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Verbesserung multinationaler Intrabankennetzwerke

  • Roland Bosch

Zusammenfassung

Im letzten Kapitel wurde ausführlich untersucht, worin die Vor- und Nachteile eines MNW für die einzelnen Geschäftsfelder liegen. Wesentlicher Nachteil des MNW sind die hohen damit verbundenen Fixkosten.1 Die Fixkosten steigen mit wachsender Netzwerkgröße. Von entscheidender Bedeutung für die Kostenbegrenzung ist es daher, die für das jeweilige Geschäftsfeld optimale Netzwerkgröße zu finden. Es wurde darauf hingewiesen, daß die Vorteile eines MNW nur potentieller Natur sind.2 Es muß daher gefragt werden, wie die Standorte, die Netzwerkstrukturen, die Netzwerkorganisation und der globale Marktauftritt des MNW zu gestalten sind, um die potentiell bestehenden Vorteile möglichst vollständig ausnutzen zu können.

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Referenzen

  1. 1.
    Vgl. Abschnitt 7.2.5.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Abschnitt 7.1.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Abschnitt 4.4.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. für die Interviewfrage Anhang 1. Frage 4.2.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. zum Begriff des Konfidenzintervalls Kapitel 7, Fn. 200.Google Scholar
  6. 6.
    Die entsprechenden Werte für r waren 0,42; 0,52 und 0,44.Google Scholar
  7. 7.
    Für einen Überblick über entsprechende Möglichkeiten vgl. Ehlern, 1997, S. 76.Google Scholar
  8. 8.
    Von den Interviewpartnern wurde darauf verwiesen, daß Kunden häufig eine starke Affinität zu speziellen Bankplätzen haben, die nur schwer zu beeinflussen ist. Daher wird empfohlen, sowohl in der Schweiz als auch in Luxemburg Stützpunkte zu unterhalten, obwohl beide — objektiv betrachtet — relativ ähnliche Private Banking-relevante Kennzeichen aufweisen, um den Ansprüchen von möglichst vielen Kunden gerecht werden zu können.Google Scholar
  9. 9.
    Eine Bank empfahl eine Abdeckung von 25 Ländern.Google Scholar
  10. 10.
    Eine Empfehlung für das Beratungsgeschäft gaben insgesamt 14 Banken ab. 13 davon hatten auch eine Empfehlung für das Emissionsgeschäft abgegeben.Google Scholar
  11. 11.
    Der im Vergleich zum Emissions- und Beratungsgeschäft niedrigere Wert für τ = 0,30 bei gleicher Anzahl von Gruppen erklärt sich dadurch, daß die Empfehlungen der drei Gruppen enger beisammen liegen.Google Scholar
  12. 12.
    Für die institutionelle Vermögensverwaltung war τ = 0,31.Google Scholar
  13. 13.
    Daneben empfahl eine Bank die Abdeckung von 20 Ländern.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. für Vertriebskanäle von Publikumsfonds z.B. o.V., 1994. In der Befragungsstudie unter 720 Kunden von Publikumsfonds werden sechs Vertriebskanäle unterschieden. Publikumsfonds werden demnach von „full-service brokers, discount brokers, insurance agents, financial planners, banks, and directly from the mutual fund company“ erworben (o.V., 1994, S. 1). Die Studie stellt fest, daß über den Vertriebskanal „Bank“ volumensmäßig am wenigsten Fonds erworben wurden.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Stewart, 1998.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. o.V, 1998e.Google Scholar
  17. 17.
    Die Darstellung basiert auf den Daten in den Abbildungen 7.1 und 8.1. Für die Übertragung aus Abbildung 7.1 wurden Durchschnittsantworten über 2 als hohe, über 1 als mittlere und kleiner 1 als geringe Bedeutung interpretiert.Google Scholar
  18. 18.
    Dies stimmt mit den empirischen Ergebnissen bezüglich der Ist-Länderabdeckung überein.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Abschnitt 6.2.1.Google Scholar
  20. 20.
    Mit „verarbeitbarer“ Form ist gemeint, daß Informationen im Bedarfsfall elektronisch ausgewertet und bearbeitet werden können, daß sie im benötigten Detaillierungsgrad übermittelt werden können etc.Google Scholar
  21. 21.
    Die Notwendigkeit eines automatisierten Kundeninformationssystems für Konzernkunden sieht beispielsweise auch Künzer. Den Realisierungsgrad schätzt er jedoch höher ein als der Verfasser dieser Arbeit. Er stützt seine Aussage allerdings nicht empirisch ab, beruhen seine Ergebnisse doch im wesentlichen auf der Untersuchung einer Bank. Vgl. Künzer, 1994, S. 186.Google Scholar
  22. 22.
    Pfeiffer und Wieland, 1990, S. 103, Fn. 5.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. dazu Abschnitt 6.2.2.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. dazu Abschnitt 6.2.3.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Bartlett und Ghoshal, 1998, S. 65.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Bartlett und Ghoshal, 1998, S. 75.Google Scholar
  27. 27.
    „The distribution of the transnationale assets and resources is best represented as an integrated network. This term emphasizes the very significant flows of components, products, resources, people, and information that must be managed in the transnational“ (Bartlett und Ghoshal, 1998, S. 75).Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. dazu Anhang 1. Frage 4.30.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. hierzu Abschnitt 7.4.4.1.Google Scholar
  30. 30.
    In den Geschäftsfeldern Beratungsgeschäft, Private Banking und Institutionelle Vermögensverwaltung wurde die Bedeutung als hoch, im Emissionsgeschäft, der Standard-Vermögensverwaltung und im Wholesale-Geschäft als mittelhoch eingeschätzt. Vgl. Abschnitt 7.4.1.Google Scholar
  31. 31.
    Daß ein etablierter Markenname einen großen finanziellen Wert darstellen kann, zeigt z.B. Tomkins, 1999. Dort wird darauf verwiesen, daß die Werte der Markennamen von Banken bisher relativ gering sind. In der Übersicht über die 60 wertvollsten Markennamen tauchen mit „Amex“ und „Citibank“ nur zwei Banken auf.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. zur Konzernzugehörigkeit HSBC Holdings, 1998, S. 95–96.Google Scholar
  33. 33.
    „Inländisch“ bezieht sich hier auf das Land, in dem die Konzerngesellschaft ihren Sitz hat.Google Scholar
  34. 34.
    Financial Times 1999. Verschiedene Ausgaben. Hervorhebungen vom Verfasser. 35 Vgl. Campbell, 1998, S. 461.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Campbell, 1998, S. 461.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Roland Bosch

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