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Multinationale Banken aus theoretischer Sicht

  • Roland Bosch

Zusammenfassung

Inhalt des Kapitels ist die Darstellung der Theorie der MNB. Damit werden zwei Ziele verknüpft. Erstens soll aufgezeigt werden, welchen Stellenwert das „Netzwerk“ als Modell für die theoretische Beschreibung der MNB einnimmt. Zu diesem Zweck wird das Netzwerk zunächst vereinfacht als Gesamtheit der weltweiten Stützpunkte und der Stützpunktsverbindungen aufgefaßt.1 Als Alternative zur Beschreibung der MNB durch das Netzwerkmodell wird häufig die Beschreibung im Zwei-Länder-Modell verwandt, in welchem die MNB anhand des Stammhauses, eines Auslandsstützpunktes und der Verbindungen zwischen beiden beschrieben wird. Dahinter steht implizit die Annahme, daß der betrachtete Ausschnitt der MNB repräsentativ für andere Ausschnitte ist und daß sich aus der Zusammenfassung aller Ausschnitte keine wesentlichen Zusatzeffekte ergeben. Zweitens soll aufgezeigt werden, welche Vorteile die Theorie der MNB dem weltweiten Netzwerk zuschreibt und welche Vorschläge zur Realisierung der Vorteile gemacht werden.2

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Referenzen

  1. 1.
    Eine genaue Darstellung des in dieser Arbeit verwandten Netzwerkmodells folgt in Kapitel 4.Google Scholar
  2. 2.
    Dies wird in Kapitel 7 und 8 aufgegriffen und vertieft.Google Scholar
  3. 3.
    In Abschnitt 2.1.2 wurde nur der Begriff der MNB definiert. In Analogie dazu wird eine Unternehmung „multinational“ genannt, wenn sie ihr Geschäft unter anderem über Stützpunkte in mehreren Ländern betreibt.Google Scholar
  4. 4.
    Glüder, 1988, S. 7.Google Scholar
  5. 5.
    In anderen Arbeiten im bankwirtschaftlichen Schrifttum werden beide Theorien häufig gemeinsam dargestellt. Vgl. z.B. Choi, 1997, S. 102–156; Glüder, 1988.Google Scholar
  6. 6.
    Die Unterscheidung der Begriffe „Strategie“ und „Organisation“ ist in der Literatur verbreitet. Inhaltlich ist sie vor allem deshalb bedeutsam, weil sich basierend auf der 1962 von Chandler geäußerten Hypothese „Structure follows strategy“ (Chandler, 1998, S. 314) eine fruchtbare Diskussion über das Verhältnis von „Strategie“ und „Organisation“ entwickelte (vgl. z.B. Bea und Haas, 1997, S. 369). Die Diskussion soll an dieser Stelle nicht aufgegriffen werden. Beide Begriffe dienen in der vorliegenden Arbeit lediglich zur Systematisierung der Literatur. Unter „strategischen Gestaltungsansätzen“ werden im folgenden allgemeine Handlungsempfehlungen zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs verstanden. Vgl. für den Begriff Strategie z.B. Bea und Haas, 1997, S. 45; Neus und Nippel, 1996, S. 423–425. Demgegenüber umfaßt der Begiff „organisatorischer Gestaltungsansatz“ jene Handlungsempfehlungen, die auf die Gestaltung der Aufbau- (Beschreibung von Stellen und den Beziehungen zwischen den Stellen) oder Ablauforganisation (Regeln über die Art der Arbeitsausführung) abzielen. Vgl. z.B. Böttcher (Böttcher, 1996, S. 74), der als eine mögliche Präzisierung des Begriffs „structure“ vorschlägt: „Organizational structure is understood as the infrastructure of the organization which consists of all formally sanctioned and prescribed arrangements and relationships.“Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. hierfür z.B. Roxin, 1992, S. 199–200. Roxin verwendet den Begriff „Internationalisierungstheo-rie“ weitgehend identisch zu dem hier verwandten Begriff der „erklärenden Theorien“ und den Begriff „Wettbewerbsstrategie“ ähnlich zu dem hier benutzten Begriff der „gestaltenden Theorien“. Vgl. ferner das Vorgehen von Colberg und Perlitz in Colberg, 1989, S. 35–80; Perlitz, 1997, S. 78–139.Google Scholar
  8. 8.
    In der von Jahreiß vorgenommenen Systematisierung der Theorien zur MNU werden diese Theorien als genetische Ansätze bezeichnet und gegenüber funktionalen, integrativen und institutionellen Ansätzen abgegrenzt. Vgl. Jahrreiß, 1984, S. 29–35.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. z.B. Jahrreiß, 1984, S. 63–65. Jahreiß weist allerdings darauf hin, daß die Einteilung in Klassen keinesfalls eindeutig ist. Eine alternative Gliederung findet sich bei Stehn. Er unterscheidet Theorien mit Betonung länderspezifischer Determinanten, firmenspezifischer Determinanten und Außenhandelstheorien. Vgl. Stehn, 1992, S. 18.Google Scholar
  10. 10.
