Advertisement

Über Liebe und Sexualität in der soziologischen Theorie

Chapter
  • 122 Downloads
Part of the DUV: Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

Zusammenfassung

Über Liebe im wissenschaftlichen Kontext zu schreiben, ist ein schwieriges Vorhaben. Das Wort Liebe ist schwer auf seine Bedeutung einzugrenzen und gleichzeitig ständig in unserem Alltagssprachgebrauch. Wenn Liebe ein Gefühl ist, wie ist es zu beschreiben? Und was kann dann heißen sich zu verlieben? Wie geschieht das? Woran erkennen wir, daß wir verliebt sind? Die wissenschaftliche Annäherung an ein Gefühl wie Liebe, seine gesellschaftliche Konstruktion und ausgewählte Formen der Darstellung (Spielfilm) sind Thema dieser Arbeit. Dabei werden Liebe und Sexualität oft in einem Atemzug genannt. Die Assoziation von Liebe, Sexualität und Ehe ist kein „gegebenes“ Merkmal des menschlichen Zusammenlebens. Möglicherweise haben wir diese Verknüpfung als Selbstverständlichkeit verinnerlicht. Selbstverständlich ist daran allerdings gar nichts. Daß Liebe, Sexualität und Ehe bzw. institutionalisierte Lebensformen für Menschen in direkter Beziehung zueinander stehen, ist eine Auffassung, die sich erst in der Moderne durchgesetzt hat. Sie ist eine — von vielen — Folgen gesellschaftlicher Differenzierung. Parallel zur Ausdifferenzierung sozialer Systeme und Funktionssysteme entwickeln sich neue Anforderungen an Intimsysteme.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 3.
    Vgl. N.L.: Liebe als Passion, 1982. Luhmanns historische Arbeit zur Entwicklung der Liebessemantik wird in Kap. II.1 thematisiert.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations