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Transaktionskosten als Entscheidungskriterium für die Organisationsform unternehmerischer Aufgaben

  • Silke Schätzer
Part of the Markt- und Unternehmensentwicklung book series (MAU)

Zusammenfassung

Die Transaktionskostentheorie bildet zusammen mit der Property-Rights- und der Principal-Agent-Theorie das Forschungsgebiet der “Neuen Institutionellen Ökonomie”, das insbesondere der Relevanz der verfügbaren Institutionen eines Wirtschaftssystems Rechnung trägt. Die Transaktionskostentheorie beschäftigt sich mit der effizienten Organisation wirtschaftlicher Leistungsbeziehungen und ist als mikroökonomische Theorie der Organisation einzuordnen. Ausgangspunkt der Transaktionskostentheorie ist der 1937 veröffentlichte Aufsatz “The Nature of the Firm” von R. COASE. COASE formulierte mit Hilfe des ökonomischen Prinzips die Unternehmensgröße als den Punkt, an dem die Kosten, eine weitere Transaktion innerhalb des Unternehmens zu organisieren, den Kosten, diese Transaktion in den Markt oder ein anderes Unternehmen auszulagern, entsprechen.179 180 Somit wurden erstmalig Transaktionskosten formuliert und die Existenz und Größe hierarchischer Organisationen nicht als gegeben hin¬genommen, sondern über Transaktionskosten erklärt. Dies blieb aber tautologisch, solange nicht nach den transaktionskostenabhängigen Faktoren und damit nach den Ursachen verschiedener Organisationsformen von Transaktionen gefragt wurde.

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Referenzen

  1. 179.
    Vgl. R. Coase [1937], S. 394.Google Scholar
  2. 180.
    Mit dem Ansatz von Coase und seiner Relevanz für volkswirtschaftliche Problemkreise setzt sich auch E. Bössmann [1981] auseinander.Google Scholar
  3. 181.
    Nach der neoklassischen Vorstellung besteht die Zielfunktion des kapitalistischen Unternehmens in der Maximierung des Gewinns unter der Nebenbedingung der in der Produktionsfunktion ausgedrückten technischen Gegebenheiten. Die Transaktionskostentheorie weicht von dieser Sichtweise ab, weil Friktionen erkannt werden. Unternehmertätigkeit reduziert sich dadurch nicht auf simple Managerfähigkeiten, sich an das nötige Marginalkalkül zu halten, s. R. Richter und E. Furubotn [1996], S. 353. Zur grundlegenden wirtschaftstheoretischen Diskussion der Beziehung der Transaktionskostentheorie zur Gewinnmaximierung siehe auch M. Dietrich [1994], S. 119 ff. Kahle weist unabhängig von einer transaktionskostentheoretischen Betrachtung auf eine Fülle von Defiziten einer ausschließlichen Gültigkeit der Gewinnmaximierungsthese für Unternehmen hin, vgl. E. Kahle [1997], S. VI f.Google Scholar
  4. 182.
    Vgl. O. Williamson [1985a], S. 44 ff.Google Scholar
  5. 183.
    Auch in aktuellen Veröffentlichungen wird die Transaktionskostentheorie nach Williamson zugrunde gelegt. Vgl. bspw. A. Rindfleisch und J. Heide [1997], S. 31 zu den Verhaltensannahmen der beschränkten Rationalität und des Opportunismus.Google Scholar
  6. 184.
    Diese Formulierung stammt von Frank Knight, zitiert nach O. Williamson [1981b], S. 676.Google Scholar
  7. 185.
    Vgl. H. Simon [1961], S. 24.Google Scholar
  8. 186.
    Vgl. dazu auch O. Williamson [1981a], S. 553 und ders. [1981b], S. 676.Google Scholar
  9. 187.
    Es wird dann ferner in vorvertragliche Informationsasymmetrie, die sich in der negativen Risikoauslese (adverse selection) dokumentiert, und in nachvertragliche Informationsasymmetrie als Ursache des moralischen Risikos (moral hazard) differenziert, vgl. O. Williamson [1985a], S. 47.Google Scholar
  10. 188.
    Opportunismus tritt zwar nicht zwangsläufig auf, aber der Gefahr opportunistischen Verhaltens von Individuen ist bei der Gestaltung von Austauschverhältnissen Rechnung zu tragen, vgl. dazu auch A. Picot, H. Dietl und E. Franck [1997], S. 40.Google Scholar
  11. 189.
    So greift Williamson den Gedanken von J. Commons [1931], S. 652 auf, die Transaktion als Basiseinheit der Analyse zu betrachten, siehe O. Williamson [1981c], S. 1543.Google Scholar
  12. 190.
    Zitiert aus O. Williamson [1981c], S. 1544 ff.Google Scholar
  13. 191.
    O.Williamson [1985a], S. 20 f.Google Scholar
  14. 192.
    Vgl. auch zu den folgenden Ausführungen O. Williamson [1985a], S. 52 ff.Google Scholar
  15. 193.
    Vgl. zu der Interpretation der Dimensionen Spezifität, Unsicherheit und Häufigkeit einer Transaktion auch A. Rindfleisch und J. Heide [1997], S. 31.Google Scholar
  16. 194.
