungen verwendet, die enger mit dem eigentlichen Aussagebereich verknüpft sind.Google Scholar
  333. 347.
    Vgl. McCombs (1981b), 5.125.Google Scholar
  334. 348.
    Vgl. Schenk (1987a), S.199EGoogle Scholar
  335. 349.
    Es handelt sich hierbei um die Studien von Erbring et al. (1980) und t/rïgel et al. (1989, 1992).Google Scholar
  336. 350.
    Vgl. McCombs & Gilbert (1986), S.13.Google Scholar
  337. 35’1.
    Ramaprasad (1983), S.127.Google Scholar
  338. 352.
    Vgl. Früh (1992), S.72.Google Scholar
  339. 353.
    Vgl. beispielsweise Rogers & Dearing (1988), 5.574; Becker et al. (1975), S.48.Google Scholar
  340. 354.
    Diese durch die Jahre tradierte Formulierung beruht anscheinend auf einer Aussage von Weaver, vgl hierzu Schenk (1987a), 5.199.Google Scholar
  341. 355.
    Vgl. McCombs (1981b), S.I25. Darüberhinaus liegt dem Verfasser eine weitere Studie von Stevenson & Ahern aus dem Jahre 1982 vor, die ebenfalls genau in diese “Nullkategorie« gehört. Zusätzlich nennt Weaver (1984), S.684 zwei weitere, heute leider verschollene Forschungsbeiträge dieses Typs; vgl. hierzu auch genauer Kap. 42.Google Scholar
  342. 356.
    Die Analyse der Relevanz eines einzelnen Themas benötigt diese Verdichtung nicht und ist daher aus statistischer Sicht wesentlich unproblematischer, da hier auf das sozialwissenschaftliche Standardinstrumentarium zurückgegriffen werden kann.Google Scholar
  343. 351.
    Vgl. z.B. Wanta & Hu (1994), 5.231 sowie Schenk (1987a), S200 und mit eingehender Begründung Weaver & Elliott (1985), S.89. Vereinzelt weisen Studien sogar nur Nominalniveau auf; so etwa Sohn (1978), S.327f.Google Scholar
  344. 358.
    Lang & Lang (1981), S.453.Google Scholar
  345. 359.
    Zu dem hier beschriebenen »Decken«-Effekt vgl. genauer Kap. 4.1.Google Scholar
  346. 360.
    Vgl. die entsprechende Reinterpretation durch Stevenson & Ahern (1979), S.5.Google Scholar
  347. 361.
    Vgl. die Zusammenstellung des zugehörigen Datenmaterials bei Becker (1982), 5.528, Tab.!.Google Scholar
  348. 362.
    Vgl. Smith (1988), S.40, Tab.1.Google Scholar
  349. 363.
    Becker (1982), S.527. Dies widerspricht der Vermutung von Machen (1981), S.22, Fußnote 7; daß wohl auch bei Analyse auf metrischem Niveau die starken Zusammenhinge der Rangkorrelationsberechnungen bestehen bleiben würden.Google Scholar
  350. 364.
    Vgl. Winter & Eya! (1981, 1991), S.102.Google Scholar
  351. 363.
    Vgl. hierzu McLeod et al. (1974), S.140f.; Eyal et at (1981), S.217 sowie Ehlers (1983a), S.174. Ein Koeffizient von.57, wie er etwa in der Studie von Holaday & Kuo (1993), S.207 erreicht wird, darf dann auch nicht mehr als »moderater« Zusammenhang interpretiert werden - dies als ein Beispiel für die oft unreflektierte Verwendung des Rangkorrelationsmaßes.Google Scholar
  352. 366.
    Vgl. etwa Asp (1983), S.338f. (.matching index«).Google Scholar
  353. 367.
    Vgl. Brosius (1992), S.14 sowie die weiteren Ausflhrungen zu statistischen Implikationen der gewählten Methode in Kap. 2.6.Google Scholar
  354. 368.
    Erstmals vorgeschlagen wird diese Methode von McLeod et at (1974), S.140. Die dort praktizierte Methode, die vergebenen Rangplät-Google Scholar
  355. ze in.
