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Einführung

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Zusammenfassung

Die Qualitätssicherung von Gesundheitsleistungen hat in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit den USA und den Niederlanden eine relativ kurze Tradition. Dies gilt im besonderen für die zahnmedizinischen Leistungen. Erst in den letzten acht Jahren hat die Qualitätssicherung dieser Leistungen bei uns einen höheren Stellenwert gewonnen. Die zunehmende Beschäftigung mit der Thematik läßt sich an den einschlägigen Gutachten des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, an mehreren Bestandsaufnahmen über die Qualitätssicherungsmaßnahmen im Gesundheitswesen1 sowie an zahlreichen Fachtagungen in den letzten Jahren ablesen. Die Tatsache, daß die von der Weltgesundheitsorganisation in ihrem Programm ‘Gesundheit 2000 ’bereits Anfang der achtziger Jahre aufgestellte Forderung, es sollten bis zum Jahre 1990 im Gesundheitssystem jedes Mitgliedstaates effektive Verfahren zur Qualitätssicherung geben,2 noch immer nicht zufriedenstellend erfüllt ist, ist ein Motiv für die Anfertigung der vorliegenden Arbeit.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. insbesondere Selbmann, H.-K.: Maßnahmen der Medizinischen Qualitätssicherung in der Bundesrepublik Deutschland — Bestandsaufnahme, Tübingen, 1994., Teil 1.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. WHO: Programm 2000, Genf, 1983; vgl. auch wiederholte Empfehlung World Health Organization: Quality assurance of health services, Report on the technical discussions at the thirty-eighth session of the Regional Committee for Europe, Copenhagen, 1988.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. die Ausführungen zu der dieser Arbeit zugrundeliegenden strukturell-individualistischen Handlungstheorie insbesondere in Kapitel 2.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. dazu auch Berwick, D.M.: Continuous improvement as an ideal in health care, in: New England Journal Medicine, 320, 1989, 1, S. 53–56.Google Scholar
  5. 5.
    Die aufbauorganisatorischen Realisierungskonzepte sind nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Es sind unterschiedlichste Varianten denkbar: Sie reichen vom haupt- oder nebenberuflichen Qualitätsmanager über Qualitätsmanagement-Kommissionen auf unterschiedlichen regionalen Ebenen bis hin zu interdisziplinären Qualitätskoordinatoren.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Sinha, M.: Qualität und Wirtschaftlichkeit in der zahnmedizinischen Versorgung, in: Der Bundesminister für Gesundheit (Hrsg.): Beiträge zur Qualitätssicherung in der Zahnmedizin, Band 18, Baden-Baden, 1993, Teil 1.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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