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Zusammenfassung

Der dynamische Strukturwandel der Finanzmärkte in den letzten Jahren1 hat den Blick von Bankmanagement und Öffentlichkeit für bankgeschäftliche Erfolgsrisiken geschärft. Neben den seit jeher im Mittelpunkt stehenden Ausfallrisiken rücken zunehmend Preisrisiken (Wechselkurs-, Zinsänderungs- und sonstige Preisrisiken) und die Notwendigkeit zu deren Steuerung in den Vordergrund des Interesses. Im Risikomanagement der Banken kommt dabei den risikokompensierenden Maßnahmen wachsende Bedeutung zu. Risikokompensation, auch als hedging bezeichnet, ist eine zielgerichtete Nutzung von Finanzinstrumenten derart, daß künftig eintretende Ereignisse sich ergebnismäßig ausgleichen und insgesamt keinen Verlust nach sich ziehen. Mit Hilfe der Risikokompensation können Banken unerwünschte Risiken an andere Marktteilnehmer weiterreichen, ohne die Risikoursache selbst, d.h. die zugrundeliegenden Bestände an Finanzinstrumenten, zu übertragen2. Besonders geeignet hierfür sind derivative Finanzinstrumente, die eine „Aufschnürung der traditionellen Risikopakete und die Umverteilung der Einzelrisiken“3 ermöglichen4.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

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