    Punktwerte zu transferieren (siehe die Legende zu Tab.3, 5.151), um anschließend mit Mittelwerten operieren zu können, erscheint noch gewagter, kaschiert sie doch das ursprüngliche Datenniveau und führt zum ungerechtfertigten Einsatz von Verfahren.Google Scholar
  356. 369.
    So geschehen etwa bei Hi!!(1985), S.345; Atwater et al. (1985), S.41.Google Scholar
  357. 371.
    Vgl. D eGeorge(1981), 5.221.Google Scholar
  358. 372.
    Für die entsprechende Argumentation vgl. Eichhorn (1986), S.16.Google Scholar
  359. 373.
    Vgl. Schenk (1987a), S.199.Google Scholar
  360. 374.
    Vgl hierzu die ausfirhrliche Kritik an der Studie von McLeod et al. (1974) in Kap. 3.2.Google Scholar
  361. 375.
    Vgl. McCombs (1981b), S.123.Google Scholar
  362. 376.
    Vgl. Blood (19826), S.6.Google Scholar
  363. 377.
    Vgl. Kepplinger et ai (19896). S.79.Google Scholar
  364. 376.
    So beschrieben bei Rogers & Dearing (1988), S.576.Google Scholar
  365. 379.
    Vgl. diese Forderung von Lange (1985), S.59.Google Scholar
  366. 380.
    Nord (1981), S.574; vgl. ähnlich Meadow (1980), S.95.Google Scholar
  367. 381.
    Vgl. Kepplinger et aL (1986), S249, deren Systematik im Kontext der Persuasionsforschung entstand.Google Scholar
  368. 382.
    Mögliche Interpretation wäre hier eine gemeinsame Reaktion beider Agenden auf äußere Entwicklungen; vgl. hierzu genauer Kap. 5.1.Google Scholar
  369. 383.
    Swanson & Swanson (1978), S.350.Google Scholar
  370. 384.
    Littlejohn (1983), 5284.Google Scholar
  371. 385.
    Vgl. Chaffee (1972), S.114.Google Scholar
  372. 386.
    Vgl. Früh & Schönbach (1982), S.80.Google Scholar
  373. 387.
    Vgl. Neidhardt (1994), S20.Google Scholar
  374. 388.
    Vgl. etwa Weischenberg (1989), 5234; zur gegenteiligen Auffassung vgl. Donsbach (1982), S.195ff, bes. 5214.Google Scholar
  375. 389.
    Vgl. Ehlers (19836), 5.321; Edelstein (1983), S.471; Schönbach & Früh (1984), 5.322; Manheim (1986), S.506; Brosius & Weimann (1995), S313f1: sowie die Ausführungen zum Media Agenda-Setting in Kap. 1.3.Google Scholar
  376. 390.
    Vgl. die entsprechende Typologie bei Smith (19876, 1991), S.75.Google Scholar
  377. 391.
    Vgl. lyengar (1992), S.124. Höherwertige statistische Verfahren, die kausale Zusammenhänge in Form abhängiger und unabhängiger Variablen berücksichtigen und Wirkungsaussagen zulassen, waren aufgrund des Rangdatenniveaus und den aggregierten Messungen nicht zulässig; vgl. auch Zhu (1992), S.829. Die Ezperimentaldesigns, bei denen die Wirkung des Stimulus isoliert mit einer Kontrollgruppe verglichen werden kann, ermöglichen natürlich kausale Aussagen; frr die Nachteile dieser Methode vgl. oben Kap. 2.1.Google Scholar
  378. 392.
    Rogers & Dearing (1988), S.572.Google Scholar
  379. 393.
    Vgl. z.B. Schenk (1987a), 5201; Rogers & Dearing(1988), S.572.Google Scholar
  380. 394.
    Vgl. Schenk (1987a), S.202; Watt & van den &g (1981), S.44.Google Scholar
  381. 395.
