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Grundzüge des Promotoren-Modells

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Part of the Betriebswirtschaftslehre für Technologie und Innovation book series (BTI, volume 38)

Zusammenfassung

In dem folgenden Kapitel wird das in dieser Arbeit zentrale Promotoren-Modell dargestellt. Dabei wird zunächst die theoretische Basis nach Witte und im zweiten Abschnitt die Erweiterung durch Hauschildt/Chakrabarti erläutert. Im dritten Abschnitt werden die Promotoren-Rollen vorgestellt. Der vierte Abschnitt befasst sich schließlich mit der Zuordnung von Rollen zu Personen, wodurch sogenannte Promotorenstrukturen entstehen.

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Literatur

  1. 95.
    Zur Initiative von Innovationsprozesses vgl. vor allem Schulz (1977).Google Scholar
  2. 96.
    Vgl. Witte (1973b)5fund Witte (1973a), S. 20.Google Scholar
  3. 97.
    Vgl. Hauschildt (1997), S. 135ff.Google Scholar
  4. 98.
    Fähigkeitsbarrieren werden auch als Barrieren des Nicht-Wissens bezeichnet und Wissensbarrie¬ren als Barrieren des Nicht-Wollens. Vgl. Witte (19736), S. 8, 17.Google Scholar
  5. 99.
    Mit der Innovation können neben technischen zum Beispiel auch spezifische (patent)rechtliche, finanz- und absatzwirtschaftliche oder ökologische Problemstellungen einhergehen.Google Scholar
  6. 101.
    Vgl. Kaluza (1982), S. 408.Google Scholar
  7. Vgl. Witte (1976), S. 321ff.Google Scholar
  8. Zur Diskussion der Fähigkeitsbarrieren vgl. insbesondere auch Thom (1980), S. 364fGoogle Scholar
  9. Pulczynski (1991), S. 175ffund Walter (1998), S. 35ff.Google Scholar
  10. 102.
    Zur Anreiz-Beitrags-Theorie vgl. March, Simon (1958).Google Scholar
  11. 104.
    Vgl. hierzu Hauschildt (1997), S. 140.Google Scholar
  12. 105.
    In der Psychologie wird dieses Phänomen mit der Theorie der „self-fulfilling-prophecy“ erklärt, die auf Merton (1948) zurückgeht. Endruweit (1995), S. 1057. Vgl. auch Lawrence (1985), S. 125.Google Scholar
  13. 106.
    Endruweit (1995), S. 1057. Vgl. auch Lawrence (1985), S. 125.Google Scholar
  14. 107.
    Hinsichtlich eines Überblicks zu Erklärungsansätzen für individuelle Willensbarrieren gegen Veränderungen und deren Verstärkungen durch gruppenbedingtes Verhalten vgl. Hauschildt(1997), S. 136ff und Walter (1998), S. 35f und 43ff. Vgl. auch Endruweit (1999), S. 356, Klöter (1995), S. 28ff, Böhnisch (1979), S. 28ff und Schulz (1977), S. 62ff.Google Scholar
  15. 108.
    Vgl. Hauschildt (1997), S. 160.Google Scholar
  16. 109.
    Witte (19736), S. 8f.Google Scholar
  17. 110.
    Vgl. Hauschildt (1997), S. 160.Google Scholar
  18. 120.
    Vgl. Hauschildt (1991a), S. 4ff. Vgl. die ausführliche Diskussion der innovationshemmenden Wirkung innerbetrieblicher Ge-und Verbote, die „… als Organisations-und Controllingsysteme konstituiert sind“ bei Hauschildt (1997), S. 141ff. Vgl. auch Hauschildt, Kirchmann (1997), S. 69 und Pulczynski (1991), S. 197.Google Scholar
  19. Vgl. Hauschildt (1997), S. 167, Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382ff und Chakrabarti, Hau-schildt (1989), S. 166ff.Google Scholar
  20. 122.
    Im folgenden wird das von HAUSCHILDT/CHAKRABARTI durch die Prozesspromotoren-Rolle „erweiterte Promotoren-Modell“ kurz als „Promotoren-Modell” bezeichnet.Google Scholar
  21. 123.
    Witte (19736), S. 29.Google Scholar
  22. 124.
    Witte (1973b), S. 17.Google Scholar
  23. 125.
    Witte (1973b), S. 18.Google Scholar
  24. Vgl. Witte (1973b), S. 16f i.V.m. Hauschildt (1997), S. 157. Auf die Bedeutung einer Differenzierung zwischen den Elementen Leistungsbeitrag und Machtquelle weist schon SCHUMPETER hin, der Leistungsbeiträge als „Verhalten“ und die Machtquelle als „Typus” bezeichnet: „Sowohl was sie tun, ist verschieden, als auch die Eignung zu dem, was sie tun — „Verhalten“ und „Typus” (Hervorhebungen im Original).“ Schumpeter (1931), S. 129.Google Scholar
  25. 127.
    Schlüsselpersonen „werden trotz der stabilen Aufbaustruktur tätig. Die Arbeitsinhalte der Innovationsfdrderung sind nicht als Muß-Kompetenz zugewiesen worden. Die Promotoren agieren aus eigenem Anstoß. Selbst bei bewußter Herbeiführung des Promotoren-Gespanns ist allenfalls eine Kann-Kompetenz formulierbar (Hervorhebung im Original).“ Witte (1973a), S. 23.Google Scholar
  26. 128.
    Dies bezieht sich auf Machtpromotoren, die sich auf die Machtquelle des hierarchischen Potentials stützen. Vgl. Witte (19736), S. 16f.Google Scholar
  27. 129.
    Witte (1973b), S. 18.Google Scholar
