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Die Praxis: Anwendung von Personalentwicklungs-Instrumenten in kleinen, mittleren und großen Banken und Sparkassen (Erhebung)

  • Harald Meier
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Aufgrund der Größe und regionalen Streuung der Untersuchungsgruppe bot sich eine Befragung durch einen strukturierten Fragebogen an. Diese Form hat zwar den Nachteil, daß ein relativ hoher Konstruktionsaufwand besteht, Interpretationsfehler und Antworttendenzen (z.B. soziale Wünsche) nicht auszuschließen sind, doch war dies durch die langjährige einschlägige Berufserfahrung des Verf., eine darauf eingehende Mikro-und Makroplanung im Fragebogen und einem repräsentativen Pre-Test zu vernachlässigen. Das strukturierte Interview im Fragebogen hat gegenüber anderen Erhebungstechniken 329 u.a. die Vorteile, daß Daten in einer beliebig großen Stichprobe und relativ schnell zu erheben und zu verarbeiten sind, daß damit uneingeschränkte Vergleichsmöglichkeiten vorliegen, eine große Datenzuverlässigkeit vorliegt, testtheoretische Prüfungen möglich sind und das befragte Institut die Möglichkeit der Anonymität hat. Der strukturierte Fragebogen gilt zudem als meßtheoretisch hochentwickeltes Verfahren mit einer hohen Akzeptanz.330

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Referenzen

  1. 329.
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  3. 331.
    Nach Heller/Rosemann 1991 S.65f.Google Scholar
  4. 332.
    Vollständiger Fragebogen im Anhang.Google Scholar
  5. 333.
    Mikroplanung = Reihenfolge direkt benachbarter Fragen.Google Scholar
  6. 334.
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  7. 335.
    Von der hotline machten 15 Institute Gebrauch.Google Scholar
  8. 336.
    Liste im Anhang.Google Scholar
  9. 337.
    Unabhängig von ihrer geschäftspolitischen Ausrichtung auf spezifische Kunden-/Produktfelder am Markt.Google Scholar
  10. 338.
    Die Hauptbefragung bezieht sich auf die alten Bundesländer, weil die Banken in den neuen Bundesländern noch in der Aufbau-AJmstrukturierungsphase sind, PE sich zunächst auf die rein fachliche Aus-AVeiter-bildung der Mitarbeiter bezieht, das Bankensystem der alten BR Deutschland übernommen wird und somit die Orientierung an den West-Banken erfolgt, der Ostdeutsche Sparkassen- und Giroverband die Sparkassenanschriften aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken (!?) im Gegensatz zu den westdeutschen Verbän-den nicht nennen wollte, die Befragungsergebnisse durch den noch nicht vollständig erfolgten Aufbau des Bankenwesens in den neuen Bundesländern sowie der individuellen Bankorganisation die Gesamtergebnisse zu stark beeinflußt hätte, zu viele begriffliche Verständnisprobleme noch auftreten. Die Befragung in den neuen Bundesländern bezieht sich auf eine Stichprobe von 30 Instituten (willkürlich ausgewählt), siehe Kap.4.8.Google Scholar
  11. 339.
    Diese Annahmen zeigten sich letztlich als nicht relevant, da die Auswertung der Stichprobe für die neuen Bundesländer zu den gleichen Ergebnissen wie die alten Bundesländer kommt. Kap. 4.8.Google Scholar
  12. 340.
    Bei den Genossenschaftsbanken wurde aufgrund der großen Gesamtzahl, der z.Z. stattfindenden vielen Fusionen und der starken Gleichförmigkeit der Institute bzgl Größe, Organisationsstruktur und Geschäftspolitik nur ca. 1/4 angeschrieben.Google Scholar
  13. 341.
    Signifikanztests haben auf einem Signifikanznivea von .05 ergeben, daß Abweichungen der o.a. Stichprobenanteile von der Grundgesamtheit zufällig sind, d.h. eine mindestens 95%-ige Aussagesicherheit vorliegt.Google Scholar
  14. 342.
    Die Klasse Sonstige Banken wurde nicht ausgewertet (siehe Kap. 4.1.3).Google Scholar
  15. 343.
    So wurde z.B. die Frage nach der Bekanntheit und Mitwirkung der PE-Verantwortlichen in der strategischen Unternehmensplanung wieder herausgenommen, da diese Frage durchgängig nicht beantwortet wurde. Dies bestätigt auch die Erfahrung aus Seminaren des Verf. für die Zielgruppe, wo regelmäßig zum Vorschein kommt, daß viele Personalentwickler (qualifizierte Mitarbeiter/Führungskräfte) die strategischen Ziele der Bank nicht kennen oder als Fersonal-/PE-leiter nicht daran mitwirken können.Google Scholar
  16. 344.
    Ich empfehle diesen Instituten sich bei Vergleichen einer Statusgruppe ihrer Wahl anzuschließen.Google Scholar
  17. 345.
    Für andere bekanntere multivariable Auswertungen (z.B. Varianz- oder Faktorenanalysen), die z.B. das gleichzeitige Einwirken mehrerer Einflußfaktoren auf eine Variable untersuchen, ist Datenmaterial auf metrischem Skalenniveau notwendig.Google Scholar
  18. 346.
    10%-Stichprobe, gruppiert nach Status (Antwortmöglichkeit 1–5) über PE-Organisation (Antwortmöglichkeiten 1–6) Diskriminanzfunktion (Centroid) mit der geringsten internen Varianz, die zwar streng genommen ein metrisches Datenniveau voraussetzt, was zugunsten der Veranschaulichung in diesem Fall vernachlässigbar erschien. Sie zeigt, daß die Güte der Trennung umso besser ist, je größer das Verhalten zwischen der in- und externen Varianz ist, in diesem Fall der Abstand zwischen öffentlich-rechtlichen (1) und Genossenschafts-banken (2) einerseits und den anderen Bankengruppen andererseits.Google Scholar
  19. 347.
    Viele Untersuchungen sind ungeeignet aufgrund ihrer kleinen Stichproben (z.B. RKW n = 8, Schneider n = 35, Jansen n = 35) bzw. nicht repräsentativer Unternehmensauswahl (z.B. Jansen 1984).Google Scholar
  20. 348.
    Ältere Studien, die nicht berücksichtigt wurden:>- Manager-Magazin (enquete): Managementlücken im Mittelstand (1978),- Steiner, J.: Personelle Führungsstruktur im Mittelstand (1980),- Grochla, E.: Entlastung durch Delegation (1981),- Brinkmann, G.: Führungskräfte kleiner Unternehmen (1982),- Britsch, W.: Verhaltensorientierte Beschäftigungspolitik (1983),- Windolf, P.: Betriebliche Restrukturierungsstrategien (1983),- Grochla, E./Thom, N.: Organisatorische Gestaltung der Personalentwicklung in Mittelbetrieben (1983).Google Scholar
  21. 349.
    Die Untersuchung von Jansen (1984) Ende der 70er-/Anfang der 80er-Jahre zum Thema Personalentwicklung in Banken ist mit der vorliegenden Untersuchung nicht vergleichbar, da die Grundgesamtheit zu klein war (n = 35) sowie über 2/3 der 35 befragten Institute Großbanken waren. In der Klasse bis 100 Mitarbeiter waren z.B. nur 1 Institut, in der Klasse 100–200 Mitarbeiter kein Institut und in der Klasse 200 – 500 nur 2 Institute.Google Scholar
  22. 350.
    Vgl. u.a. Semlinger 1988 S.6ff, Mank 1991 S.129ff.Google Scholar
  23. 351.
    Vgl. u.a. Scholz/Schlegel/Scholz 1992 S.72f, Althauser/Frisch 1992 S.8ff.Google Scholar
  24. 352.
    Die Frage wurde im Fragebogen erläutert: Beispiel: Die Bank ist in Kundenbereiche strukturiert (Private/ Firmen/...). Nach umfassender Analyse (Kunden-ZProduktfelder/Branche/Gesamtwirtschaft/...) entwickelt sie langfristige strategische Ziele, um die Unternehmensziele (Gewinnsteigerung, Marktanteile halten, ...) zu erreichen, indem sie z.B. bestimmte Kunden-ZProduktgruppen/Qualifikationen/Funktionen oder Organisations teile, wo sie besondere Defizite oder Potentiale hat, unternehmenspolitisch stärkt. Google Scholar
  25. 353.
    Müller-Stevens 1988 S.1784ff, Hahn/Oppenländer/Scholz 1990 S.971ffGoogle Scholar
  26. 354.
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  27. 355.
  28. 356.
    Gesetz über das Kreditwesen.Google Scholar
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    Vgl. u.a. Ackermann/Blumenstock 1993 S.40ff, Althauser/Frisch 1992 S.12ff, Scholz/Schlegel/Scholz 1992 S.80ff.Google Scholar
  30. 358.
    Töpfer/Poersch 1989 S.98ff.Google Scholar
  31. 359.
    Scholz/Schlegel/Scholz 1992 S.80ff.Google Scholar
  32. 360.
    Jansen 1984 S.124ff.Google Scholar
  33. 361.