    Die Kapitaltheorie wird in mehreren Arbeiten über die theoretische Erklärung ausländischer Direktinvestitionen zwar dargestellt, in ihrer Erklärungskraft aber gering eingeschätzt. Vgl. z.B. Jahrreiß, 1984, S. 184–185; Kappich, 1989, S. 25–26.Google Scholar
  11. 11.
    Außenhandelstheorie und Theorie der Direktinvestitionen werden in der Literatur daher oft unter der Rubrik „Internationalisierungstheorien“ zusammengefaßt. Die begriffliche Trennung hat nach Meinung des Verfassers jedoch den Vorteil, daß das jeweilige Erklärungsziel klarer erkenntlich wird. Einen besonders übersichtlichen Überblick über „Internationalisierungstheorien“ gibt Roxin, der sowohl inhaltlich als auch zeitlich systematisiert. Vgl. Roxin, 1992, S. 193.Google Scholar
  12. 12.
    Daneben sind weitere Erklärungsziele die Auswirkungen auf die Allokation der Produktionsfaktoren und die Bildung von Preisen. Ferner werden Wohlfahrtseffekte untersucht und Bedingungen für Handelsgleichgewichte abgeleitet. Vgl. Jahrreiß, 1984, S. 54.Google Scholar
  13. 13.
    Ergänzend werden häufig weitere Annahmen eingeführt: vollständige Teilbarkeit der Produktionsfaktoren, unelastisches Angebot an Produktionsfaktoren, Abstraktion von Transportkosten, Abstraktion von Anpassungsvorgängen, Abstraktion von Zöllen. Vgl. z.B. Kappich, 1989, S. 15–19.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Ricardo, 1821; Heckscher, 1953; Ohlin, 1966.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Ricardo, 1821, S. 158–159; Jahrreiß, 1984, S. 56. Ricardo zeigt die Vorteilhaftigkeit des Handels auch für den Fall, daß Land A bei der Produktion von beiden Gütern einen absoluten Produktivitätsnachteil gegenüber Land B hat. In diesem Fall konzentriert sich Land B auf die Produktion des Gutes, wo es relativ gesehen den größeren Produktivitätsvorteil hat, und überläßt Land A die Produktion des anderen Gutes.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. hierfür und für das folgende Heckscher, 1953; Ohlin, 1966.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Kappich, 1989, S. 20–21.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Kappich, 1989, S. 13–14.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. Posner, 1961.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Hesse, 1967; Hesse, 1968.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Fels und Horn, 1972.Google Scholar
  22. 22.
    Vgl. Posner, 1961; Arrow, 1962.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. Colberg, 1989, S. 47.Google Scholar
  24. 24.
    Helpmann und Krugmann, zitiert nach Kappich, 1989, S. 20.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. z.B. Jahrreiß, 1984, S. 95.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Kappich, 1989, S. 24.Google Scholar
  27. 27.
    Jahrreiß, 1984, S. 98.Google Scholar
  28. 28.
    Für weitere Unterschiede vgl. Jahrreiß, 1984, S. 93.Google Scholar
  29. 29.
    Zu dieser Einschätzung kommen sowohl Tesch als auch Jahrreiß. Vgl. Tesch, 1980, S. 359; Jahrreiß, 1984, S. 93. Tesch schreibt beispielsweise: „Eine internationale Standorttheorie gibt es bisher nicht. Die betriebswirtschaftliche Theorie des (optimalen) Standortes ist national orientiert, d.h. es werden Faktoren angeführt bzw. analysiert, die die Wahl alternativer Standorte innerhalb eines Landes bestimmen“ (Tesch, 1980, S. 359).Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. z.B. die Systeme von Volkholz, Reuter oder Tesch in Tesch, 1980, S. 361–367.Google Scholar
  31. 31.
    Diese Aufteilung verwendet auch Jahrreiß (Jahrreiß, 1984, S. 98) unter Bezugnahme auf Eiteman und Stonehill. Eine ähnliche Unterscheidung der Investitionsmotive findet sich bei Dunning (Dunning, 1993, S. 56).Google Scholar
  32. 32.
    Die industrieökonomische Theorie wird bisweilen weit gefaßt und umfaßt dann auch die im nächsten Abschnitt zu behandelnde Theorie der Unternehmung. Die Unterscheidung der beiden Ansätze findet sich in vielen Arbeiten über die Theorie der Direktinvestitionen, so z.B. bei Jahrreiß, Kappich, Colberg und Perlitz. Kappich grenzt die beiden Ansätze auf der Basis ihres Forschungsschwerpunktes voneinander ab. Die industrieökonomische Theorie beschäftigt sich mit Problemen der Marktmacht, während die Theorie der Unternehmung sich mit Effizienzaspekten beschäftigt. Der Verfasser bevorzugt die Unterscheidung auf der Basis der jeweiligen Annahmen. Die industrieökonomische Theorie beschäftigt sich mit Fragestellungen, die aus der Aufhebung von Annahme 4 resultieren. Demgegenüber stehen bei der Theorie der Unternehmung die Konsequenzen der Aufhebung von Annahme 2 im Mittelpunkt des Interesses.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Dunning, 1993, S. 25Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Caves und Porter, 1977.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Bain, 1968, S. 3.Google Scholar
  36. 36.
    Bisweilen wird zwischen der monopolistischen Theorie der Direktinvestition und der Theorie des monopolistischen Vorteils unterschieden (vgl. z.B. Popp, 1996, S. 6). Die Unterscheidung geht auf die Kritik Hymers an der klassischen Kapitaltheorie zurück. Hymer erklärte ausländische Direktinvestitionen mit dem Ziel der Kontrolle ausländischer Unternehmen. Hierfür nannte er drei Unterziele: erstens die Sicherung des im Ausland gebundenen Kapitals, zweitens die Ausschaltung des Wettbewerbs im Ausland (Monopolistische Theorie) und drittens die Ausnutzung von eigenen monopolistischen Vorteilen. Vgl. Perlitz, 1997, S. 109.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Hymer, 1977 (als Dissertation eingereicht 1960); Kindleberger, 1969; Caves, 1971.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Hymer, 1977, S. 34–36.Google Scholar
  39. 39.
    Hymer identifiziert monopolistische Vorteile vorrangig im Bereich der immateriellen Güter (intangible assets), beispielsweise in Form der Firmenmarke, firmeneigener Technologien oder überlegener Vertriebstechniken. Vgl. Stehn, 1992, S. 57.Google Scholar
  40. 40.
    Eine Begründung für diese Annahme liefert die Tatsache, daß Direktinvestitionen überwiegend von Großunternehmen in konzentrierten Branchen durchgeführt werden. Vgl. z.B. Dunning, 1993, S. 429–431.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Knickerbocker, 1973.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. Graham, 1974.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. Glüder, 1988, S. 152.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Coase, 1937.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Bye, 1958; McManus, 1972.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Brown, 1976; Buckley und Casson, 1976; Magee, 1977; Casson, 1979; Rugman, 1980; Teece, 1981; Hennart, 1982.Google Scholar
  47. 47.
    Manche Autoren (vgl. z.B. Kappich, 1989, S. 28) unterscheiden zwischen den internalisierungs-theoretischen (McManus, Brown, Buckley, Magee, Rugman) und transaktionskostentheoretischen Arbeiten (Williamson, Teece, Hennart). Roxin bemerkt hierzu allerdings: „Die Unterscheidung zwischen Transaktionskosten- und Internalisierungstheoire bleibt in der Literatur unscharf und erscheint im Grunde überflüssig“ (Roxin, 1992, S. 195). In die gleiche Richtung zielt auch die Definition, die Perlitz unter Berufung auf Rugman (vgl. Rugman, 1986) von Internalisierung gibt: „Die Integration von Transaktionen in das Unternehmen bezeichnet man als Internalisierung“ (Perlitz, 1997, S. 130).Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. die Definition von vollkommenen Märkten in Abschnitt 3.2.2.Google Scholar
  49. 49.
    Vgl. Dunning, 1993, S. 78; Itaki, 1991, S. 446. Vgl. ferner Buckley und Casson, 1976, S. 36–39; Gray und Gray, 1981, S. 34.Google Scholar
  50. 50.
    Vgl. Buckley und Casson, 1976, S. 39–41. Buckley & Casson verweisen auf weitere Märkte, in denen Internalisierung eine Rolle spielt: „Other markets where internalisation is likely to be advantageous are perishable agricultural products, intermediate products in capital-intensive manufacturing processes, and raw materials whose deposits are geographically concentrated“(Buckley und Casson, 1976, S. 40).Google Scholar
  51. 51.
    Für die Punkte 1, 3, 4 und 5 wird dies in Buckley und Casson, 1976, S. 39–41 explizit ausgeführt.Google Scholar
  52. 52.
    Vgl. Rugman, 1979.Google Scholar
  53. 53.
    Dunning, 1988, S. 1. Dunning verwendet den Begriff „production“ sehr allgemein zur Bezeichnung beliebiger wertschaffender Aktivitäten. Vgl. Dunning, 1993, S. 187.Google Scholar
  54. 54.
    Für die folgenden Ausführungen ist eine generelle Anmerkung angebracht. Der eklektische Ansatz Dunnings wurde seit seiner ersten Darstellung 1976 (Dunning, 1977) sehr intensiv diskutiert. Dunning selbst hat sich in diese Diskussion durch die Veröffentlichung einer Vielzahl von Artikeln immer wieder selbst eingeschaltet und dabei seinen Ansatz modifiziert (Eine Variante ist beispielsweise das „Endowment/Market Failure Paradigm of International Production“ (Dunning, 1988)). Zitate aus verschiedenen Aufsätzen Dunnings sind daher nicht immer widerspruchsfrei. Hierauf weist u.a. auch Roxin hin. Vgl. Roxin, 1992, S. 185, Fn. 2. An dieser Stelle soll die Entwicklung des eklektischen Ansatzes nicht im Detail nachgezeichnet, sondern vielmehr die Konzeption in groben Zügen skizziert werden.Google Scholar
  55. 55.
    Dunning selbst legt Wert auf die Bezeichnung „eklektischer Ansatz (eclectic paradigm)“, im Unterschied zu der Bezeichnung „eklektische Theorie“: „In summary, we would argue that it is not possible to formulate a single operationally testable theory that can explain all forms of foreign-owned production ... At the same time ... we believe that it is possible to formulate a general paradigm of MNE activity, which sets out a conceptual framework and seeks to identify clusters of variables relevant to an explanation of all kinds of foreign-owned output“ (Dunning, 1993, S. 68).Google Scholar
  56. 56.
    Für eine tabellarische Aufstellung der wichtigsten Vorteile vgl. Dunning, 1993, S. 81.Google Scholar
  57. 57.
    Dunning und McQueen, 1982, S. 79. Im Original mit Hervorhebungen.Google Scholar
  58. 58.
    Vgl. Dunning, 1981, S. 32–33. Eine erweiterte Betrachtung des Entscheidungsproblems bei Unterscheidung von weiteren Vorteilskategorien findet sich bei Stehn, 1992, S. 63–80.Google Scholar
  59. 59.
    Eine Darstellung von Kritikpunkten samt Erwiderungen findet sich in Dunning, 1988.Google Scholar
  60. 60.
    Vgl. Stehn, 1992, S. 63–67.Google Scholar
  61. 61.
    Vgl. Itaki, 1991.Google Scholar
  62. 62.
    Bedeutsam sind hierfür insbesondere die starken Direktinvestitionsströme amerikanischer MNU in den 50-er und 60-er Jahren und MNB in den 60-er und 70-er Jahren.Google Scholar
  63. 63.
    In der Literatur werden diese Ansätze zumeist der Forschungsrichtung des internationalen Managements zugerechnet. Über die Terminologie herrscht Uneinigkeit. Böttcher spricht von der „global management literature“ (Böttcher, 1996, S. 1), Roxin spricht von der Literatur des „strategischen internationalen Managements“ (Roxin, 1992, S. 99), Ghoshal von „literature on global strategy“ (Ghoshal, 1987, S. 425) und Kogut von „literature on international competition“ (Kogut, 1989, S. 383). Die zitierten Autoren und Arbeiten entsprechen sich jedoch weitgehend. Die Bezeichnungen werden daher allesamt mit dem Begriff „Gestaltungsansätze für die MNU“ identifiziert. Uneinigkeit herrscht jedoch nicht nur über die Bezeichnung des Forschungsgebiets, sondern in hohem Maße auch über die im einzelnen verwandte Terminologie und die zu verfolgenden Forschungsschwerpunkte. Böttcher kritisiert: „Being faced with the task of describing the domain of this research it can be noted that the global management literature can hardly be described as a consistent body of thought. Applying different often contradicting terminology and focusing on very different areas and levels of managerial concern the literature presents a very confusing and vague picture“ (Böttcher, 1996, S. 2). In bezug auf die Terminologie fährt er fort: „The tendency to distinguish even marginal differences by finding new labels without sufficiently taking the existing literature into account, has often contibuted to the diffuse state of today’s knowledge of globalisation.“ (Böttcher, 1996, S. 27).Google Scholar
  64. 64.
    Genauer handelt es sich dabei häufig um einen Zielkonflikt, der im Sinne einer Optimierung der Vorteile bei bewußter Inkaufnahme der Nachteile gelöst werden muß.Google Scholar
  65. 65.
    Vgl. Johanson und Vahlne, 1977, S. 24; Walter, 1983, S. 151–152; Colberg, 1989, S. 30–34.Google Scholar
  66. 66.
    Vgl. hierfür und die folgenden erläuternden Ausführungen Colberg, 1989, S. 31–34. Der von Colberg verwendete Begriff „Nation“ wurde durch den in dieser Arbeit durchgehend benutzten Begriff „Land“ ersetzt. Vgl. zu den Wortbedeutungen Wissenschaftlicher Rat und Drosdowski, 1989, S. 923, 1063.Google Scholar
  67. 67.
    Obwohl der Verfasser der Ansicht von Walter und Johanson & Vahlne zustimmt, hält er die Anzahl der Länder dennoch für einen Indikator für die Komplexität des Umfeldes der MNU. Basierend auf dieser Ansicht wird in Abschnitt 4.4.3 die Anzahl der Länder, in welchen eine MNB physisch präsent ist, als Größen- und Komplexitätsindikator des MNW vorgeschlagen.Google Scholar
  68. 68.
    Unter „globaler“ Integration wird schlicht die Integration von weltweit verstreuten Aktivitäten verstanden.Google Scholar
  69. 69.
    Vgl. Fayerweather, 1975; Fayerweather, 1981. Vgl. für das folgende v.a. Fayerweather, 1981. Der Gegensatz von globaler Integration und lokaler Anpassung wird häufig als „integration-responsiveness-framework“ bezeichnet. Vgl. z.B. Choi, 1997, S. 211.Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. die in Abschnitt 3.3.1 beschriebenen Besonderheiten von Ländern.Google Scholar
  71. 71.
    „This conceptualization of MNC activities has been presented primarily as an analytical tool useful for a variety of purposes in the study of MNC activities“ (Fayerweather, 1981).Google Scholar
  72. 72.
