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Einleitung

Chapter
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Part of the Psycholinguistische Studien book series (PLS)

Zusammenfassung

In dem vorliegenden Buch wird ein konnektionistisches Modell für den kognitiven Prozeß der Sprachproduktion vorgestellt. Das Modell steht in der Tradition der von Gary Dell begründeten Klasse lokal-konnektionistischer Sprachproduktionsmodelle und ist ist eine Weiterentwicklung des in Schade (1992) vorgeschlagenen Ansatzes.

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Literatur

  1. 1.
    Ich verwende hier den Begriff des „Modells“ und nicht den der „Theorie”, weil bei einem so komplexen Untersuchungsgegenstand, wie dies ein kognitiver Prozeß darstellt, nicht davon ausgegangen werden kann, daß sämtliche Annahmen, die man über den Untersuchungsgegenstand macht, korrekt sind. Dies aber sollte bei einer Theorie der Fall sein (s. etwa Achinstein 1968, S. 122ff., 129), während in der Annahmemenge, die einem Modell zugrunde liegt, auch Vereinfachungen enthalten sein dürfen, die zwar einem besseren Verständnis des Untersuchungsgegenstands dienen, die aber aufgrund der Vereinfachung zu Fehlern in die Annahmemenge führen können. Viele wissenschaftstheoretische Werke erläutern jedoch die Evaluation von Theorien. Allerdings können Evaluationsstrategien für Theorien wegen der Verwandtschaft der beiden Begriffe auch auf Modelle angewendet werden.Google Scholar
  2. 2.
    Massaro & Cohen ( 1993, S. 388) verweisen auf Mitroff (1974) bzw. Wenner & Wells (1990), die solches Verhalten auch bei angesehenen und erfahrenen Wissenschaftlern nachweisen konnten.Google Scholar
  3. 5.
    Eine gute Vorstellung der Komplexitätszunahme bei der Verwendung von distribuiertkonnektionistischen Modellen gegenüber lokalen ergibt sich aus einem Vergleich zweier von Dell vorgeschlagener Produktionsmodelle, dem lokalen Modell (Dell 1986, 1988), für das Dell bekannt ist und auf dem auch seine neuesten Untersuchungen basieren (s. etwa Saffran, Schwartz, Bloch (4z Dell 1994; Martin, Dell, Saffran & Schwartz 1994; Dell, Schwartz, Martin, Saffran & Gagnon 1996; Martin, Gagnon, Schwartz, Dell & Saffran 1996; Dell, Burger & Svec 1997), und dem in Dell, Juliano & Govindjee (1993) vorgeschlagenen distribuierten Modell. Ein Vergleich dieser Modelle findet sich in Dell & Juliano (1996).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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