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Messeselektion pp 179-231 | Cite as

Eine strukturierte Vorgehensweise zur Selektion von Messen

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Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Die theoretische Betrachtung der Messewirkungen hat gezeigt, daß die Beteiligung an einer Messe der Wahl einer Arena entspricht, in der der Anbieter sich den auf der Messe vertretenen Nachfragern und Wettbewerbern stellen will. Die Nachfrager, die die Messe besuchen, und die Wettbewerber, die auf der Messe ausstellen, repräsentieren dabei nicht vollständig den relevanten Markt des Anbieters, sondern entsprechen einer Teilmenge. Ob ein Anbieter sich an einer Messe beteiligt oder auf eine solche Messebeteiligung verzichtet, hängt demnach davon ab, wie sich die Messebeteiligung auf seine Marktposition auswirkt. Um das Messeselektionsproblem aus der Sicht des Anbieters zu strukturieren und einer Lösung zuzuführen, werden entsprechende unterstützende Modelle benötigt.

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Referenzen

  1. 1.
    Die Begriffe Messe-Markt-Kombination und Messe-Segment-Kombination werden im folgenden synonym verwendet.Google Scholar
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    Einer Befragung des Ifo-Instituts von 783 deutschen Unternehmen zufolge gaben 11 % der Unternehmen an, daß in ihrem Markt keine Messe mit einem geeigneten Thema angeboten würde, (vgl. Täger/Ziegler, 1984).Google Scholar
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    Porter führt als dritte Strategie die Konzentration auf Schwerpunkte an, wobei Segmentstrategien sich ebenfalls auf Differenzierung oder umfassende Kostenführerschaft stützen können, so daß sich im wesentlichen nur zwei Strategien unterscheiden lassen (vgl. Porter, 1983, S. 67).Google Scholar
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    Denkbar, aufgrund der hier verwendeten Selektionskriterien jedoch nicht relevant ist auch die Verwendung von Verhältnisskalen mit kardinal nicht vergleichbaren Maßeinheiten, die entweder denselben oder unterschiedliche Nullpunkte besitzen, (vgl. Strebel, 1975, S. 81 ff.; Braun/Pfohl, 1981, S. 274 ff.; Braun, 1982).Google Scholar
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    Die Veranstaltung von Messen stellt eine Dienstleistung der Messegesellschaft dar. Hierbei dominieren Erfahrungs- und Vertrauenseigenschaften (vgl. Nelson, 1970; Darby/Karni, 1973), während Sucheigenschaften weitgehend fehlen. Daher ist der die Qualität Beurteilende auf das Potential einer Messegesellschaft als Hinweis für die Qualität der Leistung angewiesen (vgl. Corsten, 1990, S. 117; Kleinaltenkamp, 1992, S. 811 f.; Zeithaml, 1984, S. 192)Google Scholar
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    Solche Vorsprünge sind auf andere Maßnahmen zurückzuführen. Die Messebeteiligung kann die Wirkung dieser Maßnahmen allerdings unterstützen, z.B. die Diffusion einer Innovation.Google Scholar
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    zur Berechnung vgl. im einzelnen Backhaus/Meyer, 1988; Blasius, 1987, 36 ff.Google Scholar
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    Daher auch der Name der Korrespondenzanalyse.Google Scholar
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    Die Originaldaten und das Auswertungsergebnis finden sich im Anhang. Die Auswertung bezieht sich auf die folgenden Messen: CeBIT ’91 (AUMA, 1992, S.96), ORGATEC ’90, (AUMA, 1992, S. 126), SYSTEMS ’91 und die SYSTEC ’90 (vgl. AUMA, 1992, S. 155 f.)Google Scholar
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    Die Orgatechnik wird ab 1990 mit ORGATEC bezeichnet.Google Scholar
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    zum Rollenkonzept vgl. Webster/Wind, 1972, S. 77 ff.; vgl. auch den Punkt III. A. im Kapitel 3 dieser Arbeit.Google Scholar
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    Die Originaldaten und die Auswertungsergebnisse sind im Anhang abgedruckt.Google Scholar
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    Solche Veränderungen können zum einen vom Messeveranstalter ausgehen, zum anderen von den Ausstellern induziert sein. Damit dieser Effekt eintritt, müssen jedoch alle drei an der Messe beteiligten Parteien zusammenwirken.Google Scholar
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    So könnten beispielsweise Unternehmen die Messebesuchsaktivitäten auf einige wenige Personen konzentrieren, die dann im Nachhinein relevante Informationen an die betroffenen Bereiche intern weitergeben. Gerade die Ausstattung der Unternehmen mit vernetzten Computern könnte eine transaktionskostensenkende Alternative der Informationsgewinnung darstellen.Google Scholar
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    vgl. zum folgenden auch die Ergebnisse im Anhang 4.Google Scholar
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    Diese Art der Analyse läßt sich nicht mehr mit einer einfachen Korrespondenzanalyse rechnen, sondern benötigt ein multiples Verfahren. Zu einer detaillierten Darstellung vgl. Greenacre, 1984.Google Scholar
  18. 18.
    Wenn es sich nur um wenige Anbieter handelt, reicht auch eine tabellarische Gegenüberstellung und eine Auszählung der Häufigkeiten, um ein erstes Bild von der Präsenz der Wettbewerber zu gewinnen.Google Scholar
  19. 19.
    vgl. hierzu Kapitel 3, II. D.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

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