    Milgrom und Roberts modifizieren die drei Dimensionen nach Williamson in der Weise, daß sie noch die Schwierigkeit der Leistungsmessung und die Verbundenheit einer Transaktion mit anderen Transaktionen hinzufügen, s. P. Milgrom und J. Roberts [1992], S. 32 f. Williamson integriert die Schwierigkeit der Messung von Arbeitsleistungen nur bei einer unternehmensinternen Betrachtung, da eine Leistungsmessung bei externen Transaktionspartnern ohnehin nicht möglich ist. Interdependenzen zwischen einzelnen Transaktionen treten ebenso nur bei unternehmensinterner Abwicklung auf, so daß entweder unternehmensinterne, zentrale Koordinationsmechanism zu verstärken sind oder die Mitarbeiter ausschließlich einer Transaktion zuzuordnen sind, s. P. Milgrom und J. Roberts [1992], S. 33. Somit werden Transaktionen doch genau durch die drei Dimensionen nach Williamson charakterisiert.Google Scholar
  17. 195.
    Zur dominanten Bedeutung der Dimension Faktorspezifität für die Entstehung von Transaktionskosten vgl. auch M. Riordan und O. Williamson [1985], S. 367.Google Scholar
  18. 196.
    Vgl. O. Williamson [1991b], S. 16.Google Scholar
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    Vgl. O. Williamson [1985a], S. 55.Google Scholar
  20. 198.
  21. 199.
    Die Trennung zwischen Humankapital- und Sachkapitalspezifität bereitet für Transaktionen der Dienstleistungserstellung Schwierigkeiten. Diese sind dadurch bedingt, daß bei der Dienstleistungserstellung Arbeit den dominanten Inputfaktor darstellt und Investitionen in spezifisches Sachkapital deshalb kaum getätigt werden. Das Charakteristische der Sachkapitalspezifität liegt aber darin, daß in Sachkapital — bei Dienstleistungen eben in Humankapital — zum Zweck der Diversifikation investiert wird. Zur Erstellung unternehmensinterner Dienstleistungen investiert der Dienstleistungsanbieter dann in Humankapital, das zur Anpassung seiner Leistung an Unternehmensspezifika benötigt wird. Sachkapitalspezifität wird deshalb im folgenden auch als Humankapitalspezifität im weiteren Sinne verstanden.Google Scholar
  22. 200.
    Vgl. O. Williamson [1985a], S. 56 f.Google Scholar
  23. 201.
    Vgl. auch zu der folgenden Erkärung O. Williamson [1975], S. 26 ff.Google Scholar
  24. 202.
    Vgl. auch zu dieser folgenden Erklärung O. Williamson [1985a], S. 61 ff.Google Scholar
  25. 203.
    Der Spezifitätsgrad einer Transaktion wird nach dem Konzept der Quasi-Rente bewertet. Der Begriff der Quasi-Rente drückt den bewerteten Differenzbetrag aus beabsichtigter und nächstbester alternativer Verwendung einer Ressource aus und trägt somit dem Opportunitätskostenprinzip Rechnung, vgl. dazu B. Klein, R. Crawford und A. Alchian [1978], S. 298 ff.Google Scholar
  26. 204.
    Hold up ist der Ausdruck eines Verhaltensproblems, das aus der Principal-Agent-Theorie als das Ausnutzen einer Situation durch den Agenten zum Nachteil des Principals abgeleitet wird. Diese Situation zeichnet sich dadurch aus, daß der Principal irreversible Investitionen getätigt hat und deshalb in ein Abhängigkeitsverhältnis zum Agenten gerät, siehe A. Picot, H. Dietl und E. Franck [1997], S. 86. Bei Übertragung des Holdup-Problems von der Principal-Agent- auf die Transaktionskostentheorie handelt es sich dann um das durch Opportunismus bedingte Verhaltensrisiko, das durch einseitige, spezifische Investitionen eines Vertragspartners entsteht. Die Bezeichnung Hold up wird zur Verdeutlichung des Verhaltensproblems bei einseitigen, spezifischen Investitionen innerhalb der transaktionskostentheoretischen Betrachtung in Kapitel 4.3 herangezogen.Google Scholar
  27. 205.
    Unsicherheit ist nach Knight durch die Nichtexistenz von apriori und statistischen (aposteriori) Wahrscheinlichkeiten fur den Eintritt eines Ereignisses definiert, vgl. F. Knight [1940], S. 197–232.Google Scholar
  28. 206.
    Vgl. J. Reese [1991], S. 364.Google Scholar
  29. 207.
    Vgl. J. Reese [1991], S. 366.Google Scholar
  30. 208.
    Vgl. O. Williamson [1985a], S. 30.Google Scholar
  31. 209.
    Vgl. O. Williamson [1975], S. 31 ff.Google Scholar
  32. 210.
    Dietl interpretiert die Situation der Informationsverkeilung hingegen auf der Basis identischer Informationsniveaus beider Transaktionspartner. Bei gleichem Informationsstand zwischen zwei Wirtschaftssubjekten besteht dann die Gefahr, daß eines versucht, sich durch bewußte Falschaussagen gegenüber Dritten Vorteile zu verschaffen, vgl. H. Dietl [1993], S. 137 und A. Picot und H. Dietl [1990], S. 180.Google Scholar
  33. 211.
    Die asymmetrische Informationsverteilung kann vor Vertragsabschluß vorliegen und begründet dann das Verhaltensproblem der adversen Selektion. Eine nach Vertragsabschluß auftretende Informationsasymmetrie führt zum Verhaltensproblem des Moral Hazard. Vgl. dazu O. Williamson [1985a], S. 47 und E. Rasmusen [1989], S. 133 ff.Google Scholar
  34. 212.
    Williamson versteht unter einem Beherrschungs- und Überwachungssystem (governance structure) einer Transaktion institutionalisierte Formen, in denen Transaktionen koordiniert und kontrolliert werden, vgl. O. Williamson [1985a], S. 72 ff. Das Unternehmen stellt ein hierarchisches Beherrschungs- und Überwachungssystem dar. Der Markttausch bildet als (marktliches) System den Gegenpol. Dazwischen liegen drei- und zweiseitige Systeme, die im nächsten Abschnitt durch das Vertragsrecht definiert werden.Google Scholar
  35. 213.
