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Ausgewählte Gestaltungselemente einer fließsystemorientierten Kreislaufwirtschaft

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Part of the DUV Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Basierend auf dem grundlegenden Konzept zur Beschreibung von Systemen, mit den Aspekten Funktion/Produkt, Information, Struktur und Prozeß, den Erkenntnissen aus dem Vergleich des ökonomischen mit dem ökologischen System und unter Berücksichtigung der aufgezeigten Kontextfaktoren, werden im folgenden ausgewählte Gestaltungselemente näher dargestellt.1

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Literatur

  1. 1.
    Die Gestaltungselemente aus dem allgemeinen Modell zur Beschreibung von Systemen werden dabei durch die Integration ausgewählter Strukturdimensionen und -variablen aus dem Modell von Göpfert (vgl. nochmals Kapitel 1.1 im 3. Teil) näher spezifiziert.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Hiessel, H./ Meyer-Krahmer, F./ Schön, M. (1995), S. 93 sprechen von,.Intelligenz des Wohlstandes“, „Intelligenz der Nutzung” und.,Intelligenz des Produkts“.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Stahel, W.R. (1993a), S. 1.Google Scholar
  4. 4.
    Im Automobilbereich sind solche Nutzerpools als Car-Sharing-Modelle bereits bekannt.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. § 22 KrW-/AbfG und die Ausfiihrungen in Kap. 2.1 im 3. Teil.Google Scholar
  6. 6.
    Um die Managementverantwortung über die gesamte Produktlebenszeit zu betonen. wird auch von ‘product-lifetime-management’ oder ’Product Life Cycle Management’ gesprochen. Vgl. z.B. Griese, H./ Müller, J./ Sietmann, R. (1997), S. 30.Google Scholar
  7. 7.
    Grundsätzlich bezieht sich die Produktverantwortung auf denjenigen, der das Produkt in Verkehr bringt. Dies kann sowohl ein Produzent als auch ein Händler sein. Da sich diese Arbeit auf die Sicht eines produzierenden Unternehmens konzentriert, wird im weiteren Verlauf von Produzent gesprochen.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Matschke. M.J. (1996), S. 334.Google Scholar
  9. 9.
    In Anlehnung an die Praxis der Automobilvermietung kann man als daraus resultierende Managementaufgabe von einem `Flottenmanagement’ sprechen. Zum Flottenmanagement vgl. z.B. Franck, E./ Bagschik, T./ Opitz, Ch. (1997), S. 212–214.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. zur abfallpotentialorientierten Gestaltung von Verfiigungsrechten Palupski, R. (1993), S. 117.Google Scholar
  11. 11.
    In Anlehnung an BUND/ MISEREOR (1997), S. 217f. kann man hier auch von „Wohlstand light“ sprechen. Sie fassen darunter jedoch Strategien wie z.B. gemeinsame Nutzung, Langlebigkeit, Sparsamkeit oder Regionalorientierung zusammen.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Bellin, H.-W. (1997).Google Scholar
  13. 13.
    Auf Hol-oder Bringsysteme wird weiter unten in Kapitel 3.2.1 noch näher eingegangen.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Neher, A. (1998), S. 52.Google Scholar
  15. 15.
    Basierend auf dem Integrierten Lebenszyklusmodell stellen Pfeiffer/Weiß/Strubl fest, daß durch Vorverlagerung der Systemgestaltung in den Entstehungszyklus von Systemen (Produkten und Prozessen) sich der Beeinflussungshebel zur Vermeidung von Verschwendungen (von Naturressourcen) und damit die Systemwirtschaftlichkeit überproportional verbessern läßt. Vgl. Pfeiffer, W./ Weiß, E./ Strubl, Chr. (1994), S. 17.Google Scholar
  16. 16.
    In der englischsprachigen Literatur werden auch die Begriffe.,design for disassembly“..,design for recycling” oder.,design for environment“ verwendet, vgl. Frosch, R.A. (1995), S. 144, zitiert in Haepp. H.J./ Merten, P.P. (1996), S. 79. Als Ergebnis einer Befragung zum Themenbereich Produktentsorgungslogistik, schätzten die befragten Unternehmen mittelfristig die Bedeutung der Recyclingfähigkeit eines Produktes als groß ein. Vgl. dazu Arbeitskreis „Produktentsorgungslogistik bei Elektrogeräten”, in: BVL (1995), o.S.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Balderjahn, I. (1994), S. 488; Blom, F. (1990), S. 40.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Adam, D. (1993), S. 26. Es wird hierfür auch der Begriff.,Closed Loop Engineering“ verwendet. Closed Loop Engineering faßt dabei Bereiche wie beschaffungsgerechte, fertigungsgerechte, zerlegungsgerechte oder recyclinggerechte Konstruktion in einem alle Produktlebenszyklusphasen berücksichtigenden Konzept zusammen. Vgl. Griese, H./ Müller, J./ Sietmann. R. (1997), S. 67.Google Scholar
  19. 19.
    Zu den Funktionen der Natur vergleiche nochmals in Kapitel 1 im 2. Teil.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Spiller, A. (1996), S. 52. Ähnlich auch bei Meffert, H./ Kirchgeorg. M. (1994), S. 37f.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Meadows, D.H. u.a. (1972).Google Scholar
  22. 22.
    i.S.v. hoher Entropie.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. North, K. (1995).Google Scholar
  24. 24.
    Informationen über das gesamte ökologieorientierte Wirtschaften einer Unternehmung lassen sich z.B. über Umwelt-Audits generieren. Vgl. zu Umwelt-bzw. Öko-Audits z.B. Lindlar, A. (1995).Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. Blom. F. (1990), S. 45.Google Scholar
  26. 26.
    Diese Forderung bezieht sich i.d.R. auf limitierte, nicht nachwachsende Rohstoffe.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 50. Er bezieht sich dabei aber nicht nur auf die direkt in das Produkt einfließenden Rohstoffe, sondern insbesondere auch auf die über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes induzierten Stoffflüsse.Google Scholar
  28. 28.
    Hierzu ist anzumerken, daß aufgrund von Sicherheitsvorschriften und TÜV-Prüfungen einer Gefährdung durch das Produkt entgegengewirkt wird.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Meffert, H./ Bruhn, M./ Schubert, F./ Walther, T. (1986), S. 153.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. dazu ausführlicher weiter unten in Kapitel 3.2.1.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Wagner. G.R./ Matten, D. (1995), S. 50.Google Scholar
  32. 32.
    Material oder Werkstoff werden hier synonym verwendet.Google Scholar
  33. 33.
    Ein absolut umweltfreundliches Produkt oder Material gibt es nicht. Vgl. Fleischer, G. (1996), S. 27.Google Scholar
  34. 34.
    Zu Bewertungskriterien für Werkstoffe vgl. Rubik, F./ von Gleich, A. (1996), S. 41fGoogle Scholar
  35. 35.
