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Gewinnung allgemeiner Aussagen über die optimale Lösung des Standardisierungsproblems

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEWFD)

Zusammenfassung

Nachdem in den vorhergehenden Kapiteln die Modellierung sowie Verfahren zur Lösung des Standardisierungsproblems vorgestellt worden sind, soll im weiteren eine systematische Auswertung des Modells vorgenommen werden. Das Ziel dieser Auswertung besteht in der Gewinnung allgemeiner Aussagen über die Vorteilhaftigkeit einer Standardisierung von Schnittstellen in betrieblichen Informationssystemen. Auf diese Weise können wir zeigen, wie das Standardisierungsproblem vereinfacht werden kann, indem die optimalen Lösung eines konkreten Standardisierungsproblems ohne explizite Anwendung eines Optimierungsverfahrens geschätzt wird und die durch die Schätzung hervorgerufene Wahrscheinlichkeit für das Verfehlen der optimalen Lösung ungefähr bekannt ist. Das Aussagensystem über das Standardisierungsproblem läßt sich in drei Klassen einteilen:
  • Aussagen über die Determinanten des optimalen Standardisierungsgrades,

  • Aussagen über kritische Werte des Standardisierungsproblems und

  • Aussagen über die Auswahlentscheidung zwischen mehreren Standards.

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Referenzen

  1. 115.
    Im weiteren werden die Vorteile der Standardisierung, d.h. die kantenbezogenen Kosteneinsparungen, auch als Standardisierungserlöse bezeichnet. Das Ziel dieser Bezeichnungsänderung besteht lediglich in einer vereinfachten verbalen Beschreibung der weiteren Untersuchungsergebnisse. Vgl. zur Sicht von Kosteneinsparungen als Erlöse auch Altrogge (1991), S. 245–247 oder Spremann (1991), S. 398.Google Scholar
  2. 116.
    Diese Interpretation ist auch für die Simulationsergebnisse in bezug auf die kritschen Werte und das erweiterte Standardisierungsproblem gültig (siehe hierzu die Abschnitte 6.3.2. und 6.4.2.).Google Scholar
  3. 117.
    Vgl. Popper (1984).Google Scholar
  4. 118.
    Da für das homogene Standardisierungsproblem nur optimale Standardisierungsgrade von eins oder null möglich sind, existiert folglich auch nur ein kritischer Wert für jeden Modellparamter. Für das heterogene Standardisierungsproblem ist diese Aussage nicht mehr gültig, wie in Abschnitt 6.3.2. gezeigt wird.Google Scholar
  5. 119.
    Vgl. z.B. Farrell/Saloner (1986) oder Wiese (1990), S. 73–77.Google Scholar
  6. 120.
    Vgl. hierzu Farrell/Saloner (1985) oder Farrell/Saloner (1986).Google Scholar
  7. 121.
    Es gilt m≤n. Google Scholar
  8. 122.
    Bei unterschiedlichen Verteilungen für die alternativen Standards würde sich natürlich in aller Regel der billigere Standard durchsetzen. Da diese Aussage als trivial erscheint, soll sie auch nicht weiter simulativ untersucht werden.Google Scholar
  9. 123.
    Nimmt man statt 990 den Wert 1000, so führt dies zu einer sehr starken Erweiterung des Bereiches. Zur Ableitung von grundsätzlichen Tendenzaussagen ist dies nicht erforderlich. Der Wert 990 ist willkürlich festgelegt.Google Scholar
  10. 124.
    Die installierte Basis wird dabei als Quotient (math) ausgedrückt. Das heißt, nicht die absolute Anzahl der standardisierten Systemelemente ist entscheidungsrelevant, sondern der Anteil der standardisierten Systemelemente an der gesamten Anzahl der Systemelemente des Informationssystems.Google Scholar
  11. 125.
    Vgl. Farrell und Saloner (1986), S. 944.Google Scholar
  12. 126.
    Vgl. Picot/Neuburger/Niggl (1991), S. 25.Google Scholar
  13. 127.
    Anstelle der Anzahl von Anwendern sprechen wir in unserer Terminologie von der Anzahl der standardisierten Systemelemente, da der Begriff Anzahl von Anwendern zu dem Mißverständnis führen kann, daß eine Standardisierung von Schnittstellen lediglich auf zwischenbetrieblicher Ebene von Bedeutung ist.Google Scholar
  14. 128.
    Vgl. Farrell/Saloner (1986), S.944 oder Wiese (1990), S. 9–10.Google Scholar
  15. 129.
    X repräsentiert die Einflußgröße (unabhängige Variable) des Nutzens von Netzeffekten in den Modellen von Farrell/Saloner (1986) oder Picot/Neuburger/Niggl (1991).Google Scholar
  16. 130.
    Der Index i stellt für die Matrix die Bezeichnung der Zeile dar, während j die Spalte des jeweiligen Elementes repräsentiert.Google Scholar
  17. 131.
    Zur Vereinfachung von Entscheidungsmodellen vgl. Laux (1991), S. 315–341.Google Scholar
  18. 132.
    Vgl. Laux (1991), S. 317–318.Google Scholar
  19. 133.
    Der Faktor 2 resultiert daraus, daß sich die Standardisierungserlöse e ij in die Komponenten c ij und wWeizsäcker von, C.: The costs of substitution, in: Econometrica 52, 1984, S. 1085–1116.ij zerlegen lassen, die jeweils für alle Kanten anfallen.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

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