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Gestaltungsentwurf für ein entscheidungsorientiertes logistisches Handelscontrolling

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Part of the Integrierte Logistik und Unternehmensführung book series (ILU)

Zusammenfassung

Die Analyse der logistischen Komplexität der Logistikstrukturen und -prozesse der KARSTADT AG hat ergeben, daß eine Fokussierung der Logistik auf die zentralen und regionalen Lagerbetriebsstellen und den Transport besteht. Entsprechend liefert auch das bestehende Logistik-Controllingsystem im wesentlichen Beiträge zur Steigerung der Effizienz der physischen Logistikleistungserstellung in den Lagerbetriebsstellen unter gegebenen Kontextbedingungen. Die gewachsene Bedeutung der Logistik zur Verbesserung der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Einkauf und Verkauf wird unzureichend problematisiert und nicht durch geeignete Organisationsstrukturen, Methoden und Instrumente unterstützt. Besonders deutlich wird dies an der mangelnden Unterstützung einer funktionsübergreifenden logistischen Führung bei der aktiven wettbewerbsstrategischen Entscheidungsfindung, d.h. bei der Generierung innovativer logistischer Handlungsalternativen sowie ihrer kosten- und leistungsmäßigen Bewertung. Das Zusammenspiel aller Aktivitäten in der Leistungserstellung im Kontext übergeordneter Prozesse und Strukturen bleibt ausgeklammert1.

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Literatur

  1. 7.
    Ansätze finden sich für den Produktionsbereich in der Fertigungssegmentierung vgl. Wildemann (1988), Schonberger (1988), Skinner (1985). Bezogen auf logistische Kriterien vgl. Delfmann (1990b), S. 170ff. Zur Bildung von Netzwerken vgl. Sydow (1992), S. 240ff.; Semlinger (1993), S. 309ffGoogle Scholar
  2. 8.
    Vgl. Schwegler (1995), S. 259; Semlinger (1993), S. 316f.Google Scholar
  3. 9.
    Vgl. Wildemann (1994), S. 273ff.; Wildemann (1993); S. 35ff. Wildemann (1988), S. 54.Google Scholar
  4. 10.
    Vgl. Womack, Jones, Roos (1992), S. 145ff.; Best (1990), S. 15.Google Scholar
  5. 11.
    “Als logistischer Auftragszyklus wird eine im Prinzip zeitlich ununterbrochene Folge von objektbezogenen Transformations- und Transferprozessen bezeichnet, die der Erledigung von Kundenaufträgen durch Lieferanten dienen.” Delfmann (1995a), S. 172.Google Scholar
  6. 12.
    Vgl. Kilman (1984), S. 35; Hall, Rosenthal, Wade (1993), S. 119.Google Scholar
  7. 16.
    Vgl. Aoki (1988), S. 7ff. Heterarchische Informationsstrukturen fördern den Informationsaustausch zwischen Funktionseinheiten ungeachtet der hierarchischen Position.Google Scholar
  8. 17.
    Vgl. Schwegler (1995), S. 257; Klimecki, Probst, Eberl (1991), S. 139; Aoki (1988), S. 7ff. und insbesondere S. 32ff.Google Scholar
  9. 21.
    Vgl. Picot (1991), S. 338f.; lhde (1988), S. 13ff. Dabei wird schon deutlich, daß die dichotome Entscheidung zwischen Make-or-Buy den bestehenden Koordinationsalternativen nicht gerecht wird.Google Scholar
  10. 22.
    Bei einer alleinigen Koordination über den Markt muß in Kauf genommen werden, daß diese spezifische Koordinations- und Anreizform mit einer spezifischen Form der Informationsverkürzung verbunden ist, die zu einer unzureichenden Abstimmung der Bedürfnisse und Wünsche der einen Seite mit den Fähigkeiten und Potentialen der jeweils anderen Seite führen kann. Vgl. Akerlof (1970), Semmlinger (1993), S. 327.Google Scholar
  11. 23.