    Zur schematischen Darstellung des Konzepts der ökologisch gewichteten Massen über den Lebensweg eines Produktes vgl. Fleischer. G. (1996), S. 27.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Dyckhoff, H./Bennauer, U. (1995), S. 4; Strebel, H. (1990), S. 728.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Dyckhoff, H./Bennauer, U. (1995). S. 4.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Stahel, W.R. (1994), S. 197.Google Scholar
  39. 39.
    Die Ergebnisse einer empirischen Erhebung in der Automobil-, Automobilzuliefer- und Elektroindustrie zeigten, daß insbesondere einer recyclinggerechten Produktgestaltung eine überdurchschnittliche Bedeutung im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft zugemessen wird. Vgl. Ackermann, Ch. (1996), S. 172.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. Speerli, F. (1994), S. 61.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Adam, D. (1993), S. 25.Google Scholar
  42. 42.
    So kann eine demontagefreundliche Konstruktion zu Demontagekosteneinsparungen bis zu 83% fihren. Vgl. Hieber, M./ Tober, H. (1995), S. 27.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. dazu nochmals die Asufihrungen in Kapitel 3 im 3. Teil.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Stahel, W.R. (1994), S. 197.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. Steinhilper, R./ Friedel, A. (1996), S. 57.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. z.B. Türck, R. (1991); Wallau, F. (1996); Weege. R.-D. (1981); Wende, A. (1994); VDI (1993); VDI (1991). Desweiteren existieren auch bereits erste computerunterstützte Programme für das recyclinggerechte Konstruieren von Produkten. Einen Überblick über Software-Tools im Bereich des Öko-Designs geben Griese, H./ Müller, J./ Siettnann, R. (1997), S. 117–121.Google Scholar
  47. 47.
    Aktuelle Projekte auf dem Gebiet des Öko-Designs bzw. des recycling-/demontagegerechten Konstruierens gibt es z.B. an der TU Berlin, Ruhr-Universität Bochum, TU Chemnitz-Zwickau, TH Darmstadt, Universität Dortmund, TU Dresden, Universität Erlangen-Nürberg, Universität Magdeburg, TU München. FhG Stuttgart, ETH Zürich, um nur einige zu nennen. Vgl. dazu auch TU und HdK Berlin (1997).Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. Rogal, H. (1992), S. 204ff., geändert und ergänzt; vgl. Feiertag, R. (1995), S. 32; vgl. Stölzle, W. (1993), S. 72 und die o.g. Literatur zum Bereich Oko-Design.Google Scholar
  49. 49.
    Vgl. Meffert, H./ Bruhn, M. (1996), S. 644.Google Scholar
  50. 50.
    Gebrauchsverlängerung wird hier im Sinne der Verlängerung der Nutzungszeit eines konkreten Produktes, ohne Recyclingmaßnahmen durchzufiihren, verstanden. Hierunter lassen sich z.B. der Kundendienst oder die Reparatur subsumieren.Google Scholar
  51. 51.
    Es wird hier von technisch langlebigen Erzeugnissen gesprochen.Google Scholar
  52. 52.
    Eine Liste mit Praxisbeispielen der Umsetzung solcher Strategien ist bei Fleig, J. (1997), S. 40 zu finden.Google Scholar
  53. 53.
    Vgl. Stahel, W.R. (1993a), S. 1. Er zählt als Ansatzpunkte für die Strategie der Langlebigkeit neben der Nutzungszeit auch die Nutzungsintensität auf. Unter Nutzungsintensität ist dabei die Nutzung pro Zeiteinheit zu verstehen, d.h. wie oft bzw. von wieviel Personen ein Produkt in einem bestimmten Zeitraum genutzt wird. Da hierbei weniger die Länge der Lebenszyklus-Nutzungszeit sondem mehr die Verteilung der Nutzungszeit auf mehrere Nutzer, und damit eine neue Nutzungstrategie im Mittelpunkt des Interesses steht, wurde dieser Punkt bereits weiter oben in Kapitel 1 des 4. Teils behandelt.Google Scholar
  54. 54.
    Zur Ersatzteil-Logistik vgl. z.B. Biedermann, H. (1995); Ihde, G.B./ Lukas, G./ Merkel, H./ Neubauer, H. (1988); Pfohl, H.-Ch. (1996a), S. 215–225.Google Scholar
  55. 55.
    Vgl. Bellmann. K. (1990), S. 2.Google Scholar
  56. 56.
    Wie die Nutzungsdauer langlebiger Gebrauchsgüter mittels eines OR-Modells bestimmt warden kann, hat Bellmann. K. (1990) am Beispiel Automobil dargestellt. Zur Nutzungsdauer von Konsumgütern als Problem der strategischen Marketingplanung vgl. Standop, D. (1989), S. 331–351.Google Scholar
  57. 57.
    Die ökologische Wirksamkeit ergibt sich aus einer wirtschaftlichen Sparsamkeit: eine verdoppelte Nutzungsdauer bedeutet (bei gleichem Nutzen = Ertrag) pro Nutzungsjahr rund 50% weniger Ressourcenaufwand sowie rund 50% weniger Abfall und Umweltbelastungen nicht nur „beim Verbraucher“ (`end of pipe.), sondern über die ganze Kette wirtschaftlicher Tätigkeiten, d.h. in der Rohstoffherstellung, Fertigung, Vertrieb und Verpackung, Entsorgung, sowie den jeweils dazwischen geschalteten Transport- und Lagersektoren.” Stahel, W.R. (1993a), S. 1.Google Scholar
  58. 58.
    Bellmam, K. (1990), S. 11.Google Scholar
  59. 59.
    Vgl. Bellmann, K. (1990). S. 14–18.Google Scholar
  60. 60.
    In diesem Zusammenhang wird auch von technischer Nutzungsdauer gesprochen.Google Scholar
  61. 61.
    Man spricht hier auch von wirtschaftlicher Nutzungsdauer.Google Scholar
  62. 62.
    Vgl. Bänsch, A. (1994), S. 233.Google Scholar
  63. 63.
    Vgl. dazu nochmals die Ausführungen weiter oben im Kapitel Öko-Design.Google Scholar
  64. 64.
    Vgl. Bänsch, A. (1994). S. 234.Google Scholar
  65. 65.
    Zur geplanten Obsoleszenz vgl. Raffée, H./ Wiedmann, K.P. (1980), S. 151.Google Scholar
  66. 66.
    Vgl. Kocher, H. (1989), S. 88.Google Scholar
  67. 67.
    Vgl. Bänsch. A. (1994), S. 234.Google Scholar
  68. 68.
    Vgl. Bänsch. A. (1994). S. 234.Google Scholar
  69. 69.
    Vgl. Bänsch, A. (1994), S. 235.Google Scholar
  70. 70.
