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Empirische Untersuchung multinationaler Intrabankennetzwerke

  • Roland Bosch

Zusammenfassung

Im vorangegangenen Kapitel wurde dargestellt, wie multinationale Intrabankennetzwerke konzipiert werden können. Damit sind die Grundlagen gelegt, so daß die zentralen Forschungsfragen der Arbeit behandelt werden können:
  1. 1.
    Wie sehen die Netzwerke der größten MNB aus?
    1. (a)

      Wie groß sind die Netzwerke?

       
    2. (b)

      Wie sind die Netzwerke strukturiert?

       
     
  2. 2.

    Welche Vor- und Nachteile haben MNW für Banken?

     
  3. 3.

    Wie können potentielle Vorteile von MNW realisiert und potentielle Nachteile vermieden werden?

     

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Referenzen

  1. 1.
    Frage 1 wird in Kapitel 6, Frage 2 in Kapitel 7 und Frage 3 in Kapitel 8 untersucht.Google Scholar
  2. 2.
    Timewell, 1998. Wie oben erwähnt beziehen sich Zahlenangaben in der vorliegenden Untersuchung auf das Geschäftsjahr 1997. Als die Grundgesamtheit für die Untersuchung festgelegt werden mußte, lag die Rangliste der größten globalen Banken auf Basis des Geschäftsjahres 1997 jedoch noch nicht vor. Daher basiert die Auswahl der Geschäfts- und Universalbanken auf Zahlen des Geschäftsjahres 1996.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Bumbacher, 1994, S. 19 für ein ähnliches Vorgehen. Bumbacher kombiniert die Filter Auslandsanteil und Eigenkapital. Hier wird zusätzlich die absolute Größe der Bilanzsumme berücksichtigt.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Blanden, 1997a, S. 145–155.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. zur Multinationalisierung der Investmentbanken auch Bumbacher, 1994, S. 55.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Smith und Walter, 1999; Dobson, 1998a.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Abschnitt 4.4.4.3.Google Scholar
  8. 8.
    Zwar liegt die Rangliste auch auf Basis des Geschäftsjahres 1997 vor, doch sind darin rechnerisch bereits einige Fusionen von Banken berücksichtigt, die in der vorliegenden Arbeit getrennt bearbeitet werden.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. hierzu und zu dem folgenden Rowley, 1999.Google Scholar
  10. 10.
    Banco do Brasil, Bank of China.Google Scholar
  11. 11.
    In Buchform und als CD-Rom (Bankbase). Vgl. o.V., 1998b; Reed Business Information, 1998.Google Scholar
  12. 12.
    Geschäftsberichte und Homepages der Banken im Internet, Verzeichnis internationaler Swift-Codes (S.W.I.F.T. s.c, 1996), Mitgliederverzeichnisse von Börsen, Presseberichte und Zeitschriftenartikel (z.B. Auslandsbanken in Lateinamerika (Warner, 1998a), Auslandsbanken in Asien (Warner, 1998b), Auslandsbanken in USA, Auslandsbanken in Westeuropa (Blanden, 1997b), Auslandsbanken in Zentral- und Osteuropa, Auslandsbanken in London (Blanden, 1996), Auslandsbanken in New York (o.V., 1998a)).Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. für die Unterscheidung zwischen allen und allen verschiedenen Auslandsstützpunkten Abschnitt 4.4.2.Google Scholar
  14. 14.
    Nicht berücksichtigt wurden Minderheitsbeteiligungen. Vgl. zur Unterscheidung der Präsenzformen Abschnitt 2.3.3.Google Scholar
  15. 15.
    Berücksichtigt wurde die direkte und nicht die rechnerische Beteiligung des Stammhauses. Zur Illustration denke man an eine Bank A, die an einer Tochter B zu 50 % beteiligt ist, die wiederum mit 50 % an einer Tochter C beteiligt ist. Maßgebend waren für die vorliegende Untersuchung die Beteiligungen von A an B und von B an C und nicht die rechnerische Beteiligung von A an C, die lediglich 25 % beträgt.Google Scholar
  16. 16.
    Der Prozentsatz ist in gewissem Sinn willkürlich. Andere Abgrenzungen setzen an der Kontrolleigenschaft von ausländischer Direktinvestition an und unterstellen, daß diese bereits bei Anteilen von 10–25 % gegeben ist. Vgl. z.B. die Definition des IWF im Balance of Payments Manual (5.Auflage, zitiert nach Dunning, 1993, S. 5): [FDI is defined as] investment that involves a long-term relationship reflecting a lasting interest of a resident entity in one economy (direct investor) in an entity resident in an economy other than that of the investor. The direct investor’s purpose is to exert a significant degree of influence on the management of the enterprise resident in the other economy.“ Dunning fährt in eigenen Wortern fort: „There is, however, no international consensus on the minimum equity stake deemed necessary for such an effective voice, but for the majority of countries it varies between 10 % and 25 % of the total equity stake of an enterprise.“Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. von Baratta, 1998, S. 27–46. Außengebiete wurden zum jeweiligen „Mutterland“ gezählt. Im Falle Großbritanniens fallen darunter beispielsweise alle „Crown Dependencies“, und „Dependent Territories“. Vgl. von Baratta, 1998, S. 321–327.Google Scholar
  18. 18.
    Scharrer im Vorwort zur Arbeit von Steuber. Vgl. Steuber, 1974, S. 8–9.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. zu den Vor- und Nachteilen einer schriftlichen Befragung Schnell et al., 1995, S. 333–334.Google Scholar
  20. 20.
    Es handelte sich insofern um „teilstrukturierte Interviews“. Vgl. Schnell et al., 1995, S. 300.Google Scholar
  21. 21.
    Die interviewten Banken sind in Tabelle 5.5 durch kursiven Schriftsatz gekennzeichnet. Für eine Liste der Gesprächsteilnehmer vgl. Anhang 2. Ein Interview wurde auf Basis des ausgefüllten Gesprächleitfadens telephonisch geführt.Google Scholar
  22. 22.
    Im Vergleich dazu erreicht beispielsweise Choi mit einer schriftlichen Befragung der in bezug auf ihr Tier-I Capital größten Banken der Triade eine Teilnahmequote von 30 %. Choi beurteilt dies als zufriedenstellend: „Dieses Ergebnis ist für eine weltweite, schriftliche Unternehmensbefragung und im Vergleich zu anderen betriebswirtschaftlichen Studien als durchaus zufriedenstellend zu bezeichnen“ (Choi, 1997, S. 69). Berücksichtigt man, daß eine höhere Antwortquote eher bei schriftlichen als bei mündlichen Befragungen von Spitzenmanagern zu erreichen ist — so jedenfalls argumentiert Choi (Choi, 1997, S. 65) -, dann kann die Teilnahmequote an der vorliegenden Untersuchung sicher als hoch bezeichnet werden.Google Scholar
  23. 23.
    Von Repräsentativität spricht man, wenn die Verteilung eines Merkmals in der Stichprobe der Verteilung des Merkmals in der Grundgesamtheit entspricht.Google Scholar
  24. 24.
    Coulbeck, 1984, S. 64–65.Google Scholar
  25. 25.
    Bezogen auf die Gesamtvolumina der Grundgesamtheit, nicht des Gesamtbankmarktes.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Roland Bosch

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