    Vgl. Sydow (1992), S. 243; Semmlinger (1993), S. 311ff. Neben den bekannten Beispielen der Automobilindustrie werden Beispiele aus dem Handwerk, industrieller Regionen, der Textil- und Werkzeugmaschinenproduktion oder im Rahmen transnationaler Unternehmen genannt. Vgl. Powell (1990), S. 309f.; Best (1990), S. 2.Google Scholar
  12. 24.
    Vgl. Schwegler (1995), S. 262; Kaplan, Murdock (1991), S. 32.Google Scholar
  13. 25.
    Vgl. Delfmann (1995c), S.511; Ballou (1985), S.55; Bowersox, Closs, Helferich (1986), S. 15ff.; Lochthowe (1990), S. 35.Google Scholar
  14. 26.
    Vgl. Darr (1992), S. 14; Ballou (1985), S. 5.Google Scholar
  15. 27.
    Vgl. Bretke (1996), Sp. 1115f.; Caputo, Mininno (1996), S. 70.Google Scholar
  16. 28.
    Insofern deckt er sich mit neuen beratungsorientierten Konzeptionen zur Prozeßorganisation. Vgl. u.a. Hammer, Champy (1994); Davenport (1993); Kaplan, Murdock (1991), S. 27ff. Vgl. zur Integration von Marketing und Logistik Barett (1982), S. 3ff.; Christopher (1971).Google Scholar
  17. 34.
    Vgl. Klaus (1994), S.336ff.; Klaus (1993), S. 14. Neben dem Wertkettenkonzept als inhaltlichem Baustein verwendet er die Grundideen ablauforganisatorischer Ansätze, das Organizational Process Paradigm und aktuelle Ansätze des Prozeßmanagements.Google Scholar
  18. 35.
    Vgl. Hammer, Champy (1994), S. 52, Davenport (1993), S. 5.Google Scholar
  19. 36.
    Vgl. Porter (1986), S. 65.Google Scholar
  20. 37.
    Vgl. Kaplan, Murdock (1991), S. 28; Wildemann (1994), S. 262.Google Scholar
  21. 38.
    Vgl. Porter(1986), S. 65.Google Scholar
  22. 39.
    Vgl. Porter(1986), S. 71.Google Scholar
  23. 40.
    Vgl. Köhler (1993), S. 27f.; Becker (1988), S. 223.Google Scholar
  24. 41.
    Vgl. Hax, Majluf (1984), S. 32; Kotler (1986), S. 80.Google Scholar
  25. 42.
    Zur Entwicklung eines Branchenmanagement bei der KARSTADT AG vgl. WIR (1997/3), S. öff.Google Scholar
  26. 43.
    Vgl. Hax, Majluf(1984), S. 32; Kotler (1986), S. 80.Google Scholar
  27. 52.
    Vgl. Cooper (1983), S. 50. Cooper führt als zusätzliche Rahmenbedingung den Produktionsstandort auf, der in diesem Beispiel bezogen auf den Einzelhandel entfällt. Bedeutender wäre die Berücksichtigung der Herstellerstandorte. Sie bleiben hier unberücksichtigt, da sich diese Arbeit auf die unternehmensinterne Logistik konzentriert.Google Scholar
  28. 53.
    In diesem Fall ist es nicht sinnvoll von einer Strukturierung nach dem order-penetration-point oder nach Auftrags- und Marktfertigung zu sprechen, da die Aufträge der Kunden des Absatzmarktes nicht das Entscheidungskriterium bilden. Vgl. Delfmann (1995), S. 14; Hoekstra, Romme (1987), S. 22; Fey (1989), S. 244; Dempsey (1986), S. 179ff.Google Scholar
  29. 54.
    Das geographische postponement ist von einem value-added postponement zu unterscheiden, daß sich nicht nur auf die Veränderung von Lagerorten zum spätest möglichen Zeitpunkt bezieht, sondern auf das Hinauszögern von Transformations- und somit alle Wertschöpfungsaktiväten zielt. Vgl. La Londe, Mason (1985), S. 12; Bowersox, Carter, Monzka (1985), S. 31; Zinn, Bowersox (1988), S. 125f.; Delfmann (1990b), S. 175f.Google Scholar
  30. 55.
    Vgl. die Ausführungen zur KARSTADT AG Kap.C.1.4; Pfohl (1992), S. 19; Brokatzky (1989), S. 692; Zentes (1989), S. 27.Google Scholar
  31. 58.
