Situations-Analyse, Ziele und Strategien für das Marketing der kommunalen Wirtschaftsförderung

  • Andrea Lugan

Zusammenfassung

Marketing als Unternehmensphilosophie245 umfaßt alle Aktivitäten, die eine Zusammenarbeit mit einem Markt zum Gegenstand haben.246 Dabei sollte Marketing als „Sozialtechnik“ verstanden werden. Der Wortteil „Sozial“ verdeutlicht, daß es beim Marketing um eine zielgerichtete Beeinflussung von Menschen, d.h. um eine beabsichtigte Steuerung von Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen einzelner Menschen oder einer Gruppe von Menschen geht.247 Dieser Gedanke läßt sich auf die kommunale Wirtschaftsförderung übertragen: Von den kommunalen Wirtschaftsförderern wird der Versuch unternommen, potentielle Austauschprozesse zur (dauerhaften) Befriedigung der Bedürfnisse, Wünsche und Präferenzen der jeweiligen Zielgruppe, wie z.B. der ansiedlungswilligen Unternehmen, zu verwirklichen, um dadurch eine Realisation der Ziele der Wirtschaftsförderer zu ermöglichen. Der Wortteil „Technik“ innerhalb der „Sozialtechnik“ weist darauf hin, daß es zahlreiche Instrumente gibt, die dem Marketing zur zielgerichteten Beeinflussung von Menschen dienen. Hierbei unterscheidet man üblicherweise zwischen den vier Aktions-Instrumenten
  • — Produktions- und Sortimentsgestaltung,

  • — Preis- und Konditionenpolitik,

  • — Kommunikationspolitik („Werbung i.w.S.“) und

  • — Distributions- bzw. Bezugspolitik sowie

der Marktforschung als Informationsbeschafrüngs-Instrument.248

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

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  • Andrea Lugan

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