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Einleitung und Problemstellung

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Als Dienstleistungsunternehmen und der “weißen Wirtschaft” angehörend, da Banken keine Emissionen wie Industrieunternehmen abgeben, sind die Manager der Banken vielfach der Überzeugung für Umweltprobleme nicht verantwortlich zu sein. Sie sehen sich als Teil der ökologisch angeblich unbedenklichen “postindustriellen Kommunikations- und Dienstleistungsgesellschaft” (vgl. Seidel, 1992a, S. 1094). Dabei berücksichtigen sie nicht, daß sie in einer Volkswirtschaft die finanziellen Transaktionen begleiten und kanalisieren. Umweltschädigende Investitionen werden von den Banken finanziert. Sie können über die Finanzierungsfunktion einen zentralen Einfluß auf das Investitionsgeschehen nehmen. Damit besitzen sie eine Schlüsselposition bei der Gestaltung von Umwelteinflüssen der Wirtschaftenden.

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Referenzen

  1. 1.
    Die erste und bisher einzige Buchpublikation “Banken und Ökologie, Konzepte für die Umwelt”, Hrsg. Schierenbeck, H., Seidel, E., ist ein Ende 1992 herausgegebener und 166 Seiten umfassender Reader mit 10 Aufsätzen.Google Scholar
  2. 2.
    Das bei den Vorständen der Kreditgenossenschaften häufig eine konservative Grundeinstellung vorherrscht sowie mangelnde Sensibilität und wenig Interesse sich mit ökologischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, bestätigte sich im Oktober 1992 und im Juni 1993. Zu diesen Terminen sollte jeweils ein Workshop “Banken und Ökologie für Vorstände” in der Akademie der Genossenschaften in Montabaur durchgeführt werden, die aber mangels Anmeldungen/Interesse nicht durchgeführt wurden.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

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