    Vgl. Griese, H./ Müller, J./ Sietmann, R. (1997), S. 72.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. Bellmann, K. (1990), S. 174.Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. Bellmann, K. (1990), S. 174.Google Scholar
  73. 73.
    Vgl. Stahel, W.R. (1995), S. 176.Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. Stahel, W.R. (1995), S. 177.Google Scholar
  75. 75.
    Vgl. zum Postponement Wolf, D. (1997).Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. dazu nochmals die Ausführungen in Kapitel 2.2 des 3. Teils der Arbeit.Google Scholar
  77. 77.
    Zu Marketinginstrumenten die eine Verlängerung der Lebenszyklusdauer bewirken sollen, vgl. bei Kocher, H. (1989), S. 88.Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. v. Massow, H. (1991), S. 98. Diese Aussage ist produktabhängig zu relativieren. Während z.B. in den 60er Jahren Computer noch durchschnittlich 10 Jahre genutzt wurden, liegt die Nutzungsdauer heute bei 4,5 Jahren und bei besonders innovativen Produkten bereits bei 2 Jahren. Vgl. SNI (1997). S. 1.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. Ihde, G.B./ Lukas, G./ Merkel, H./ Neubauer, H. (1988), S. 17.Google Scholar
  80. 80.
    Dem stehen zum einen die bisher nicht steuerbare Rückgabe der Altprodukte durch den Altproduktbesitzer und zum anderen der z.B. durch technisches Versagen, Verschleiß oder Unfall nicht genau zu prognostizierende zeitliche Bedarf an Altprodukten (als Austauschteile) entgegen.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. Hansen, U. (1997). S. 22; Hauser, H./ Hansen, U. (1998), S. 59. „Unter dem Stichwort zeitwertgerechte Reparatur sowie produktbegleitenden Dienstleistungen erlangt die Aufarbeitung von Altgeräten auch für die Hersteller eine neue Chance als Instrument zur Kundenbindung und Profilierung in neuen Zielgruppensegmenten. Meffert, H./ Kirchgeorg, M. (1997), S. 12.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. v. Massow, H. (1991), S. 98.Google Scholar
  83. 83.
    Aussage eines Experten aus der Computerindustrie.Google Scholar
  84. 84.
    Vgl. Nagel, C. (1995), S. 47.Google Scholar
  85. 85.
    Vgl. Adam, D. (1993), S. 28.Google Scholar
  86. 86.
    Vgl. hierzu nochmals die angeführte Vielzahl laufender Projekte im Themengebiet Öko-Design in Kapitel 1.2 des 4. Teils.Google Scholar
  87. 87.
    Bellmann, K. (1990), S. 177; Hervorhebung im Original.Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. VDI (1993), S. 3.Google Scholar
  89. 89.
    Vgl. VDI (1993), S. 4. Ein Beispiel hierfür ist die von der Agfa-Gevaert AG produzierte Einwegkamera Agfa Easy. Um den darin enthaltenen Film entwickeln zu lassen, muß die gesamte Kamera zurückgegeben werden, die dann aber bis zu zwölfmal wiederverwendet werden kann. Vgl. dazu Röttchen, P. (1997).Google Scholar
  90. 90.
    Krämer, H. (1995), S. 1.Google Scholar
  91. 91.
    Hier sind z.B. das Social Marketing der Umweltverbände und das Wirken öffentlicher Meinungsbildner gefragt.“ Hüser, A. (1993), S. 281.Google Scholar
  92. 92.
    Vgl. SRU (1991), S. 209.Google Scholar
  93. 93.
    Umweltbewußtes Konsumentenverhalten setzt zunächst voraus, daß den Konsumenten bewußt ist. daß sie mit jeder Kaufentscheidung nicht nur eine Ge-bzw. Verbrauchsentscheidung (bei Dienstleistungen eine Nutzungsentscheidung) treffen, sondern ebenfalls eine Produktionsentscheidung auf der vorgelagerten Stufe initiieren sowie eine.,Abfallentscheidung“ bezüglich der nachgelagerten Stufe - sowie indirekt der vorgelagerten - fallen.” Wenke. M. (1993), S. 17.Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. dazu nochmals die Ausführungen in 2.2 im 3. Teil.Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. Meffert, H./ Kirchgeorg, M. (1995), S. 19.Google Scholar
  96. 96.
    Zu diesem Themengebiet gibt es mittlerweile umfangreiche Literatur, vgl. anstatt vieler z.B. Meffert, H./Bruhn, M./ Schubert. F./ Walther T. ( 1986 ); Meffert. M./ Kirchgeorg, M (1992).Google Scholar
  97. 97.
    Fleig spricht hierbei auch von ‘Retro-Marketing’, vgl. Fleig, J. (1997), S. 38. Hansen, U./ Moukabary, G. (1996), S. LS 11 bezeichnen diesen Vorgang als `entmarkten’.Google Scholar
  98. 98.
    Vgl. Mühlencoert, T. (1995), S. 64.Google Scholar
  99. 99.
    Vgl. Schahs, J./ Giesinger, Th. (1993), S. 244.Google Scholar
  100. 100.
    Vgl. Schahn, J./ Giesinger, Th. (1993), S. 246.Google Scholar
  101. 101.
    Vgl. Kaas, K.P. (1992), S. 474f; Hüser, A. (1993).Google Scholar
  102. 102.
    Vgl. Mühlencoert, T. (1995), S. 65.Google Scholar
  103. 103.
    Als alternative Entsorgungswege lassen sich z.B. andere Recyclingunternehmen. guntemehmen bzw. Secondhand-Händler, das Lagern im Verfiigungsbereich des Letztbesitzers ( Garage, Dachboden, etc.), eine wilde Deponierung oder das Mülltonnengängigmachen anfiihren. Vgl. dazu auch Siemens Nixdorf (1997), S. 2.Google Scholar
  104. 104.
    Einige Automobilhersteller haben dies in den letzten Jahren getan, als sie für den Neukauf eines Wagens damit warben, daß fiir das fast schrottreife Altfahrzeug bis zu DM 3000.- bezahlt wurden. Ob dies aus Umweltschutzgesichtspunkten und zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft oder als rein verkaufsfördernde Maßnahme geschah, bleibt dahingestellt. Welche Auswirkungen der `Verkaufspreis des Altfahrzeugs’ beim gleichzeitigen Neukaufs auf die Kundenzufriedenheit hat, haben Herrmann, A./ Bauer, H.H./ Huber, F. (1997), S. 5–14 unter Rückgriff auf die Prospect-Theorie dargestellt.Google Scholar
  105. 105.
    Vgl. dazu Multhaup, R./ Plümer, T. (1995), S. 330–343. Möglichkeiten zur Beeinflussung des Umwelt-/Entsorgungsverhaltens der Konsumenten bieten sich z.B. durch Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit, Öffentliche Anhörungen, Arbeitstreffen, Workshops, Tag der offenen Tür, Ausstellungen, Werbung/Promotion, Anzeigen, Direktwerbung, Außenwerbung, Werbegeschenke, Spezielle Sammelaktionen, Gewinnspiele, Info-Stände, persönliche Beratung, Abfallberater, etc.Google Scholar
  106. 106.
    Vgl. zur Diskussion über Öko-Label als Informationsinstrument Hansen, U./ Kull, S. (1994).Google Scholar
  107. 107.
    Verordnung Nr. 880/92 des Rates der Europäischen Union vom 23.März 1992 bezüglich eines gemeinschaftlichen Systems zur Vergabe eines Umweltzeichens. Das Ziel dieser Verordnung ist die Förderung von Erzeugnissen, die während ihrer gesamten Lebensdauer geringere Umweltauswirkungen haben. Durch Umweltzeichen sollen die Verbraucher auf diese Produkte aufmerksam gemacht werden.Google Scholar
  108. 108.
    Vgl. Hansen, U./ Kull, S. (1994), S. 269.Google Scholar
  109. 109.
    In letzter Zeit wurde dieses Vertrauen z.B. durch aufgedeckte Fälle des Exports und illegalen Lagems von eingesammelten Verpackungen des DSD „etwas“ erschüttert.Google Scholar
  110. 110.
    Vgl. GfK (1992), S. B.Google Scholar
  111. 111.
    Vgl. Hüser, A. (1993), S. 274f.Google Scholar
  112. 112.
    Vgl. Kaas, K.P. (1992), S. 481.Google Scholar
  113. 113.
    Über Rechtsverordnungen können diese allgemeinen Regelungen weiter spezifiziert werden. Vgl. § 52 Abs. 2 KrW-/Abft3.Google Scholar
  114. 114.
    Gleichzeitig ist die Einschaltung eines zertifizierten Entsorgungsfachbetriebs auch für den Hersteller ein Sicherheitsaspekt, daß er seiner Produktverantwortung nachkommt.Google Scholar
  115. 115.
    Daß auch Umweltschutzverbände nicht immer ganz objektiv und auf Tatsachen beruhend argumentieren, wurde in der Aktion von Greenpeace gegen die Versenkung der Ölförderplattform des Shell-Konzerns deutlich. Vgl. dazu Dietrich. S. (1997). S. 3.Google Scholar
  116. 116.
    Hüser, A. (1993), S. 276.Google Scholar
  117. Allein ca. 4.300 Produkte (Stand: August 1997) sind mit dem Umweltzeichen des Blauen Engels gekennzeichnet. Vgl. O.V. (1997e), S. 351.Google Scholar
  118. 118.
    Vgl. 0.V. (1997f), S. 18.Google Scholar
  119. 119.
    Vgl. Mühlencoert, T. (1995). S. 65.Google Scholar
  120. 120.
    Zu Möglichkeiten und Grenzen der Steuerung von Rückstandsmaterialströmen über den Abfallbeseitigungspreis aus volkswirtschaftlicher Perspektive, vgl. Hecht, D. (1991).Google Scholar
  121. 121.
    Hierbei geht es nicht um die Verrechnung der Recycling-oder Entsorgungskosten sondern nur um die Schaffung eines Anreizes, die ausgedienten Produkte zurückzugeben.Google Scholar
  122. 122.
    Insbesondere der Einzelhandel wird aufgrund seiner Belastung durch das Getränkepfandsystem keinen großen Anreiz verspüren, noch ein weiteres Pfandsystem einzuführen, einmal abgesehen von der bereits diskutierten Lagerplatzproblematik für die zu entsorgenden Produkte.Google Scholar
  123. 123.
    Welche Lösung zu bevorzugen ist, soll hier nicht abschließend beantwortet werden. Im folgenden werden deshalb nur kurz einige Aspekte dieser Diskussion wiedergegeben.Google Scholar
  124. 124.
    Vgl. Brenck, A. (1996), S. 63.Google Scholar
  125. 125.
    Vgl. Brenck, A. (1996), S. 63.Google Scholar
  126. 126.
    Vgl. Brenck, A. (1996), S. 63.Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. Brenck. A. (1996), S. 63.Google Scholar
  128. 128.
    Die Kosten fir die Rücknahme und Verwertung müssen [chwrw(133)J in jedem Fall durch den Letztbesitzer erbracht werden.“ ZVEI (1993), S. 4.Google Scholar
  129. 129.
    Vgl. Schnurer, H. (1996), S. 7.Google Scholar
  130. 130.
    Vgl. Schnurer, H. (1996). S. 7.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. ZVEI (1993). S. 4 und 10.Google Scholar
  132. 132.
    Vgl. O. V. (1995b), S. 1.Google Scholar
  133. 133.
    In Teil 5 wird auf ein Modell der Infonnationstechnologiebranche (IT-Branche) näher eingegangen. das als Grundlage fir eine IT-Verordnung dienen soll.Google Scholar
  134. 134.
    Wie eine Kostenträgerrechnung in einem Abfallentsorgungs- und -verwertungsbetrieb aussehen könnte, zeigt Bogner, S. (1996) auf.Google Scholar
  135. 135.
    Für die Gesamtsicht einer Kreislaufwirtschaft scheint hierzu am besten das Konzept des Life Cycle Costing geeignet zu sein. Im Rahmen dieses Konzeptes wird versucht, die Kosten und Erlöse eines Produktes oder einer Anlage über die gesamte Lebenszeit zu erfassen. Vgl. zum Life Cycle Costing z.B. Back-Hock, A. (1988); Günther, Th./ Kriegbaum, C. ( 1997 ); Zehbold, C. (1996).Google Scholar
  136. 136.
    Erste Ansatz zur Berücksichtigung entsorgungs(logistik)spezifischer Aspekte in der Kosten- und Leistungsrechnung vgl. z.B. bei Wittmann, R.G. (1994), S. 291–298; Vogel, A. (1993), S. 195287.Google Scholar
  137. 137.
    Auf Entsorgungsservice wird weiter unten in Kapitel 2.2 noch ausführlich eingegangen.Google Scholar
  138. 138.
    Neben der Auslastung der aufgebauten Recyclingkapazitäten gibt es für Tetra Pak noch einen weiteren Grund, solch eine Aktion (die rund 20 Millionen DM kostet) durchzuführen. Wird die in der Verpackungsverordnung vorgeschriebene Verwertungsquote von mindestens 64% nicht erreicht, so droht der Gesetzgeber mit einem Zwangspfand für Getränkekartons, was für den Getränkekartonhersteller fatale Folgen haben könnte. Er müßte damit rechnen, daß der Einzelhandel seine Produkte auslistet, um sich nicht noch mit der Rücknahme der Getränkekartons und den damit verbundenen Kosten zu belasten. Vgl. Küffner, G. (1996a), S. 16.Google Scholar
  139. 139.