    Spezialisierte Beherrschungs- und Überwachungssysteme tragen den Kontrollanforderungen spezifischer Transaktionen Rechnung. Der Markttausch stellt hingegen ein Standard-System dar, durch das (unspezifische) Standard-Transaktionen gestaltet werden.Google Scholar
  36. 214.
    Der Auslastungsgrad des Systems gibt an, wie häufig die Transaktion in dem für sie gestalteten Überwachungssystem durchgeführt wird.Google Scholar
  37. 215.
    Vgl. O. Williamson [1975], S. 20 ff.Google Scholar
  38. 216.
    Vgl. O. Williamson [1985a], S. 23 ff. und O. Williamson [1990b], S. 1 ff.Google Scholar
  39. 217.
    Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist der Vertrag erstmals im ersten Buch, dritter Titel, § 145- § 157 beschrieben.Google Scholar
  40. 218.
    Vgl. dazu auch A. Picot et al. [1997], S. 18.Google Scholar
  41. 219.
    Vgl. zu diesen Ausführungen H.-B. Schäfer und C. Ott [1995], S. 325 f.Google Scholar
  42. 220.
    Vgl. zu dieser Unterscheidung A. Picot et al. [1996], S. 54.Google Scholar
  43. 221.
    Vgl. R. Wagner [1994], S. 13.Google Scholar
  44. 222.
    Schanze entwickelt mit seinem Konzept symbiotischer Verträge eine Vertiefung der Idee relationaler Verträge. Symbiotischen Verträgen liegen spezifische Investitionen zugrunde, die sich wiederum in einseitigen und damit besonders kritischen Abhängigkeiten und intensiven Beziehungen zwischen Vertragspartnern ausdrücken. Erfolgreiche symbiotische Verträge zeichnen sich dann durch ausgefeilte Anreizschemata aus, die insbesondere bei der Auswahl und der Überwachung des Vertragspartners wirksam sind. Vgl. E. Schanze [1991], S. 68–103. Picot interpretiert symbiotische Absprachen umfassender als die Organisationsformen bzw. Verträge, die sich durch langfristige Orientierung, Unvollständigkeit, starke Abhängigkeit, aber rechtliche Selbständigkeit zwischen den Vertragspartnern und grundlegende Anpassung der Verhaltensweisen und der Kultur beider Vertragsseiten auszeichnen, s. A. Picot [1993], S. 731.Google Scholar
  45. 223.
    Vgl. I. Macneil [1974], S. 693.Google Scholar
  46. 224.
    Eine Systematisierung von Vertragstypen findet sich auch bei Dietl, der jedoch die Kriterien zeitlicher Horizont, Vertragsinhalt, Identität der Vertragspartner sowie Anpassungs- und Durchsetzungsmechanismus zugrunde legt, s. H. Dietl [1995], S. 572.Google Scholar
  47. 225.
    Contingent-Claims-Kontrakte sind in einer Arrow-Debreu-Welt Verträge, die aufgrund quasi vollständiger Informationen — die Individuen kennen die Wahrscheinlichkeitsverteilungen über den Eintritt von Umweltzuständen — eine perfekte Versicherung gegen zukünftige Umweltzustände darstellen.Google Scholar
  48. 226.
    Isoliertheit einer Transaktion bedeutet, daß diese unabhängig von anderen Transaktionen durchgeführt wird; es bestehen keinerlei Interdependenzen zwischen Transaktionen, die auf der Basis des klassischen Vertragsrechts gestaltet werde, und somit entstehen auch keine Beziehungen zwischen Vertragspartnern.Google Scholar
  49. 227.
    Der Arbeitsvertrag regelt die Pflichten des Arbeitnehmers und Arbeitgebers und billigt dem Arbeitgeber ein auf das Arbeitsverhältnis bezogenes Weisungsrecht zu. Falls dieses Direktionsrecht nicht explizit dem Arbeitsvertrag zu entnehmen ist, leitet es sich aus § 315 BGB her, vgl. H. und R. Albach [1989], S. 181.Google Scholar
  50. 228.
    Ein Beispiel für eine relationale Organisationsform stellt die Clan-Organisation nach Ouchi dar, die auf gemeinsamen Normen, Werten und Einstellungen ihrer Mitglieder basiert, vgl. W. Ouchi [1980], S. 134 f.Google Scholar
  51. 229.
    Unsicherheit wird hier zwar als gegeben angenommen, aber wegen der besseren Darstellbarkeit erst später in die Betrachtung einbezogen.Google Scholar
  52. 230.
    In Anlehnung an O. Williamson [1979], S. 253.Google Scholar
  53. 231.
    Vgl. ebenda, S. 247.Google Scholar
  54. 232.
    Der Begriff dreiseitige Überwachung stellt darauf ab, daß die beiden Vertragsparteien und eine Drittpartei (Schlichter) für die Überwachung der Transaktion zur Verfügung stehen.Google Scholar
  55. 233.
    Vgl. A. Rindfleisch und J. Heide [1997], S. 32.Google Scholar
  56. 234.
    Vgl. O. Williamson [1985a], S. 79 f.Google Scholar
  57. 235.
    Siehe O. Williamson [1975], S. 31 ff.Google Scholar
  58. 236.
    Vgl. auch S. Masten, J. Meehan und E. Snyder [1991], S. 1.Google Scholar
  59. 237.
