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Investitionen in Humankapital und endogenes Arbeitsangebot

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

In Abschnitt 4.2 haben wir gezeigt, welches Arbeitsangebot ein repräsentativer Bürger in einer homogenen Population hinter dem Schleier des Nichtwissens wählt und wie sein Arbeitsangebot durch staatliche Aktivitäten beeinflußt wird. Eine andere Möglichkeit individuellen Verhaltens, welche wir in Kapitel 5 vorstellten, ist, sein zukünftiges Einkommen durch Investitionen in physisches und menschliches Kapital zu verbessern. Kapitel 6 ist eine Synthese des Abschnitts 4.2 und des Kapitels 5. Der einzelne entscheidet nun sowohl über seinen Arbeitseinsatz als auch über Investitionen. Wir heben die erwähnte Restriktion des Sinn-Modells [1995] von einem gegebenen Maximaleinkommen auszugehen auf indem wir das Maximaleinkommen durch das Produkt aus Lohnsatz und Arbeitseinsatz ersetzen und den Arbeitseinsatz endogenisieren. Zunächst prüfen wir, ob die Ergebnisse der Analyse in unserem Modell für konstanten Arbeitseinsatz mit den Ergebnissen des Kapitels 5 übereinstimmen. Wir werden feststellen, daß dies nicht der Fall ist. Dann werden wir zeigen, daß für konstante Investitionen in Humankapital die Ergebnisse aus Abschnitt 4.2 des Eaton-Rosen-Modells [1980b], welches wir vom Erwartungsnutzenansatz auf den (μ, σ, ℓ) -Ansatz übertragen haben, bestehen bleiben. Läßt man den einzelnen simultan über Arbeitseinsatz und Investitionen entscheiden, stellen sich die Fragen, welchen Einfluß nun Besteuerung und Absetzbarkeit der Investitionen auf die Entscheidungsvariablen ausüben und welche Aussagen man im Vergleich zu jeweils konstantem Arbeitseinsatz bzw. konstanten Investitionen erhält. Wir überprüfen, ob es einen Zielkonflikt zwischen Effizienz und Gleichheit und einen Zielkonflikt zwischen Arbeitseinsatz und Freizeit gibt. Wir ermitteln die optimalen, einstimmig gewählten Steuersätze und Absetzbarkeitsquoten und bestimmen die Effekte der Besteuerung im Wohlfahrtsoptimum. Analog zur Vorgehensweise in den vorangegangenen Kapiteln unterscheiden wir zwei Annahmen rationalen Verhaltens.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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