    Diese Motivationsaspekte ergeben sich durch die verschiedenen Ausgestaltungsformen der Retrodistributionsstruktur und -prozesse. Auf diese Aspekte wird weiter unten in Kapitel 3 ausführlicher eingegangen.Google Scholar
  140. 140.
    Vgl. Corsten, H. (1988), S. 180.Google Scholar
  141. 141.
    Vgl. ausführlicher zur Serviceorientierung im entsorgungsbezogenen Teil einer Kreislaufwirtschaft weiter unten in Kapitel 3.1.2.Google Scholar
  142. 142.
    Vgl. Corsten, H. (1988), S. 180. Er bezieht seine Ausfiihrungen auf Dienstleistungen im allgemeinen.Google Scholar
  143. 143.
    Auf die Diskussion darüber, wie sich Sachleistungen von Dienstleistung unterscheiden lassen, soll hier nicht eingegangen werden. Einen Überblick über verschiedene Definitionsansätze zur Dienstleistung gibt Costen, H. (1988), S. 17–22. Eine kritische Würdigung verschiedener Definitionsansätze und darauf aufbauend den Versuch einer Neukonzeption des Dienstleistungsbegriffs nehmen Engelhardt, W.H./ Kleinaltenkamp, M./ Reckenfelderbäumer, M. (1993) vor.Google Scholar
  144. 144.
    Vgl. allgemein zu den Dimensionen von Dienstleistungen z.B. Meffert, H./ Bruhn, M. (1995), S. 27; Hilke, W. (1989), S. 15; Freichel, S.L.K. (1992), S. 13. Zur Übertragung auf die Entsorgungslogistik vgl. Vogel, A. (1993), S. 147–155.Google Scholar
  145. 145.
    Freichel, S.L.K. (1992), S. 11.Google Scholar
  146. 146.
    Zu den Lieferservicekomponenten in Versorgungs(Distributions-)systemen vgl. Pfohl, H.-Ch. (1996), S. 35–40.Google Scholar
  147. 147.
    Vgl. Vogel. A. (1993). S. 160–168.Google Scholar
  148. 148.
    Vgl. Stölzle, W. (1993). S. 183: Pfohl, 1.-Ch. (1996a), S. 229f.Google Scholar
  149. 149.
    Vgl. Vogel, A. (1993), S. 163.Google Scholar
  150. 150.
    Vgl. Stölzle, W. (1993), S. 184.Google Scholar
  151. 151.
    Vgl. Vogel. A. (1993), S. 167.Google Scholar
  152. 152.
    Vgl. Vogel. A. (1993), S. 168.Google Scholar
  153. 153.
    Vgl. Stölzle, W. (1993). S. 184.Google Scholar
  154. 154.
    Vgl. Wildemann. H. (1997b), S. 58.Google Scholar
  155. 155.
    Vgl. Dutz, E. (1996), S. 84.Google Scholar
  156. 156.
    Eine Ausführliche Darstellung dieser Merkmale und ihrer Merkmalsausprägungen gibt Dutz, E. (1996), S. 84–97.Google Scholar
  157. 157.
    Oftmals versucht man über die Anzahl der verkauften Produkte und der Kenntnis einer durchschnittlichen Haltbarkeit/Lebensdauer der Produkte eine Prognose über den Nutzungszeitraum bzw. den Zeitpunkt des Altproduktanfalls abzugeben. Eine Ubersicht über die durchschnittlichen Nutzungsdauem ausgewählter Gebrauchsgüter vgl. bei Dutz, E. (1996), S. 122 sowie seine Ausführungen zur Quantitativen Abschätzung des Altproduktaufcommens am Beispiel PKW auf den Seiten 197–207.Google Scholar
  158. 158.
    Zu Planungs- und Entscheidungsmodellen im Bereich Recycling bzw. Entsorgung(slogistik) vgl. z.B. Betz. S. (1995); Püchert, H. ( 1996 ); Kirchhoff. J.F. (1997).Google Scholar
  159. 159.
    So hat sich z.B. die durchschnittliche Nutzungszeit eines Computers in den vergangenen drei Jahrzehnten um mehr als die Hälfte verkürzt. Wurde ein Computer in den sechziger Jahren noch durchschnittlich 10 Jahre genutzt, so liegt dieser Wert heute bei viereinhalb Jahren. Vgl. O.V. (1997a), S. 14.Google Scholar
  160. 160.
    Vgl. Waltemath, A./ Mager, A. (1996), S. 213.Google Scholar
  161. 161.
    Vgl. dazu nochmals die Ausfiihrungen in Kapitel 2.1 dieses Teils der Arbeit.Google Scholar
  162. 162.
    Vgl. Dutz, E. (1996), S. 128.Google Scholar
  163. 163.
    Vgl. dazu nochmals Kapitel 1 dieses Teils der Arbeit.Google Scholar
  164. 164.
    Vgl. Probst, G.J.B. (1981), S. 317f. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  165. 165.
    Vgl. Malik, F. (1993), S. 186.Google Scholar
  166. 166.
    Die sich spontan bildende Struktur entspricht ihrer Funktion (den inneren und äußeren Prozessen der Struktur), und umgekehrt.“ Jantsch, E. (1987), S. 165.Google Scholar
  167. 167.
    Die aus dem Modell von Göpfert auf den entsorgungsbezogenen Teil einer Kreislaufwirtschaft übertragbaren Strukturdimensionen und -variablen (vgl. dazu nochmals in Kapitel 1.1 des 3. Teils) werden dabei in die jeweilige Betrachtungsweise integriert. Da die Aussenbeziehungen einer Unternehmung (insbesondere zum Altproduktbesitzer) im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen, wird die Strukturdimension Entscheidungsdelegation und -dezentralisation hier nicht weiter betrachtet, da sie sich auf intraorganisationale Aspekte konzentriert.Google Scholar
  168. 168.
    Zu Synergiepotentialen zwischen ent- und versorgungslogistischen Dienstleistungen aus Sicht eines Logistikdienstleisters vgl. Göpfert, I./ Wehberg, G. (1996). Zur Integration entsorgungslogistischer Dienstleistungen in die City-Logistik vgl. Offen, H. (1997), S. 14–15.Google Scholar
  169. 169.
    Zu den folgenden Ausführungen vgl. Stölzle, W. (1993), S. 212.Google Scholar
  170. 170.
    Der Lieferservice setzt sich aus den Komponenten Lieferzeit, Lieferzuverlässigkeit. Lieferungsbeschaffenheit und Lieferflexibilität zusammen. Vgl. Pfohl, H.-Ch. (1996), S. 35.Google Scholar
  171. 171.
    Vgl. Hansen, U. (1997), S. 15.Google Scholar
  172. 172.
    Vgl. Stache, U. (1995), S. 80.Google Scholar
  173. 173.
    Vgl. Stölzle, W. (1993), S. 214.Google Scholar
  174. 174.
    Vgl. die Ausführungen in Kapitel 1.1 und 2 des 4. Teils.Google Scholar
  175. 175.
    Vgl. dazu z.B. Gnirke, K. ( 1995 ); Göpfert, I./ Gnirke, K. (1996).Google Scholar
  176. 176.
    Vgl. Wildemann, H. (1997), S. 55.Google Scholar
  177. 177.
    Ausfiihrlicher zur Zentralisierungs-oder Dezentralisierungsfrage g g frage des Recyclings weiter unten in Kapitel 3.2.3.Google Scholar
  178. 178.
    Vgl. zu den Motivationsproblemen der Akteure in einer Kreislaufwirtschaft nochmals in Kapitel 2.2 im 3. TeilGoogle Scholar
  179. 179.
    Vgl. Hansen, U./ Raabe, Th./ Dombrowskv, B. (1995), S. 63.Google Scholar
  180. 180.
    Vgl. Dutz. E. (1997), S. 236; Stache. U. (1995), S. 80.Google Scholar
  181. 181.
    Zur Ersatzteil-Logistik vgl. z.B.]hde, G.B./ Lukas, G./ Merkel, H./ Neubauer, H. ( 1988 ); Schuppert, F. (1997).Google Scholar
  182. 182.
    Vgl. Schuppert. F. (1997), S. 248.Google Scholar
  183. 183.
    Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Bild der Ersatzteil-Logistik in Zukunft darstellt, wenn die aufgezeigten Ansätze einer Kreislaufwirtschaft (Öko-Design, Langlebigkeit, Neue Nutzungsstrategien) erste Früchte tragen.Google Scholar
  184. 184.
    chwrw(133)] daß die Redistribution gebrauchter Güter nicht einfach ein Spiegelbild der bisherigen Distributionssysteme sein wird.“ Hansen, U./ Moukabary, G. (1997), S. LS9.Google Scholar
  185. 185.
    Liese an, D.G. 1996. (1993) spricht in diesem Zusammenhang gauch von `Reduktion’ bzw. `Reduktionswirtschaft als Gegenpart zur Produktion bzw. Produktionswirtschaft.Google Scholar
  186. 186.
    Vgl. Souren, R. (1996), S. 61.Google Scholar
  187. 187.
    Vgl. Emmermann, M. (1996), S. 96. Zum Management objektbezogener Typen von Entsorgungsflüssen vgl. Göpfert, I. (1998b).Google Scholar
  188. 188.
    Dies war sicherlich mit ein Grund. weshalb einige Unternehmen der Automobil- und Elektrobranche Pilotanlagen für das Recycling ihrer Produkte aufgebaut haben. Vgl. zum Automobilbereich die Ubersicht bei Hauser, H./ Röttchen, P. (1995). S. 122–126.Google Scholar
  189. 189.
    Vgl. dazu nochmals Kapitel 1.2 im 4. Teil.Google Scholar
  190. 190.
    In diesem Zusammenhang werden zur Zeit EDV-gestützte Planungssysteme entwickelt, die zur deckungsbeitragsmaximalen Demontage und Verwertung komplexer Produkte beitragen und in das betriebliche Produktionsplanungs- und Steuerungssystem (PPS) integrierte werden sollen. Vgl. z.B. Spengler, Th./ Rentz, 0. (1996).Google Scholar
  191. 191.
    Vgl. Schenk, M./ Jahn, C. (1997), S. 139.Google Scholar
  192. 192.
    So haben Meffert/Kirchgeorg in ihrer empirischen Studie mittels einer Lisrel-Analyse festgestellt, [chwrw(133)1 daß sich am ehesten positive Beziehungen zwischen ökonomischen und ökologischen Zielgrößen ergeben, wenn Unternehmen sich selbst mit der Verwendung und Verwertung von produktbezogenen Abfallen auseinandersetzen.“ Meffert, H./ Kirchgeorg, M. (1997), S. 29.Google Scholar
  193. 193.
    Vgl. Schenk, M./ Jahn, C. (1997), S. 136.Google Scholar
  194. 194.
    Vgl. Souren, R. (1996), S. 58.Google Scholar
  195. 195.
    Vgl. dazu nochmals weiter oben in Kapitel 2 des 4. Teils.Google Scholar
  196. 196.
    Vgl. Hauser, H./ Röttchen, P. (1995), S. 149. Als weitere Aktivität läßt sich hier noch das Sortieren ergänzen.Google Scholar
  197. 197.
    Vgl. dazu nochmals die Ausführungen in Kapitel 3.1.2.Google Scholar
  198. 198.
    Vgl. Stache. U. (1995), S. 78–81; Hauser, H./ Röttchen, P. (1995), S. 145. Dutz, E. (1996), S. 176–182.Google Scholar
  199. 199.
    Auf die verschienden Retrodistributions-Mittler und ihre Einbindung in Retrodistributionssysteme wird weiter unten ausführlich eingegangen und soll deshalb hier nicht weiter ausgeführt werden.Google Scholar
  200. 200.
    Vgl. Stache. U. (1995). S. 79.Google Scholar
  201. 201.
    So wird in der Systematik von Hauser, H./ Röttchen, P. in bezug auf die Sammlung von ElektoGroßprodukten (z.B. Waschmaschine. große Fernseher) die Alternative des Bringsystems gamicht mehr aufgeführt. sondern nur noch nach zwei Hol-Alternativen differenziert. Vgl. Hauser, H./ Röttchen. P. (1995), S. 145.Google Scholar
  202. 202.
    Vgl. Stache. U. (1995), S. 79fGoogle Scholar
  203. 203.
    Eine Reduzierung dieses Aufwands ist in der Durchführung von in regelmäßigen Abständen stattfindenden Sammeltouren zu sehen, wie dies von der normalen Hausmüllabfuhr oder der Sperrmüllabfuhr her bekannt ist. Während einerseits aus Sammlersicht positive Kosteneffekte zu erwarten sind, ist andererseits aus Altproduktbesitzersicht eine Minderung des Entsorgungsservice, insbesondere hinsichtlich der Komponenten Entsorgungszeit und Entsorgungsflexibilität. hinzunehmen.Google Scholar
  204. 204.
    Vgl. Stache, U. (1995), S. 80.Google Scholar
  205. 205.
    Diese Möglichkeit hängt dabei entscheidend von der Einbindung des Handels in die Retrodistributionssysteme ab.Google Scholar
  206. 206.
    Eine Ausnahme hiervon ist in Systemen zu sehen, bei dem der Kunde nach Hause beliefert wird.Google Scholar
  207. 207.