    Ehlers (1983a), S.174. Zwar ist eine kausale Schlußfolgerung aufgrund zeitlicher Antezendenzen nicht zwingend - schließlich kann die eine Agenda auch nur eine Tendenz vorwegnehmen, ohne sie bei der anderen herbeizuführen. Dies ist aber angesichts der geringen unmittelbaren Zugänglichkeit (weit-)politischer Ereignisse unwahrscheinlich; vgl. ausführlich bei Kepplinger et al. (1986), S.275.Google Scholar
  382. 396.
    Vgl. Chaffee et al. (1970, 1973), S.489. Diese statischen Korrelationen dürften wegen des Charakters der untersuchten Variablen erheblich sein, wie die hohen Koeffizienten der Querschnitt-Untersuchungen zum Agenda-Setting-Effekt nahelegen (vgl. Kap. 3.1).Google Scholar
  383. 397.
    Vgl. Rozelle & Campbell (1969), S.74.Google Scholar
  384. 398.
    Vgl. Tipton et a1 (1975), S.17, Anm.12; Ehlers (1983a), S.185, Anm.70; Becker et al. (1975), S.49. Zur Anwendung außerhalb der Agenda-Setting-Forschung vgl. etwa Scherer (1990), S.97ff.Google Scholar
  385. 399.
    Vgl. McCombs (1977a), S.90. Der berechtigte Einwand von Rozelle & Campbell (1969), daß eigentlich nicht zwei, sondern vier konkurrierende Hypothesen überprüft werden, wird in der Agenda-Setting-Forschung übergangen. Vieles spricht jedoch dafür, daß es sich hier um einen der erwähnten Sachverhalte handelt, in dem die beiden Resthypothesen keine plausiblen Interpretationen zulassen; vgl. genauer ebd., S.74ff, bes. S.75.Google Scholar
  386. 400.
    Vgl. Rozelle & Campbell (1969), S.78 sowie Heise (1970, 1977), S.7; eine genaue Darstellung der Berechnungsweisen enthält Kap.10.4. Eine ähnliche Strategie entwickelten zuvor Chaffee et al. (1973), 5.484ff., die eine Überkreuz-Phasen-Relation zwischen zwei Zeitpunkten berechnen. Diese vereinfachte Form erlaubt allerdings keine direkte Beurteilung der Alternativhypothese und ist daher für eine Anwendung im Rahmen der AgendaSetting-Forschung weniger geeignet.Google Scholar
  387. 401.
    Vgl. fyengar(1988), 5.596.Google Scholar
  388. 402.
    Auf diese Problematik weisen na. Kepplinger et al. (1991), 5.153 hin.Google Scholar
  389. 403.
    Vgl. Becker (1982), S.529 in Bewertung der Studie von McCombs (1977a).Google Scholar
  390. 404.
    Das Schaubild folgt Schenk (1987a), S.202; Cur die Berechnungsformeln vgl. z.B. Atkin et al. (1976), S.233, Anm.9; oder Tipton et al. (1975), 5.17, Anm.12.Google Scholar
  391. 405.
    Heise(1970,1977), S,I I.Google Scholar
  392. 406.
    Vgl. die ausfiihrliche Darstellung von Scherer(1990), 5.102-Ill.Google Scholar
  393. 407.
    Vgl. z.B. die Anwendung bei Atwood (1981), S.470. Ausnahme ist hier etwa die Charlotte-Studie, die die Medieninhalte genau während des Befragungszeitraums mißt; vgl. Junck et at (1977), 5.163.Google Scholar
  394. 408.
    Bereits die erste Studie, die die »cross-lagged correlations« anwendet, zeigt diese Vorgehensweise; so ging eine Medienanalyse vom 18. September bis zum 15. Oktober der ersten Befragungswelle am Wochenende des 15./16. Oktober voraus. Entsprechend wurde die Me, dienanalyse vom 16. Oktober bis zum Wahltag von einer Befragung am Tag nach der Wahl gefolgt; vgl. Tipton et at (1975), S.17.Google Scholar
  395. 409.
    Vgl. Merten (1991), S.42; Granger (1980), S.331: ‘The past and present may cause the future, but the future cannot cause the past.“Google Scholar
  396. 410.