    Levitt, 1995, S. 184–187.Google Scholar
  73. 73.
    Levitt, 1995, S. 183. Levitt vertritt die globale Integrationsstrategie überaus pointiert. Seiner Meinung nach wird die lokale Anpassung häufig vorschnell für den einzig gangbaren Weg gehalten: „Many of today’s differences among nations as to products and their features actually reflect the respectful accomodation of multinational corporations to what they believe are fixed local preferences. They believe preferences are fixed, not because they are, but because of rigid habits of thinking about what actually is“ (Levitt, 1995, S. 187). Allerdings konzediert er durchaus, daß es nationale Unterschiede gibt, an welche eine Unternehmung sich anpassen muß, will sie erfolgreich am Markt bestehen.Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. Hout et al., 1982.Google Scholar
  75. 75.
    Daher wurden die Geschäftsfelder in Abschnitt 2.2.5 als homogene Produkt-/Marktkombinationen abgegrenzt.Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. Yip, 1989.Google Scholar
  77. 77.
    Er verwendet statt „globaler Integration“ den Begiff „Globalization of strategy“.Google Scholar
  78. 78.
    Die Wertekette heißt bei Porter „value chain“ (Porter, 1998), bei Kogut „value added chain“ (Kogut, 1985a, S. 16). Ein geistiger Vater des Konzepts der Wertekette läßt sich nicht eindeutig bestimmen, da der Grundgedanke an Universitäten und in Beraterkreisen geraume Zeit im Umlauf war, bevor das Konzept das erste Mal in wissenschaftlichen Publikationen dargestellt wurde (vgl. Kogut, 1985a, S. 27, Fn. 3 und Roxin, 1992, S. 119). Wichtige Publikationen waren Porter, 1998 (in der ersten Ausgabe von 1985) und Kogut, 1984.Google Scholar
  79. 79.
    Die Summe der Werte der einzelnen Aktivitäten entspricht in der Regel nicht dem Gesamtwert eines Produktes. Zwei Ansätze wären möglich, dies zu berücksichtigen. Zum einen könnte man die Differenz in dem Sinne aufteilen, daß Kombinationen von Aktivitäten jeweils schon ein höherer Wert zugerechnet wird als den Aktivitäten bei isolierter Betrachtung entspräche. Dieser Weg wird in der Literatur nach Wissen des Verfassers nicht verfolgt. Vermutlich, weil er praktisch schwer umzusetzen wäre. Zum anderen könnte man die Differenz als Restposten ausweisen. Diesen Weg verfolgt Porter. Er bezeichnet den Restposten als „Marge“. Vgl. Porter, 1998, S. 36–39.Google Scholar
  80. 80.
    Vgl. Kogut, 1985a, S. 16.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. Porter, 1989b, S. 26.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Porter, 1989b, S. 27.Google Scholar
  83. 83.
    Vgl. Porter, 1989b, S. 28.Google Scholar
  84. 84.
    Die operational Flexibilität liegt dem in Abschnitt 7.2.2.3 diskutierten Netzwerkvorteil „Standortarbitrage“ zugrunde.Google Scholar
  85. 85.
    Kogut, 1985b, S. 27.Google Scholar
  86. 86.
    Zur Präzisierung des Begriffs vgl. Fn. 6.Google Scholar
  87. 87.
    Für die Auswahl und Gruppierung der Arbeiten vgl. Böttcher, 1996, S. 88 sowie Doz und Prahalad, 1991, S. 157. Vgl. zu den Arbeiten im einzelnen Prahalad und Doz, 1987; Bartlett und Ghoshal, 1998; White und Poynter, 1990; Hedlund, 1986; Hedlund und Rolander, 1990.Google Scholar
  88. 88.
    Perlmutter, 1995, S. 93.Google Scholar
  89. 89.
    Perlmutter, 1995, S. 93.Google Scholar
  90. 90.
    Vgl. Perlmutter, 1995. In einer späteren Fassung unterscheidet Perlmutter vier Formen: ethnozen-trisch, polyzentrisch, regiozentrisch, geozentrisch. Vgl. Heenan und Perlmutter, 1979, S. 17–22. Perlmutter spricht selbst nicht explizit von der „Organisationsform“. Stattdessen verwendet er verschiedene Bezeichnungen, darunter „states of mind or attitudes of international executives“ und „Headquarters orientation towards subsidiaries“. Er kennzeichnet die Organisationsformen jedoch anhand von Merkmalen ihres „Organization Design“ („Complexity of organization“, „Authority; decision making“, „Evaluation and control“, „Rewards and punishments; incentives“, „Communication; information flow“, „Identification“, „Perpetuation (recruiting, staffing, development)“), weshalb sie in dieser Arbeit als Organisationsformen bezeichnet werden. Vgl. Perlmutter, 1995, S. 94–95.Google Scholar
  91. 91.
    Vgl. Perlmutter, 1995, S. 100.Google Scholar
  92. 92.
    Perlmutter, 1995, S. 96. Vgl. dort auch für die folgenden Ausführungen.Google Scholar
  93. 93.