    Dies können z.B. Bußgelder oder Haftstrafen sein, oder im Falle der Altautos, die Nichtentlassung aus der Steuerpflicht.Google Scholar
  208. 208.
    Vgl. dazu nochmals in Kapitel 1.1 dieses Teils der Arbeit.Google Scholar
  209. 209.
    Vgl. zu den Strukturdimensionen zur Beschreibung von Fließsystemen nochmals die Ausführungen in Kapitel 1.1 im 3. Teil.Google Scholar
  210. 210.
    Vgl. Specht, G. (1992). S. 146.Google Scholar
  211. 211.
    Vgl. Specht, G. (1992). S. 146.Google Scholar
  212. 212.
    Die Größe der Sammelgebiete wird dabei nicht zuletzt auch durch die Höchstkapazität bzw. notwendige Mindestmenge an Altprodukten der anschließenden Recyclingbetriebe bestimmt. Vgl. auch Dutz. E. (1996), S. 138. der sich auf die Vergrößerung der Einzugsgebiete aufgrund einer höheren Durchsatzmenge durch den Einsatz anderer Technologien bezieht.Google Scholar
  213. 213.
    Vgl. dazu weiter unten in Kapitel 3.2.4.Google Scholar
  214. 214.
    Auf die Frage make or buy bzw. Outsourcing von Leistungen im rückflußbezogenen Teil einer Kreislaufwirtschaft soll hier nicht näher eingegangen werden. Grundsätzlich kann zur Entscheidungsfindung auf die gleichen transaktionskostentheoretischen Erkenntnisse zurückgegriffen werden, wie sie für Entscheidungen im Versorgungsbereich zum Einsatz kommen. Vgl. allgemein zur Transaktionskostentheorie z.B. Coase. R. (1937); Picot, A. (1982); Williamson, O.E. (1990). In bezug auf entsorgungs(-logistische) Leistungen vgl. z.B. Beuermann, G./ Halfinann, M. (1998); Hansen, U./ Raabe, T./ Dombrowsky, B. ( 1995 ); Stölzle, W. (1996).Google Scholar
  215. 215.
    Vgl. Kleinaltenkamp, M. (1985), S. 22.Google Scholar
  216. 216.
    Zu wettbewerblichen Aspekten einer Kreislaufführung vgl. nochmals die Ausführungen in Kapitel 3 des 3. Teils.Google Scholar
  217. 217.
    Neben den Service-Kriterien sind hierbei insbesondere auch rechtliche Vorschriften zu beachten. Vgl. § 16 Abs. 2 Zif 1 KrW-/AbfG.,[chwrw(133)] der Dritte sach- und fachkundig und zuverlässig ist [chwrw(133)]“ sowie die Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe.Google Scholar
  218. 218.
    Eine Darstellung der Vor- und Nachteile der einzelnen Strategien im Absatzkanal gibt Pepels, W. (1995), S. 12–19, die sich auch auf den Retrodistributionskanal übertragen lassen.Google Scholar
  219. 219.
    Vgl. Meffert, H./ Bruhn, M. (1995), S. 320.Google Scholar
  220. 220.
    Hier sind auch rechtliche Regelungen (Verordnungen) zu beachten, wie z.B. in bezug auf Entsorgungsfachbetriebe, Transportgenehmigungen oder Nachweisverfahren.Google Scholar
  221. 221.
    Vgl. Ackermann, Ch. (1996), S. 128. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von 59 Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie (Anzahl der auswertbaren Erhebungsbögen: 27) sowie 153 Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie (Anzahl der auswertbaren Erhebungsbögen: 61); hier Teilergebnisse aus der Elektro- und Elektronikindustrie. Zum Erhebungsdesign vgl. Ackermann, Ch. (1996), S. 253.Google Scholar
  222. 222.
    Vgl. Ackermann, Ch. (1996), S. 128.Google Scholar
  223. 223.
    Hierzu sind zunächst nochmals die Zielobjekte der Retrodistribution dieser Arbeit in Erinnerung zu rufen. Im Unterschied zu Verpackungen oder Konsumtionsresten von Verbrauchsgütern, sind die Aktivitäten des Sortierens oder Demontierens bei ausgedienten Konsumgutem anders gelagert oder sie ergeben sich erst (demontieren).Google Scholar
  224. 224.
    Vgl. Stölzle, W. (1993), S. 240ff., der dort in die Alternativen getrennte Sammlung einerseits und gemischte Sammlung mit und ohne nachträgliche(r) Trennung andererseits unterscheidet.Google Scholar
  225. 225.
    Auf die technischen Aspekte und Möglichkeiten unterschiedlicher Behältersorten und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen soll hier nicht näher eingegangen werden. Vgl. dazu die umfangreiche, technisch orientierte entsorgungs(logistische) Literatur.Google Scholar
  226. 226.
    Dies ist jedoch nicht zu verallgemeinern. In bestimmten Fällen kann auch eine nachträgliche Sortierung sinnvoller sein, z.B. bei nicht ausreichendem Platz zur getrennten Sammlung im Bereich der Altproduktquelle. Vgl. l-lirschberger, D./ Reher, I. (1991), S. 19.Google Scholar
  227. 227.
    Vgl. Albach, H. (1998), S. 1272.Google Scholar
  228. 228.
    Vgl. Wöhler, K. (1996), S. 22.Google Scholar
  229. 229.
    Vgl. Corsten, H. (1988), S. 177.Google Scholar
  230. 230.
    Diese Kennzeichnung ist bereits im Rahmen der Konstruktion vorzusehen. Vgl. dazu nochmals das Kapitel 1.2 weiter oben.Google Scholar
  231. 231.
    Vgl. ähnlich Spengler, Th. (1994), S. 15. Zur Differenzierung in Wieder- und Weiterverwendbar/-verwertbar vgl. nochmals in Kapitel 2 im 2. Teil.Google Scholar
  232. 232.
    Vgl. zur Stufigkeit der Retrodistribution weiter unten in Kapitel 3.2.4.Google Scholar
  233. 233.
    Vgl. Emmermann, M. (1996). S. 97ff.Google Scholar
  234. 234.
    Vgl. Hauser, H./ Röttchen, P. (1995), S. 94.Google Scholar
  235. 235.
    Vgl. Ackermann, Ch. (1996), S. 137.Google Scholar
  236. 236.
    Nach Göpfert lassen sich aus dem Schadstoffpotential und dem Wertpotential der Abfälle für das Management industrieller Abfallflüsse relevanten Managementtypen ableiten. Vgl. Göpfert, I. (1998).Google Scholar
  237. 237.
    Vgl. Souren, R. (1996), S.61ff. Er spricht dabei von Abtrennungsprozeß, wozu er Demontage- und Sortierprozesse zählt.Google Scholar
  238. 238.