    Vgl. hierzu die Bildung heterarchischer Informations- und Entscheidungsstrukturen in japanischen Unternehmen z.B. Aoki (1988), S. 7ff. u. 32ff.Google Scholar
  32. 69.
    Vgl. Darr (1992), S. 255f. Vgl. auch die dort geführte Diskussion zu unterschiedlichen System at is ieru ngsan Sätzen.Google Scholar
  33. 70.
    Die Sortimentserstellung, die sich im operativen Sortimentsplan niederschlägt, legt fest, welche Preislagen und welche Sortimentsbreite und -tiefe in den einzelnen Filialen, unter Berücksichtigung der Mode, der Materialien und deren Kosten. Sie ist nicht mit der strategischen Sortimentsplanung zu verwechseln, die insgesamt Preislagen und Sortimentstiefen und -breiten für die Großbereiche Haka, Kiko, DOB sowie für die Branchensegmente als Ganzes festlegt. Vgl. Niedershausen (1994), S. 390.Google Scholar
  34. 77.
    Ähnliche Entwicklungen sind auch in der elektrotechnischen, der Bau- und der Möbelindutrie zu beobachten sowie im Verlagswesen, der Software-Produktion und im Hotel- und Gaststättengewerbe. Logistikfunktionen werden in zunehmenden Maße Logistik-Dienstleistern übertragen. Vgl. Sydow (1992), S. 242f.; Bowesox (1990), S. 36ff.; Powell (1990), S. 309f.; Best (1990), S. 2.Google Scholar
  35. 78.
    Vgl. Womack, Jones, Roos (1992), S. 77ff.; Semlinger (1991), S. 96ff.Google Scholar
  36. 79.
    Vgl. Picot (1992), S. 103ff.; Picot, Schneider, Laub (1989), S. 372ff. führten eine empirische Untersuchung durch, die darauf hin deutet, daß Unternehmungen, die diesem Trend zur Ausgliederung folgen unter bestimmten Bedingungen erfolgreicher sind.Google Scholar
  37. 83.
    Vgl. Semmlinger (1993), S. 329; Powell (1990), S. 296. Im Unterschied dazu vertritt Sydow die These, daß Netzwerke Merkmale hierarchischer und marktlicher Koordination kombinieren und daher auf einem Kontinuum zwischen Markt und Hierarchie aufgetragen werden können, vgl. Sydow (1992), S. 247f.; auch Williamson bezeichnet die Kooperation als eine Zwischenform, Williamson (1985), S. 61 ff.Google Scholar
  38. 84.
    Vgl. Delfmann (1995c), S. 513.Google Scholar
  39. 85.
    Transaktionskosten umfassen die Kosten der Anbahnung, Vereinbarung, Kontrolle u.U. der Anpassung eines Leistungsaustausches, der dem eigentlichen Güteraustausch voraus geht. Vgl. Picot (1982), 5.270. Aufbauend auf der Grundannahme, daß Austauschpartner einer Transaktion die Transaktionskosten alternativer Organisationsformen (im wesentlichen Markt und Hierarchie) bewerten und sie so organisieren, daß die Transaktionskosten minimiert werden, versucht Williamson die Entstehung unterschiedlicher Organisationsformen zu begründen. Vgl. Williamson (1975).Google Scholar
  40. 86.
    Der Markt verhindert die Möglichkeit einer engen Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer die über Informationen von Preis und Menge hinausgeht, während das Hierarchiemodell an seiner statischen Strukturierung des Koordinationsproblems scheitert. Vgl. Semmlinger (1993), S. 326f.; Powell (1990), S. 303.Google Scholar
  41. 94.
    Vgl. Striening (1988), S. 164–167; Giehl (1993), S. 294.Google Scholar
  42. 95.
    Vgl. die Darstellung unterschiedlicher Sortimentscharakteristika am Beispiel der KARSTADT AG Kap. III, 3.1.Google Scholar
  43. 98.
    Vgl. Köhler (1988), S. 144; Delfmann (1990a) S. 11.Google Scholar
  44. 99.
    Vgl. Striening (1988), S. 164–167; Giehl (1993), S. 294.Google Scholar
  45. 116.
