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Der Produktstrukturbegriff

  • Thomas Rapp
Chapter
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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

In diesem Abschnitt soll gezeigt werden, was sich hinter dem Begriff Produktstruktur verbirgt. Nachdem in einem ersten Schritt der Bedeutungsinhalt des Wortes untersucht wird, folgt eine Darstellung der wirtschaftlichen Relevanz der Produktstruktur. Die Erarbeitung eines Modells zur systematischen Untersuchung der Produktstruktur schliesst dieses Kapitel ab.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. o.V. (1997), S. 162.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Kotler Bliemel (1995), S. 659. ’ Vgl. Sabisch (1996), Sp. 1439–1440.Google Scholar
  3. 3.
    Dieses Verständnis des Produktbegriffs ist ähnlich dem der Produktlinie, wie sie durch Kotler Bliemel, S. 662 definiert wird.Google Scholar
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  6. Vgl. Ulrich (1995), S. 420.Google Scholar
  7. Vgl. Ungeheuer (1986), S. 158; ähnliche Definitionen finden sich auch bei Eversheim (1989 b), S.145, sowie bei Eversheim Schuh (Hrsg.) (1996), S. 7–45.Google Scholar
  8. 1.
    Vgl. Rathnow (1993), S. 13.Google Scholar
  9. 2.
    Vgl. Roever (1991), S. 255.Google Scholar
  10. 3.
    Bei vielen Fertigungsprozessen ist die Umrüstung mit zusätzlichem Ausschuss verbunden, so zum Beispiel beim Biegen und Abkanten von Blechen, wo das erste Werkstück eines Loses praktisch immer verloren geht.Google Scholar
  11. Vgl. Rommel et al. (1993), S. 23–25.Google Scholar
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  13. Vgl. dazu zum Beispiel die Arbeiten von Ungeheuer (1986) und Dahl (1990).Google Scholar
  14. Vgl. Sanchez (1996), S. 125–131.Google Scholar
  15. 2.
    Bei Gasturbinen für thermische Kraftwerke beträgt der Marktzyklus eines Turbinentyps ungefähr drei Jahre. Die Technologie von Zusatzsystemen, wie die eines Treibstoffversorgungssystems, ist demgegenüber ein Vielfaches langlebiger. Durch standardisierte Schnittstellen kann derselbe Treibstoffblock für mehrere Generationen von Gasturbinen verwendet werden.Google Scholar
  16. 1.
    Die offene Architektur der Personal Computer von IBM ist mit einer der Gründe, weshalb sich der PC gegenüber dem Macintosh von Apple durchgesetzt hat. Vgl. dazu auch Langlois Robertson (1992), S. 307–309.Google Scholar
  17. 1.
    MUlti Signal processor system with Intelligent Communication. Vgl. Gunzinger et al. (1992), S. 1.Google Scholar
  18. Vgl. Gunzinger et al. (1992), S. 4–6.Google Scholar
  19. Vgl. Müller et al. (1992), S. 59.Google Scholar
  20. 3.
    Zusammengestellt aus Gunzinger et al. (1992), S. 6, sowie unveröffentlichten Unterlagen der Supercomputing Systems AG, Zürich. Boothroyd et al. (1994), S. 12–17, beschreiben Fälle, in denen das Design for Manufacture and Assembly-Konzept nicht uneingeschränkt anwendbar ist und nennen Ursachen und Fehler, welche die Einführung des Konzeptes zum Scheitern bringen können. Diese Situationen lassen sich sinngemäss auch auf eine Produktstrukturierung anwenden.Google Scholar
  21. 2.
    Vgl. Steinfatt Schuh (1992), S. 58–64.Google Scholar
  22. Vgl. Dahl (1990), S. 56–73.Google Scholar
  23. Vgl. Dahl (1990), S. 47.Google Scholar
  24. 2.
    Quelle: Darstellungsweise nach Dahl (1990), S. 59.Google Scholar
  25. Vgl. Baldwin Clark (1999), S. 2–5.Google Scholar
  26. Vgl. Tseng Jiao (1998), S. 5. 2 Vgl. Dyckhoff (1992), S. 26.Google Scholar
  27. Elemente können einzelne Bauteile, aber auch Baugruppen oder ganze Produkte sein.Google Scholar
  28. 2.
    Die Beschreibung durch Merkmale und Ausprägungen entspricht der Variantenbaummethode von Schuh (1989).Google Scholar
  29. Vgl. Baldwin Clark (1999), S. 2–4 ff.Google Scholar
  30. Vgl. Caesar (1991), S. 53. Caesar versteht unter einer Funktionsgruppe eine selbständige Funktion. Dieser können dann direkt Funktionsträger bzw. Vgl. Eversheim et al. (1995), S. 33. 33Google Scholar
  31. Auf diesen Sachverhalt wird im Kapitel 4.2.3 genauer eingegangen. 2 Vgl. Eversheim et al. (1995), S. 33.Google Scholar
  32. Vgl. Koller (1985), S. 110–111.Google Scholar
  33. 2.
    Baldwin Clark (1999), S. 4–13 bis 4–15 sprechen in diesem Zusammenhang von substitution.Google Scholar
  34. Vgl. Dyckhoff (1992), S. 27.Google Scholar
  35. Baldwin Clark (1999), S. 4–15 bis 4–18 sprechen in diesem Zusammenhang von augmenting und excluding.Google Scholar
  36. 2.
    Vgl. dazu auch Kapitel 3.1.4.Google Scholar
  37. 3.
