Advertisement

Bewertung multinationaler Intrabankennetzwerke

  • Roland Bosch

Zusammenfassung

Nachdem Netzwerke von MNB ausführlich beschrieben wurden, stellt sich die Frage nach der betriebswirtschaftlichen Bewertung. Worin liegen also für Banken die Vor- und die Nachteile eines MNW?

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1.
    Vgl. Walter, 1985, S. 170–179; Glüder, 1988, S. 314–329; Choi, 1997, S. 149–154.Google Scholar
  2. 2.
    Netzwerkvor- und -nachteile sind eine Art von Wettbewerbsvor- und -nachteilen. Diese können in Anlehnung an Bumbacher als Merkmale definiert werden, in bezug auf die sich eine Unternehmung bei wichtigen Anspruchsgruppen positiv oder negativ von der Konkurrenz unterscheidet. Vgl. Bumbacher, 1993, S. 49.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Abschnitt 3.2.4 für die Darstellung der Theorie Hymers und Abschnitt 3.5.3 für die Darstellung der Übertragung auf die bankspezifische Situation.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Davis, 1979, S. 111. Dasselbe Bild ergaben die Bankinterviews.Google Scholar
  5. 5.
    Beispiele hierfür sind die Übernahme der Midland Bank, der Marine Midland Bank und Bamerindus durch HSBC und die Übernahmen lateinamerikanischer Banken durch spanische Institute.Google Scholar
  6. 6.
    Dies ist auch die Ansicht von Choi. Vgl. das Zitat in Abschnitt 1.1 oder Choi, 1997, S. 156.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Abschnitt 7.2.5.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. hierzu auch Abschnitt 3.3.Google Scholar
  9. 9.
    Porter, 1998, S. 36. Mit der Bezeichnung „business unit“ ist die Beschreibungsebene allerdings nur scheinbar eindeutig definiert. Porter selbst räumt ein: „Business units are often poorly defined“ (S. 36, Fn. 2). Seine Versuche, den Mangel zu beheben, werden allerdings auch nur implizit aus der Zusammenfassung einzelner Überlegungen an verschiedenen Stellen seiner Arbeit deutlich. Er definiert ein Geschäftsfeld (business unit) als Gesamtheit aller Aktivitäten einer Unternehmung innerhalb einer Branche (industry). Branchensegmente (industry segments) grenzt er anhand der Dimensionen „Art des Produktes“, „Art des Käufers“, „Distributionskanal“ und „Ort des Käufers“ ab (S. 238). Eine Branche (industry) definiert er dann als Gesamtheit aller Branchensegmente mit starken Verbindungen (S. 272). Da allerdings eine Branchensegmentierung auf der Basis aller Variationen der vier ausgewiesenen Variablenklassen in der Regel zu unübersichtlich wird, schlägt Porter vor, nur jene Variablen zu berücksichtigen, die wichtige Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette haben. Damit endet der Versuch, die Ebene zu definieren, auf der Wertschöpfungsketten und damit Wettbewerbsvorteile sinnvollerweise beschrieben werden, mit der Aussage, Organisationseinheiten zu wählen, die sich voneinander durch unterschiedliche Wertschöpfungsketten unterscheiden.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Choi, 1997, S. 149–154.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. zur Auswahl der Banken Abschnitt 5.2 und zum Untersuchungsdesign Abschnitt 5.4.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Walter, 1985, S. 170–179; Glüder, 1988, S. 314–329; Choi, 1997, S. 149–154; Colberg, 1989, S. 77–80.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. zur theoretischen Eignung und zur praktischen Verbreitung der Zielsetzung „Steigerung des Shareholder Value“ z.B. Hartmann-Wendeis et al., 1998, S. 522–529; Neus, 1998, S. 127–184.Google Scholar
  14. 14.
    Die Unterscheidung von Wettbewerbsvorteilen in Kosten- und Differenzierungsvorteile geht zurück auf Porter. Unter Kostenvorteilen versteht Porter die Fähigkeit einer Unternehmung, Produkte in gleicher Qualität wie die Konkurrenz zu geringeren Kosten herstellen zu können. Eine Unternehmung verfügt demgegenüber über Differenzierungsvorteile, wenn sie in der Lage ist, Produkte besserer Leistung zu denselben Kosten erstellen zu können wie die Konkurrenz. Vgl. Porter, 1998, S. 11.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Samuelson und Nordhaus, 1992, S. 735.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Colberg, 1989, S. 88–103.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Walter, 1996, S. 125.Google Scholar
  18. 18.
    Zu einem besonders wichtigen Fixkostenblock entwickeln sich zunehmend die EDV-Kosten. Bei den Banken, die am stärksten in ihre EDV-Infrastruktur investieren, belaufen sich diese jährlich auf 1–2 Mrd. US-$. Vgl. Walter, 1996, S. 128.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Walter, 1996, S. 129.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Walter, 1985, S. 173.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Gray und Gray, 1981, S. 46; Yannopoulos, 1983, S. 253–254; Glüder, 1988, S. 100–107, S. 317–319.Google Scholar
  22. 22.
    Gray und Gray, 1981, S. 46.Google Scholar
  23. 23.
    Huber, 1982, S. 354. Die gleiche Aussage findet sich bei Reimpell, 1980, S. 913.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Glüder, 1988, S. 320.Google Scholar
  25. 25.
    Gray und Gray, 1981, S. 46.Google Scholar
  26. 26.
    Glüder, 1988, S. 317.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. hierzu Abschnitt 6.2.3.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Abschnitte 3.2.3 und 3.5.2.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Abschnitt 3.3.2.2.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. zu der Begriffsbildung u.a. Glüder, 1988, S. 321. Glüder spricht von Vorteilen aus der „Arbitrage weltweit abweichender institutioneller Beschränkungen“.Google Scholar
  31. 31.
    Niehans, 1983, S. 543.Google Scholar
  32. 32.
    Walter, 1985, S. 177.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. für den Begriff Abbildung 3.3.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Bartlett, 1981, S. 100.Google Scholar
  35. 35.
    Riskante Geschäfte sind Geschäfte, für die die Varianz der erwarteten Rendite ungleich null ist.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. z.B. Hartmann-Wendeis et al., 1998, S. 539.Google Scholar
  37. 37.
    Zur risikodiversifizierenden Eigenschaft der MNW von Banken vgl. Walter, 1985, S. 175; Glüder, 1988, S. 323–324; Choi, 1997, S. 137. Zur Risikodiversifikation bei MNU im allgemeinen vgl. Colberg, 1989, S. 113–120.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. für den Begriff „internationales Stammlandgeschäft“ Abschnitt 2.2.2.Google Scholar
  39. 39.
    Schweizer Banken sind beispielsweise auch als rein nationale Banken in der Lage, ausländische Private Banking-Kunden zu binden.Google Scholar
  40. 40.
    Choi, 1997, S. 139. Vgl. zur Bedeutung von Information für das Bankgeschäft auch Abschnitt 3.5.4.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. hierzu die Aufzählung in Tabelle 4.2 unter der Rubrik „Wirtschaftsnachrichten“.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. Choi, 1997, S. 139.Google Scholar
  43. 43.
    Choi, 1997, S. 139. Im Original mit Hervorhebungen.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. hierzu auch Glüder, 1988, S. 326.Google Scholar
  45. 45.
    Yannopoulos, 1983, S. 255.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Walter, 1985, S. 171–173.Google Scholar
  47. 47.
    Unter „Know-how“ wird hier im Unterschied zu „Information“ Methoden- und Erfahrungswissen verstanden. Damit bezieht sich der Begriff „Know-how“ auf längerfristig erworbene und komplexere Kenntnisse als der Begriff „Information“. Er hat außerdem einen stärkeren Innenbezug und beinhaltet beispielsweise interne Organisations- und Managementfähigkeiten, während sich Information stärker auf externe Entwicklungen und Gegebenheiten bezieht.Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. hierzu auch Colberg, 1989, S. 78.Google Scholar
  49. 49.