    Hodgson geht explizit auf das zeitliche Adjektiv neu ein, indem er die Neue von der Alten Institutionenökonomik unterscheidet, die auf Veblen, Commons und Mitchell zurückgeht. Vgl. auch zu diesen Ansätzen G. Hodgson [1998]. Auch Wegehenkel kommentiert die Alte und Neue Institutionenökonomie, vgl. L. Wegehenkel [1984], 30 ff.Google Scholar
  60. 238.
    Vgl. O. Williamson [1990a], S. 104 ff.Google Scholar
  61. 239.
    Diese Unterscheidung stammt von David Kreps in seinem Aufsatz Unternehmenskultur und ökonomische Theorie [1995], S. 92 ff.Google Scholar
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    Vgl. K. Arrow [1986], S. 388.Google Scholar
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    Siehe O. Williamson [1990a], S. 106.Google Scholar
  64. 242.
    Einen Überblick über Erklärungsansätze für Institutionen, der zwischen den älteren, nichtvertraglichen und den neuen, vertraglich orientierten Ansätzen der Institutionenökonomik differenziert, geben auch H. Bonus und R. Weiland [1995], S. 29 ff.Google Scholar
  65. 243.
    Vgl. zu einem historischen Abriß der Institutionellen Ökonomie und der Vorstellung amerikanischer wie auch europäischer Ökonomen dieser Richtung auch T.W. Hutchison [1984], S. 20 ff.Google Scholar
  66. 244.
    Vgl. D.C. North [1984].Google Scholar
  67. 245.
    Furubotn und Richter unterscheiden zunächst zwischen absoluten und relativen sowie anderen Verfügungsrechten. Absolute Verfügungsrechte umfassen Privateigentum, Urheber- und Menschenrechte. Relative Verfügungsrechte beziehen sich auf Gläubiger-Schuldner-Verhältnisse und andere Verfügungsrechte auf Familienrechte bzw. auf nicht durch Gesetz geschützte Rechte, vgl. dazu E. Furubotn und R. Richter [1996], S. 88.Google Scholar
  68. 246.
    Vgl. E. Furubotn und S. Pejovich [1972], S. 1139.Google Scholar
  69. 247.
    Eine Darstellung der Theorie der Verfügungsrechte als allgemeine Organisationstheorie findet sich bei Schreyögg, der auch die unternehmensinterne Organisation untersucht, vgl. G. Schreyögg [1988], S. 154 ff.Google Scholar
  70. 248.
    Vgl. R. Coase [1960], S. 43 f.; H. Demsetz [1967], S. 347; A. Alchian und H. Demsetz [1973], S. 17.Google Scholar
  71. 249.
    Vgl. M. Tietzel [1981], S. 210 sowie E. Furubotn und R. Richter [1996], S. 82.Google Scholar
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    In Abgrenzung zu den Verfügungsrechten, die sich auf die Nutzung von Gütern beziehen, führt Witt den Begriff der “transaction rights” ein, die Regeln festlegen, wie und mit wem Transaktionen durchgeführt werden können, vgl. U. Witt [1987], S. 181.Google Scholar
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    Vgl. A. Alchian [1965], S. 129 ff.Google Scholar
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    Vgl. S. Pejovich [1971], S. 141 ff.Google Scholar
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    Vgl. A. Alchian und H. Demsetz [1973], S. 17.Google Scholar
  76. 254.
    Vgl. E. Furubotn und S. Pejovich [1972], S. 1139.Google Scholar
  77. 255.
    Vgl. H. Demsetz [1967], S. 350 ff.; S. Pejovich [1972], S. 314 ff.Google Scholar
  78. 256.
    Vgl. E. Wenger und E. Terberger [1988], S. 506.Google Scholar
  79. 257.
    Vgl.J. Schumann [1971], S. 453.Google Scholar
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    Siehe K. Arrow [1985], S. 37 f. und K. Eisenhardt [1989], S. 58.Google Scholar
  81. 259.
    Siehe K. Arrow ebenda.Google Scholar
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    Vgl. A. Alchian und S. Woodward [1988], S. 68.Google Scholar
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    Vgl. K. Spremann [1990], S. 566.Google Scholar
  84. 262.
    Vgl. H. Dietl [1993], S. 137 f.Google Scholar
  85. 263.
    Spremann betrachtet noch den Fall der “hidden intention”, s. K. Spremann [1990], S. 566. Der Fall der “hidden intention” liegt vor, wenn der Principal zu Beginn der Leistungsbeziehung nicht weiß, wie der Agent sich im Laufe der Beziehung verhalten wird. Im Gegensatz zur “hidden action” bleiben dem Principal die Handlungen des Agenten jedoch nicht verborgen. Zum Problem wird “hidden intention” deshalb dann, wenn der Principal aufgrund irreversibler Abhängigkeiten ex post den Agenten nicht zu einem interessenkonformen Verhalten bewegen kann, vgl. H. Dietl [1993], S. 141. Der Agent kann die Situation dann opportunistisch ausnutzen. Diese Form der Verhaltensunsicherheit, die im Unterschied zur adversen Selektion ex postCharakter hat, wird als Hold up bezeichnet, vgl. A. Alchian und S. Woodward [1987], S. 114.Google Scholar
  86. 264.
    Vgl. dazu H. Feldmann [1995], S. 49.Google Scholar
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    Vgl.M. Jensen [1983], S. 334 f.Google Scholar
  88. 266.
    Zum normativen Principal-Agent-Ansatz siehe vor allem S. Grossmann und O. Hart [1983].Google Scholar
  89. 267.
    Vgl. J. Pratt und R. Zeckhauser [1985], S. 3.Google Scholar
  90. 268.