    Der Begriff „Netzwerk“ wird zunächst nur zur Bezeichnung der Gesamtheit der weltweiten Stützpunkte und Stützpunktverbindungen verwendet. In Abschnitt 4.1 wird er konkretisiert.Google Scholar
  94. 94.
    Unter „Unternehmensstrategie“ wird konkret die Art und die Bedeutung der ausländischen Marktbearbeitung verstanden. Operationalisiert werden die Größen durch die Anzahl der weltweit vertriebenen Produkte und den Anteil des internationalen Geschäfts am Gesamtgeschäft (Stopford und Wells Jr., 1972, S. 63).Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. Stopford und Wells Jr., 1972, S. 63–66; Frese, 1998, S. 447–451. Franko führte eine vergleichbare Untersuchung für europäische Unternehmen durch. Vgl. Franko, 1976, S. 186–212. Die Ergebnisse bestätigen weitgehend die Resultate, die Stopford & Wells für US-Unternehmen gefunden hatten.Google Scholar
  96. 96.
    Abweichend hiervon wird dem Stammhaus im DMNC-Modell die traditionelle Funktion der strategischen Richtungsentscheidung zugewiesen.Google Scholar
  97. 97.
    Dies stellt eine Umsetzung des Gedankens der globalen Integration bzw. der Konzentration von Wertkettenelementen dar, wobei die Konzentration in demjenigen Stützpunkt erfolgen soll, der für die zu integrierende Funktion Vorteile gegenüber den anderen Konzerneinheiten hat.Google Scholar
  98. 98.
    Vgl. Bartlett und Ghoshal, 1998, S. 121–128. „Strategic Leader“ befinden sich in Märkten mit besonderer Größe, starkem Wachstum, anspruchsvoller Nachfrage und großer Innovationskraft. Zur Realisierung des großen Marktpotentials werden sie großzügig mit Ressourcen ausgestattet. Um einen „Contributor“ handelt es sich bei Auslandsstützpunkten, die bei großzügiger Ressourcenausstattung in relativ unbedeutenden Märkten operieren. Ziel der MNU muß es sein, die Fähigkeiten der Contributors für den Konzern nutzbar zu machen und zu verhindern, daß der Contributor eine Größe und Bedeutung anstrebt, die derjenigen seines Marktumfeldes nicht gerecht wird. Als „Implementer“ bezeichnen Bartlett & Ghoshal Stützpunkte, deren Aufgabe sich auf die Umsetzung der Ziele der MNU in relativ unbedeutenden Märkten mit geringer Ressourcenausstattung beschränkt. Unerwünscht sind schließlich Stützpunkte, die mit ungenügenden Fähigkeiten und Ressourcenausstattung in bedeutenden Märkten operieren („Black hole“). Diese Stützpunkte sind durch interne Anstrengungen der MNU oder durch Akquisition bzw. geeignete Partnerschaften in „Strategic Leaders“ zu transformieren.Google Scholar
  99. 99.
    Barlett & Ghoshal halten beispielsweise die gleichzeitige Realisierung der Ziele „Effizienz“, „Anpassungsfähigkeit an nationale Herausforderungen“ und „Weltweites Lernen“ für notwendig: „Today, no firm can succeed with a relatively unidimensional strategic capability that emphasizes only efficiency, or responsiveness, or leveraging of parent company knowledge and competencies“ (Bartlett und Ghoshal, 1998, S. 29).Google Scholar
  100. 100.
    Vgl. Abschnitt 3.1.Google Scholar
  101. 101.
    In der Literatur fallen solche Vergleiche bisweilen relativ oberflächlich aus. Z.B. schreibt Rugman: „Multinational banks differ from multinational manufacturing enterprises in at least three ways. First, the former engage in service activities while the latter produce goods. Second, multinational banks provide specialized informational services by use of their labor factor ... multinational enterprises .. use both labor, capital, and technology in their production function. Third, multinational banks have the unique ability to perform financial intermediation“ (Rugman, 1979, S. 109).Google Scholar
  102. 102.
    Vgl. Süchting, 1972, S. 270–276; Süchting, 1998, S. 4–5; Hartmann-Wendeis et al., 1998, S. 735; von Stein, 1993, S. 357–359. Die Vertrauensempfindlichkeit wird bei Hill et al. als das Qualitätsproblem beim Kauf von Dienstleistungen bezeichnet. Vgl. Hill et al., 1995, S. 12.Google Scholar
  103. 103.
    Diese folgt nicht automatisch für alle in Abschnitt 2.2.3 aufgelisteten Kundengruppen, sondern in erster Linie für in Bankgeschäften unerfahrene Kunden, d.h. für die Mengen- und vermögenden Privatkunden sowie die kleinen und mittleren Firmenkunden.Google Scholar
  104. 104.
    Aus dem oben gegebenen Hinweis (vgl. Fn. 103) folgt, daß diese Markteintrittsbarrieren insbesondere im Geschäft mit unerfahrenen Kunden zum Tragen kommen.Google Scholar
  105. 105.
    Vgl. für eine kritische Diskussion und einen Literaturüberblick über empirische Arbeiten zur „Kun-dennachfolgethese“ Glüder, 1988, S. 61–74. Vgl. dazu auch Fn. 121.Google Scholar
  106. 106.