    Unter der Voraussetzung, dass alle anderen Grössen, insbesondere Kombinationseinschränkungen, unverändert bleiben. •Google Scholar
  38. 4.
    Baldwin Clark (1999), S. 4–12 bis 4–14 sprechen im Zusammenhang von der Einteilung des Produktes in Elemente von splitting.Google Scholar
  39. 3.
    Vgl. Caesar (1991), S. 61. Caesar unterscheidet bei Mussteilen Standardteile (Kenner S), welche in derselben Ausführung in allen Produktvarianten vorkommen und Ersatzvariantenteile (Kenner E), die in verschiedenen Ausführungen in jeder Produktvariante auftreten. Im weiteren werden bei den Kannteilen Zusatzteile (Kenner Z) von Zusatzersatzvariantenteilen (Kenner ZE) unterschieden. Zusatzteile kommen nur in gewissen Endprodukten, aber immer in derselben Form vor. Zusatzersatzvariantenteile schliesslich werden nur in gewissen Endproduktvarianten verbaut und können ausserdem verschiedene Formen annehmen.Google Scholar
  40. 6.
    Dove (1995 a), nennt diese Art der Realisierung skalierbare Einheiten.Google Scholar
  41. Vgl. dazu Kapitel 3.2.3.Google Scholar
  42. 2.
    Beim Smart der Firma MCC sind beispielsweise die Farben der Karosserie und der Body Panels entkoppelt.Google Scholar
  43. Eine Methode zur Bestimmung der optimalen Vielfalt wird in Kapitel 4.2.1 vorgestellt.Google Scholar
  44. 1.
    Baldwin Clark (1999), ’ Dove (1995 b), bevorzugt bei seinen Design Rules direkte (nicht-hierarchische) Verbindungen, um die Anzahl der Schnittstellen gering zu halten. Wie das Beispiel der Personal Computer zeigt, kann aber unter Umständen die indirekte Kommunikation über einen Bus dazu beitragen, eine geringere Anzahl Schnittstellen zu erreichen.Google Scholar
  45. Vgl. Schuh (1989), S. 59, sowie Schaller (1980).Google Scholar
  46. 2.
    Bei Zusatzumfangen wird die Variantenzahl des betreffenden Elementes um eins erhöht, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass durch Weglassen des Elements eine weitere Produktvariante entsteht.Google Scholar
  47. Vgl. Zich (1996), S. 151.Google Scholar
  48. Weitere Kennzahlen finden sich bei Zich (1996), S. 156 und Caesar (1991), S. 164–174.Google Scholar
  49. Vgl. Schuh (1989), S. 58 ff.Google Scholar
  50. Vgl. Schuh (1989), S. 59.Google Scholar
  51. Vgl. Koller (1985), S. 115.Google Scholar
  52. 2.
    Es wäre also hinreichend, wenn in allen Mitgliedern der oben genannten Motorenbaureihe (Diesel-, Elektro-, Hydraulikmotor) eine Unterlegscheibe desselben Typs verbaut würde.Google Scholar
  53. Vgl. Kühborth (1986), S. 16–17.Google Scholar
  54. 1.
    Vgl. Schuh (1989), S. 68–76.Google Scholar
  55. Vgl. Schuh (1989), S. 59.Google Scholar
  56. 2.
    Vgl. Koller (1985), S. 111–112.Google Scholar
  57. 3.
    Vgl. Rathnow (1993), S. 109. ° Vgl. Gartner (1993), S. 2.Google Scholar
  58. 3.
    Vgl. Gartner (1993), S. 11.Google Scholar
  59. Vgl. Andreasen et al. (1985), S. 114–117. Andreasen et al. unterscheiden nicht zwischen Baukastenprinzip und Modulprinzip, sondern handeln die Eigenschaften beider Typen unter dem Baukastenprinzip ab.Google Scholar
  60. 2.
    Vgl. Schuh (1989), S. 58.Google Scholar
  61. 3.
    Vgl. Koller (1985), S. 112–114.Google Scholar
  62. Biegert (1971), zitiert nachKühborth (1986), S. 16. 53Google Scholar
  63. Vgl. dazu auch Wüpping (1993), S. 13. Wüpping zieht den Schluss, dass sich Modul-und Baukastenstruktur inhaltlich nicht trennen lassen.Google Scholar
  64. 2.
    Vgl. Schuh (1989), S. 59.Google Scholar
  65. Vgl. Pine (1994), S. 272–286. Pine basiert mit seinem Ansatz auf Ulrich Tung (1991).Google Scholar
  66. Quelle: Pine (1994), S. 273.Google Scholar
  67. 2.
    Ulrich (1995), S. 424, definiert eine Bus-Architektur darüber, dass alle physischen Komponenten des Produkts über gleichartige Schnittstellen an einen gemeinsamen Bus gekoppelt sind.Google Scholar
  68. Vgl. Ulrich (1995), S. 424. 57Google Scholar
  69. Vgl. Zimmermann (1988), 5. 403–407.Google Scholar
  70. 2.
    Vgl. Köster (1998), S. 71–72 und Zich (1996), S. 33.Google Scholar
  71. 3.
    So zum Beispiel die Ansätze von Schomburg (1980), Büdenbender (1991) oder Glaser et al. (1991), welche die Produktstruktur nach Anzahl der Bauteile und Gliederungsstufen in der StücklisteGoogle Scholar
  72. Vgl. Kapitel 2.2.3.4.2.Google Scholar
  73. 2.
    Zur Messung des Modularitätsgrades vgl. auch Chen et al. (1994). Vgl. Wüpping (1998), S. 78.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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  • Thomas Rapp

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