    Zur positiven Agency-Theorie siehe insbesondere M. Jensen und W. Meckling [1976] sowie E. Fama [1980].Google Scholar
  91. 269.
    Gestaltungsempfehlungen zur Reduzierung der Verhaltensunsicherheit gibt Dietl, der die Einrichtung eines Informationssystems besonders zur Eindämmung der Adversen Selektion empfiehlt. Die erfolgsabhängige Bezahlung wirkt dem Moral Hazard entgegen, s. H. Dietl [1993], S. 145 ff.Google Scholar
  92. 270.
    Vgl. hierzu die Ausführungen zur neoklassischen Theorie.Google Scholar
  93. 271.
    Zu diesem Beispiel siehe J. Grosser [1994], S. 121 f.Google Scholar
  94. 272.
    Zur Erklärung des Coase-Theorems vgl. auch P. Milgrom und J. Roberts [1992], S. 38.Google Scholar
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    Vgl. zu den folgenden Ausführungen bezüglich des Vergleichs der drei Ansätze H. Feldmann [1995], S. 56 ff.Google Scholar
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    Siehe E. Fama und M. Jensen [1983], S. 327.Google Scholar
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    Vgl. dazu B.Frey [1990].Google Scholar
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    Methodologischer Individualismus bedeutet zunächst, daß von einem individuellen menschlichen Wesen als handelndes Wirtschaftssubjekt ausgegangen wird, s. P. Rubin [1995], S. 16. Dennoch sind Individuen in soziale Normen und Werte eingebunden und ihr Handeln unterliegt in einer Organisation bestimmten Regeln.Google Scholar
  99. 277.
    Vgl. O. Williamson [1990], S. 109 f.Google Scholar
  100. 278.
    Vgl. C.-E. Schenk [1992], S. 353 f.Google Scholar
  101. 279.
    Schmidt beschreibt drei Anwendungsfelder der Transaktionskostentheorie als betriebswirtschaftliche Organisationstheorie: die Unternehmung und ihre Grenze, die interne Aufbauorganisation und die Unternehmensverfassung, vgl. R. Schmidt [1992], Sp. 1858 ff.Google Scholar
  102. 280.
    Genau diese Fragestellung wurde auf der Jahrestagung des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft 1990 in Frankfurt unter dem Motto “Betriebswirtschaftslehre und ökonomische Theorie” thematisiert, vgl. D. Ordelheide, B. Rudolph und E. Büsselmann [1991], Vorwort.Google Scholar
  103. 281.
    Das Verhältnis von MikroÖkonomie und Betriebswirtschaftslehre betrachtet Braun grundlegend, um daraus speziell die Möglichkeit der Integration der Eigentumstheorie in die Betriebswirtschaftslehre aufzuzeigen., vgl. W.Braun [1988], S. 335 ff.Google Scholar
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    Verhaltenswissenschaftliche und situative Ansätze spielen die entscheidende Rolle in der Organisationslehre.Google Scholar
  105. 283.
    Weimer kommt zu dem Schluß, daß organisationstheoretische Forschungsarbeiten im Schatten der Produktionstheorie stehen und die Betrachtung organisatorischer Effizienz letztlich Forschungsarbeiten aus dem angloamerikanischen Sprachraum zu verdanken ist, vgl. T. Weimer [1988], S. 61–71.Google Scholar
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    Picot gelang dies vor allem durch seinen 1982 veröffentlichten Aufsatz “Transaktionskostenansatz in der Organisationstheorie”, vgl. auch zu den folgenden Ausführungen A. Picot [1982].Google Scholar
  107. 285.
    Picot führte transaktionskostentheoretische Analysen für verschiedene betriebswirtschaftliche Problemstellungen durch. Neben Outsourcing-Entscheidungen betrachtete er auch das unternehmerische Innovationsverhalten transaktionskostenorientiert, s. A. Picot und D. Schneider [1988], S. 105 ff.Google Scholar
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    Vgl. hier auch die Ausführungen in Abschnitt 2.3.1.1.Google Scholar
  109. 287.
    Die Eigenschaft Mehrdeutigkeit stellt gegenüber der Dimension Faktorspezifität nach Williamson eine Erweiterung dar, da Picot hierunter mehrere Aspekte wie die Spezialitäten des Transaktionssubjekts, die Anzahl der verfügbaren Transaktionspartner, Meßprobleme des Leistungsbeitrags der Transaktionspartner, Vertrauensprobleme und mangelnde Qualifikation der Transaktionspartner subsumiert. Vgl. A. Picot [1982], S. 271 f.Google Scholar
  110. 288.
    Abweichend von der ursprünglichen “Markt versus Hierarchie” — Debatte werden das Unternehmen auf der einen und der Markt auf der anderen Seite mittlerweile als Extrempunkte eines Kontinuums von Koordinationsmöglichkeiten gesehen, vgl. A. Picot und H. Dietl [1990], S. 181. Auch Williamson selbst differenziert die ursprüngliche Dichotomie zwischen Markt und Hierarchie, indem er die von dem Rechtssoziologen Macneil entworfene Typologisierung der drei Vertragsrechtssysteme in klassische, neoklassische und relationale Verträge den Formen Markt, Hybrid und Hierarchie zuordnet (siehe auch Abb. 3.1), vgl. O. Williamson [1991b], S. 29.Google Scholar
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    Da die Organisation des Unternehmens in dieser Untersuchung nicht nur nach innen gerichtet verstanden wird, werden die Begriffe Organisations- und Koordinationsform synonym gebraucht.Google Scholar
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    Zur Abgrenzung von Transaktions- und Produktionskosten vgl. Abschnitt 3.3.2.1.Google Scholar
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    Vgl. O. Williamson [1991b], S. 19.Google Scholar
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    Vgl. dazu O. Williamson [1991b], S. 17. Die Transaktionskostenanalyse unterliegt eher dem Ziel der Satisfi-zierung als der Optimierung, da das klassische ökonomische Prinzip mit dem Ziel optimale Ergebnisse zu erzielen, nur unter der Voraussetzung uneingeschränkt rationaler Individuen, vollkommener Information und somit letztlich nur bei wohlstrukturierten Entscheidungsproblemen anzuwenden ist, vgl. J. Reese [1994], S. 23 f. und S. 29.Google Scholar
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    Vgl. J. Windsperger [1983], S. 894 und [1985], S. 200.Google Scholar
  116. 294.
    Eine Ausnahme von der allgemeinen Akzeptanz des transaktionskostentheoretischen Ansatzes innerhalb der Betriebswirtschaftslehre stellt jedoch der Beitrag von D. Schneider [1985] über die Unhaltbarkeit des Transaktionskostenansatzes dar. Dieser Beitrag setzt einen Disput zwischen Schneider, Ehrmann und Windsperger in Gang. Windsperger begründet in seiner Replik auf Schneider, daß dessen inhaltliche Kritikpunkte nur zum Teil — vor allem in Bezug auf die Abgrenzung des Transaktionskostenbegriffes — haltbar sind und die Theorie der Unternehmerfunktion durchaus mit dem Transaktionskostenansatz kompatibel ist, vgl. J. Windsperger [1987]. Ehrmann weist ebenfalls Schneiders Kritik am Transaktionskostenansatz zurück und wirft ihm vor, daß seine Interpretation der Theorie der Unternehmerfunktion ihre Anwendbarkeit auf institutionenökonomische Fragestellungen beschränkt, s. T. Ehrmann [1990], S. 849. Schneider kommt in Erwiderung auf Ehrmann dann zu dem Schluß, daß dieser es versäumt, zwischen Institutionen als unbeabsichtigtes Ergebnis menschlicher Handlungen (nur in diesem Fall eignet sich die Transaktionskostentheorie für einen Institutionenvergleich nach Schneiders Meinung nicht) und als Durchführung eines menschlichen Plans zu trennen und seine Kritik deshalb haltlos sei, und legt Ehrmann einen Berufswechsel nahe, vgl. D. Schneider [1991], S. 372. Ehrmann setzt sich dann wiederum sachlich mit Schneiders Beitrag auseinander und behält seine Position bei, vgl. T. Ehrmann [1991]. Dieser Disput dokumentiert eine durchaus emotionale Auseinandersetzung mit der Transaktionskostentheorie, was ihren starken Einfluß auf die Betriebswirtschaftslehre widerspiegelt.Google Scholar
  117. 295.
    Vgl. dazu D. Brand [1990], S. 92; E. Michaelis [1985], S. 72 und A. Picot [1982], S. 269.Google Scholar
  118. 296.
    H. Albach [1981], S. 720. Albach definiert Transaktion zwar nicht explizit, sieht Transaktionskosten aber als Folge von ökonomischen Aktivitäten innerhalb des Unternehmens oder auf den Märkten. Die oben gegebene Definition der Transaktion verwenden auch de Pay und Weimer, vgl. de Pay [1989a], S. 13 und Weimer [1988], S. 76.Google Scholar
  119. 297.
    Vgl. D. de Pay [1989], S. 13 und T. Weimer [1988], S. 108, Fußnote 214.Google Scholar
  120. 298.
    Auch aus der Interdependenz von Vertragsgestaltung und organisatorischen Regelungen erwachsen bei einem vertragsorientierten Transaktionsverständnis zusätzliche Probleme, vgl. dazu E. Michaelis [1985], S.236 ff.Google Scholar
  121. 299.
    Werden bspw. die beiden Organisationsdesigns Rugby-Team- und Relay-Race-Approach zur Gestaltung eines Innovationsprozesses herangezogen, kann für den Fall der Produktinnovation gezeigt werden, daß der Rugby-Team-Approach die transaktionskostengünstigere Organisationsform darstellt, vgl. S. Schätzer [1991] sowie grundlegend zum Rugby-Team- und Relay-Race-Approach H. Albach [1993], S. 146.Google Scholar
  122. 300.
    Siehe O. Williamson [1985a], S. XII und S. 20 sowie ders. [1991b], S. 25 ff.Google Scholar
  123. 301.
    Die wesentlichen Eigenschaften des Walras-Modell werden detailliert bei C. Dahlmann [1980] beschrieben.Google Scholar
  124. 302.
    Vgl. J. Barzel [1985], S. 4 f.Google Scholar
  125. 303.
    Vgl. dazu E. Furubotn und R. Richter [1996], S. 9 ff.Google Scholar
  126. 304.
    Vgl.L. Haberstock [1985], S. 74.Google Scholar
  127. 305.
    Vgl. A. Picot [1982], S. 270.Google Scholar
  128. 306.
    Coase verwendet den Ausdruck “disadvantages” als Synonym für “costs”, wenn er schreibt “other disadvantages — or costs — of using a price mechanism”, R. Coase [1937], S. 39.Google Scholar
  129. 307.
    Weber stellt fest, daß die traditionelle Kostenrechnung auf die Abwicklung eines Massenphänomens ausgerichtet ist und nicht auf spezifische Transaktionen zwischen Unternehmen und Kunden, s. J. Weber [1993], S. 21.Google Scholar
  130. 308.
    Die Schwierigkeit der Bewertung von Transaktionen ist genau der Grund dafür, daß eine Integration der Transaktionskosten in das betriebliche Rechnungswesen bislang scheiterte. So stellt Albachs 1989 veröffentlichter Aufsatz Kosten, Transaktionen und externe Effekte im betrieblichen Rechnungswesen bislang den umfassendsten Versuch in diese Richtung dar, der hier jedoch nicht weiterverfolgt wird, da eine Meßbar-keit von Transaktionskosten im Sinne des betrieblichen Rechnungswesens in dieser Arbeit nicht angestrebt wird. Neben der Einbeziehung von Transaktionskosten in das betriebliche Rechnungswesen stellen Hammes und Poser noch drei weitere Ansätze zur Operationalisierung von Transaktionskosten vor: eine indirekte Messung von Transaktionskosten durch die Berechnung von Quasi-Renten im Rahmen der empirischen Analyse von vertikaler Integration, eine Berechnung von Transaktionskosten auf den Finanzmärkten sowie eine Berechnung von Transaktionskosten über den Transaktionssektor einer Volkswirtschaft, vgl. auch zu den einzelnen Ansätzen M. Hammes und G. Poser [1992], S. 887 ff.Google Scholar
  131. 309.
    Die mangelnde Meßbarkeit von Transaktionskosten stellt den stärksten Kritikpunkt an der Transaktionskostentheorie dar, vgl. bspw. D. Schneider [1985], S. 1241, der eine operationale Definition der Transaktionskosten fordert. Kieser leitet daraus ab, daß eine empirische Überprüfung transaktionskostentheoretisch abgeleiteter Hypothesen nicht möglich ist, vgl. A. Kieser [1988], S. 317. Tietzel formuliert seine Kritik noch weitgehender, indem er schreibt, daß solange Transaktionskosten nicht quantifizierbar sind, Effizienzvergleiche problematisch und willkürlich sind, s. M. Tietzel [1981], S. 238. Auch Bössmann stellt fest, daß Transaktionskosten nicht objektiv und eindeutig feststellbar sind und somit nicht ohne weiteres als Daten zur Bestimmung der jeweils zweckmäßigsten Koordinationsform benutzt werden können, vgl. E. Bössmann [1982], S. 675.Google Scholar
  132. 310.
    Beispielsweise soll eine ökonomische Aufgabe alternativ entweder durch eine Vollzeitkraft oder im Rahmen eines “job-sharing” von zwei Personen, die sich das Entgelt der Vollzeitkraft teilen, in gleicher Qualität gelöst werden. Für den Arbeitgeber fallen je nach gewählter Alternative unterschiedliche Lohnzusatzkosten an. Diese unterschiedlichen Personalkosten sind Produktionskosten im klassischen Sinne, die jedoch von der Wahl der Transaktionsalternative abhängen. Transaktionen determinieren somit Transaktionskosten wie auch Produktionskosten.Google Scholar
  133. 311.
    Siehe K. Arrow [1969], S. 60.Google Scholar
  134. 312.
    Williamson nennt dies in seinen Untersuchungen zur vertikalen Integration technologischen Determinismus. Dieser sagt aus, daß die Technologie die ökonomische Organisation genau dann determiniert, wenn es eine dominante Technologie gibt und für diese nur eine einzige Organisationsform in Frage kommt, siehe O. Williamson [1985a], S. 87.Google Scholar
  135. 313.
    Vgl. auch zu den folgenden Ausführungen E. Michaelis [1986], S. 24 ff.Google Scholar
  136. 314.
    Vgl. E. Gutenberg [1983], S. 5.Google Scholar
  137. 315.
    Diese Sichtweise der traditionellen Kostenrechnung als Produktionsrechnung findet sich auch bei Weber, der den Realprozeß der Faktorkombination in Produktionsfunktionen abbildet und den dispositiven Faktor (als Führungssystem) kostenrechnerisch in Verwaltungs- und Vertriebskostenstellen sowie in Vorkostenstellen der Fertigung abbildet, s. J. Weber [1993], S. 20.Google Scholar
  138. 316.
    Vgl. zum ausführlicheren Überblick B. Grote [1990], S. 37 ff.Google Scholar
  139. 317.
    Siehe L. Wegehenkel [1981], S. 15 ff.Google Scholar
  140. 318.
    Siehe H. Albach [1989a], S. 32.Google Scholar
  141. 319.
    So schließt Goldberg, daß eine Betrachtung der institutionellen Einbindungsform nicht ausschließlich auf der Basis von Produktionskosten, sondern durch die Integration “anderer Faktoren” erfolgen muß, siehe V. Goldberg [1985], S. 397 f.Google Scholar
  142. 320.
    Diese Einteilung der Transaktionskostenarten wählen auch A. Picot, H. Dietl und E. Franck [1997], S. 66 und O. Williamson [1985a], S. 20.Google Scholar
  143. 321.
    Vgl. dazu J. Reese [1990], S. 526.Google Scholar
  144. 322.
    Bei der Betrachtung des Einflusses der Häufigkeit auf die Transaktionskostenarten wird die Komplexität der transaktionskostentheoretischen Betrachtung wiederum deutlich. Es zeigt sich zunächst die Interdependenz zur Spezifität. Ist Spezifität für eine Transaktion gar nicht gegeben, nimmt die Häufigkeit auch nur geringen Einfluß auf die Transaktionskosten (-arten). Bei fehlender Spezifität wird eine Transaktion grundsätzlich über den Markt und auf der Basis des klassischen Vertragsrechts abgewickelt. Transaktionen werden in diesem Fall isoliert und zeitpunktorientiert durchgeführt. Transaktionskosten fallen ohnehin nur in geringem Ausmaß an und werden durch die Häufigkeit nur dann gesenkt, wenn die Transaktion immer wieder mit dem gleichen Transaktionspartner durchgeführt wird. Ist Spezifität hingegen gegeben wirkt eine hohe Häufigkeit, mit der die Transaktion durchgeführt wird, nur dann transaktionskostensenkend, wenn die Transaktion in die “richtige” Organisationsform — nämlich die Unternehmenshierarchie — eingebunden wird. Von diesen Voraussetzungen wird bei den hier angestellten Überlegungen zur Häufigkeit ausgegangen.Google Scholar
  145. 323.
    Vgl. A. Rindfleisch und J. Heide [1997], S. 32.Google Scholar
  146. 324.
    Vgl. dazu ausführlich Abschnitt 3.2.4 der Arbeit.Google Scholar
  147. 325.
    Vgl. J. Reese [1994], S. 32 und S. 233.Google Scholar
  148. 326.
    Vgl. M. Welge und K. Fessmann [1980], S. 579 ff.Google Scholar
  149. 327.
    Organisationsformen werden komparativ statisch untersucht.Google Scholar
  150. 328.
    Vgl. J.Reese [1994], S. 255.Google Scholar
  151. 329.
    Vgl. H. Albach [1990], S. 114 f.Google Scholar
  152. 330.
    Vgl. J. Reese [1994], S. 49.Google Scholar
  153. 331.
    Vgl. H. Albach [1990], S. 115.Google Scholar
  154. 332.
    Vgl. H. Corsten und B. Meier [1983], S. 86.Google Scholar
  155. 333.
    Vgl. J. Reese [1991], S. 371 und ders. [1990], S. 529.Google Scholar
  156. 334.
    Reese bezeichnet dies als Mengenbewertung, siehe J. Reese [1991], S. 373 f.Google Scholar
  157. 335.
    Vgl. J.Reese [1994], S. 234.Google Scholar
  158. 336.
    Dieses Maß trägt der exogenen Unsicherheit (Umweltunsicherheit und Dynamik) Rechnung; dagegen wird die endogene Unsicherheit in Form von Komplexität nicht mitberücksichtigt, da diese durch die geeignete Organisation aufgelöst sein sollte. Siehe dazu J. Reese [1991], S. 374.Google Scholar
  159. 337.
    Auf eine weitere Klassifizierung von Flexibilität, wie Reese sie durchführt, soll hier verzichtet werden, da diese für die weitere Analyse nicht förderlich wäre. So soll es dort eben darum gehen, die Flexibilität der vorgeschlagenen Organisationsformen aus Unternehmenssicht zu bewerten.Google Scholar
  160. 338.
    Vgl. O. Williamson [1985a], Kapitel 10 sowie ders. [1981a], S. 562–566.Google Scholar
  161. 339.
    Siehe O. Williamson [1981a], S. 564.Google Scholar
  162. 340.
    Abbildung in Anlehnung an O. Williamson [1985a], S. 247.Google Scholar
  163. 341.
    Vgl. auch zu den folgenden Ausführungen T. Petersen, [1995], S. 24 ff.Google Scholar
  164. 342.
    Unter Aufgabenidiosynkratien können gemäß den Ausführungen zur Faktorspezifität Investitionen in idiosyn-kratisches Wissen verstanden werden, die im Laufe der Transaktionsbeziehung getätigt werden oder entstehen.Google Scholar
  165. 343.
    Vgl. dazu O. Williamson [1975], S. 62.Google Scholar
  166. 344.
    Vgl. dazu Überwachungssysteme in Abschnitt 3.2.5.Google Scholar
  167. 345.
    Siehe auch O. Williamson [1975], Kapitel 4.Google Scholar
  168. 346.
    Siehe hier auch P. Doeringer und M. Piore [1971], S. 84.Google Scholar
  169. 347.
    Rindfleisch und Heide geben einen umfassenden Überblick transaktionskostentheoretischer, empirischer Untersuchungen zur vertikalen Integration, s. A. Rindfleisch und J. Heide [1997], S. 32 und 39. Auch Kaas und Fischer geben einen umfassenden Überblick empirischer Studien, die in Untersuchungen zur Vorwärtsintegration sowie zur Rückwärtsintegration und sonstige empirische Untersuchungen eingeteilt werden. Es werden die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchungen dargestellt und Aussagen darüber getroffen, inwieweit die Transaktionskostentheorie dadurch bestätigt wird, vgl. K. Kaas und M. Fischer [1993], S. 691 f. Zur theoretischen Definition und Abgrenzung der vertikalen Integration vgl. auch M. Riordan [1995] sowie S. Grossman und O. Hart [1986].Google Scholar
  170. 348.
    Ein außerhalb des Erklärungsansatzes der Transaktionskostentheorie liegender wesentlicher Grund für vertikale Integration sind die Verbundeffekte (economies of scope). Diese treten auf, wenn technologische Abhängigkeiten zwischen aufeinanderfolgenden Produktionsstufen existieren. Die grundlegenden Betrachtungen zu diesem Aspekt wurden von W. Baumol, J. Panzar und R. Willig [1982] angestellt.Google Scholar
  171. 349.
    Lee stellt bspw. auf der Basis sowohl einer theoretischen als auch einer empirischen Untersuchung fest, daß die Transaktionskostenersparnis die vertikale Integration der Forschung und Entwicklung begründet, wenn das Unternehmen Innovationen strategisch für bedeutsam hält, vgl. Y. Lee [1994], S. 104.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Silke Schätzer

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