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Einleitung

Chapter
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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Der Rentenmarkt ist ein wichtiger Bestandteil des Kapitalmarkts. Auf diesem Teil des Kapitalmarkts tritt unter weitgehend standardisierten Bedingungen eine mittel- und langfristige Kreditnachfrage einem entsprechenden Kreditangebot gegenüber. Der Rentenmarkt zeichnet sich durch eine hohe Transparenz, relativ geringe Transaktionskosten und vergleichsweise niedrige Bonitätsrisiken aus. Ferner besteht die Möglichkeit, eine größere Kreditnachfrage auf mehrere Anleger zu verteilen, wobei sich die Anleger vor dem Ende der Anleihelaufzeit durch Veräußerung der Anleihen von ihrem Engagement lösen können. Dadurch unterteilt sich der Rentenmarkt in den Primärmarkt, an dem nur Neuemissionen gehandelt werden, und den Sekundärmarkt, an dem bereits emittierte Papiere gehandelt werden. Während für den Emittenten zunächst der Primärmarkt im Vordergrund steht, orientiert sich der Anleger in festverzinslichen Wertpapieren stärker am Sekundärmarkt. Der Sekundärmarkt ist, gemessen an Umsatz und Volumen, weit größer als der Primärmarkt und bietet deshalb mehr Anlagemöglichkeiten als der Primärmarkt.

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Literatur

  1. 1).
    Zur Diskussion der wichtigsten Anlagestrategien sei verwiesen auf Holzer, Christian S.: Anlagestrategien in festverzinslichen Wertpapieren, Wiesbaden, 1990.Google Scholar
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    Vgl. Kandlbinder, Hans Karl: a.a.O., S. 13.Google Scholar
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    Wertpapiere desselben Ausstellers dürfen maximal 5 Prozent (nach Aufnahme in die Vertragsbedingungen maximal 10 Prozent) des Sondervermögens betragen. Wertpapiere, die nicht an einem organisierten Markt notiert werden, dürfen maximal 10 Prozent des Sondervermögens ausmachen. Vgl. Finanzmarktfürderungsgesetz, Artikel 1, Nr. 6,: a.a.O., S. 267-268.Google Scholar
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    Vgl. Finanzmarktförderungsgesetz, Artikel 1, Nr. 6, a.a.O., S. 267-269.Google Scholar
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    Vgl. Finanzmarktförderungsgesetz, Artikel 1, Nr. 6, a.a.O., S. 267.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. Finanzmarktförderungsgesetz, Artikel 1, Nr. 6, a.a.O., S. 269.Google Scholar
  19. 19).
    Vgl. Finanzmarktförderungsgesetz, Artikel 1, Nr. 6, a.a.O., S. 269.Google Scholar
  20. 20).
    Vgl. Finanzmarktfürderungsgesetz, Artikel I, Nr. 6, a.a.O., S. 269. der OECD-Staaten (maximal 49 Prozent des Sondervermögens)21)Google Scholar
  21. 21).
    Vgl. Finanzmarktförderungsgesetz, Artikel 1, Nr. 6, a.a.O., S. 269.Google Scholar
  22. 22).
    Vgl. BVI Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V.: Investmentfonds 1992: Rentenfonds liegen in der Wertentwicklung vorne - Immobilienfonds mit soliden Fortschritten, vom 18. 1. 1993.Google Scholar
  23. 23).
    Vgl. Deutsche Bundesbank: Kapitalmarktstatistik, Februar 1993, S. 54.Google Scholar
  24. 24).
    Zum nominellen Umlaufvolumen vgl. Tabelle 1.2.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

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