    Vgl. die Methode bei lyengar (1979). Zuvor hatten bereits Siune & Borre für den Bereich des Agenda-Building ein vergleichbares Modell entwickelt; vgl. dies. (1975), S.66, bes. Fig.]. Diese Modell wurde in der Folge auch von Swanson & Swanson (1978), S.350 angewendet.Google Scholar
  397. 411.
    Vgl lyengar (1979), 5.398–401 & Tab.1; sowie die Adaption dieser Methode zuletzt bei Wanta (1992) S.16; Anokwa & Salwen (1988), S207 sowie Eaton (1989), S.959. Generell ist in neueren Studien - aufgrund eines verbesserten Datenniveaus - die Berechnung von Überkreuzkorrelationen nicht mehr nötig. Statt dessen wird (allerdings aus forschungsökonomischen Gründen) zunehmend auf die Erhebung der tatsächlichen Medieninhalte verzichtet, und rein auf Basis von in die Publikumsbefragung integrierten Selbsteinschätzungen der Medieninhalte argumentiert; vgl. etwa die Studien des jüngst erschienenen Themenhefts von Journalism Quarterly, bes. Schoenbach & Semetko (1992), Wants & Wu (1992) oder Weaver et al. (1992) sowie die Kritik an dieser Vorgehensweise in Kap. 2.1.Google Scholar
  398. 412.
    Vgl. z.B. Ehlers (1983a), S.174.Google Scholar
  399. 413.
    Neuman (1989), S256.Google Scholar
  400. 414.
    Eine ausführliche Darstellung dieser Studien folgt in Kap. 4.1.Google Scholar
  401. 415.
    Vgl. z.B. Smith (1987a), S.388.Google Scholar
  402. 416.
    Krosnick & Kinder (1990), S.498.Google Scholar
  403. 417.
    Dies gilt beispielsweise fin die Studien von Zucker (1978) oder Smith (19876, 1991).Google Scholar
  404. 418.
    So etwa Funkhouser (1973), S.75: “Because of its soft methodology and the nature of the available data, this study is not conclusive.” Allgemein weist Blood (19826), S.7 auf die Grenzen der Anwendung von tlberkreuzkorrelationen hin.Google Scholar
  405. 419.
    Vgl. Zhu (1992), S.836, dessen Studie in Kap. 4.1 noch zu erörtern sein wird.Google Scholar
  406. 420.
    Dies führen unter Verwendung einer Pfadanalyse eindrucksvoll Hügel et al (1989, 1992) vor, deren Ansatz in Kap. 6.1 ausführlich dargestellt wird. Multiple Regressionen, in denen je nach Modell die unabhängige und die abhängige Variable vertauscht werden, bieten sich zur Kontrolle der vermuteten Zusammenhänge ebenfalls an vgl. Watt & van den Berg (1981). Darüberhinaus sei auf die bei Zeitreihenmessungen mögliche Kausalanalyse nach Granger verwiesen; vgl. Kirchgsssner (1981), S.19ff. sowie als Anwendungsbeispiele Smith (1987a), S.386ff. (im Rahmen des Agenda-Setting) und Kepplinger et al. (1989b), z.B. S.153 (in der Persuasionsforschung).Google Scholar
  407. 421.
    Vgl. Hügd (1987), S.30; die entsprechenden Variablen sind in den Kap.4 & 5 dargestellt.Google Scholar
  408. 422.
    Vgl. stellvertretend Granger (1980), S.329, 334.Google Scholar
  409. 423.
    Vgl. zu dieser Metapher McCombs (1977a), S.90; Junck et al (1977), 5.158; Edelstein (1983), 5.471 und bereits Sinclair (1920, 1929), S.17.Google Scholar
  410. 424.
    Einen Ansatz hierzu liefern Demers et al. (1989), S.806í; vgl. hier auch die Annahmen des dynamisch-transaktionalen Modells, wie sie in Kap. 2.4 skizziert sind.Google Scholar
  411. 425.
    Vgl. Smith (1987a), S.382í.Google Scholar
  412. 426.
    Vgl. Graber(1984); McCombs & Weaver (1985), 5.105.Google Scholar
  413. 427.