    Vgl. ähnlich Horvath (1992), S. 4; Fischer (1993), S. 129f.; Lackes (1990), S. 328; Wolff(1995), S. 19.Google Scholar
  46. 120.
    Vgl. Fischer (1993), S. 3; Albach (1988), S. 1155; Bleicher, (1987), S. 389.Google Scholar
  47. 121.
    Vgl. Ewert, Wagenhofer (1995), S. 4, die anführen, daß sich in der amerikanischen Literatur hierzu die Differenzierung in “decision-facilitating” und “decision-influencing” bei Demski, Feltham (1976) und die Unterscheidung “decision making” und “stewardship” bei Gjesdal (1981) findet.Google Scholar
  48. 122.
    Vgl. Pfohl, Hoffmann (1984), 5.44; Flatten (1986), S. 105; Köpper (1991a), S. 15; Zeterberg (1989), S. 8.Google Scholar
  49. 123.
    Jassmann, Bodenstein (1983), S. 11; vgl. ebenso Weber (1987), S. 107f.Google Scholar
  50. 124.
    Vgl. zu einer differenzierten Analyse der Kostenarten von Lagerkosten Magee, Copacino, Rosenfield (1985), S. 229–231.Google Scholar
  51. 125.
    Vgl. Riebel (1988), S. 258.Google Scholar
  52. 126.
    Vgl. Weber (1994), S. 100.Google Scholar
  53. 127.
    Vgl. Kilger (1993), S. 3f. u. S. 191ff.; Riebel (1959), S. 214ff. zitiert nach Riebel (1994), S. 35ff.Google Scholar
  54. 128.
    Vgl. Riebel (1994), S. 13f.Google Scholar
  55. 129.
    Riebel (1956), S. 280 zitiert nach Riebel (1994), S. 12.Google Scholar
  56. 130.
    Vgl. Horvath (1992), S. 4.Google Scholar
  57. 131.
    Vgl. Weber (1993), S. 21f.Google Scholar
  58. 132.
    Die traditionelle Kostenrechnung bezieht sich in erster Linie auf vergangenheitsorientierte, retrospektive Rechnungsmethoden, zu denen die Vollkostenrechnung und die Plankostenrechnung zählen. Vgl. Fischer (1993), S. 126; Weber (1995), S. 238.Google Scholar
  59. 133.
    Z.B. die Vollkostenrechnung für die Preiskalkulation, das Direct Costing für die Bestandsbewertung und die Grenzplankostenrechnung für die Kostenplanung und Wirtschaflichkeitskontrolle in den Kostenstellen. Vgl. Dorn (1961), S. 23ff.; Harris (1936), S. 501ff.; Plaut (1952), S. 397.Google Scholar
  60. 134.
    Vgl. Weber (1997), S. 259.Google Scholar
  61. 135.
    Vgl. Zeterberg (1989), S. B.Google Scholar
  62. 136.
    Vgl. Turney (1991), S. 134.Google Scholar
  63. 137.
    Vgl. zur Verwendungsvielfalt logistischer Leistungsinformationen Weber (1995), S. 35ff.Google Scholar
  64. 138.
    Vgl. Riebel (1990), S. 98; Weber (1991), S. 185f.; Weilenmann (1993), S. 74; Warrick (1993), S. 27.Google Scholar
  65. 139.
    Zur Grundlage der Produktions- und Kostentheorie vgl. z.B. Schroer (1995), S. 1 I ff.Google Scholar
  66. 140.
    Weber (1987), S. 107.Google Scholar
  67. 141.
    Vgl. Kloock, Sieben, Schildbach (1993), S.39; Schweitzer, Kiipper (1991), S. 46ff.; Riebel (1994), S. 16; Weber(1995b), S. 190.Google Scholar
  68. 142.
    Vgl. zur Abgrenzung zwischen Erlös- und Leistungsrechnung Riebel (1994), S. 16f.; Weber (19956), S. 190ff. u. S. 193ff.Google Scholar
  69. 143.
    Vgl. unter diversen Lehrbüchern z.B. Coenenberg (1997), S.39ff.Google Scholar
  70. 146.
    Das Marketing-Mix setzt sich zusammen aus der Produkt- bzw. Sortimentspolitik, der Kommunikationspolitik, der Kontrahierungspolitik und der Distributionspolitik. Im Handel wird zusätzlich noch die Standortpolitik genannt. Vgl. Müller-Hagedorn (1994), S. 12.Google Scholar
  71. 147.
    Zur Einordnung der Logistik als Marketing-Mix-Element vgl. Delfmann (19906), S. 158 u. 179.Google Scholar
  72. 148.
    Vgl. Schulz (1992), S. 6; Schonberger (1990), S. 34; Pfeiffer, Weiss (1992), S. 49; Wildemann (1994), S. 274.Google Scholar
  73. 149.
    Zur Problematik der Bildung von Verrechnungspreisen vgl. Schneider (1991) S. 767ff.; Riebel (1994), S. 16.Google Scholar
  74. 152.
    Weber differenziert zwischen einer wertmäßigen Erlösrechnung, die er der Kostenrechnung gegenüberstellt, und einer separaten mengenmäßigen Leistungsrechnung mit originären über die kosten- und erlösbezogenen Aufgaben hinausgehenden Aufgaben. Vgl. Weber (1995b), S. 190–195.Google Scholar
  75. 153.
    Vgl. Weber (1991a), S. 57f.Google Scholar
  76. 159.
    Vgl. insbesondere Berekoven (1983), S. 23, Hilke (1984), S. 8ff.Google Scholar
  77. 160.
    Vgl. Donabedian (1980), S. 89; Senftleben (1981), S. 73f.; Weber(1986), S. 1202.Google Scholar
  78. 161.
    Vgl. Meyer, Mattmüller (1987), S. 190.Google Scholar
  79. 162.
    Vgl. zu diesem Leistungsbegriff, der auch wirkungsbezogene Leistung oder “service performance” genannt wird Weber (1986), S. 1202ff.; Novack (1989), S. 30ff.Google Scholar
  80. 163.
    Vgl. o.V. (1988), S. 15; LaLonde, Cooper, Noordewier (1988), S. 37f.; Christopher (1983), S.3; Gilmour (1982), S. 37; Lambert (1993), S. 13.Google Scholar
  81. 164.
    Vgl. Bowersox, Closs, Helferich (1986), S. 27f.; S. 93ff. u. S. 274f.Google Scholar
  82. 165.
    Weber unterscheidet vier Kategorien einer internen Logistikleistung. Aus einer faktorbezogenen Perspektive definiert er die Logistikleistung als Sicherstellung der Verfügbarkeit von Ressourcen, aus einer prozeßbezogenen Perspektive als Erfüllung des Bedarfs nach einer bestimmten logistischen Prozeßart (z.B. Vollzug von Transport- und Lagerungsleistungen), aus einer ergebnisbezogenen Perspektive als eine nachgefragte vollzogene Raum-/Zeitveränderung und aus einer wirkungsbezognen Perspektive die Sicherstellung der Verfügbarkeit der Ressourcen. Vgl. Weber (1986), S. 1198.Google Scholar
  83. 166.
    Vgl. Fawcett (1995), S. 35; Weber (1991), S. 215ff.Google Scholar
  84. 167.
    Zu dem Lieferservicebegriff der Logistik als ein Bündel an Einzelindikatoren vgl. u.a. Barth (1978), S. 45ff.; Ballou (1985), S. 52ff.; Coyle, Bardi, Langley (1988), S. 85ff.; Pfohl (1988), S. 26ff.; Delfmann, Dart, Simon (1990), S. 15ff. Zur Bedeutung der Lieferzeit und Lieferzuverlässigkeit vgl. Darr (1992), S. 59ff.Google Scholar
  85. 170.
    Vgl. Peteraf(1993), S. 14f.; zu Knyphausen (1993), S. 776; Stalk, Evans, Shulman (1992), S. 62.Google Scholar
  86. 171.
    Vgl. zur Dichotomie von quantitativer und qualitativer Logistikleistung Reichmann (o.J.), S. 110; Zöllner (1990), S. 163.Google Scholar
  87. 172.
