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Organisation durch Verträge: Rückblick und Perspektiven

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Part of the Markt- und Unternehmensentwicklung book series (GEW)

Zusammenfassung

Unternehmensorganisation kann durch kollektive und bilaterale Verträge beschrieben und erklärt werden. Dadurch, daß Akteure einen Verfassungsvertrag abschließen, differenzieren sie sich als Unternehmen von ihrer Umwelt. Im Verfassungsvertrag sind Rechte und Verfahrensregeln definiert. Aufbauend auf diesem kollektiven Vertrag können anschließend transaktionskostengünstig Einzeltransaktionen abgewickelt werden. Das analoge Erklärungsmuster gilt für andere Organisationsformen, wie Wochenmärkte, Selbsthilfegruppen oder auch Staaten. Der konstitutionalistische Ansatz der Vertragstheorie erklärt den Übergang von individuellem zu korporativem Handeln. Damit bietet er die Ergänzung zu nicht-konstitutionalistischen Vertragsmodellen, die die ökonomische Vertragstheorie als ganze zu einer weit tragenden Organisationstheorie werden läßt.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. auch Abbildung 14.Google Scholar
  2. 2.
    Dies postulieren beispielsweise Vanberg (1992) und Buchanan (1987), S. 587 f.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. z. B. Hart (1991), Richter (1990), S. 406 ff., und Richter (1992) und Kapitel 4.1 dieser Arbeit. Für eine kritische Darstellung des Beitrags ökonomischer Modelle zur Theorie der Unternehmung vgl. Schneider (1993), S. 250 ff., und (1994).Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Homann/Pies (1991), S. 94.Google Scholar
  5. 5.
    Deshalb wird das Konsenkriterium dort lediglich als theoretisches Konstrukt bzw. Heuristik gesehen, vgl. von Wulffen (1994), S. 81 ff., und Kirsch (1993), S. 112.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

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