Advertisement

Diskussion der Ergebnisse

  • Christian Opitz
Part of the Markt- und Unternehmensentwicklung book series (MAU)

Zusammenfassung

Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum von Baumaschinenhändlern entspricht im wesentlichen den theoretisch abgeleiteten Vorhersagen. Händler bieten gezielt Maschinen des oberen Leistungssegmentes und Markenprodukte von hoher Qualität an. Komplizierte und damit erklärungs- und serviceintensive Produkte werden vorzugsweise beim kompetenten Fachhändler gemietet. Aufgrund ihres besonderen Know-hows und ihrer Investitionen in spezielle Wartungs- und Reparaturgeräte ist der Zustand der Maschinenflotten dieser Anbieter tadellos. Wartungs- und andere Servicearbeiten werden ganz überwiegend selbst durchgeführt. Neben Spezial- und Großmaschinen für Spezialisten bieten Händler jedoch auch Standardmaschinen und nicht selten das komplette Produktprogramm eines bestimmten Herstellers an. Dieses besondere Engagement läßt sich durch die zusätzlich wirkenden Anreize aus der Produktion und dem Verkauf dieser Geräte erklären.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 1.
    In Anlehnung an Roland Berger & Partner (1998), S. 14.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Liebherr-Mietpartner GmbH (1998).Google Scholar
  3. 3.
    Das Ergebnis dieser Entscheidungsfindung ist das zu beobachtende Angebot einer geteilten Nutzung. Die verschiedenen Akteure müssen also u.a. entscheiden, ob sie überhaupt ein Angebot organisieren, welche Produkte und Leistungen sie gegebenenfalls anbieten wollen uvm.Google Scholar
  4. 4.
    Tüttenberg (1994a), S. 46.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. auch Abschnitt 3.4.1.3.Google Scholar
  6. 6.
    Zu den Gründen der Anmietung von Baumaschinen vgl. Abschnitt 5.2. Manche dieser Gründe wie z.B. die angespannte Kapital- und Liquiditätssituation vieler Bauunternehmungen, eine hohe Bedarfsunsicherheit uvm. waren kurz nach der Wende in den neuen Bundesländern besonders stark ausgeprägt und sind es z.T. bis heute.Google Scholar
  7. 7.
    Insbesondere große Baukonzerne und Vermieter, die umfangreiche Flotten unterhalten, kon-trahieren bereits unter Umgehung der Händler direkt mit Herstellern von Baumaschinen.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. hierzu Rußig (1996).Google Scholar
  9. 9.
    In der Forstwirtschaft finden sich diese Verbünde als „Forstbetriebsgemeinschaften“ oder „Waldgenossenschaften“.Google Scholar
  10. 10.
    Die konkrete Ausgestaltung dieser Förderung ist grundsätzlich Ländersache und wird über entsprechende Richtlinien geregelt. In Thüringen betrugen die Mittel 1996 im Rahmen der Maschinenhilfe pro Jahr pauschal 200 DM je Mitglied, bis zu 25.000 DM Vergütung für den Geschäftsführer und 8.000 DM zur Abdeckung der Sachkosten. Im Rahmen der Betriebs- und Familienhilfe können Zuschüsse für nachweislich entstandene Lohnkosten von längstens acht Wochen pro Jahr gewährt werden. Förderfähig sind darüber hinaus nur solche Verbünde, deren Maschinen und Geräte sich tatsächlich im Gemeineigentum ihrer Mitglieder befinden. Vgl. Thüringisches Innenministerium (1996).Google Scholar
  11. 11.
    Gahr (1998, S. 2) führt für die besonderen Belange der Tiroler Landwirte aus: „Ein Wachsen der Betriebe ist kaum noch möglich. Es sind die natürlichen Gegebenheiten und vorgegebenen Strukturen, welche unsere Entwicklung bestimmen. Der bäuerliche Familienbetrieb hat nur Zukunft, wenn es gelingt, durch überbetriebliche Zusammenarbeit in allen Bereichen Synergien zu nützen.“Google Scholar
  12. 12.
    In Sachsen gibt es zur Zeit 13 Maschinenringe mit insgesamt 437 Mitgliedern.Google Scholar
  13. 13.
    Bundesverband der Maschinenringe e.V. (1998).Google Scholar
  14. 14.
    Beim Ausfall von Bäuerin oder Bauer durch Erkrankung oder Unfall geraten Familienbetriebe nicht selten in eine schwierige oder existenzbedrohende Situation. Über den Betriebshelferdienst können kurzfristig Aushilfen vermittelt werden. Darüber hinaus organisiert dieser Dienst Personal für Arbeitsspitzen bei der Saat, Pflege und Ernte oder spezielle Aufgaben. Vgl. Bundesverband der Maschinenringe e.V. (1998).Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. zu diesem Thema auch Abschnitt 5.3.3.2. dieser Arbeit.Google Scholar
  16. 16.
    Zu weiteren Monitoring-Möglichkeiten etwa durch den Einsatz von technischen Überwachungssystemen vgl. Abschnitt 3.4.2.2.Google Scholar
  17. 17.
    Eine optimale Auslastung bedeutet in diesem Sinne nicht die maximale Auslastung eines Gerätes. Der Einsatz z.B. von Mähdreschern außerhalb der Ernteperioden macht einfach keinen Sinn.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Christian Opitz

There are no affiliations available

Personalised recommendations