    Vgl. z.B. die Darstellung der Betriebsdatenerfassung der KARSTADT AG Kap. C. II. 2.2.4.Google Scholar
  88. 173.
    Vgl. Pfohl, Hoffmann (1984), S. 57; Weber (1995), S. 32.Google Scholar
  89. 174.
    Garvin (1984), S.40 diagnostiziert fünf zentrale Definitionsansätze, die auch in Beiträgen zur Serviceleistungsqualität Verwendung finden, nämlich den absoluten, produktorientierten, kundenorientierten, herstellungsorientierten und wertorientierten Definitionsansatz.Google Scholar
  90. 175.
    Total Quality Management (TQM) stellt einen vorläufigen Endpunkt der Entwicklung des Qualitätsverständnisses dar. Es zeichnet sich dadurch aus, daß Qualität als Aufgabe des Management verstanden wird und die Qualität in einen unternehmensweiten Kontext gestellt wird. Vgl. Schildknecht (1992), S. 62; Oess (1991), S. 89 u. DIN (1992), S. 25, Nr. 3.7.Google Scholar
  91. 177.
    Vgl. Meyer (1991), S. 468; Vgl. zu fünf verschiedenen Nutzenarten, Gestaltnutzen, Nutzen aus dem Recht der Ware, Informationsnutzen, Ortnutzen u. Zeitnutzen, Pfahl (1990), S. 50.Google Scholar
  92. 180.
    Die Dreiteilung der Qualitätskosten geht zurück auf Feigenbaum, der eine Einteilung in Prevention., Appraisal- und Failure Costs vornimmt. Vgl. Feigenbaum (1986), S. 109–145.Google Scholar
  93. 181.
    Vgl. Crosby (1986), S. 93; Cullen, Hollingum (1987), S. 100f; Siehe aber auch zur Strukturverschiebung der Qualitätskosten von steigenden präventiven Fehlervermeidungskosten und sinkenden Prüfkosten. Wildemann (1994), S. 23.Google Scholar
  94. 184.
    Vgl. Juran (1974), S. 2.8–2.11 Oess (1991), S. 96; Zink, Schildknecht (1989), S. 83.Google Scholar
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    Sie können nicht gesehen, geschmeckt, gefühlt, gehört oder gerochen werden bevor man sie erwirbt, Vgl. Kotler, Bliemel (1992), S. 664.Google Scholar
  96. 188.
    Daraus folgt, das ein Umtausch oder eine Rückgabe der Leistung ausgeschlossen ist und Nachbesserungen nur bedingt möglich sind. Vgl. Meyer (1990), S. 185.Google Scholar
  97. 189.
    Zu den externen Faktoren zählen das Einbringen materieller und immaterieller Güter sowie die passive und aktive Beteiligung des Kunden am Leistungserstellungsprozeß. Vgl. Meyer, Mattmüller (1987), S. 189.Google Scholar
  98. 190.
    Vgl. Kotler, Bliemel (1992), S. 666; Meyer, Mattmüller (1987), S. 189.Google Scholar
  99. 191.
    Vgl. Meyer, Mattmüller (1987), S. 187; Grönroos (1983), S. 9ff.Google Scholar
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    Vgl. Nagel, Cilliers (1991), S. 2 u. S. 13.Google Scholar
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    Vgl. Horvath, Herter (1992), S. 5.Google Scholar
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    Vgl. ausführlich Parasuraman, Zeithaml, Berry (1988), S. 44, die insbesondere die Qualitätskonstruktionsprozesse von logistischen Leistungen für Leistungsempfänger und -ersteller darlegen; zur Anwendung auf untemehmensinterne Leistungsempfänger vgl. Nagel, Cilliers (1990), S. 21.Google Scholar
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    Vgl. Parasuraman, Zeithaml, Berry (1991), S. 15.Google Scholar
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    Vgl. Darr (1992), S. 350; Delfmann, Waldmann (1987), S. 90.Google Scholar
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    Vgl. Greim, Brinkmann (1986), S. 59ff.; Lochthowe (1990), S. 263.Google Scholar
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    Vgl. Pfohl, Hoffmann (1984), S. 52.Google Scholar
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    Vgl. zur Definition dieses beschaffungsorientierten Lieferzeitbegriffs Wagner (1978), S. 17; Vgl. die Anwendung dieses Lieferzeitbegriffs bei Ballou (1985), S. 55; Darr (1992), S. 61f.Google Scholar
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    Vgl. z.B. Schroer (1995), S. 23f.; Kilger (1993), S. 140.Google Scholar
  120. 228.