    Diese Faktoren sind im Bereich der Demontage deshalb besonders zu beachten, weil der Anteil der manuell durchzuführenden Demontageprozesse noch sehr hoch ist, woraus sich relativ hohe Personalkosten ergeben können. Vgl. Ackermann, Chr. (1996), S. 141.Google Scholar
  239. 239.
    Zur Analyse. Planung und Steuerung stofflicher Reduktionsprozesse (Abtrennen. Umwandeln) bei irrhomogener Abfallqualität vgl. Souren, R. (1996).Google Scholar
  240. 240.
    Vgl. Hauser. H./ Röttchen. P. (1995). S. 97.Google Scholar
  241. 241.
    Vgl. als ein Beispiel dazu Brüning, R. (1995b), S. 10–11, der dort eine automatisierte Entstückungszelle für Leiterplatten vorstellt.Google Scholar
  242. 242.
    Vgl. Baumgarten, H./ Haberland, S. (1995), S. 12.Google Scholar
  243. 243.
    Vgl. Baumgarten, H./ Haberland, S. (1995), S. 13.Google Scholar
  244. 244.
    Vgl. Griese, H./ Müller, J./ Sietmann, R. (1997), S. 32.Google Scholar
  245. 245.
    Streng genommen soll in einer Kreislaufwirtschaft ja nur einmal von Quelle (Entnahme aus der Natur) und Senke (endgültige Abgabe an die Natur) gesprochen werden. Zur besseren Analyse wird der Kreislautiluß hier dennoch in verschiedene F1ußabschntte mit jeweils einer Quelle und einer Senke differenziert. So wird für den rückflußbezogenen Teil einer Kreislaufwirtschaft im folgenden von der Altprodukt-Quelle als Ort der Altproduktanfalls beim Resumenten und von der Altprodukt-Senke als Ort des Recyclings der Altprodukte ausgegangen.Google Scholar
  246. 246.
    Vgl. König, Th. (1995), S. 730.Google Scholar
  247. 247.
    vgl. Schulte, Ch. (1995), S. 282; Pfohl, H.-Ch. (1994a), S. 139–143.Google Scholar
  248. 248.
    Vgl. Pfohl, H.-Ch./ Stölzle, W. (1995), S. 8.Google Scholar
  249. 249.
    Vgl. Bonus, H. (1985), S. 23.Google Scholar
  250. 250.
    Günther, K. (1989), S. 119 „Symbiosen sind die wesentlichen Stützen der Firma Natur [chwrw(133)].“Google Scholar
  251. 251.
    Vgl. Kaluza, B. (1996), S. 67.Google Scholar
  252. 252.
    In den traditionellen versorgungslogistischen Systemen war dieser Trend der Ansiedlung von Zulieferfirmen in der Nähe marktmächtiger Produktionsunternehmen (insbesondere in der Automobilbranche) in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten.Google Scholar
  253. 253.
    Vgl. Hansen, U. (1997). S. 12.Google Scholar
  254. 251.
    Werden Anstrengungen unternommen das Abfallaufkommen zu reduzieren, „kann dies dem Interesse der Venvertungsuntemehmen zuwiderlaufen.“ SRU (1991), S. 118.Google Scholar
  255. 255.
    Z.B. Volkswagen in Leer oder BMW in Landshut. Vgl. weitere Beispiele bei Hauser, H./ Röttchen, P. (1995), S. 122–126.Google Scholar
  256. 256.
    Auf die verschiedenen Arten der in der Retrodistribution involvierten Institutionen wurde bereits weiter oben (3.2.1) ausführlich eingegangen.Google Scholar
  257. 257.
    Vgl. dazu Pfohl, H.-Ch. (1996a). S. 5f.; Schulte, Ch. (1995), S. 278ff.Google Scholar
  258. 258.
    Dies kann hier sowohl ein Betreiber einer Recyclinganlage als auch eine Deponie sein.Google Scholar
  259. 259.
    Vgl. dazu nochmals die Ausfiihrungen über die Zentralität und Dezentralität des Recyclings.Google Scholar
  260. 260.
    Vgl. zu den folgenden Ausfiihrungen Fröhlich, G./ Schimke, E.-F. (1996), S. 161.Google Scholar
  261. 261.
    Im Rahmen der Strukturdimension ‘Konfiguration’ wird hier die Strukturvariable ’Netztopologie’ des Modells zur Erklärung und Beschreibung von Fließsystemen betrachtet.Google Scholar
  262. 262.
    Vgl. dazu die umfangreiche Literatur der Organisationstheorie (insbesondere Publikationen zur Transaktionskostentheorie). die Gründe. Voraussetzung und Ausgestaltungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit von Unternehmen aufzeigen. Diese grundlegenden Zusammenhänge lassen sich auch auf den Entsorgungssektor bzw. eine Kreislaufwirtschaft übertragen.Google Scholar
  263. 263.
    Vgl. Freichel. S.L.K. (1992). S. 17.Google Scholar
  264. 264.
    Vgl. Weber. J./ Kummer, S. (1994). S. 36.Google Scholar
  265. 265.
    Dies kann sowohl als Hol-als auch als Bringsystem organisiert sein.Google Scholar
  266. 266.
    Vgl. dazu nochmals die Ausführungen weiter oben in Kapitel 3.2.2.Google Scholar
  267. 267.
    Wie mittels eines OR-Modells eine Standort-, Transport- und Demontageoptimierung erreicht werden kann, vgl. bei Püchert, H. (1996), der dies anhand von Beispielen aus der Automobil-. Eisen- und Stahlindustrie veranschaulicht.Google Scholar
  268. 268.
    Vgl. Bruns. K. (1997). S. 66. die in Anlehnung an Schwarz, E.J. (1994) zur Erbringung verschiedener entsorgungsbezogener Beratungs-, Steuemngs-. Kommunikation- und Koordinationsfunktionen eine sog. `regionale Verwertungsagentur’ vorschlägt, die einer oben beschrieben Hub-Stelle entspricht.Google Scholar
  269. 269.
    Vgl. Freichel, S.L.K. (1992), S. 17.Google Scholar
  270. 270.
    Vgl. Vester, F. (1980), S. 35.Google Scholar
  271. 271.
    Vgl. dazu nochmals die `Acht Prinzipien der Natur’ in Kapitel 1.3 im 2. Teil.Google Scholar
  272. 272.
    Hier ist an spezielle Verwertungsanlagen zu denken, die nur bestimmte Prozesse (Hydrolyse, Pyrolyse,chwrw(133)) durchführen können oder auf das Recycling bestimmter Materialarten festgelegt sind. Damit eine rentabler Betrieb dieser Anlagen gewährleistet werden kann, ist eine größere Menge notwendig, die meist nur über ein größeres Sammelgebiet zu erreichen ist. Vgl. dazu nochmals die Ausfihrung über Zentralität und Dezentralität in Kapitel 3. 2. 2.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

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