    Vgl. Gray und Gray, 1981. Glüder bemerkt: „Auf externen Finanzmärkten erübrigen sich Eigentümer-Vorteile mangels originärer einheimischer Konkurrenz. Diese Ursache unterscheidet multinationale Banken nachhaltig von anderen multinationalen Unternehmungen“ (Glüder, 1988, S. 261). Vgl. hierzu auch die Ausführungen in Abschnitt 3.5.5.Google Scholar
  107. 107.
    Vgl Frischknecht, 1996, S. 57.Google Scholar
  108. 108.
    Vgl. hierfür und für das folgende Hill et al., 1995, S. 10.Google Scholar
  109. 109.
    Bartlett und Ghoshal, 1990, S. 216. Vgl. zur Rolle der Innovation im Bankgeschäft z.B. Choi, 1997, S. 199.Google Scholar
  110. 110.
    Vgl. Hill et al., 1995, S. 14.Google Scholar
  111. 111.
    Glüder, 1988, S. 51.Google Scholar
  112. 112.
    Vgl. Aliber, 1976, S. 6.Google Scholar
  113. 113.
    Die Annahme der vollkommenen Märkte schließt Präferenzen der Nachfrager für das Angebot einzelner (in diesem Fall also ausländischer) Anbieter aus. Vgl. Abschnitt 3.2.2.Google Scholar
  114. 114.
    Diese Feststellung findet sich auch bei Glüder. Er sucht dafür allerdings nicht nach Ursachen. Vgl. Glüder, 1988, S. 53.Google Scholar
  115. 115.
    Vgl. Walter, 1983. Für einen Literaturüberblick über frühere Arbeiten zur Standorttheorie der MNB vgl. Walter, 1983, S. 5–11. Die standorttheoretische Forschung hat sich bisher vor allem auf die NB konzentriert. Für die MNB konstatiert Walter: „Der Erkenntnisstand zur Standortentscheidung der MNB muß als unbefriedigend empfunden werden“ (Walter, 1983, S. 6). Besonders groß ist das Forschungsdefizit in bezug auf die Erarbeitung von Methoden und Modellen zur Lösung von Standortentscheidungsproblemen und in bezug auf empirische Untersuchungen. Über die Erforschung der grundsätzlichen Determinanten der Standortentscheidungen existieren einige Arbeiten, die sich nach Walter jedoch entweder auf Einzelfragen konzentrieren oder zu oberflächlich vorgehen. Hier „mangelt es an einer systematischen Zusammenstellung der wissenschaftlichen Basis“ (Walter, 1983, S. 6).Google Scholar
  116. 116.
    Walter, 1983, S. 16.Google Scholar
  117. 117.
    Walter, 1983, S. 12.Google Scholar
  118. 118.
    Grubel, 1977, S. 350.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. Grubel, 1977, S. 350. Für eine getrennte Betrachtung des Retail- und Wholesale-Geschäft spricht sich auch Coulbeck aus: „The justification for retail FDI and wholesale FDI differs significantly“ (Coul-beck, 1984, S. 12).Google Scholar
  120. 120.
    Vgl. Grubel, 1977, S. 351–352. Der Diversifikationseffekt wurde für Banken von Rugman empirisch untersucht und bestätigt (Rugman, 1980). Dadurch, daß das Risiko der Bank durch Diversifikation gesenkt wird, „begnügt“ sich der Kapitalmarkt mit einer entsprechend geringeren Rendite. Die Bank kann folglich eine geringere Zinsspanne akzeptieren. Siehe hierzu auch Abschnitt 3.5.4.Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. Grubel, 1977, S. 352–354. Dies wird vielfach unter dem Stichwort Kundennachfolgehypothese erwähnt. Die Kundennachfolgehypothese findet sich prominent in den Aussagen vieler Bankpraktiker. Vgl. hierzu z.B. Davis, 1979, S. 32–33. Sie wird bisweilen als das alles andere dominierende Motiv für die Expansion ins Ausland dargestellt. Dies relativiert Glüder zu Recht. Er begründet, warum die Kundennachfolge als alleinige Erklärung der Direktinvestitionen von Banken im Ausland unzureichend ist. Vgl. hierzu Glüder, 1988, S. 63–68. Neben den Aussagen von Praktikern existiert eine Reihe ökonometrischer Untersuchungen. Vgl. z.B. Fieleke, 1977; Khoury, 1980; Goldberg und Saunders, 1981. Diese Untersuchungen belegen durchaus einen Zusammenhang zwischen Direktinvestitionen von Industrie und Banken, allerdings mit einer Phasenverschiebung von mehreren Jahren.Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. Grubel, 1977, S. 354–356.Google Scholar
  123. 123.
    Vgl. hierzu auch Glüder, 1988, S. 76.Google Scholar
  124. 124.
    „Multinational banks enjoy the same benefits available to the multinational enterprise, namely the twin opportunities of internalization and international diversification“ (Rugman, 1981, S. 92). Das Verhältnis der Begriffe „Internalisierung“ und „Internationale Diversifikation“ wird in der Literatur nicht einheitlich gesehen. Rugman verwendet beide Begriffe auf derselben Ebene, während beispielsweise Choi „Internalisierung“ als Überbegriff auffaßt und darunter die Internalisierung von Märkten für Kapitalanlagen und Wissen bzw. Information subsumiert. Vgl. Choi, 1997, S. 136–141. Diese Begriffsauffassung wird auch in der vorliegenden Arbeit vertreten.Google Scholar
  125. 125.
    Yannopoulos, 1983, S. 255–256.Google Scholar
  126. 126.
    Vgl. Rugman, 1981, S. 92.Google Scholar
  127. 127.
    Die Risikodiversifikationshypothese läßt sich auf zwei Arten testen: erstens durch Berücksichtigung von systematischem und unsystematischem Risiko in Modellen der Gewinnmaximierung und zweitens durch Konzentration auf das systematische Risiko. Vgl. Khoury, 1980, S. 159.Google Scholar
  128. 128.
    Vgl. Fieleke, 1977.Google Scholar
  129. 129.
    Vgl. Khoury, 1980, S. 159.Google Scholar
  130. 130.
    Vgl. Glüder, 1988, S. 199–200.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. Gray und Gray, 1981; Yannopoulos, 1983.Google Scholar
  132. 132.
    Gray und Gray, 1981, S. 39.Google Scholar
  133. 133.
    Yannopoulos, 1983, S. 257.Google Scholar
  134. 134.
    Vgl. Glüder, 1988, S. 261–264.Google Scholar
  135. 135.
    Für eine übersichtliche Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Studien vgl. Choi, 1997, S. 354–357.Google Scholar
  136. 136.
    Er bezieht sich dabei stark auf die Arbeit von Walter. Vgl. insbesondere Walter, 1985, S.170–179.Google Scholar
  137. 137.
    Vgl. Hill et al., 1995, S. 51.Google Scholar
  138. 138.
    Vgl. z.B. Büschgen, 1998, S. 599–639.Google Scholar
  139. 139.
    Hill et al. bezeichnen dies als „globales“ oder „multinationales“ Basiskonzept. Vgl. Hill et al., 1995, S. 51.Google Scholar
  140. 140.
    Bei der Darstellung von Gestaltungsansätzen für die MNU wurden daher Internationalisierungsstra-tegien gar nicht erst berücksichtigt.Google Scholar
  141. 141.
    Alle Punkte bis auf „Organisation und Führung“ fallen unter die Rubrik strategische Gestaltungsansätze.Google Scholar
  142. 142.
    Porter, 1989a, S. 20. Porter spricht dort von „Konsumentenbanken“, deren Geschäft „länderspezifisch“ zu gestalten ist.Google Scholar
  143. 143.
    Vgl. Hill et al., 1995, S. 88–98. Choi führt ebenfalls aus, daß Konkretisierungen nicht auf der Ebene der Gesamtbank vorgenommen werden können, greift aber für die inhaltliche Ausgestaltung der Konkretisierung auf die Arbeit von Hill et al. zurück. Vgl. Choi, 1997, S. 242–248.Google Scholar
  144. 144.
    Vgl. zu der Begriffsbildung Abschnitt 2.2.4.Google Scholar
  145. 145.
    Hill et al., 1995, S. 89.Google Scholar
  146. 146.
    Hiervon gibt es durchaus Ausnahmen. Zu nennen ist erstens die Diversifikationstheorie. Das Zwei-Länder-Modell wird zweitens in der industrieökonomischen Theorie und im eklektischen Ansatz durchbrochen, wenn Netzwerkvorteile als firmenspezifische Vorteile thematisiert werden. Roxin bemerkt diesbezüglich allerdings völlig zutreffend, daß dieser Schritt nicht weit genug geht: „Hinter den Begriffen ’Netzwerk’, ’Netzwerkanalyse’ und ’Netzwerktheorie’ verbirgt sich erheblich mehr, als deren arg lapidare Nennung im interdisziplinären Ansatz Dunnings .. vermuten läßt.“ (Roxin, 1992, S. 237). Als dritte Ausnahme ist die Erklärung der Entstehung der MNB nach Glüder zu nennen, der argumentiert, daß erwartbare Vorteile des Netzwerkes die wesentlichen Determinanten der Entstehung von MNB sind.Google Scholar
  147. 147.
    Insbesondere die von Glüder beschriebenen Netzwerkvorteile sind in erster Linie Netzwerkvorteile im Commercial Banking.Google Scholar
  148. 148.
    Ausgehend von der Konzeption als Netzwerk, Aufgliederung in Teilnetzwerke hinsichtlich Art der Netzwerkpunkte und -Verbindungen. Vgl. Kapitel 4.Google Scholar
  149. 149.
    Vgl. Kapitel 6.Google Scholar
  150. 150.
    Vgl. Kapitel 7. Für die Entwicklung von Gestaltungsansätzen haben diese potentiellen Wettbewerbsvorteile Zielcharakter.Google Scholar
  151. 151.
    Vgl. Kapitel 8.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Roland Bosch

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