    Vgl. Abschnitt 7.2.2.3.Google Scholar
  50. 50.
    Für eine Auflistung der Arten von Produktinnovationen und eine genauere Analyse ihrer Entstehungsursachen vgl. Choi, 1997, S. 171–178.Google Scholar
  51. 51.
    Vgl. Walter, 1985, S. 172.Google Scholar
  52. 52.
    Stewart, 1998.Google Scholar
  53. 53.
    Campbell, 1998, S. 461.Google Scholar
  54. 54.
    Vgl. o.V., 1997a, S. 76.Google Scholar
  55. 55.
    In dieser Richtung existiert das Argument des Know-how-Vorteils einer ausländischen Bank als eine Ausprägung eines speziellen Vorteils im Sinne Hymers, der den Markterfolg einer Bank im Ausland begründen kann, schon lange. So schreibt beispielsweise Grubel: „Banks use management technology and marketing know-how developed for domestic uses at very low marginal costs abroad“ (Grubel, 1977, S. 351).Google Scholar
  56. 56.
    Vgl. für das Zitat und die folgenden Ausführungen Walter, 1985, S. 170.Google Scholar
  57. 57.
    Damit impliziert er vermutlich geringere Kosten der Leistungserstellung für die Bank.Google Scholar
  58. 58.
    Die im Rahmen der vorliegenden Untersuchung befragten Bankvertreter bestätigten die Feststellung Walters. Vgl. dazu Abschnitt 7.4.4.2.Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. Glüder, 1988, S. 318; Sautter, 1982, S. 61.Google Scholar
  60. 60.
    Vgl. Abschnitt 7.2.3.1.Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. Pastré, 1979, S. 225.Google Scholar
  62. 62.
    Vgl. Pastré, 1979, S. 160.Google Scholar
  63. 63.
    Vgl. Sautter, 1982, S. 60.Google Scholar
  64. 64.
    Vgl. Abschnitt 7.2.3.3.Google Scholar
  65. 65.
    Dem wirken allerdings Tendenzen entgegen, auf die Glüder unter dem Stichwort „Autonomiebestrebungen großer multinationaler Konzerne“ aufmerksam macht. Vgl. Glüder, 1988, S. 246 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  66. 66.
    Glüder, 1988, S. 324–325.Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. Juncker und Miliar, 1997, S. 25.Google Scholar
  68. 68.
    Vgl. für einen Literaturüberblick und eine empirische Untersuchung z.B. Choi, 1997, S. 295–309. Die überragende Bedeutung der Mitarbeiterkomponente im Großkundengeschäft unterstreicht Hill et al., 1995, S. 95.Google Scholar
  69. 69.
    Walter, 1985, S. 174.Google Scholar
  70. 70.
    Walter, 1985, S.174. Vgl. für die folgenden Ausführungen ebenfalls Walter, 1985, S.174–175Google Scholar
  71. 71.
    Siehe hierzu auch den Abschnitt Vorteile durch erhöhtes internationales Prestige. Google Scholar
  72. 72.
    Schwertfeger, 1998, S. 74.Google Scholar
  73. 73.
    Schwertfeger, 1998, S. 74.Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. z.B. Glüder, 1988, S. 322; Colberg, 1989, S. 126. In der Literatur finden sich die Begriffe „Prestige“ (Colberg, s.o.), „Standing“ (Glüder, s.o.) und „Image“ (Süchting, 1993, S. 1034). Sie werden im folgenden als gleichwertig betrachtet und im Sinne des Ansehens, das eine Bank in der Öffentlichkeit genießt, interpretiert. Vgl. zum Bedeutungsgehalt der Begriffe: Wissenschaftlicher Rat und Drosdowski, 1989, S. 754, 1178–1179, 1453. Der Zusatz „international“ soll zum Ausdruck bringen, daß das Prestige durch das MNW auf der ganzen Welt erhöht wird.Google Scholar
  75. 75.
    Der Leiter des „Global Consumer Business“ der Citicorp, William Campbell, hält beispielsweise fest: „Der Wert des Markennamens — und dazu noch eines global bekannten — liegt also vor allem auch darin, Neukunden ohne größere einzelne Akquisitionskosten in den verschiedenen lokalen Märkten zu gewinnen“ (Campbell, 1998, S. 460).Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. z.B. Süchting, 1993; Campbell, 1998.Google Scholar
  77. 77.
    Im Retail-Geschäft, wo Kunden zumeist über genau eine Bankverbindung verfügen, führt die Ak-quisition eines Kunden auch zum Verkauf von Bankleistungen. Im Investment Banking und Wholesale-Geschäft ist diese Kausalität nicht gegeben. Unternehmen unterhalten in der Regel mehrere Bankverbindungen, so daß der Verkauf von Bankleistungen an die Übertragung von Mandaten bei bestehender Bankverbindung gebunden ist. Vgl. zum Zusammenhang zwischen Bankverbindungen und Mandatsvergabe im Investment Banking z.B. Crane und Eccles, 1988.Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. Glüder, 1988, S. 322.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. Seiki, 1998, S. 508.Google Scholar
  80. 80.
    Auf Wachstumsvorteile verweisen auch Walter und Glüder. Vgl. Glüder, 1988, S. 324–326; Walter, 1985, S. 176.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. Abschnitt 7.1.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Colberg, 1989, S. 17, S. 80, S. 128–140.Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. Abschnitt 7.1.Google Scholar
  84. 84.
    Smith und Walter, 1997, S. 272. Das im Zitat verwandte Wort „financing“ kann sich auf Kredit- und Kapitalmarktfinanzierungen beziehen. Aus dem Kontext wird jedoch klar, daß es auf Kapitalmarktfinanzierungen bezogen ist.Google Scholar
  85. 85.
    Als Innovationszentren im Emissionsgeschäft gelten insbesondere London und New York. Auf die Bedeutung einer multinationalen Präsenz für die Know-how-Aufnahme weist Reimnitz hin: „Da neue Finanzierungsinstrumente oft zunächst nur an bestimmten Kapitalmärkten eingesetzt werden, können durch eine globale Ausrichtung schneller Erfahrungen im Umgang mit neuen Entwicklungen gewonnen werden“ (Reimnitz, 1989, S. 264).Google Scholar
  86. 86.
    Smith und Walter, 1997, S. 272.Google Scholar
  87. 87.
    Vgl. zum Begriff des „Offshore-Finanzzentrums“ Fn. 36 in Kapitel 2.Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. zu Marktanteilen und Länderabdeckung im Emissionsgeschäft Abschnitt 6.1.2.Google Scholar
  89. 89.
    Vgl. Neus, 1995, S. 234.Google Scholar
  90. 90.
    Anzeige der UBS in der Financial Times vom 3.3.99, S. 21.Google Scholar
  91. 91.
    Smith und Walter, 1997, S. 270.Google Scholar
  92. 92.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 270.Google Scholar
  93. 93.
    Bumbacher, 1993, S. 358. Vgl. für eine ähnlichlautende Aussage Reimnitz, 1989, S. 265.Google Scholar
  94. 94.
    Young, 1997, S. 116. Vgl. hierzu auch Juncker und Miliar, 1997, S. 25.Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. von Hodenberg und Meyer-Horn, 1998, S. 553.Google Scholar
  96. 96.
    Als Größenindikator wird zumeist das Transaktionsvolumen eines Jahres oder die Anzahl abgeschlossener Transaktionen verwandt.Google Scholar
  97. 97.
    Lewis, 1999.Google Scholar
  98. 98.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 345.Google Scholar
  99. 99.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 340; Smith und Walter, 1999; Keevil, 1998.Google Scholar
  100. 100.
    Im Kommentar des weltweit erfolgreichen M&A-Geschäfts von Goldman Sachs schreibt Euromoney: „It helps that many of the biggest deals of the past year are mergers in the US, which remains Goldman’s strongest market“ (o.V., 1998c, S. 88).Google Scholar
  101. 101.
    Eine Marge von 1 % bei Volumina von mehreren hundert Mio. US-$ ist üblich. Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 368.Google Scholar
  102. 102.
    Vgl. o.V., 1998c, S. 104.Google Scholar
  103. 103.
    von Hodenberg und Meyer-Horn, 1998, S. 548. Zu einer ähnlichen Beurteilung kommen Smith&Walter. Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 369.Google Scholar
  104. 104.
    Keevil nennt beispielsweise drei übliche Strukturen: „Dual stock structures“, „Stapled stock structures“ und „Unified stock structures“ (Keevil, 1998, S. 7–8). Als nachteilig an der zunächst naheliegenden „Unified stock structure“, unter welcher die beiden Arten von Altaktien durch eine Aktienart ersetzt werden, erweist sich beispielsweise bei grenzüberschreitenden Fusionen, daß Anteilseigner der einen Gesellschaft in der neuen Aktienstruktur Besitzer ausländischer Aktien sind. Das hat bisweilen negative Konsequenzen in bezug auf Quellensteuern etc.Google Scholar
  105. 105.
    Vgl. Rometsch, 1998, S. 317.Google Scholar
  106. 106.
    Vgl wißkirchen, 1995, S. 134.Google Scholar
  107. 107.
    Wißkirchen, 1995, S. 132.Google Scholar
  108. 108.
    Vgl. hierzu die Aufzählung in Tabelle 4.2 unter der Rubrik „Wirtschaftsnachrichten“.Google Scholar
  109. 109.
    Vgl. Abschnitt 7.2.3.1.Google Scholar
  110. 110.
    Walter, 1985, S. 171. Giddy führt die Fähigkeit der MNB zur Bildung zutreffender Erwartungen auf ihr MNW zurück. Er beobachtet einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Auslandsstützpunkte von MNB und ihren Devisenhandelserträgen, den er mit dem Informationsaustausch im Netzwerk begründet. Vgl. Giddy, 1983, S.216.Google Scholar
  111. 111.
    Wißkirchen, 1995, S. 132.Google Scholar
  112. 112.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 333. Als Zielgruppe einer Markteintrittsstrategie wird daher im Ausland häufig die Gruppe der institutionellen Anleger gewählt, weil sie ohne den Aufbau eines ausländischen Filialnetzes die Möglichkeit bietet, kurzfristig die nötigen Handelsvolumina im Kundenhandel aufzubauen, um als aktives Mitglied im Markt Entwicklungen erfassen zu können.Google Scholar
  113. 113.
    Vgl. hierzu z.B. Rometsch, 1998, S. 313–316.Google Scholar
  114. 114.
    Vgl. z.B. o.V., 1998c, S. 88; Smith und Walter, 1997, S. 239.Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 334.Google Scholar
  116. 116.
    Wißkirchen, 1995, S. 134.Google Scholar
  117. 117.
    Vgl. o.V., 1998c, S. 74.Google Scholar
  118. 118.
    Vgl. Hockmann, 1995, S. 129–130.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. Hockmann, 1995, S. 130.Google Scholar
  120. 120.
    Vgl. Gburek, 1999, S. 1037.Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. Gburek, 1999, S. 1037.Google Scholar
  122. 122.
    Indexfonds entstanden in den USA in den siebziger Jahren (Hockmann, 1995, S. 136).Google Scholar
  123. 123.
    Zwar entstanden die ersten Kapitalanlagegesellschaften, die ihr Kapital in verschiedene Anlageformen diversifizierten, in England und Schottland, doch führten erst die amerikanischen Investmentgesellschaften zur Verbreitung des Fondsgedankens (Hockmann, 1995, S. 127).Google Scholar
  124. 124.
    Vgl. hierzu und für das folgende Laux, 1999, S. 1040. Vgl. zum Begriff des „Kleinkunden“ in der Standard-Vermögensverwaltung Abschnitt 2.2.5.Google Scholar
  125. 125.
    Die Aussage ist insofern zu relativieren, als am Markt bisweilen die Begrenzung der Mittelzuflüsse in besonders erfolgreiche Fonds beobachtet wird. Vgl. z.B. Authers, 1997.Google Scholar
  126. 126.
    Vgl. Gburek, 1999, S. 1037.Google Scholar
  127. 127.
    Ein Beleg dafür, daß dies geschieht, ist z.B. die verstärkte Bearbeitung des deutschen Marktes durch ausländische Anbieter. Vgl. Hockmann, 1995, S. 138.Google Scholar
  128. 128.
    Vgl. Hartwig, 1995, S. 566. Vgl. für die Begriffsbildung „staatspolitische Komponenten“ Abschnitt 3.5.2.Google Scholar
  129. 129.
    Vgl. Thiel, 1995, S. 765.Google Scholar
  130. 130.
    Vgl. Abschnitt 7.2.2.3.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. zu zulässigen Fondskonstruktionen in Luxemburg Thiel, 1995, S. 764; Hartwig, 1995, S. 566.Google Scholar
  132. 132.
    Vgl. z.B. Laux, 1999, S. 1042; Hockmann, 1995, S. 135–139.Google Scholar
  133. 133.
    Vgl. Abschnitt 2.2.5.Google Scholar
  134. 134.
    „In general, the main objective of international private banking clients [=Offshore-Kunden, Anm.d.Verf.] is to maintain and increase their wealth in an environment safe from the potential scrutiny of certain third parties“ (Smith und Walter, 1997, S. 94).Google Scholar
  135. 135.
    Vgl. hierzu auch die Ausführungen über empfohlene Standorte im Private Banking in Abschnitt 8.2.Google Scholar
  136. 136.
    Vgl. für die besondere Bedeutung des Faktors „persönliche Beziehung“ Hockmann, 1998, S. 135.Google Scholar
  137. 137.
    Vgl. Ehlern, 1997, S. 102.Google Scholar
  138. 138.
    Vgl. hierzu z.B. Hockmann, 1998, S. 134. Dasselbe Ergebnis ergab sich auch aus den Bankinterviews.Google Scholar
  139. 139.
    Martinson, 1998.Google Scholar
  140. 140.
    Vgl. hierzu z.B. Hockmann, 1998, S. 134.Google Scholar
  141. 141.
    Vgl. Ehlern, 1997, S. 102.Google Scholar
  142. 142.
    Im Offshore-Private Banking ist dies weniger relevant, da alle Offshore-Plätze zusammengenommen einen Markt darstellen. Insofern steht eine Bank, auch wenn sie nur an einem Offshore-Standort präsent ist, permanent in Konkurrenz und damit unter Innovationsdruck von allen anderen Offshore-Standorten. Im Onshore-Private Banking hingegen kann man von geographisch abgegrenzten Teilmärkten mit teilweise geringem Innovationsdruck sprechen. Hier trifft die Behauptung unter der Annahme zu, daß im Private Banking nicht alle Innovationen von einem nationalen Markt ausgehen und daß es nicht dauerhaft einen Markt gibt, auf dem der höchste Konkurrenzdruck herrscht. Diese Annahme scheint durchaus realistisch.Google Scholar
  143. 143.
    Dies schließt nicht aus, daß die MNB auf verschiedenen Märkten nicht unterschiedliche Tarifstrukturen haben kann. Sie muß aber zumindest in den Auslandsstützpunkten, welche in wettbewerbsintensiven Märkten domizilieren, über ein internes Kostenniveau verfügen, welches ihr auch bei aggressiver Preisgestaltung profitables Wirtschaften ermöglicht. Das hierfür notwendige Wissen kann über das Netzwerk übertragen werden.Google Scholar
  144. 144.
    Vgl. Ehlern, 1997, S. 102.Google Scholar
  145. 145.
    Vgl. Bumbacher, 1993, S. 207, S. 329.Google Scholar
  146. 146.
    Vgl. Ehlern, 1997, S. 102.Google Scholar
  147. 147.
    Vgl. Ehlern, 1997, S. 102.Google Scholar
  148. 148.
    Vgl. Abschnitt 2.2.5.Google Scholar
  149. 149.
    Im Unterschied zu den Private Banking-Kunden ist davon auszugehen, daß die Vertreter der institutionellen Anleger aufgrund ihrer Ausbildung und der größeren Häufigkeit der Mandatsvergabe über eine größere Professionalität verfügen. Darüberhinaus verwenden sie den Großteil ihrer Zeit auf die Vermögensverwaltung, während Private Banking-Kunden häufig anderen Tätigkeiten nachgehen.Google Scholar
  150. 150.
    Vgl. Bumbacher, 1993, S. 335; Walter, 1989, S. 109–110.Google Scholar
  151. 151.
    Über den US-Markt schreiben Smith&Walter: „All investment management business is highly competitive in the United States, and management fees are comparatively small (around 0.75 percent of assets actively managed in equity portfolios and considerably less for fixed-income assets managed according to passive, i.e., indexed, programs)“(Smith und Walter, 1997, S. 388–389).Google Scholar
  152. 152.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 388–390.Google Scholar
  153. 153.
    Von 11 Billionen US-$, die 1998 von Pensionskassen verwaltet wurden, waren nur 1,5 Billionen US-$ grenzüberschreitende Anlagen. Vgl. Riley, 1999.Google Scholar
  154. 154.
    Ein Zitat von Alan Brown, dem „chief investment officer“ der State Street Bank, unterstreicht dies: „In order to understand your clients’ requirements it is important to sit in the same market as they do“ (Marshall et al., 1998).Google Scholar
  155. 155.
    Vgl. für die Bedeutung einer international ausgerichteten Anlageberatung für institutionelle Anleger z.B. Gut, 1986. 156 Im Vergleich zu ihrer herausragenden Position im Private Banking. 157 Vgl. dazu auch Abschnitt 7.3.3.2, insbesonder Fn. 142. 158 Smith und Walter, 1997, S. 110.Google Scholar
  156. 159.
    Vgl. Hill et al., 1995, S. 222.Google Scholar
  157. 160.
    Vgl. o.V., 1998c, S. 97. Oft werden derartige Expansionen in Länder unternommen, die mit dem Stammland sprachlich und kulturell in Beziehung stehen. Ein Beispiel hierfür ist neben der Expansion von HSBC nach England die Expansion der spanischen Banken Banco Bilbao Vizcaya und Banco Santander nach Südamerika.Google Scholar
  158. 161.
    Menzel, FAZ 6.2.1996 B8.Google Scholar
  159. 162.
    Smith und Walter, 1997, S. 108.Google Scholar
  160. 163.
    Campbell, 1998, S. 455.Google Scholar
  161. 164.
    Smith und Walter, 1997, S. 107.Google Scholar
  162. 165.
    Walter V. Shipley, Chairman und CEO Chase Manhatten. Vgl. Fehr, 1998.Google Scholar
  163. 166.
    Burchard und Gernandt, 1999, S. 23.Google Scholar
  164. 167.
    Vgl. z.B. Gray und Gray, 1981; Yannopoulos, 1983.Google Scholar
  165. 168.
    The Banker, Juli 1998, S. 122.Google Scholar
  166. 169.
    Dem Verfasser wurde von ING freundlicherweise eine komplette Sammlung der Anzeigen der jüngsten Werbeserie, die in verschiedenen Printmedien veröffentlicht wurden, zur Verfügung gestellt. Das folgende Zitat stammt aus einer Anzeige der Serie.Google Scholar
  167. 170.
    o.V., 1998c.Google Scholar
  168. 171.
    Vgl. Storck, 1995, S. 62. Vgl. zum Ausmaß, in dem die Möglichkeit von Banken genutzt wird, Abschnitt 6.2.3.Google Scholar
  169. 172.
    Smith und Walter, 1997, S. 38.Google Scholar
  170. 173.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 24.Google Scholar
  171. 174.
    Vgl. Smith und Walter, 1997, S. 39.Google Scholar
  172. 175.
