Advertisement

Gestaltungsparameter einer verbundfähigen Koordination

Chapter

Zusammenfassung

Um die Ziele, Entscheidungen und Handlungen aller Produktionsstätten im Verbund aufeinander abzustimmen und zu harmonisieren bedarf es, wie im dritten Kapitel gezeigt, der Beseitigung bestehender Informationsasymmetrien oder einer Verringerung der daraus resultierenden Risiken. Die dafür erforderlichen konkreten Koordinationsmaßnahmen setzen sich aus unterschiedlichen Ausprägungen von drei Basisvariablen zusammen1. Die erste dieser Variablen stellt die Einräumung von Verfügungsmöglichkeiten über Ressourcen dar. Bestehen Interdependenzen zwischen den zu koordinierenden Einheiten in der Form, daß die Ressourcen nicht dauerhaft überschneidungsfrei den jeweiligen Werken zugeordnet werden können, bedeutet das Einräumen von Verfügungsrechten, daß einer Organisationseinheit die Koordinationskompetenz für abstimmungbedürftige Entscheidungen bezüglich dieser Ressource übertragen wird. Diese Verfügungsrechte können durch implizit oder explizit formulierte Verhaltensnormen zum Ausdruck gebracht werden, die die zweite Basisvariable bilden2. Solche Normen beinhalten die Art von Reaktion, die bei vorliegen bestimmter Informationen erfolgen soll, welche Informationen dafür bei welcher Stelle zu beschaffen sind und welche Informationen an andere Organisationsmitglieder weitergegeben werden sollen3. Diese Normen können beispielsweise explizit in Form von Weisungen persönlich übermittelt oder als Entscheidungsregeln in Form von Programmen für den Empfängerkreis vorformuliert werden4.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations