Advertisement

Ökologie-orientierte Handlungsmöglichkeiten im Wertbereich

Chapter
  • 76 Downloads
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die Ökologisierung des Passivgeschäftes hängt von der Akquisition ökologischer Kundeneinlagen ab. Die vollständige ökologische Ausrichtung des Passivgeschäftes ist grundsätzlich möglich, wenn für alle — aktuellen wie potentiellen — Einleger und Banken der Umweltschutz primäre Bedeutung erlangt hat (vgl. Seidel, 1992a, S. 1096). Zur Zeit ist dies noch utopisch, da die meisten Einleger ihre Entscheidung hinsichtlich des Rendite-Risiko-Verhältnisses treffen (vgl. Husmann, Scherer, 1993, S. 15). Aber mit dem einhergehenden gesellschaftlichen Wertewandel, bei dem das Umweltbewußtsein ständig zunimmt, steigt auch der Wunsch der Anleger nach Kapitalanlageformen die ethische, moralische und umweltfreundliche Anforderungen erfüllen. Eine Umfrage ergab, daß sich jeder dritte Sparer vorstellen kann, sein Geld in ethische und ökologische Anlageformen zu investieren (vgl. Walker, 1993, o. S.).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 15.
    Zum Angebot an ökologischen Kapitalanlageformen der Ökobank siehe Abschnitt 3.3.1.Google Scholar
  2. 16.
    Die Begriffe Öko-Aktie oder grüne Aktie sind synonym mit dem Terminus Umweltaktie.Google Scholar
  3. 17.
    Fachleute veranschlagen die jährlichen Wachstumsraten im Umweltsektor auf acht bis zehn Prozent in den kommenden Jahren (vgl. Husmann, Scherer, 1993, S. 10).Google Scholar
  4. 18.
    Bisher lehnt das B AK noch die Zulassung rein ethischer Fonds mit der Begründung ab, daß der Begriff Ethik keine eindeutige Abgrenzung für das Anlageverhalten darstellt, da Ethik aufgrund der Weltanschauung und Religionszugehörigkeit unterschiedlich definiert wird. Eine Zulassung durch das BAK ist nur dann möglich, wenn zweifelsfreie Zuordnungskriterien existieren, die die Ausgestaltung der Anlagegrundsätze nachvollziehbar und unmiß-verständlich machen (vgl. Rautenkranz, 1992, S. 24).Google Scholar
  5. 19.
    Die vollständige ökologische Ausrichtung erfolgt durch die Ökobank. Siehe Abschnitt 3.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations