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Gesamtdiskussion

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Zusammenfassung

Mit der vorliegenden Arbeit wurde das Ziel verfolgt, eine begründbare interkulturelle Lern- und Lehrkonzeption vorzulegen, die eine reflektierte Entwicklung, Implementation und Evaluation interkultureller Trainings ermöglicht. Ausgehend von dem offenkundigen interkulturellen Lernbedarf in sich immer mehr international vernetzenden Gesellschaftsbereichen wurde zunächst der Status quo der interkulturellen Trainingsforschung beschrieben. Es konnte festgestellt werden, daß die lernpsychologische Fundierung interkultureller Trainingsprogramme sich zumeist in der Gegenüberstellung eines expositorischen und erfahrungsorientierten Ansatzes erschöpft, dem in der Argumentation eine unproduktive Vermischung von Lernmethodik und zugrundeliegender Epistemologie unterliegt und das Methodenrepertoire des inter-kulturellen Trainers eher einschränkt als bereichert. Der pragmatisch gewählte Ausweg aus dem Dilemma, daß ein wirksames interkulturelles Training ein Methodenmix aus expositorischen und erfahrungsorientierten Lernmethoden aufweisen sollte, löst nicht das Problem der fehlenden Begründung interkulturellen Lern- und Lehrhandelns.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

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