    So wird beispielsweise im Kontext der Kultivationshypothese festgestellt: “Television viewing causes a social reality to be constructed in a certain way, but this construction of social reality may also direct viewing behavior.” Hawkins & Fingree (1982), S.239.Google Scholar
  414. 428.
    Vgl. Edelstein (1983), S.474; die in den beiden folgenden Kapiteln dargestellten Befunde unterstützen diese Annahme nachhaltig.Google Scholar
  415. 429.
    Früh & Schönbach (1982), S.86 im Kontext des dynamisch-transaktionalen Modells.Google Scholar
  416. 430.
    Vgl. Merten & Teipen (1991), S.90; Watt & van den Berg (1981), S.43: ‘Time as a concept must be included in communication research efforts if theoretical models are ever to adequately describe media effects.“ Das Verfahren der Überkreuzkorrelation formuliert ebenso Anforderungen an die zeitliche Dimension der Datenerhebung; vgl. Heise (1970, 1977), S.11.Google Scholar
  417. 431.
    Vgl. Eaton (1989), 5.943; in Zusammenhang mit der Wissenskluft-Hypothese vgl. Gaziano (1983), S.475: “The amount of time which has elapsed between measurements is a variable.”Google Scholar
  418. 432.
    Vgl. Wants & Hu (1994); Eyal et al. (1981), 5.212; letzterer Darstellung folgen unverändert Ehlers (1983a), S.180; McCombs & Gilbert (1986), S.8/9; sowie Schenk (1987a), S210/11, dessen deutsche Terminologie für die vorliegenden Ausführungen übernommen wurde.Google Scholar
  419. 433.
    Vgl. Eyal et al. (1981), S212/13, Punkte (1X5).Google Scholar
  420. 434.
    Vgl. Blood (1982b), S.7.Google Scholar
  421. 435.
    »Intuition and guesswork., Eyal et al. (1981), S.213, 217.Google Scholar
  422. 436.
    Vgl. Smith (1987b, 1991), S.76. Oft diktiert die Verfügbarkeit des Datenmaterials, dessen Periodizität bei Sekundäranalysen vorgegeben ist - z.B. in monatlichem oder jährlichen Intervallen - die unterstellte Wirkungsspanne; etwa bei Funkhouser (1973); Smith (1987a).Google Scholar
  423. 437.
    So Chaffee 1972 in einem allgemeinen Vortrag zu l.ängsschnittdesigns in der Wirkungsforschung, zit. nach Sohn (1978),S.326. Google Scholar
  424. 438.
    So bei Kaid et al. (1977), S.585.Google Scholar
  425. 439.
    Eine Aufzählung der entsprechenden Studien findet sich bei Eyal et al. (1981), S.214.Google Scholar
  426. 440.
    Vgl. Smith (1987a), S.387, der auf die Problematik dieser Annahme deutlich hinweist.Google Scholar
  427. 441.
    Vgl. Williams & Semlak (1978b), 5.534.Google Scholar
  428. 442.
    Schaubild in Abwandlung von Eyal et al. (1981), S213, Fig. I1.1; es ist zu beachten, daß für Messungen auf Individualniveau der Balken.Publikumsagenda. als Vielzahl einzelner Punkte auf der Zeitachse gedacht werden muß.Google Scholar
  429. 444.
    Vgl. Kepplinger et al (1991), S.153.Google Scholar
  430. 445.
    Dieser verkappte »time-lag» betrügt meist mehr als zwei Wochen, was sich angesichts eines optimalen Wirkungspotentials einiger Themen von null bis acht Wochen nach der Berichterstattung als durchaus relevant erweisen kann.Google Scholar
  431. 446.
    So erstmals realisiert von Hügel et al (1989, 1992).Google Scholar
  432. 447.
    Watt & van den Berg (1981), S.45.Google Scholar
  433. 448.
    Vgl. Becker (1982), S.529/30.Google Scholar
  434. 449.
    Siehe hierzu genauer die Kap. 1.4 bzw. 2.2.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Patrick Rössler

There are no affiliations available

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