    Vgl. Kilger (1988), S. 110.Google Scholar
  121. 229.
    Vgl. Kilger (1993), S. 78. Auch die Prozef3kostenrechnung bedient sich der klassischen Grundbegriffe und Gliederungsprinzipien, vgl. u.a. Küting, Lorson (1991), S. 1424; Kloock (1992a), S. 190ff.Google Scholar
  122. 230.
    Vgl. Riebel (1994), S. 94.Google Scholar
  123. 231.
    “Wegen der Dispositionsbestimmtheit vieler Kostenarten (ist) eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Aufteilung in fixe und variable Kosten stets nur in Verbindung mit einer Kostenplanung möglich”, vgl. Kilger (1981), S. 362.Google Scholar
  124. 232.
    Vgl. Kilger (1988), S. 110; zur Kritik an dieser Kostenspaltungsmethode Maier-Scheubeck (1992), S. 72.Google Scholar
  125. 240.
    Vgl. Weber (1991), S. 132; Darr (1992), S. 207.Google Scholar
  126. 241.
    Vgl. Walden (1988), S. 41, Walden bezieht sich zwar konkret auf die wachsende Automatisierung im Produktionsbereich, der kostenrechnerische Effekt besitzt jedoch gerade auch für den Logistikbereich Gültigkeit.Google Scholar
  127. 244.
    Vgl. u.a Lochthowe (1990), S. 289; Schiffers (1994), S. 233.Google Scholar
  128. 250.
    Die Transportstrukturkosten werden durch den Aufbau eines Fuhrparks operationalisiert, der fixe (beschäftigungsunabhängige) Kosten verursacht, vgl. Darr (1992), S. 44.Google Scholar
  129. 253.
    Der hier verwendete Begriff Prozeßkosten kennzeichnet prozeßbezogene logistische Teilkosten und ist von den Prozeß(voll)kosten im Rahmen der Prozeßkostenrechnung zu unterscheiden. Zur Prozeßkostenrechung vgl. stellvertretend für viele Horvath, Renner (1990); Franz (1990).Google Scholar
  130. 258.
    Vgl. Darr (1992), S. 303; Delfmann (1989a), S. 217.Google Scholar
  131. 260.
    Vgl. Kloock (199), S. 2554; Drumm (1972), S. 253.Google Scholar
  132. 261.
    Vgl. Schonberger (1990), S. 34; Schulz (1992), S. 6.Google Scholar
  133. 262.
    Vgl. Serti, Stieger (1976), Sp. 4197; Frese (1995), S. 469.Google Scholar
  134. 268.
    Vgl. Kaiser (1990), S. 25; Schiffers (1994), S. 196; zum Problem des Ansatzes von Bestandskosten vgl. Weber (1987), S. 73ff.Google Scholar
  135. 269.
    Vgl. Schneider (1991), S. 767; Riebel (1994), S. 378ff.Google Scholar
  136. 278.
    Eine solche Korrelation wurde in der Automobilindustrie bestätigt. Vgl. Eckel (1994), S. 195.Google Scholar
  137. 279.
    Sie werden auch als ‘Just-in-case’ und ‘Just-in-time’ Strategien bezeichnet. Vgl. Dempsey (1986), S. 180.Google Scholar
  138. 292.
    Zum Kostentragfshigkeitsprinzip vgl. Kloock, Sieben, Schildbach (1990), S. 55; Schweitzer, Klipper (1991), S. 411.Google Scholar
  139. 294.
    Vgl. Armitage, Atkinson (1990), S. 92. Die McDonald’s Corporation hat z.B. Qualität, Service, Sauberkeit und Wert als wichtigste Dimensionen der Leistung definiert.Google Scholar
  140. 312.
    EDIFACT steht für Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport und ist eine EDI-Informationssyntax mit weltweiter Gültigkeit. Vgl. Eierhoff(1993), S. 63.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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