    Smith und Walter, 1997, S. 39. 176 Smith und Walter, 1997, S. 80. 177 Vgl. Abschnitt 2.24.4 zur Definition des Begriffs „Transaktionsgeschäft“.Google Scholar
  173. 178.
    Unter Netting wird die Aufrechnung sich kompensierender Forderungen verschiedener Konzerneinheiten und die anschließende Begleichung des Saldos verstanden. Pooling bezeichnet die Zusammenfassung der Salden mehrerer Unternehmenskonten auf einem Hauptkonto. Vgl. Willi, 1993, S. 674–680.Google Scholar
  174. 179.
    Vgl. Roussakis, 1983, S. 37.Google Scholar
  175. 180.
    Vgl. Theilmann und Reber, 1998, S. 37.Google Scholar
  176. 181.
    o.V., 1998c, S. 97. Vgl. zu der Aussage, daß das Korrespondenzbankennetz höhere Transaktionskosten verursacht als proprietäre Netze, z.B. Theilmann und Reber, 1998, S. 37.Google Scholar
  177. 182.
    Vgl. Theilmann und Reber, 1998.Google Scholar
  178. 183.
    o.V., 1998c, S. 74.Google Scholar
  179. 184.
    o.V., 1997a, S. 87.Google Scholar
  180. 185.
    Vgl. Lang, 1993, S. 81–83. 186 Vgl. Lang, 1993, S. 83. 187 Smith und Walter, 1997, S. 239. 188 Campbell, 1998, S. 453–453.Google Scholar
  181. 189.
    Vgl. für eine Beschreibung der Interviews Abschnitt 5.4, für den Gesprächsleitfaden Anhang 1 und für eine Liste der interviewten Banken bzw. Gesprächsteilnehmer Tabelle 5.5 und Anhang 2. 190 Vgl. für eine Übersicht über die gestellten Fragen Anhang 1.Google Scholar
  182. 191.
    Ergebnisse über 1,8 werden als hohe Bedeutung interpretiert.Google Scholar
  183. 192.
    Ergebnisse zwischen 1,0 und 1,8 werden als mittelhohe Bedeutung interpretiert. 193 Ergebnisse unter 1,0 werden als geringe Bedeutung interpretiert.Google Scholar
  184. 194.
    Der Begriff „Fortune 500-Unternehmen“ bezieht sich auf eine von dem US-Magazin „Fortune“ jährlich herausgegebene Rangliste der 500 weltweit größten Unternehmen.Google Scholar
  185. 195.
    Die absolute Bedeutung des Faktors ist im Beratungsgeschäft nahezu identisch zum Emissionsgeschäft. Allerdings ist die Bedeutung im Beratungsgeschäft relativ gesehen höher.Google Scholar
  186. 196.
    Vgl. Abschnitt 7.3.2.3.Google Scholar
  187. 197.
    Vgl. Abschnitt 7.4.4.1.Google Scholar
  188. 198.
    Unter diversification of risk wird vor allem die Diversifikation des Adressenausfallrisikos über unterschiedliche Konjunkturzyklen verstanden.Google Scholar
  189. 199.
    Vgl. hierzu Abschnitt 7.3.4.2.Google Scholar
  190. 200.
    Bei mehreren unabhängigen Zufallsstichproben liegt der tatsächliche Mittelwert in 95 % aller Fälle in dem Intervall (math), wenn (math) dem Mittelwert, σ der Sandardabweichung und n dem Umfang der Stichprobe entspricht. Das Intervall wird „Konfidenzintervall“ genannt. Vgl. Schnell et al., 1995, S. 261–263.Google Scholar
  191. 201.
    Vgl. Tabellen 7.3 – 7.10.Google Scholar
  192. 202.
    Der Vergleich ist aufgrund des Designs des Gesprächleitfadens nur in den Geschäftsfeldern Emissions-, Handels-, Beratungs- und Wholesale-Geschäft sowie Private Banking möglich. Vgl. dazu Abschnitt 7.4.1.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Roland Bosch

There are no affiliations available

Personalised recommendations