    Rippe 1992 S.75f.Google Scholar
  34. 362.
    Ackermann/Blumenstock 1993 S.44f.Google Scholar
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    Scholz/Schlegel/Scholz 1992 S.80ff.Google Scholar
  37. 365.
    Schneider/Huber/Müller 1991 S.423ff.Google Scholar
  38. 366.
    Töpfer/Poersch 1989 S.104ff.Google Scholar
  39. 367.
    Hanft/Küpper 1992 S.194ff.Google Scholar
  40. 368.
    Uni 13/92 S.61 Tab.7.Google Scholar
  41. 369.
    Landrock 1992 S.318.Google Scholar
  42. 370.
    Handelsblatt 16.4.93.Google Scholar
  43. 371.
    Hanft/Küpper 1992 S.194ff.Google Scholar
  44. 372.
    Jansen 1984 S.124ff.Google Scholar
  45. 373.
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  48. 376.
    Maisberger 1993 S. 11ff.Google Scholar
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  50. 378.
    Entn. Endres 1994 S.4.Google Scholar
  51. 379.
    Weitere Widerstände/Probleme und deren Überwindungsstrategien siehe Kap.5.Google Scholar
  52. 380.
    Auszug, Abweichungen fettgedruck.Google Scholar
  53. 381.
    Bundesministerium für Wirtschaft 1993 S. 1f, Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes 1992 S.6.Google Scholar
  54. 382.
    Bundesministerium für Wirtschaft 1993 S.3.Google Scholar
  55. 383.
    Bereits Ende 1990 waren im Privaten Bankgewerbe rd. 3.300 Mitarbeiter (mit mehr als dreimonatiger Dauer) in die neuen Bundesländer entsandt, was einer Mitarbeiterquote von rd. 20% entspricht. Sauer 1992 S.263. 1993 waren es 4.700 (= 23%). o.v. 1993 S.244ff.Google Scholar
  56. 384.
    Sauer 1992 S.262.Google Scholar
  57. 385.
    Handelsblatt 29.5.92, Sauer 1992 S.263.Google Scholar
  58. 386.
    Z.B. liegt die bankspezifische Arbeitslosenquote unter 1,5% und die Ausbildungsquote bei 15%, o.V. 1993 S.247undKap.l.2.2.2und2.1.Google Scholar
  59. 387.
    CBT= Computer Based Training.Google Scholar
  60. 388.
    Bundesanstalt für Arbeit 1990 S.52ff: DDR-Ausbildungsberufe im Finanzdienstleistungsbereich:- BankkaufmannZ-frau (Spezialisierungen: Industrie + Handelsbetrieb, Bank für Landwirtschaft, Sparkassen, Deutsche Außenhandelsbank, Bank für Handwerk + Gewerbe, Postscheckämter)- Finanzkaufmann/-frau (Spezialisierungen: Geld + Kredit, Steuern + Abgaben, Staatshaushalt)- Finanzbearbeiter/in (Spezialisierungen: Staatshaushalt, Steuern, Finanzen der volkseigenen Wirtschaft)Google Scholar
  61. 389.
    Man muß sich vor Augen halten, daß das DDR-Bankgewerbe gesellschaftlich innerhalb der DDR ein sehr geringes Ansehen hatte und entsprechend in der Lohnskala der DDR (vgl. Tarifniveau) in der unteren Hälfte rangierte. Beispiel: Durschnittlicher Monatslohn eines Bankmitarbeiters in der DDR 1.200 DM = 1/3 des West-Niveaus (Stand Mitte 1990), Sauer 1992 S.264.Google Scholar
  62. 390.
    Beschäftigungsquote Frauen z.B. Deutsche Bank 65% (Handelsblatt 11.6.93), Sparkasse Erfurt 70% (eigene Erhebung).Google Scholar
  63. 391.
    Timpe/Schindler 1992 S. 11.Google Scholar
  64. 392.
    Handelsblatt 11.6.93.Google Scholar
  65. 393.
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  66. 394.
    Osenberg, A., Geschäftsleitung Deutsche Bank Berlin, Handelsblatt 11.6.1993.Google Scholar
  67. 395.
    z.B. 24 Sparkassen bei einer Grundgesamtheit von rd. 180 Sparkassen in den neuen Bundesländern (Stand 31.12.1993). Hierbei ist zu beachten, daß es z.Z. im Bereich der Sparkassen- und Genossenschaftsbanken viele Fusionen bei den kleineren Instituten gibt. Das bedeutet, daß die absolute Zahl der Institute abnimmt, ihre relative Größe hingegen zu.Google Scholar
  68. 396.
    Mehrfachnennungen.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Harald Meier

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