  28. Vgl. Walter (1998), S. 104 i.V.m. Witte (1973b), S. 18f. Vgl. auch Hauschildt (19996), S. 277.Google Scholar
  29. 131.
    Vgl. Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382. Walter (1998), S. 66ff diskutiert die Machtquelle „objektspezifisches Fachwissen“ ausführlich unter der Bezeichnung „Expertenkompetenz”.Google Scholar
  30. 132.
    Vgl. Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382f und Witte (1973b), S. 19f. Zur Diskussion der Leistungsbeiträge des Fachpromotors im Rahmen von Innovationskooperationen zwischen Herstellern und Verwendern vgl. Gemünden (1981), S. 58ff. Zur Diskussion erforderlicher Leistungsbeiträge zur Überwindung von „fachspezifischen Fähigkeitsbarrieren“ im Rahmen inter-organisatorischer Austauschprozesse vgl. Walter (1998), S. 68f.Google Scholar
  31. 133.
    Witte (1973b), S. 17f. Zur Diskussion der hierarchisch hochrangigen Position als Machtquelle vgl. auch Bacharach, Lawler (1980), S. 23f sowie Walter (1998), S. 85ff, der die Bedeutung dieser Machtquelle zur Überwindung von Willens-und Hierarchiebarrieren diskutiert.Google Scholar
  32. 134.
    Vgl. Witte (1973b), S. 17 und Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 384.Google Scholar
  33. 135.
    Witte (1973b), S. 17.Google Scholar
  34. 142.
    Vgl. Hauschildt (1997), S. 159, Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 381f und Hauschildt, Keim (1997), S. 204.Google Scholar
  35. 143.
    Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382.Google Scholar
  36. 144.
    Vgl. Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382. Vgl. auch Hauschildt (1999b), S. 277.Google Scholar
  37. 145.
    Vgl. Walter (1998), S. 111.Google Scholar
  38. 146.
    Zur Diskussion der Leistungsbeiträge eines Prozesspromotors im Rahmen von Innovationskooperationen zwischen Herstellern und Anwendern vgl. Kirchmann (1994), S. 125ff.Google Scholar
  39. 150.
    Vgl. Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382f und Kirchmann (1994), S. 126.Google Scholar
  40. HAUSCHILDT fordert sogar explizit einen hinreichenden Sachverstand der Prozess- und Machtpromotoren, um diesen Rollen gerecht zu werden. Hauschildt (1999b), S. 277f. Vgl. auch Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 383. Vgl. auch Gierschner (1991), S. 331, der für Personen, die als Machtpromotoren auftreten, fordert, dass sie „über spezifische Fachkenntnisse der Innovation“ verfügen.Google Scholar
  41. 152.
    Vgl. Hauschildt, Keim (1997), S. 204.Google Scholar
  42. 153.
    Dem Fachpromotor steht „entweder keine oder nur eine unwesentliche hierarchische Macht zur Verfügung“. Vgl. hierzu Witte (1973b), S. 19Google Scholar
  43. 154.
    Zu einer ausführlichen Diskussion der Promotorenstrukturen vgl. insbesondere Witte (1973b), S. 20ff, Kaluza (1982), S. 409 und Kirchmann (1994), S. 120ff. Vgl. auch Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 382ff.Google Scholar
  44. 155.
    Witte (1973b), S. 19f.Google Scholar
  45. 156.
    Die administrativen Funktionen des Machtpromotors und des Prozeßpromotors unterscheiden sich weniger als die des Prozeßpromotors und des Fachpromotors. Die technische Innovationsfunktion sperrt sich offenbar gegen eine Zusammenfassung mit den administrativen Funktionen des Innovationsmanagements.“ Hauschildt, Chakrabarti (1988), S. 384.Google Scholar
  46. 157.
    Witte (1973b), S. 9. Im Rahmen der Befundinterpretation erklärt WITTE die Pluralität der Promotoren zum einen anhand besonders zahlreich auftretender Barrieren. Zum anderen führt tendenziell die begrenzte Problemlösungskapazität der Personen zur Arbeitsteilung. „Mit Blick auf die Fachpromotoren bietet sich die Arbeitsteilung insbesondere dann an, wenn das Innovationsproblem für die betroffene Institution hoch komplex ist und in Problem-(teil)felder zerlegt werden muß. “ Witte (19736), S. 36.Google Scholar
  47. 158.
    Die Promotorenstrukturen mit den Nummern 1, 2, 3, 5 und 9 entsprechen den von WITTE eingeführten Promotorenstrukturen, die Struktur Nr. 12 geht auf HAUSCHILDT/CHAKRABARTI zurück. Vgl. Witte (19736), S. 20ff und Hauschildt, Chakrabarti (1988). Diese werden anhand logischer Kombination durch die Strukturen Nr. 4, 6, 7, 8, 10 und 11 ergänzt.Google Scholar
  48. 159.
    Vgl. Witte (1973b), S. 20ff und Kaluza (1982), S. 409. In diesem Fall treten positive Spezialisierungseffekte auf.Google Scholar
  49. 160.
    Vgl. Fußnote 121 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

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